Ich habe geerbt - was nun?

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Verzweiflung Studentenleben Familie Augsburg

Ich beichte, dass ich vor einer Woche ein großes Vermögen geerbt habe. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt allerdings nichts von einem Vorhandensein dieses Vermögens, meine Eltern haben durchschnittlich verdient, aber anscheinend wirklich unterdurchschnittlich gelebt. Durch ihr jahrzehntelanges Sparen habe ich jetzt also 400.000 Euro in bar und noch zwei Häuser geerbt. Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich studiere noch und habe bisher auf niedrigstem Niveau gelebt - und bin jetzt plötzlich reich? Was es da zu Beichten gibt? Dass ich unglaublich traurig bin! Hauptsächlich natürlich wegen dem Tod meines Vaters, aber auch ein bisschen, weil ich bisher in meinem Leben nicht wirklich gelebt habe. Kein Auto mit 18, keine Urlaubsreisen, keine ausschweifenden Partys. Außerdem bin ich total verwirrt, was soll ich jetzt machen? Ich möchte niemandem davon erzählen, da ich auf jeden Fall vermeiden möchte, dass ich jetzt plötzlich beliebter bin als vorher. Ich kann jetzt aber auch nicht zum nächsten BMW-Händler gehen und mir ein tolles Auto kaufen, dazu bin ich auch nicht der Typ beziehungsweise bin ich das einfach nicht gewohnt. Ich bin also mit meinem neuen Vermögen absolut überfordert, obwohl es dazu eigentlich keinen Grund gibt. Bin wohl der erste Erbe, dem sein Geld zu schaffen macht.

Beichthaus.com Beichte #00028606 vom 06.02.2011 um 02:31:52 Uhr in Augsburg (70 Kommentare).

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Der Sikh

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Schamlosigkeit Vorurteile Augsburg

Der Sikh
Ich bin Pendler und laufe jeden Tag von meinem Betrieb zum Bahnhof. Dazu muss ich durch ein Wohngebiet laufen. Das letzte Haus in der Straße durch die ich laufe, hat sich vor zwei Jahren ein Sikh gekauft. Für alle, die nicht wissen was das ist; das ist eine indische Religionsgemeinschaft. Also auf gut deutsch, so ein Typ mit Turban und allem drum und dran. Naja, jedenfalls hat der Typ eines Abends als ich auf dem Nachhauseweg war seinen Teppich ausgeschüttelt. Ich sehe ihn an, er sieht mich an und ich sage intuitiv zu ihm: "Na, springt er wohl nicht an?". Zuerst sah er mich nur etwas ungläubig an und begann dann wie wild auf mich zu schimpfen. Ich bin dann einfach lachend weiter gelaufen und hörte dann nur noch Worte wie Nazischwein und noch andere so dumme Sachen. Ich möchte beichten, das ich weder ausländerfeindlich oder etwas gegen Religionen habe, ich fand und finde das heute auch nur noch saukomisch und kugele mich heute noch auf dem Boden wenn ich ihn in Gedanken seinen Teppich ausschütteln sehe.

Beichthaus.com Beichte #00028365 vom 03.12.2010 um 13:41:29 Uhr in Augsburg (43 Kommentare).

Gebeichtet von TheAcktor
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Zufallsbeichte
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Fremdgepoppt mit Folgen

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Fremdgehen Wollust Trunksucht Drogen Ex Augsburg

Ich (32) hatte mit 20 eine ganz süße Freundin (damals 18). Sie war noch Jungfrau. Nach etwa 8 Wochen Beziehung war sie bereit, mit mir zu schlafen. Es war wunderschön, und ich brachte sie auch bei ihrem ersten Mal mehrmals zum Orgasmus, wir hatten insgesamt mehr als drei Stunden Sex. Doch am nächsten Morgen war sie ganz komisch drauf, redete kaum mit mir, weinte ein wenig, wollte alleine sein, und so brachte ich sie schließlich nach Hause. Ich denke heute, sie bereute es vielleicht, oder hatte auch nur Angst, dass ihre Eltern, die bittere Moralapostel sind, das raus bekommen würden.

Auf dem Rückweg traf ich meinen damals besten Freund und Saufkumpan und dessen Freundin, und wir verbrachten den Nachmittag zusammen. Da es November und damit kalt war, und keiner Geld hatte, überlegten wir gegen Abend, dass wir zu einer gemeinsamen, mir bis dahin unbekannten Freundin der beiden fahren sollten. Dort haben wir dann kräftig gesoffen und gekifft, und nach 3 Stunden sind mein Kumpel und seine Freundin abgehauen. Da um diese Zeit kein Bus mehr fuhr, bot sie mir ihre Couch zum Schlafen an. Naja, jedenfalls habe ich bei dem Mädchen übernachtet und es kam zum Sex. Ich beichte also, dass ich es hingebracht habe, meine damalige Freundin 16 Stunden nach der Entjungferung zu betrügen. Das Gesicht, als ich es ihr gebeichtet habe, werde ich niemals vergessen. Ich war und bin nicht stolz darauf. Sie hat zwar erst drei Wochen später Schluss gemacht, aber der Grund war schon mein Fremdpoppen, das war natürlich weg. Aber das war längst noch nicht alles, denn kurz darauf zeigten ihre Eltern mich wegen Vergewaltigung an, was jedoch nie über ein Verhör hinaus kam, da sie ganz klar aussagte, dass alles einvernehmlich gelaufen war.


Ihre Eltern hassten mich einfach, weil ich eine negative Vergangenheit hatte, und sie solchen "Verbrechern" keine Chance gaben. Mir wurden auch von Unbekannten Droh-SMS geschickt und ich hatte Anrufe auf der Mailbox, dass man mich umbringen wolle. Meiner Mutter wurde am von ihrer Mutter gesagt, dass sie eigentlich gar keine Kinder hätte haben dürfen, da sie unfähig sei, diese zu guten Menschen zu erziehen, daher hätte man sie am besten sterilisiert. Meine Mutter ist nicht auf den Mund gefallen, aber auf eine solche Unverschämtheit fiel selbst ihr nichts mehr ein. Eine Gegenanzeige wegen Beleidigung und Nötigung kam aber nie vor Gericht. Jedenfalls, seitdem habe ich nie wieder eine Frau betrogen, denn so einen Schmerz auf ihrem Gesicht will ich nie mehr sehen müssen. Und lügen will ich auch nicht, also wäre verschweigen für mich nicht drin. Manchmal denke ich nach, was wohl aus uns geworden wäre, denn wir passten wirklich gut zusammen, und hätte ich sie aus den Klauen ihrer Eltern befreien können, wäre sie eine liebe, selbstbewusste junge Frau gewesen. Ich war jung und dumm.

Beichthaus.com Beichte #00028285 vom 09.11.2010 um 05:32:30 Uhr in Augsburg (43 Kommentare).

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Finger im Po

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Verrat Dummheit Sex Ex Augsburg

Vor zehn Jahren hat mein (w, heute 26) damaliger (erster) Freund mit mir Schluss gemacht.
Er wollte dass ich ihm beim Sex immer einen Finger in den Hintern stecke. Zunächst fand ich das nur komisch, später dachte ich dann, er wäre irgendwie schwul. Ich hab ihn auch mit dieser Vermutung konfrontiert, er hat es abgestritten, gemeint das würde nur die Erregung etc. steigern und er wäre auf keinen Fall schwul. Die Sache ist aber in unserer Clique rausgekommen was zur Folge hatte, dass mein Freund deswegen ziemlich verarscht wurde. Er hat dann vermutet dass ich die Geschichte weitererzählt hatte und mit mir Schluss gemacht.
Ich habe ihn vor einer Weile bei Facebook wiedergefunden. Er ist offenbar glücklich verheiratet und hat mit seiner Frau zwei kleine Kinder. Soviel zum Thema schwul. Heute weiß ich dass der Schließmuskel eine Menge Nerven enthält und bei Männern außerdem für die Stimulation der Prostata ziemlich förderlich sein kann. Ich habe selber hin und wieder Analverkehr und hab auch kein Problem damit meine Partner auch mal mit einem meiner Buttplugs zu verwöhnen.
Meine Beichte: Ich habe die Sache damals der dummen Kuh, von der ich dachte sie sei meine beste Freundin, erzählt und sie hat es sofort weitergetratscht. Ich könnte mir in den Arsch beißen, dass ich damals so blöd war.

Beichthaus.com Beichte #00027898 vom 10.06.2010 um 09:17:18 Uhr in Augsburg (46 Kommentare).

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“Beichte

Das Rasenmuster

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Rache Ungerechtigkeit Schule Augsburg

In der Kollegstufe hatten wir einen Englischlehrer, das war so ein richtig linker Hund. Sowohl von der politischen Gesinnung her, als auch vom Verhalten. Er hat mir in der Abiprüfung nur fünf Punkte gegeben - das entsprach in Noten einer vier - obwohl ich den Stoff beherrscht habe und in Englisch eigentlich recht gut war.
Der Vertrauenslehrer meinte, nachdem er meine Arbeit gesehen hatte, er könne nichts dagegen machen. Es waren einfach Dinge als Fehler angemarkert, die man so und so sehen und interpretieren kann, und er hat halt alles zu meinen Ungunsten interpretiert.
Nunja, das Abi habe ich trotzdem geschafft, aber das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen.
Der Lehrer wohnte in einer guten Wohngegend - da machte sich der Racheplan gut. Zusammen mit einem Schulfreund, der den Lehrer auch nicht leiden konnte, bin ich in den Baumarkt gefahren, wo wir uns ne Dose Unkraut-Ex besorgt haben. In einer lauen Sommernacht als der Lehrer im Urlaub war, sind wir über seinen Zaun geklettert und haben ihm mit dem Unkraut-Ex ein Hakenkreuz in seinen schön gepflegten Rasen gestreut.
Eine Woche später sind wir dann am Tag mal an seinem Haus vorbei gelaufen - war ein wunderschönes Muster in seinem Rasen.
Und: Nein, wir sind keine Nazis und haben mit denen auch nix am Hut. Aber das passte so prima zu seiner linken Gesinnung.
Der Lehrer war eine Bazille und hat viele Schüler ungerecht behandelt. Wir waren deswegen richtig stolz auf unsere Tat und die Vorstellung, was vielleicht die Nachbarn nun über ihn denken, wenn er sich so schöne Muster in die Wiese bastelt!

Beichthaus.com Beichte #00027508 vom 13.02.2010 um 16:07:05 Uhr in Augsburg (25 Kommentare).

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