Der hochnäsige Verkäufer

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Hochmut Ignoranz Zorn Shopping Stuttgart

Der hochnäsige Verkäufer
Ich muss beichten, dass ich letztes Wochenende einen Verkäufer beleidigt habe. Ich bin Akademiker und arbeite in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, dementsprechend verdiene ich relativ gut und muss täglich Anzüge tragen. Da ich vom Typ allerdings relativ normal aufgewachsen bin, verbringe ich meine Freizeit meist in Jeans und T-shirt bzw. zu dieser Jahreszeit in Pullover und Jacke (alles Durchschnittsmarken). Besagtes Wochenende hab ich mich also auf den Weg in ein größeres, etwas "besseres" Einkaufszentrum gemacht, um mir einen neuen Anzug für die Arbeit zu kaufen und wollte natürlich beraten werden. Als ich dann den etwas hochnäsig dreinblickenden Verkäufer beim Pullis falten gestört habe, hat er mich nur herabstufend angeschaut und gemeint "wenn ich einen Anzug für eine Hochzeit suche, solle ich doch in den Laden gegenüber, da hätte es eher etwas in meiner Preisklasse". Erstmal war ich ziemlich baff, mit so einem Verhalten (vor allem der arrogante Tonfall) steht man keinem Kunden gegenüber. Ich habe ihn allerdings dann gefragt, wie er es sich mit seiner Ausbildung zum Einzelhändler und 2.000 Euro Brutto leisten kann, andere nach ihrem Aussehen zu beurteilen. Bevor hier jetzt das Geschrei los geht, ich kann alle Menschen die sich für etwas besseres halten nicht besonders leiden, Leute, die für "Bonzen" Drecksarbeit machen und sich dabei auch noch besonders toll vorkommen hasse ich.

Beichthaus.com Beichte #00029594 vom 05.12.2011 um 12:57:16 Uhr in Stuttgart (5 Kommentare).

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Anzeige von meiner Ex

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Falschheit Boshaftigkeit Zwietracht Ex Kassel

Die Vorgeschichte zwischen dieser einen Ex und mir ist lang, komplex und hier nicht von Bedeutung in allen Einzelheiten. Ich kann es aber in einem Satz zusammenfassen: Sie war die große Liebe und hat mir zuerst derart tiefe Gefühle gezeigt, wie mich danach auch verletzt, auf Arten, wie ich es vorher nicht für möglich hielt. Meine Trauer über diesen Verlust, den Betrug und den zerstörten Lebensplan dauerten Monate, sogar wenige Jahre. Mit endlosem Hin- und Warmhalten. Mit endlosen Spielen mit Gefühlen und regelrechtem Terror. Aus Trauer wurde irgendwann Wut. Dann Hass. Dann Rache. Vor kurzem war die Gerichtsverhandlung.


Die sexuelle Anziehung war beiderseitig stets und nach wie vor vorhanden. Auch lange nach der Trennung. Sie hatte wieder einen Neuen. Aber ich wusste sowohl wie sie tickt, die Hellste war sie leider nie, als auch von meiner rein körperliche Wirkung auf sie. Ich kann heute noch nicht fassen, dass es funktioniert hat. Aber bei dem Treffen lief alles wie geplant: Wir landeten in der Kiste. Sie betrog ihren Neuen mit mir, ihrem Ex. Himmel, wie ich sie hasse. Danach war das Geheule groß. Ich dürfe ihm nichts sagen, sie warne mich.
Auf die Frage welches Datum wir hätten antwortete sie in ihrem Zustand zwar verdutzt aber wahrheitsgemäß. Damit war es an der Zeit ihr zu offenbaren, dass ich ihrem Typen am nächsten Tag alles per Mail mitteilen werde. Der Ex war damit vollkommen in Rage, hat mir gedroht, mich beschimpft und noch mehr geheult. Mein Stichwort: "Was willst Du dann machen, mich wegen Vergewaltigung anzeigen?". Kachelmann sei dank, wusste ich ihre Meinung zu geprellten Frauen und wie sie darüber denkt, dass Frauen die Justiz für derartige Machtspielchen ausnutzen darf. Wie gesagt, sie ist einfach zu durchschauen.


Bingo. Am nächsten morgen, sehr früh, bekam der Typ eine ausführliche Mail über den Beischlaf. Er war Kollateralschaden. Er hat direkt morgens einen riesigen Aufstand am Telefon bei ihr gemacht und sich getrennt.
Daraufhin hat sie ihr Stichwort vom Vorabend in ihrer naiven Art mit zerrissenen Klamotten und selbst zugefügten blauen Flecken untermauern wollen. Alles inszeniert, aber scheinbar glaubhaft. Gegen frühen Abend stand die Polizei vor meiner Tür und hat mich für ein Verhör auf das Revier mitgenommen. Beschuldigt wegen sexueller Nötigung und eventuell sogar Vergewaltigung. Ich war eine Woche in Untersuchungshaft. Das war soweit okay und eingeplant. Aber dann doch genug.
Urplötzlich schauspielerte ich dann einen Geistesblitz gegenüber dem Haftrichter: Eine Tonbandaufnahme inklusive Datumsangabe meiner Ex. Deshalb die Frage nach dem Datum oben, welche meine Unschuld beweist. Wie erklärt? Ganz einfach: Ich lasse eine Webcam mit Mikrofon rund um die Uhr laufen und streame die Daten für einen Zeitraum von drei Wochen auf meinen PC. In meiner Wohnung kann ich aufnehmen soviel ich will, ohne sinnvolle Begründung, und was den Sex und alles andere betrifft war es wirklich nur eine reine Tonaufnahme, aber das reichte aus. Da ich Informatiker bin, war die Begründung für die Daueraufnahmen, das Langzeittesten von Kompressionsalgorithmen für Video- und Audiostreams.


Die Richter haben die Sache wohl durchschaut. Aber ihnen waren die Hände gebunden was mich betrifft. Erstens konnte mir in meinem Vorhaben nichts nachgewiesen werden, zweitens hat meine Ex sich einer falschen Verdächtigung schuldig gemacht. Und zwar nachweisbar und entgegen meiner Unschuldsbeteuerungen während der Untersuchungshaft. Das Ende vom Lied: Meine Ex hat ein halbes Jahr auf Bewährung sowie eine hohe Geldstrafe bekommen, weil mit falschen Verdächtigungen im Bereich sexueller Gewalt nicht mehr milde umgegangen wird. Sie ist Single und Einsam. Ihr Arbeitgeber hat ihr unter Vorwand gekündigt als die Sache bekannt wurde. Der gemeinsame Freundeskreis hat sich von ihr abgewandt. Herzen zu brechen kann folgen haben. Merkt euch das.

Beichthaus.com Beichte #00029589 vom 04.12.2011 um 04:38:51 Uhr in Kassel (37 Kommentare).

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Mixtur für meinen Ex

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Rache Boshaftigkeit Gesundheit Arbeit Ludwigsburg

Ich (w/22) war lange Zeit in einer unglücklichen Beziehung. Ich habe alles für meinen damaligen Partner gegeben und getan. Bin für ihn 400 km hergezogen, nachdem wir uns auf der GamesCom kennengelernt haben und meine Ausbildung abgebrochen, damit dies möglich war. Selbstverständlich begann ich eine Neue hier. Allerdings begann er vor einem dreiviertel Jahr mir fremdzugehen. Ich war so blauäugig und wollte es nicht sehen. Bis er mich vor die Tür setzte um sie einziehen zu lassen. Ich war lange Zeit sehr fertig. Viele meiner Freundinnen meinten, ich sollte Rache ausüben. Doch das Bedürfnis danach hatte ich nie. Ich arbeite als Pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Apotheke in der ich hauptsächlich ärztlich verordnete Rezepturen herstelle und auch kaum vorne stehe, die Stelle dort habe ich auch noch nicht lange. Eines Tages, als ich nur im Labor Rezepturen herstellte, kam eine Kollegin und bat mich, aus Zeitmangel eine zu machen, die bei ihr abgegeben wurde. Für mich waren es Überstunden, aber sie hätte sonst den Abiball ihrer Tochter verpasst. Alles klar, kein Problem in dem Fall. Doch las ich auf der Rezeptur: Richtig, den Namen meines Ex. Und es ging um ein Mittel gegen Hämorrhoiden. Schadenfreude machte sich in mir breit. Und leider kamen auch Rachegelüste. Selbstverständlich stellte ich die Zäpfchen her. Jedoch vergaß ich die Wirkstoffe und setzte stattdessen eher reizende Stoffe ein und steril gearbeitet habe ich auch nicht. Erzählt habe ich es niemandem, da ich zum einem die Schweigepflicht über seine Krankheiten habe und zum anderen diese Sache alles andere als legal war. Hiermit möchte ich beichten, dass ich sowohl meine Probezeit als auch den guten Ruf der Apotheke riskiert habe. ich hoffe es wird mir vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00029585 vom 03.12.2011 um 14:53:23 Uhr in Ludwigsburg (23 Kommentare).

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Die Sorgen meiner Tochter

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Ignoranz Feigheit Familie

Ich (w, 46) hatte früher keine besonders liebevolle Mutter, war essgestört und unglücklich und tue mich deswegen heute schwer mit Gefühlen und liebevollem Umgang. Meine Tochter (17) habe ich als kleines Kind versucht nach meinen Wünschen zu drillen. Sie durfte zum Beispiel nicht anziehen was sie wollte, ich habe sie immer wieder zum Skifahren geschickt auch wenn sie geweint hat, weil sie Angst hatte. Auch wenn ich heute erkannt habe, dass sie ein sehr kreatives und eigenwilliges Kind ist und war, habe ich immer versucht ihr diese chaotische Ader wegzuerziehen und war deswegen sehr streng mit ihr. Ich wollte nur das Beste für sie, denn sie versucht immer sich so sehr gegen die Masse zu wehren und macht es sich so schwer. Ich erinnere mich, dass ich ihr im Grundschulalter einmal den Stuhl, auf dem sie saß weggerissen habe, sodass sie auf den Boden fiel, weil sie etwas anderes angezogen hatte, als ich ihr gesagt habe.
Für mich ist es auch schwer auf sie einzugehen und deswegen sage ich oft sensible Sachen. Im Kindergarten erzählte sie mir zum Beispiel einmal, dass sie in einen Jungen verliebt sei und er sie nicht küssen wollte. Anstatt ihr zu erklären, warum habe ich gesagt: "Ja, das hätte ich auch gemacht."


Einmal brach sie morgens vor dem Kindergarten in Tränen aus und meinte, dass jeder sie hasse. Erst in nachhinein meiner ganzen Aussagen, habe ich dann gemerkt, dass man einem Kind sowas nicht sagen sollte und dass es sie möglicherweise verletzt hat. Mittlerweile weiß ich, dass sie deswegen nie Selbstbewusstsein hatte. Als sie aufs Gymnasium kam, litt sie unter ständigen Hautausschlägen im Gesicht, weil sie alles hinunterschluckte, was sie bedrückte, wie ein Arzt meinte. Ihre Noten wurden schlechter und trotzdem habe ich nie mit ihr darüber geredet. Nach und nach hat sie sich immer mehr verschlossen. In der sechsten Klasse hat sie sich geritzt, ich habe mitbekommen wie ihre beste Freundin sie danach fragte. Aber ich habe sie nie darauf angesprochen und irgendwann hat es dann aufgehört. Mit fünfzehn nahm sie zehn Kilo ab und begann vor über einem halben Jahr zu erbrechen. Von ihrer Essstörung habe ich erfahren, weil ich in ihrem Tagebuch gelesen habe und dann, weil eine Menge Lebensmittel verschwanden. Möglicherweise ritzt sie auch wieder.
Ich habe den Fehler gemacht erst einige Monate nachdem ich es erfuhr, sie damit zu konfrontieren. Das war im Sommer. Sie hat mir erzählt, dass mein Verhalten ihr damals sehr zugesetzt hat und sie sich deswegen schon immer hasst. Ich habe versucht ihr zu erklären, dass dies nie meine Absicht war und ich sie mag wie sie ist.
Sie wollte es dann erst ohne Therapie versuchen. Heute kotzt sie immer noch und ich ignoriere es, das einzige was ich getan habe ist, dass ich ihr ein Buch gekauft habe und die Süßigkeiten verstecke.
Ich fühle mich schlecht und es tut mir Leid, aber ich weiß nicht was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00029581 vom 01.12.2011 um 16:36:29 Uhr (56 Kommentare).

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Hulk

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Gewalt Drogen Dummheit Nachbarn Polizei

Ich muss eine Sache erzählen, die schon etwas her ist, aber für mich immer noch sehr unangenehme Auswirkungen hat. Mit Anfang 20 geriet ich in etwas zweifelhaften Umgang mit ein paar Kumpels, die zwar offiziell studierten, aber eigentlich nur den ganzen Tag am abhängen […]
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Beichthaus.com Beichte #00029577 vom 30.11.2011 um 11:09:53 Uhr (40 Kommentare).

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