Fahren ohne Erlaubnis

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Morallosigkeit Auto & Co. Betrug Erkheim

Hiermit möchte ich beichten, dass ich seit etwa drei Jahren ohne Fahrerlaubnis Auto fahre. Ich habe vor etwa fünf Jahren den Führerschein verloren und müsste eigentlich eine MPU machen, damit ich ihn wiederbekomme. Allerdings erfülle ich die Voraussetzungen zum Bestehen der MPU momentan leider nicht. Und ein anderer wichtiger Grund sind auch die Kosten, denn das alles kostet ja eine ganze Stange Geld, welches ich momentan einfach nicht habe. Da ich über eine jahrelange Fahrpraxis mit Fahrerlaubnis verfüge und auch noch nie einen Unfall hatte, habe ich mich irgendwann dazu entschieden, ohne Führerschein zu fahren. Das kann ich nach langem Überlegen mit meinem Gewissen gerade so vereinbaren. Hinzu kommt noch, dass ich in einem kleinen Ort lebe, in dem es mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so gut aussieht. So habe ich mein Verhalten damit entschuldigt, dass ich im Grunde ja keine andere Wahl habe. Ich weiß, dass mein Verhalten sicher nicht richtig ist, aber ich sehe momentan keine andere Möglichkeit für mich. Ich wäre schon einige Male fast erwischt worden, bin dann aber doch immer wieder davongekommen. Jedes Mal, wenn ich mal wieder fast in eine Kontrolle geraten wäre, nahm ich mir vor, damit aufzuhören. Nur leider halten diese guten Vorsätze nie lange an.

Beichthaus.com Beichte #00030823 vom 26.02.2013 um 11:14:15 Uhr in Erkheim (24 Kommentare).

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Polizei. Bitte folgen!

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Feigheit Ignoranz Auto & Co. Polizei Last Night Sindelfingen

Polizei. Bitte folgen!
Vor etwa 13 Jahren war ich zum 30. Geburtstag bei einem Freund eingeladen. Es war eine Grillparty, die recht früh begann, so circa 18.00 Uhr. Ich bin mit dem Auto hingefahren und musste auch wieder auf diesem Weg nach Hause. Bis etwa 20.00 Uhr trank ich ein paar Bier (vielleicht 3) und ab da nur noch Wasser. Als ich um 1.00 Uhr in der Nacht dann mit dem Auto den Heimweg antrat fühlte ich mich völlig nüchtern, bei der damals geltenden Alkoholgrenze hatte ich auch nichts zu befürchten.
Ich fuhr die A81 Singen Richtung Stuttgart und es war fast nicht los. Ich fuhr so ungefähr 130 - 140 km/h obwohl in einem relativ langen Stück nur 120 km/h erlaubt sind. Irgendwann fiel mir auf, dass im Abstand von einigen 100 Metern ein Auto immer den konstant gleichen Abstand zu mir hielt. Mir kam der Gedanke, dass es sich dabei vielleicht um eine nächtliche Polizeistreife handeln könnte, die, gelangweilt von öden Nachtschichten, gern einmal eine Verkehrskontrolle durchführt. Also reduzierte ich meine Geschwindigkeit auf exakt erlaubte 120 km/h, da ich keine Lust auf nächtliche Schikane durch Verkehrskontrolle hatte. Das haben die offensichtlich bemerkt und es kam ihnen verdächtig vor. Der Wagen beschleunigte plötzlich und schaltete sein Blaulicht ein. Sie wechselten auf die linke Spur und schossen dermaßen schnell an mir vorbei, dass ich dachte, denen ist gerade voll der Gaul durchgegangen. Es war so wie in dem Film Space Balls, als Lone Starr von Lord Helmchen mit wahnsinniger Geschwindigkeit überholt wird. Für mich völlig unnachvollziehbar, brauchten sie wieder einige 100 Meter um soweit runterzubremsen, dass wir wieder gleich schnell waren. Nur waren die Polizisten mehrere 100 Meter vor mir.
In dieser Situation kamen wir an einer Autobahneinfahrt vorbei und ein irrer Zufall wollte es, dass 5 Autos genau in dem Moment auf die Autobahn einbogen, als der Polizeiwagen schon an der Einfahrt vorbei war, und ich noch dahinter. Mein freundliches und rücksichtsvolles Wesen schlug nun voll durch und ich bremste herunter, damit alle Autos ungehindert zwischen mir und dem Streifenwagen einfahren konnten. Der vorderste schloss zum Polizeiwagen auf und konnte nun zwischen den Blaulichtern im Display die freundliche Aufforderung "Polizei. Bitte folgen!" deutlich lesen. Obrigkeitshörig, wie wir Deutschen nun mal sind, tat er wie ihm geheißen und folgte brav dem Polizeiauto. Ich konnte aus sicherer Entfernung beobachten, wie die Herren in grün ihm mit einer Kelle aus dem Fenster winkend dazu bringen wollten, das Signal zu ignorieren und einfach vorbei zu fahren. es dauerte eine Ewigkeit, aber dann traute er sich und überholte. Daraufhin war das nächste Auto hinter dem Streifenwagen und folgte ebenfalls artig der Aufforderung, hinterherzufahren. Das gleiche Spiel ging wieder los, und sie konnten ihn kaum dazu bewegen, doch endlich vorbei zu fahren. Die Polizisten hatten ihr Tempo inzwischen auf etwa 50 km/h reduziert, da sie ja überholt werden wollten, um mich rauszuziehen.
Mittlerweile kamen auf der linken Spur schnellere Autos (vermutlich mit erlaubten 120 Sachen) angefahren. Als sie auf die seltsame Kolonne der rechten Spur trafen, die mit 50 dahinkroch, reduzierten sie ihr Tempo und folgten dem Polizeiwagen ebenfalls mit 50 km/h, nur eben auf der linken Spur. Es war somit den Autos, die noch zwischen mir und der Polizei waren, gar nicht mehr möglich, links vorbei zu fahren.


Es wurde immer chaotischer und die Bullen merkten wohl, dass sie nicht mehr Herr der Lage waren. Als wir uns dann auf den Bereich der Autobahn zubewegten, wo die A81 mit der A8 aus München zusammengeführt wird, war den Grünen wohl bewusst, dass es nun vollkommen schief gehen würde, wenn sie diesen Pfropfen auf die eher stark befahrene A8 dirigieren würden. Also zogen sie einfach den momentan hinter ihnen fahrenden Wagen raus, vermutlich um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Als ich das sah, wechselte ich nach links, beschleunigte wie es der Verkehr zulies und winkte einmal zum Abschied.
Ich beichte, dass ich mich durch mein Verhalten vorsätzlich der polizeilichen Kontrolle entzogen habe.
Warum haben die Herren in grün sich auch dermaßen bescheuert angestellt? Leid tut mir nur der Autofahrer, der an meiner Stelle eine allgemeine Verkehrskontrolle erleiden musste. Aber falls er nicht besoffen war, ist ihm ja nichts passiert. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass ich inzwischen selbst Beamter bin, zwar nicht bei der Polizei, aber in der Verwaltung.

Beichthaus.com Beichte #00030744 vom 01.02.2013 um 17:06:35 Uhr in Sindelfingen (14 Kommentare).

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Der Radfahrer in der Einbahnstraße

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Rache Gewalt Auto & Co. Last Night

Der Radfahrer in der Einbahnstraße
Vor etwa 20 Jahren fuhr ich mit dem Motorrad nach Hause. Es war weit nach Mitternacht und die Straßen waren komplett leer. In einer einspurigen Einbahnstraße kam mir auf einmal ein Lichtpunkt entgegen. Es war ein freihändig fahrender Radfahrer, der in Schlangenlinie […]
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Beichthaus.com Beichte #00030743 vom 01.02.2013 um 12:03:00 Uhr (24 Kommentare).

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Knöllchen für die Mitschüler

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Rache Falschheit Auto & Co. Schule

Knöllchen für die Mitschüler
Ich habe es mir zum Hobby gemacht, Leute, die auf meiner Berufsschule falsch parken und so den Busverkehr oder die Ein- und Ausfahrt des Parkplatzes behindern, oder mich, selbst Schüler, zuparken, mit einem falschen Knöllchen zu ärgern. Diese habe ich selbst am PC entworfen und für den Notfall immer dabei. Angenommen, ich sehe jemanden, der an meiner Schule falsch parkt - was praktisch jeden Tag vorkommt -, dann klemme ich das Knöllchen einfach unter den Scheibenwischer. Damit das Ganze authentischer wirkt, habe ich mir sogar einen Stempel, welcher unserem Stadtwappen ähnelt, besorgt. Die Knöllchen selber enthalten keine Zahlungsaufforderung, einzig der Betrag ist vermerkt. Anscheinend reicht das schon aus, um in der Schule für ein Gesprächsthema zu sorgen. Letztens habe ich zufällig mitangehört, wie ein Schüler seinem Freund erzählt hat, dass er tatsächlich schon wieder ein Knöllchen bekommen habe.


Die meisten Leute wissen ja nicht einmal, dass die Schule Privatgelände ist und die Knöllchen somit auch gar nicht zulässig wären, aber es ist einfach eine witzige Genugtuung, die teilweise verzweifelten Schüler zu belauschen. Ich kann nur sagen, es trifft die richtigen Menschen. Nämlich jene, die lieber falsch auf dem Schulgelände parken und jemanden behindern, als in die nächste Straße, 50 Meter weiter, zu fahren und dort zu parken.

Beichthaus.com Beichte #00030637 vom 01.01.2013 um 13:53:58 Uhr (20 Kommentare).

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Beule im Auto

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Zorn Vandalismus Auto & Co.

Meine Freundin und ich leben seit fünf Jahren zusammen. Da wir etwas sparsam leben und keine unnötigen Sachen kaufen, konnten wir in der Zeit ein kleines Sümmchen ansparen. Als dann im Mai diesen Jahres unser Auto den Geist aufgegeben hat, haben wir uns von unserem Ersparten einen neuen Kleinwagen gekauft. Da meine Freundin das Auto auf der Arbeit in ein Parkhaus stellt, war es leider nicht lange neu - zumindest sah es nach kurzer Zeit bereits nicht mehr so aus. So ziemlich jede Woche waren neue Kratzer in der Türe von Leuten, die beim Aussteigen anscheinend nicht aufpassen können, wenn sie ihre Tür aufmachen. Das Auto war im Originalzustand schwarz. Inzwischen ist rot, silber, weiß und fast alles andere an den vier Türen vertreten. Als ich letzte Woche beim Einkaufen war, sah ich, wie ein Halbstarker aus seinem Wagen ausstieg und seine Fahrertüre an Nachbars Auto knallte. Das interessierte ihn nicht mal. Er schmiss dann seine Autotüre zu und ging weg, ohne auch nur zu schauen, ob was beschädigt war. In diesem Moment sah ich rot. Da sparen Leute Jahre lang auf ein schönes Auto und dann wird es so demoliert.


Ich ging zu dem Halbstarken hin, packte ihn am seinem Genick und drückte seinen Kopf gegen sein Auto. Von ihm kann dann das typische Gejammer: "Was willst du", "Ich hole meinen Bruder" und so weiter. Als sich dann so langsam eine Zuschauermenge gebildet hatte, kam der Besitzer des beschädigten Autos zurück. Ich habe dann den Halbstarken losgelassen. Sein Kopf hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine dunkelrote Farbe angenommen. Dem Besitzer erzählte ich, was passiert war. Dieser rief dann die Polizei. Ich habe dann dem Besitzer meinen Name und Adresse hinterlassen, falls er einen Zeugen braucht. Der hat sich sehr nett bedankt. Ich weiß leider nicht, was aus diesem Fall geworden ist. Beichten möchte ich, dass ich dem Kerl eventuell starke Schmerzen zugefügt habe und ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich unter Kontrolle hatte. Wenn ich nochmal in so eine Lage kommen sollte, werde ich es hoffentlich ohne Gewalt lösen.

Beichthaus.com Beichte #00030630 vom 29.12.2012 um 11:32:25 Uhr (22 Kommentare).

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