Verstopfte Toiletten

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Vandalismus Morallosigkeit Unreinlichkeit

Vor einigen Jahren habe ich bemerkt, dass es mir riesigen Spaß macht, Toiletten zu verstopfen. Daraus hat sich inzwischen ein richtiges Hobby entwickelt. In der Schulzeit fing es ganz harmlos an, da habe ich einfach kleine Dinge ins Klo geschmissen, bis es dicht war. Mittlerweile habe ich die Verstopfer-Techniken derart verfeinert, dass es nun kein Problem für mich ist, ein Klo in Sekunden zu verstopfen und durch ein konstantes Überlaufen den ganzen Raum zu fluten. Meistens forme ich dicke Bälle aus Klopapier und stopfe sie mit der Klobürste richtig tief ins Rohr rein. Ab und zu auch komplette Rollen. Dabei liegt mein Rekord bei vier Rollen am Stück. Irgendwann, als es kein einziges funktionierendes Klo mehr an der Schule gab, gab die Schulleitung bekannt, es sei ein Schaden von 80.000 Euro an den Schulklos entstanden, aber ich habe nie damit aufgehört. In Bars, Restaurants, im Kino, einfach überall verstopfe ich Toiletten. Wie es der Zufall will, habe ich jemanden kennengelernt, der genau so viel Spaß daran hat, wie ich. Seitdem treffen wir uns an manchen Abenden und ziehen durch die Stadt, wo wir jede Toilette verstopfen, die wir kriegen können.


Seit einiger Zeit machen wir extra dafür Reisen in Europas Städte und verstopfen da die Klos. Sightseeing machen wir nie, einfach nur das. Wir haben sogar schon eine eigene Seite bei einem bekannten sozialen Netzwerk, wo wir Fotos von unseren Werken einstellen. Mir tun manchmal die armen Leute leid, die die Sauerei wieder sauber machen müssen - sollte dies möglich sein, denn bei vier Rollen im Rohr müsste man die ganze Toilette abschrauben. Dies tut mir sehr leid. Meine Freundin weiß von alldem nichts. Ich denke, wenn sie es rausbekommt, verlässt sie mich, denn ich habe auch schon in ihrem Elternhaus das Klo verstopft und alle dachten, es sei ihr Vater gewesen. Das tut mir auch leid. Mein Hobby ist richtig krank, aber ich kann behaupten, sogar schon das Klo im höchsten Gebäude Europas verstopft zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00034175 vom 24.10.2014 um 00:34:18 Uhr (13 Kommentare).

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Freund oder Feind?

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Eifersucht Zorn Neid Selbstsucht Engherzigkeit

Ich muss beichten, dass meine beste Freundin gleichzeitig auch meine größte Feindin ist. Sie weiß nur nichts davon. Wir lernten uns im Kindergarten kennen und freundeten uns schnell an. Diese Freundschaft zog sich durch unsere gemeinsame Schulzeit und hält bis heute an. Und obwohl wir schon viel zusammen durchgemacht und erlebt haben, und sie wirklich ein netter Mensch ist, brodelt es seit geraumer Zeit in mir. Der Grund dafür ist, dass sie seit jeher starke Minderwertigkeitskomplexe in mir auslöst. Sie ist einfach zu perfekt. In der Schule war sie immer die Spitzenschülerin, sie hat das zweitbeste Abitur der Stufe gemacht. Trotzdem galt sie nie als Streberin, sondern war allseits beliebt, wurde auf alle Partys eingeladen und in die Schülervertretung gewählt. Daneben sang sie noch in der Schulband, denn sie hat einfach eine wunderschöne Stimme. Nach dem Abi ging ihre Erfolgsgeschichte weiter. Spitzennoten im Studium, begehrte Praktikumsplätze, Studentenvertreterin. Gleichzeitig auf allen guten Partys dabei. Daneben ist sie natürlich auch noch bildhübsch. In der Schule konnte sie sich vor Verehrern kaum retten, hatte dann auch einige Jahre einen älteren Freund, der sie vergöttert hat. Inzwischen hat sie einen Neuen, der ebenfalls ein echter Traumtyp ist. Sie kommt einfach bei jedem gut an, verströmt Charisma ohne Ende und ist einfach unglaublich nett. Ihre Familie ist ebenfalls beneidenswert. Ihre Eltern sind nicht nur wohlhabend, sondern auch supernett. Sie hatte früher ein eigenes Pferd und bekam zum 18. Geburtstag ein tolles Auto geschenkt.


Jedoch kann man ihr weder Arroganz noch Eitelkeit vorwerfen. Im Gegenteil. Sie gibt nicht mit ihrem Besitz oder Aussehen an, sondern spielt alles eher runter. Trotzdem komme ich mir im Vergleich wie eine Versagerin vor. In der Schule immer ganz in Ordnung, jedoch unauffällig. Besonders beliebt war ich nie, sie hat mich immer mitgezogen. Einen Freund hatte ich während der Schulzeit nicht und auch momentan bin ich wieder alleine. Meine Eltern sind geschieden, einen Familienurlaub konnten wir uns zuletzt leisten, als ich 12 war. Ich weiß, meine Komplexe sind mein Problem. Sie war mir immer eine gute Freundin, während ich mehr und mehr Antipathien entwickelt habe. Mittlerweile ist es schon so weit, dass ich mich beim bloßen Gedanken an sie richtig schlecht fühle. Ich merke, wie in mir der Hass auflodert. Und das gegenüber einer Person, mit der ich jahrelang durch dick und dünn gegangen bin! Eifersucht und Missgunst sind einfach zwei wirklich schlechte Gefühle, für die es eigentlich keine Entschuldigung gibt. Ich habe sogar schon darüber nachgedacht, ihre Beziehung zu sabotieren. Habe einen wirklich perfiden Plan ausgearbeitet und bin nicht mehr weit davon entfernt, diesen anzugehen. Aber so tief will ich nicht sinken. Ich habe mich daher dazu entschlossen, die Freundschaft zu beenden. Aus dem Nichts, ohne Erklärung. Denn ich weiß, dass ich es auf die Dauer nicht aushalte. Und ich will ihr auch nicht schaden, denn sie hat ja nichts verbrochen. Ich beichte also, dass ich aus Eifersucht und den daraus resultierenden Schuldgefühlen meiner ältesten Freundin die Freundschaft kündigen werde. Und ich fühle mich verdammt mies dabei.

Beichthaus.com Beichte #00034174 vom 23.10.2014 um 20:12:39 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schnitzeljagd für Penner

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Diebstahl Lügen Zwietracht Arbeit

Ich beichte, dass ich mich daran erfreue, meine Kollegen und Vorgesetzten indirekt zu nerven. Ich arbeite in einem Bürohaus mitten in Hamburg, die Gegend ist mit Geschäften, Büros und Wohnraum durchmischt. Seit einiger Zeit tummeln sich einige Obdachlose, Punks und Säufer um unser Gebäude, dieses besteht nur aus Geschäftsräumen. Alle Mieter sind genervt von den herumlungernden Leuten, beklagen sich über wilde Übernachtungen in der Garage und im Treppenhaus, sowie über die regelmäßigen Penner-Picknicks samt extremen Saufereien. Schuld daran bin zu einem großen Teil ich, denn ich lasse die Jungs indirekt rein, indem ich die Tür offen lasse. Ich verteile auch Kleingeld im Treppenhaus, was mittlerweile zu einer tollen Penner-Schnitzeljagd führt. Idealerweise wird das Geld direkt für Schnaps und Toastbrot ausgegeben, herrlich. Ich entwende also Geld aus der Firma, versorge die Jungs und Mädels mit allerlei Dingen zum Essen, lege aber auch Pfandflaschen aus. Ich bin ein Penner-Weihnachtsmann, der heulen könnte vor Glück, wenn ich die entsetzten Gesichter meiner Kollegen sehe, weil meine unbekannten Helden es mal wieder richtig haben krachen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00034170 vom 23.10.2014 um 10:19:14 Uhr (10 Kommentare).

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Ohne Licht im Klassenzimmer

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Engherzigkeit Verschwendung Schule

Ich (m) möchte eine Jugendsünde beichten. Zur Tatzeit ging ich in die Mittelstufe (etwa 8. Klasse) meines Gymnasiums. Nach der Schule traf ich mich bei einem Kumpel, um mit ihm zusammen Hausaufgaben zu machen. Als wir fertig waren, stromerten wir noch etwas durch die Gegend. Dabei kam uns die Idee, zurück in unsere Schule zu gehen. Das hatten wir in der Vergangenheit schon mal hin und wieder getan, denn es gab einen speziellen Aufenthaltsraum nur für Oberstufenschüler, in dem auch ein Kicker stand und wenn wir nett waren, durften wir mitspielen. Allerdings war der Aufenthaltsraum abgesperrt. So gingen wir durch die verlassenen Flure, da nachmittags nur die Oberstufe Unterricht hatte, war dementsprechend nicht viel los. Wir wanderten ziellos umher, wollten schon gelangweilt wieder gehen, als wir an unserem Klassenzimmer vorbeikamen.


Etwas fiel uns dabei auf: Die Tür war nicht wie gewöhnlich abgeschlossen, sondern einen Spalt weit geöffnet. Wir schlüpften hinein, schlossen die Tür und überlegten, ob wir nicht einen Streich oder irgendetwas machen könnten. Uns fiel natürlich gleich das Typische ein: Tafel verschmieren, Unordnung veranstalten. Allerdings erschien uns das total kindisch, zumal einer von uns beiden Tafeldienst hatte und wir uns somit ein Eigentor schießen würden. Dann hatte einer von uns die "geniale" Idee: In unserem Klassenraum gab es längliche Neonröhren als Beleuchtung. Wir stellten einen Stuhl auf den Tisch, krabbelten hinauf und drehten jede Röhre etwas weiter, sodass sie nicht mehr angingen und auch nicht flackerten, wenn man den Lichtschalter betätigte. Danach gingen wir, machten allerdings die Tür zu. Auf dem Heimweg freuten wir uns schon auf den nächsten Morgen. Es stand eine Doppelstunde Mathe an und die Lehrerin hatte eine Andeutung für einen Test gemacht. Am nächsten Morgen - es war Herbst oder Winter zu der Zeit und dunkel - gingen wir ins Klassenzimmer und setzten uns. Die Anderen waren schon am Diskutieren, dass wohl eine Sicherung kaputt wäre, denn nur in unserem Klassenzimmer ginge das Licht nicht, im Flur und den anderen Räumen sei alles in Ordnung. Unsere Lehrerin kam und fragte, warum wir denn im Dunkeln sitzen würden und drückte auf den Lichtschalter. Nichts geschah. Die logische Schlussfolgerung auch von ihr: Da stimmt etwas nicht mit der Sicherung. Also jemanden losgeschickt den Hausmeister suchen. Dabei muss ich erwähnen, dass dieser kurz vor dem Ruhestand stand und faul war wie noch etwas, wenn man von dem Verkauf des Essens in den Pausen absah.


Nach knapp 20 Minuten tauchte der Gute dann auf. Drückte natürlich auch auf dem Lichtschalter herum. Anschließend ging er zum Sicherungskasten. Auch alles in Ordnung. Er kam zurück und meinte, dass er sich das nicht erklären könne. Vielleicht stimme etwas nicht mit dem Lichtschalter, aber um das zu untersuchen, müsse er zuerst sein Werkzeug holen und das könne dann schon etwas dauern. Mein Kumpel und ich mussten uns dabei zusammenreißen, damit wir nicht lachen mussten, denn wir fanden es zu komisch. Lange Rede kurzer Sinn: Wir hatten aufgrund des Raummangels die ersten beiden Stunden frei und durften in den Aufenthaltsraum gehen. Danach hatten wir sowieso Bio und Chemie im Fachsaal und zum Schluss Sport. Am nächsten Tag funktionierte das Licht wieder, allerdings kam auch der Schuldirektor zu uns. Er erklärte uns, dass jemand die Röhren verdreht habe und deshalb das Licht nicht funktioniert hätte. Dabei musste er lachen und beglückwünschte denjenigen für den tollen Scherz, wer auch immer das gewesen sei. Allerdings hätte der Streich auch Unkosten verursacht. Der Hausmeister habe wohl den Schalter überprüft - hätte jedoch nichts an der Sicherung überprüfen dürfen. Daraufhin wurde ein Elektriker geholt, der dann auf die Lösung gekommen sei. Dann meinte mein Schulleiter, dass er den oder die Schuldigen nicht bloßstellen will und er hätte ein Säckchen, das er durch die Klasse gehen lassen würde und der Schuldige sollte doch etwas Geld hineintun.


Am Ende der Stunde würde er dann wieder kommen und es abholen. Mein Kumpel und ich hatten nicht viel Taschengeld zur Verfügung, daher landete gar nichts in dem Säckchen. Ich bereue meinen Scherz nicht, allerdings habe ich ein schlechtes Gewissen, da die Allgemeinheit für die Kosten des Elektrikers aufkommen musste. Es tut mir leid. Übrigens war der Mathetest dann in der nächsten Stunde fällig, denn: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Beichthaus.com Beichte #00034169 vom 23.10.2014 um 10:04:10 Uhr (4 Kommentare).

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Morgenmuffel im Bus

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Selbstsucht Bahn & Co. Studentenleben

Wenn ich morgens mit dem Bus zur Uni fahre, steige ich immer bewusst mit geradem Blick zum ersten Fensterplatz ein, damit ich meinen befreundeten Kommilitonen nicht versehentlich in die Augen schaue und dann gezwungen bin, mit ihnen zu quatschen. Ich bin ein Morgenmuffel und hasse es, morgens schon reden zu müssen. Ich will einfach nur meinen Kopf an der Fensterscheibe abstützen und verträumt meine Musik genießen.

Beichthaus.com Beichte #00034167 vom 23.10.2014 um 02:09:04 Uhr (10 Kommentare).

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