Verführung des Paket-Zustellers

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Neugier Begehrlichkeit Studentenleben Hamburg

Verführung des Paket-Zustellers
Ich (Studentin/22) beichte, dass ich schon länger davon träume, einen von unseren Paketzustellern zu verführen. Besonders in letzter Zeit kann ich mich vormittags kaum noch zusammenreißen, den jungen DHL Zusteller nicht in meine Wohnung zu bitten. Ich merke auch, dass er immer leicht rot wird, wenn ich morgens nur in Jogginghose und BH vor die Tür gehe, einmal hat er mir sogar ein Kompliment bezüglich meiner Figur gemacht. Inzwischen spricht er mich auch mit Vornamen an. Oh Mann, ich stehe so auf den Typ, ich glaube, bald kann ich mich wirklich nicht mehr zusammenreißen und werde den Kerl, sofern er mal wieder ein großes Paket in meine Wohnung schleppen darf, so richtig mit meinen besten Künsten verführen.

Beichthaus.com Beichte #00031894 vom 13.09.2013 um 14:51:33 Uhr in Hamburg (Fehlandtstraße) (33 Kommentare).

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Das verschimmelte Mathebuch

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Ekel Lügen Peinlichkeit Unreinlichkeit Schule

Ich (m/21) habe etwas aus meiner Kindheit zu beichten. Ich muss etwa elf Jahre alt gewesen sein. Meine Mutter hat mir öfters Obst für die Pausen mitgegeben, welches ich normalerweise auch aß. Aber am letzten Tag vor den Herbstferien vergaß ich einen Apfel, der in Stücke geschnitten und in Folie verpackt war, in meiner Schultasche. Jeder wird sich denken können, was mit dem Obst passierte, da es mir erst wieder einfiel, als ich ein Blatt aus dem Rucksack nahm, das unten ganz braun war und eklig stank. Es war mir mehr als peinlich und ich fand es auch zu eklig, den Apfel zu entsorgen - weshalb ich ihn einfach ließ, wo er war. Warum ich das getan habe, ist mir bis heute noch unklar, doch leider war das nicht das Einzige, das durch meine Vergesslichkeit passiert war. Mein Mathebuch war nämlich auch in der Tasche, aber da ich mich nicht traute, jemandem davon zu erzählen, nutzte ich das Buch weiter. Wenn wir Hausaufgaben aufbekamen, lieh ich mir das Buch meines Kumpels, damit niemand es bemerkt. Und bis auf einige Fragen bezüglich des komischen Geruchs gab es keine großartigen Zwischenfälle - nur war mir leider noch nicht klar, dass ich das Buch irgendwann auch wieder abgeben musste, denn es war üblich, dass man die Bücher am Ende des Jahres wieder abgab, damit der nächste Jahrgang damit arbeiten konnte.


Und mit dem Abgabetermin kam auch die Erkenntnis, dass der Lehrer nachschauen würde, ob mit den Büchern alles in Ordnung ist. Da begann ich zu verzweifeln. Ich konnte doch nicht einfach ein verschimmeltes Mathematikbuch abgeben? Doch die Lösung nahte. Mein Kumpel half mir dabei, mein Buch unter den Stapel der geprüften Bücher zu schmuggeln, ohne, dass der Lehrer dies bemerkte. Als er mich fragte, ob ich das Buch schon abgegeben hätte, bejahte ich dies. Dann wurden die Bücher an die nächsten Klassen weitergegeben. Damals fand ich das zum totlachen, aber heute tut es mir leid, denn irgendjemand wird dieses verschimmelte, übel riechende Buch wohl erhalten haben. Oder es wurde auf Kosten der Schule ersetzt. Den Apfel habe ich mit meinem Kumpel übrigens doch noch entsorgt - wir trugen Gummihandschuhe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031892 vom 13.09.2013 um 19:25:05 Uhr (10 Kommentare).

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Der Abschaum in der Schule

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Aggression Boshaftigkeit Hass Schule Regensburg

Ich (w/18) hasse meine Schule, meine Schulkameraden und allgemein den Großteil der Menschheit. Dafür, dass sie mir das Leben jahrelang zur Hölle gemacht habe. Dass nichts außer sich im Kopf haben und nebenbei noch den Planeten zerstören und so tun, als müsste es so sein. Das Einzige, was mir daran leidtut, ist, dass mir nichts anderes übrig bleibt, als die Schule mit diesem Abschaum zu beenden.

Beichthaus.com Beichte #00031886 vom 12.09.2013 um 23:13:07 Uhr in 93047 Regensburg (Hauzensteinerstraße) (16 Kommentare).

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Marx war doch Kapitalist, oder?

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Dummheit Aggression Boshaftigkeit Schule

Das Schuljahr hat gerade erst angefangen und schon bin ich (w/18) von meiner Banknachbarin genervt. Zum Beispiel konnte ich mich heute in Geschichte kaum noch vor ihren dummen Fragen retten. Ich gebe selbst zu, dass ich auch keine große Leuchte in Geschichte bin und dass mir das Faktenwissen fehlt, aber trotzdem bin ich ehrlich daran interessiert und ein bisschen Menschenverstand kann man doch auch in unserem Alter erwarten. Trotzdem kamen ständig Fragen wie: "War die BRD Osten oder Westen?", "Auf welcher Seite standen die Amerikaner?" "Marx und Lenin waren Kapitalisten, oder?" und so weiter. Ebenfalls eine beliebte Taktik ihrerseits ist es, mir einen Satz aus dem Lehrbuchtext vorzulesen und dann zu fragen: "Stimmt das so?" Nein, natürlich nicht, der Autor will dich nur veralbern!


Außerdem kann sie nichts alleine machen und fragt mich ungefähr nach jedem dritten Stichpunkt, wie ich das formuliert habe. Meine Güte, wir stehen kurz vor dem Abitur - aber auch in Deutsch löchert sie mich ständig, da sie kaum Fachbegriffe in Sachtexten versteht. Meine Beichte ist, dass ich meine Banknachbarin innerlich täglich mehrmals anschreie, beleidige und manchmal auch arrogante Antworten gebe, was sonst überhaupt nicht meiner Art entspricht. Insgeheim hoffe ich auch ständig, dass mal ein Lehrer bemerkt, wie blöd sie sich anstellt, denn durch pures Auswendiglernen erreicht sie meistens sogar gute bis sehr gute Leistungen, oder benutzt im Unterricht einfach meine Antworten, wenn sie gefragt wird.

Beichthaus.com Beichte #00031885 vom 11.09.2013 um 17:15:29 Uhr (27 Kommentare).

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Der Wunsch, dass sie wieder krank wird

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Begehrlichkeit Habgier Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m) bin Mitte 30. Meine Freundin ist seit 2010 mit mir zusammen und war in dieser Zeit dreimal in einer psychiatrischen Klinik, weil sie Probleme hat. Darüber hinaus ist sie zu Hause auch oft depressiv und hat "Krisen". Im Herbst fing es dann an, denn sie wollte mich immer seltener sehen. Ich merkte, dass sie wohl plante, mich zu verlassen, was mich sehr unglücklich machte, auch weil sie sich erst im Februar des nächsten Jahres wirklich trennte. Sie ging zu dieser Zeit wieder in eine Klinik, und ich besuchte sie täglich, da sie sonst niemanden hat. Wie das so ist, mochte sie mich wieder mehr und wir kamen irgendwann erneut zusammen. Dann wurde sie entlassen, und machte eine Therapie, in der sie große Fortschritte machte und damit wurde auch unser Verhältnis wieder besser. Im Frühjahr 2012 musste sie dann erneut in eine Klinik - das gleiche Spiel wie zuvor begann. Ich war der Einzige, der sie besuchte, und sie war unglaublich dankbar. Danach fing sie einen neuen Job an, traf sich regelmäßig mit Kollegen und ich wurde wieder lästig. Wir telefonierten oft eine ganze Woche lang nicht und sehen wollte sie mich natürlich auch nicht.


Und ja, ich weiß, dass ich vermutlich die Falsche habe, aber das ist nicht das Problem - denn ich fühle mich schrecklich schuldig. Ich wünsche mir nämlich, dass es meiner Freundin wieder schlecht geht. Denn dann bräuchte sie mich und ich könnte wieder die wichtigste Person in ihrem Leben sein. Ich hoffe deshalb, dass ihre Krankheit wieder zum Vorschein kommt und damit die Depressionen - ich tue schließlich alles für sie und möchte sie nur bei mir behalten! Aber selbstlos ist meine Liebe nicht. Man sollte jemanden eher gehen lassen, als sich zu wünschen, dass es ihm wieder schlecht geht, nur weil man selbst einen Vorteil daraus ziehen könnte. Ich will doch nur, dass sie mich zu schätzen lernt und bei mir bleibt. Ich weiß, diese Gedanken klingen absolut unlogisch, und ich fühle mich auch sehr schuldig, weil ich so denke.

Beichthaus.com Beichte #00031883 vom 12.09.2013 um 10:31:32 Uhr (25 Kommentare).

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