Schwangere Klischee-Frauen

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Hass Zorn Aggression Vorurteile Gesellschaft

Ich (w) habe einen richtigen Hass auf manche Frauen. Es gibt dieses Klischee leider wirklich. Man lebt vom Amt und hat daher Zeit abzufeiern ohne Ende, man muss ja nicht so früh aufstehen wie Normalverdiener(innen). Bei den Partys bietet man sich dann einem x-beliebigen Kerl, den man kaum kennt, bei dem man aber schon weiß, dass man nie mit ihm zusammenleben will, an und landet ohne Verhütung mit ihm in der Kiste. Idealerweise erzählt man dem Armen noch, dass man die Pille nimmt. Abtreiben kann man nicht, das bringt man nicht übers Herz. Noch ehe das Kind sich das erste Mal im Mutterleib spürbar bewegt, weiß man schon, was man vom Amt als Schwangere und Mutter bekommt, wie viel der Vater zahlen muss, wie man ihn notfalls dazu zwingen kann und was man tun muss, um alle Rechte am Kind, z. B. Sorgerecht, allein zu erhalten.

Und wehe, der werdende Vater, mit dem man noch Kontakt hat (einer muss ja die Colakästen in den zweiten Stock schleppen), kauft sich mal ein Spiel für seinen PC - anstatt mal zu fragen, ob ich irgendwas brauche. Und das trotz Mehrbedarf vom Amt und später der Erstausstattung. Und ist das Kind da, wird trotz Unterhalt und Alleinerziehenden-Mehrbedarf ewig rumgejammert, wie teuer doch alles ist, wie schwer man es doch als Alleinerziehende hat und wie wenig der Staat für alleinerziehende Mütter tut. Und später wird dann sogar über die Eltern der Freunde des Kindes gelästert, weil sie einem das Kind nie abnehmen oder es doch mal über Nacht einladen könnten, weil schließlich ist man ja Alleinerziehende und mal ganz froh, wenn man seine Ruhe hat. Besonders böse sind die stolzen Großeltern, wenn sie nicht immer auf Abruf bereitstehen. Tja, das Leben ist kein Ponyhof, und erst seinen Spaß haben und dann von aller Welt Mitleid und Verständnis nicht nur erwarten, sondern verlangen, finde ich unmöglich!

Beichthaus.com Beichte #00038832 vom 17.10.2016 um 20:08:47 Uhr (26 Kommentare).

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Diebstahl für den Kick

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Diebstahl Waghalsigkeit

Als ich (w) ungefähr 14 Jahre alt war, hatte ich zusammen mit einer Freundin ein Hobby merkwürdiger Art. Wir haben geklaut - am selben Tag in mehreren Läden. Das geklaute Gut haben wir nicht einmal gebraucht, viel mehr den Kick. Am Ende des Tages haben wir gezählt, wie viel die Waren denn Wert waren. Einmal kamen wir auf 140 Euro. Durch die sinkende Vorsicht wurden wir schließlich in einem Baumarkt erwischt. Aus inzwischen unerklärlichen Gründen habe ich Schrauben geklaut.

Die Situation war ziemlich peinlich und das Resultat waren ein Jahr Hausverbot und 100 Euro Strafe. Da ich mein Kleingeld (1-Cent-, 2-Cent- und 5-Cent-Stücke) in einer Kiste aufbewahrte, beschloss ich, die Strafe mit Kupfergeld zu bezahlen. Meine Beichte? Ich habe nicht nur aus Langeweile geklaut, sondern den drei Verkäuferinnen fast eine Stunde ihrer wertvollen Zeit gestohlen, die sie mit dem Zählen des Geldes verbracht haben. Seitdem habe ich nie wieder etwas geklaut.

Beichthaus.com Beichte #00038828 vom 16.10.2016 um 12:56:05 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bin ich in meinen Chef verliebt?

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung Kollegen

Ich denke, ich bin der schlechteste Mensch der Welt. Seit einem Jahr bin ich verheiratet, zusammen sind wir allerdings schon seit sechs Jahren - meinen Kollegen kenne ich seit drei Jahren, seit drei Monaten ist er mein Chef. Und seitdem kamen wir immer häufiger ins Gespräch und machten Witze - wir verstehen uns einfach gut und haben viel gemeinsam, was mir vorher nie aufgefallen ist. Vor einem Monat haben wir dann angefangen, auch privat miteinander zu schreiben. Wir schreiben viel, wünschen uns Gute Nacht, schreiben Mails während der Arbeit und es ist eindeutig, dass wir beide mehr als nur Sympathie empfinden und am Liebsten zusammen in die Kiste steigen würden. Er ist auch seit 10 Jahren in einer Beziehung - allerdings nicht verheiratet und er hat keine Kinder. Es ist noch absolut nichts Körperliches passiert, wir Siezen uns auch noch, aber nur, um Distanz zu wahren, weil wir beide nicht verstehen können, wie sich so etwas entwickeln konnte.

Was soll ich nur tun? Ich habe Sehnsucht nach dem Mann und habe mich auch irgendwie verknallt. Aber er ist mein Chef, ich bin verheiratet und mein Mann liest mir alle Wünsche von den Augen ab. Ich weiß nicht, was mit mir los ist? Wieso bin ich so undankbar? In Gedanken habe ich meinen Mann bereits betrogen, weil ich ständig an meinen Chef denken muss. Wie "entliebe" ich mich nur wieder und wie ziehe ich mich sauber aus der Affäre, ohne meinem Chef auf den Schlips zu treten?

Beichthaus.com Beichte #00038750 vom 23.09.2016 um 11:06:26 Uhr (15 Kommentare).

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Gibt es ein Leben nach dem Tod?

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Verzweiflung Neugier Tod

Ich (m/27) habe Angst vor dem Tod. Nachdem Anfang des Monats ein Verwandter verstorben ist, habe ich mir so einige Gedanken gemacht. Man fragt sich dann doch, wie es ist, wenn man irgendwann mal selbst in der Position ist, dass man nicht um andere trauert, sondern um einen selbst getrauert wird. Wie wird es sein, wenn man nicht mehr morgens aufstehen und sein Leben leben kann? Weiß man, dass man in einer Holzkiste im Boden liegt und einfach gar nichts mehr machen kann? Oder kommt man irgendwie in eine Art "Himmel", wo zwar nicht der Körper, aber die Seele weiterlebt? Bemerkt man überhaupt, dass man tot ist, oder ist es einfach so, als ob man schlafen würde, wobei man außer einigen Träumen nichts mitbekommt? Es ist diese Ungewissheit einfach nicht zu wissen, was da auf einen zukommt, die mir doch Angst macht. Und ich frage mich, ob es nicht auch anderen so geht.

Beichthaus.com Beichte #00038734 vom 19.09.2016 um 09:42:30 Uhr (15 Kommentare).

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Ich erziehe meine Tochter zum Mannsweib

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Hass Selbstsucht Zorn Engherzigkeit Kinder

Ich (33) bin alleinerziehender Vater einer Achtjährigen. Sie war eigentlich nicht geplant sondern eher ein Unfall bei einem One-Night-Stand. Ich habe zwar meiner Tochter zuliebe versucht eine Beziehung mit ihrer Mutter zu führen, das hat aber nicht geklappt. Als meine Tochter fünf Monate alt war, ist ihre Mutter einfach abgehauen. Das hat mich aber ehrlich gesagt nicht sonderlich gestört. Mittlerweile bin ich in der Vaterrolle voll aufgegangen. Dabei wollte ich nie eine Tochter. Ich verachte die meisten Frauen und habe panische Angst davor, dass meine Tochter auch eines dieser naiven Püppchen wird, das sich von jedem Süßholzraspler flachlegen lässt und hinterher rumheult, von wegen alle Männer sind Arschlöcher, aber im gleichen Atemzug schon mit dem nächsten Kerl in die Kiste springen.

Deswegen ziehe ich meine Tochter zu einem Mannsweib heran. Ich kaufe ihr, wenn möglich, nur geschlechterneutrale Kleidung. Sie darf nur Jungsspielzeug besitzen. Mädchenfilme verbiete ich ihr. Außerdem habe ich sie in einem Fußballverein angemeldet. Ich habe sogar durchgesetzt, dass sie in der Jungsmanschaft ihrer Altersklasse spielen darf. Ihre Freunde sind auch nur Jungs, mit denen sie den typischen Jungskram macht. Kontakt zu anderen Mädchen versuche ich zu vermeiden. Meine Eltern und Freunde sagen, es wäre unnatürlich, was ich mit meiner Tochter mache. Aber ich will eben keine Tochter!

Beichthaus.com Beichte #00038674 vom 27.08.2016 um 20:14:34 Uhr (41 Kommentare).

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