NCC-1701-D

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Peinlichkeit Manie Medien München

Seit Jahren bin ich (m/30) begeisterter Star-Trek-Fan. Neben der intellektuellen und philosophischen Tiefe der Stories begeistert mich vor allem die dargestellte Technologie der Raumschiffe. Viele der Folgen spielen auf dem Raumschiff Enterprise, das die Registrierung NCC-1701-D trägt (so etwas wie eine Seriennummer für das Schiff und viele der Ausrüstungen, die das Schiff mit sich führt). Ich beichte, dass ich wirklich fast jeden einzelnen Gegenstand in der gemeinsamen Wohnung mit meiner Freundin mit dem Schriftzug "NCC-1701-D" beschriftet habe. Das reicht von ganz subtil und klein mit Bleistift auf Möbelstücken, Büchern oder Türen über eher offensichtlich mit Aufklebern auf dem Spiegelschrank im Bad, den Ecken von Fenstern oder Edding auf dem Boden von Tassen und Tellern - fast jedes Inventar der Wohnung ist diesem fiktiven Raumschiff zugeordnet. Ich glaube, irgendwann lande ich entweder in der Klapse oder auf der Enterprise.

Beichthaus.com Beichte #00039007 vom 02.12.2016 um 01:11:56 Uhr in 81737 München (Siegertsbrunner Straße) (16 Kommentare).

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Mit bunten Haaren und Sidecut in Bayern

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Feigheit Falschheit Vorurteile Zorn

Also, wo fange ich an? Ich komme aus einem kleinen Nest im tiefen Niederbayern. Kleines Nest bedeutet ca. 15 Häuser. Und ich hasse es, ich hasse es unheimlich. Ein neues Auto bietet denn Nachbarn Gesprächsstoff für einen Monat oder länger. Auch wenn man nicht ihrer Norm entspricht, gibt es böse Blicke oder man wird total ignoriert. Und ich (w/24) bin ein totaler Querschwimmer. Bunte Haare, gepierct, Sidecut (der allerdings immer gut getarnt wird, sonst bekommen sie vermutlich eine Herzattacke). Was ich eigentlich beichten möchte ist, dass ich so oft es geht am Wochenende nach München fahre - das sind 200 Kilometer auf einem Weg. Ich führe dort mehr oder weniger ein Doppelleben - in München habe ich mir einen Freundeskreis aufgebaut und mache Party. Partys, die den Namen auch verdient haben. Was ich dort so liebe, sind die Anonymität und die Tatsache, dass jedem egal ist, wie man rumläuft. Das beste Beispiel ist, dass ich in meinem Dorf wegen meiner bunten Haare beschimpft wurde, während ich in München auf meine tollen Haare angesprochen wurde.

Mein Styling findet heimlich zu Hause statt - die sexy Klamotten finden ihr Versteck unter weiten Klamotten, die ich bis zur nächsten Autobahnraststätte trage. Was sich die LKW-Fahrer dabei denken, will ich gar nicht wissen. Ich möchte beichten, dass ich mich schäme, ein derartiges Doppelleben zu führen und nicht stark genug bin, um die Leute einfach reden zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00038637 vom 17.08.2016 um 12:28:12 Uhr (36 Kommentare).

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“Beichte

Pleite in einer fremden Stadt

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Trunksucht Diebstahl Feigheit Last Night

Ich (m/28) möchte hiermit beichten, dass ich vor drei Wochen, zu Monatsanfang, etwas Verwerfliches getan habe. Ich war in einer Kneipe und hatte mit meinem Kumpel, dem Wirt, gegen halb elf das Schnapseln auf seine Kosten angefangen, was wir immer tun, wenn keine Gäste mehr da sind. Es war ein Wochentag und daher schon ab 22.00 Uhr wenig los. Als er gerade meinte, dass er bald zu machen würde, kam eine Frau in den Laden. Klein, ganz niedlich anzusehen und genauso besoffen wie ich. Sie bestellte einen Cocktail und wir kamen ins Gespräch. Danach gingen wir rauchen und dann habe ich bis zum Morgen nur noch Bruchstücke im Kopf. Dass es zum Sex kam, ist klar, aber Nebensache. Jedenfalls wachte ich am nächsten Morgen mit einem extrem dicken Kopf und einem Geschmack im Mund auf, als hätte ein Babydrache reingepinkelt. In einem fremden Bett. Ich stolperte ins Bad, duschte schnell, weil das da immer hilft, und sah dabei aus dem Fenster. Eine mir nur vage bekannt vorkommende Umgebung sprang mich an. Eine ziemlich hässliche Hochhaussiedlung, um genau zu sein. Im Wohnzimmer sah ich drei leere Billig-Weinflaschen und (zum Glück) eine aufgerissene Kondompackung auf dem Tisch. Ich wunderte mich kurz, dass wir es noch so haben krachen lassen, aber dann wollte ich mich wieder hinlegen.

Aber nichts da. Die Frau, die nun gar nicht mehr so niedlich wirkte, war schon wach und erklärte mir, dass ich nun gehen müsse, da ihr Sohn in einer Stunde von der Klassenfahrt zurückkäme. Es war ja auch schon früher Nachmittag. Sie würde jetzt duschen gehen und ich solle einfach die Tür ins Schloss ziehen. Da fragte ich, in welchem Stadtteil von Augsburg wir uns denn befinden würden und wo die nächste Haltestelle ist. Da lachte sie dreckig und erklärte mir, dass wir uns nicht mehr in Augsburg, sondern in München befinden würden und dass uns eine Freundin von ihr mit dem Auto hergebracht hätte. Diese hätte geschäftlich in Augsburg zu tun gehabt und sie hatte so lange eine Kneipentour gemacht. Ihre Freundin wäre auch nicht begeistert gewesen, dass sie in der Nachbarstadt einen fremden Mann aufgegabelt hätte, aber naja. Die Gegend kam mir deswegen bekannt vor, weil in meiner Jugend mal ein guter Freund von mir mit seiner Familie hier gelebt hatte.

Dann verschwand sie im Bad. Ich trank derweil noch ein Glas Wein, um den Kater etwas wegzubekommen, da fiel mir etwas siedend heiß ein: Ich war pleite und allein in einer anderen, wenn auch nicht ganz fremden, Stadt. Ich wusste vom Vorabend, dass ich zwar meinen Geldbeutel bei mir trug, aber nur 15 Euro und keine EC-Karte mitgenommen hatte, um mein Limit nicht zu überschreiten. Das reicht in meiner Stammkneipe für sechs Bier, und da ich immer schon zu Hause etwas vorglühe, bevor ich rübergehe, ist das genug, selbst für mich. Und tatsächlich hatte ich nur Kleingeld für vielleicht zwei Euro im Geldbeutel. Also suchte ich ihre Hose, griff mir den Geldbeutel und nahm mir 25 Euro für ein Zugticket und, nach kurzem Zögern, noch 20 Euro so raus, ehe ich verschwand. Zwei Stunden später sank ich gerade in mein Bett, als mein Handy piepte. Sie meinte, sie würde jetzt zur Polizei gehen und mich anzeigen. Antworten war nicht möglich, sie hatte mich sofort geblockt. Naja, das ist jetzt drei Wochen her und es kam nichts von den Herren in Grün. Aber ein schlechtes Gewissen hatte ich dennoch. Sie war aber nicht pleite, in dem Geldbeutel befanden sich noch mehrere Hunderte Euro.

Beichthaus.com Beichte #00038111 vom 21.04.2016 um 14:11:29 Uhr (17 Kommentare).

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Das Geschenk zur Hochzeit meines Ex

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Rache Fremdgehen Ex

Ich muss etwas beichten. Ich war fünf Jahre lang mit meinem Freund zusammen, als er mit einer Tussi aus dem Fitnessclub was angefangen hat. Die beiden haben mich nach Strich und Faden hintergangen. Und nachdem ich mich von ihm getrennt habe, kamen echt krasse Geschichten raus. Er hat mich wohl die letzten drei Jahre regelmäßig betrogen. Mit der Fitnesstussi ging er dann eine feste Beziehung ein und zwei Jahre später wollten sie heiraten. Da hatte ich die Idee: Ich habe ihm eine bezahlte Frau von einer Treueagentur auf den Hals gehetzt, schließlich kannte ich seinen Typ. Im Schrank stand die Kamera: Das ganze Gelaber und die Anmache wurden auf Band festgehalten.

Die Frau hat ihm erzählt, sie sei wegen ihres Urlaubs in München und sehr einsam. Und zum Schluss ging er mit in ihr Hotelzimmer. Er hat heftig gelogen: Er sei Single, suche ja eigentlich etwas Festes, sei ja so enttäuscht worden von seiner Ex - die volle Mitleidsnummer. Er wollte sie dann auch küssen. Am Hochzeitstag kam dann die DVD per Bote an. In der Glückwunschkarte stand folgender Text: "Alles Gute zu eurer Hochzeit. Ihr habt euch wirklich gegenseitig verdient. Liebe Grüße, A." Die Hochzeit fand zwar statt, denn wer schaut sich schon bei dem Stress morgens um halb neun die Geschenke bzw. eine DVD an, aber auf Hochzeitsreise gingen sie nicht mehr. Sie haben sich noch in den folgenden Tagen getrennt und danach hat sie die Ehe annullieren lassen. Leider stellte sich später raus, dass sie schwanger ist. Somit wird das Kind ohne Vater aufwachsen und das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00038108 vom 20.04.2016 um 21:48:59 Uhr (11 Kommentare).

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Eine Wohnung in München

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Prostitution Schamlosigkeit Verzweiflung Studentenleben

Ich bin jetzt 32 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer süßen Tochter. Vor zehn Jahren habe ich in München studiert und habe monatelang keine Singlewohnung gefunden. Mal eine Woche dort gepennt, dann mal ein Monat in einer WG. Das hat mich wahnsinnig gemacht und mein Studium hat darunter gelitten. Bei den Wohnungsvorstellungsterminen kam ich nicht zum Zug. Irgendwann bei einer Wohnungsbesichtigung fragte der Vermieter, ob ich die Wohnung haben wollte. Ich sagte natürlich zu. Die Wohnung war einigermaßen schön und in einer guten Lage zur Uni. Er fragte, was ich zu bieten hätte. Ich meinte: "Die übliche Kaution." Dann sagte er, ich solle etwas lieb sein und dann unterschreiben wir den Vertrag. Jetzt erahnte ich langsam, was er wollte. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Mir wurde heiß und kalt.

Ich fragte nur: "Bitte?", und er meinte, dass es nichts sei, was ich nicht machen will, aber er möchte sich entspannen. In meinem Kopf ging es hin und her. Ich stand kurz vor einer Wohnung mit dem "Verkauf" meines Körpers. Der Vermieter war Anfang 40 und gepflegt und für sein Alter attraktiv. Er sagte nur, ich solle ihm vertrauen, ich bekäme die Wohnung. So passierte es, dass ich nach einer halben Stunde eine Wohnung hatte. Der Sex war ohne Gefühle. Auch schaute ich ihm nicht in die Augen. Danach fühlte ich mich schlecht. Er meinte nur, dass es gut war und ich die Wohnung bekomme, solange ich möchte.

Wenn ich mal Probleme mit der Mietzahlung hätte, könnte ich mich melden, lächelte er mir zu. Ich meinte nur: "Mit Sicherheit nicht." Ich wohnte dann vier Jahre in dieser Wohnung, bis ich kündigte. Zu dem Vermieter hatte ich damals notgedrungen ab und zu Kontakt. Der war aber, wie wenn nichts gewesen wäre. Meine Nachmieterin war auch um die zwanzig. Und mit Sicherheit hat sie die Wohnung auch nur so bekommen. Heute sehe ich das wieder gelassen. Es hat mir nicht geschadet und es weiß auch niemand.

Beichthaus.com Beichte #00037983 vom 03.04.2016 um 18:58:40 Uhr (12 Kommentare).

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