Der Dudelsackspieler

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Hass Eitelkeit Habgier 50+

Der Dudelsackspieler
Ich bin schottischer Dudelsackspieler (m/26) und ich habe gestern einen Auftritt für das Seniorenheim in unserer Stadt vergessen. Ich musste extra 40 Kilometer von einem Bekannten zurück, mich ins Kilt schmeißen, notdürftig mein Instrument stimmen und als ich da war mich arschkriechend bei der Heimbetreuerin entschuldigen. Die Mumien saßen schon alle da und warteten - obwohl das machen die ja eh den ganzen Tag! Als ich spielte, hielt es keiner für nötig mal zu klatschen, selbst wenn ich ein Lied fertig hatte. Ich fand es so zum Kotzen. Zu Essen bekam ich bei dem Grillfest auch nichts. Als ich nach etwas zu trinken fragte, sollte ich auch nichts bekommen, bis eine der Heimbewohnerinnen sich darüber aufregte und mir etwas kaufte, denn ich hatte in der Eile mein Geld zu Hause gelassen. Dass mir die nette Bewohnerin etwas ausgab, war der Heimbetreuerin wohl peinlich, die nächste Cola ging aufs Haus.

Nach der Pause spielte ich meinen zweiten Programmteil, aber auch hier mal wieder kaum Reaktionen, obwohl ich mir echt Mühe gab und sich mein Dudelsack echt schön anhörte. Selbst bei "Muss i denn zum Städtele hinaus", wo sonst immer alle halbtoten Omas und Opas wach werden, haben sie kaum mitgeklatscht. Später verlangten einige der Bewohner Zugabe, weil man sie nicht wie die anderen in den Garten gesetzt hat, so bekam ich doch noch ein bisschen Anerkennung, wenigstens die waren nett. Die blöde Heimbetreuerin sagte mir, ich bekäme mein Gel. 20 Euro weniger als vereinbart. Und dafür drei Stunden Arbeit, Fahrt, Warten und ich bin noch in den Kackhaufen eines Mops von so einer Oma getreten. Mit polnischem Akzent sagte sie: "Weil hast du gehabt Verspätung. Nicht, Junge. Schöne Tag. Machst aber schäne Musik." Ich hätte mir die Veranstaltung besser gespart. Wäre ich bloß in der Großstadt geblieben, statt 40 km hirnlos zu rasen, ein Strafgeld zu riskieren und hätte dort in der Fußgängerzone gespielt. Dass hätte auch Geld gebracht bei lebendigem Publikum. Nie wieder Seniorenheim, auch Dudelsackspieler haben ihren Stolz!

Beichthaus.com Beichte #00027035 vom 25.09.2009 um 15:16:06 Uhr (38 Kommentare).

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Notebook for free

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Diebstahl Habgier Arbeit

Vor etwa 1,5 Jahren arbeitete ich (m) in einem Computer Shop welcher mehrere Filialen in Deutschland hat. Die Arbeitszeiten hatten es in sich, die Bezahlung war menschenunwürdig. Wenn man den ganzen Tag hinter dem Tresen steht, von neuster Hardware umgeben ist und seinen Arbeitgeber hasst, überlegt man sich schon mal wie man am besten etwas feines entwenden könnte. Als Mitarbeiter wusste man, dass die angebliche elektronische Sicherung der Ware nicht vorhanden war, und dass die Kameras nicht aufzeichneten. Zudem haben immer irgendwelche Teile gefehlt. Es musste also ein Plan geschmiedet werden, wie man so etwas bewerkstelligen konnte. Auf die Art und Weise möchte ich jedoch nicht näher eingehen. Die Masche wird noch in 20 Jahren funktionieren, sofern die Firmen nicht all zu viel Wind davon bekommen. Mein Arbeitgeber hat mir also für meine guten Leistungen ein Notebook und noch weiteren Kleinkram "spendiert". Bereuen tue ich davon nichts. Schließlich macht die Firma das große Geld und die Leute in den Filialen bekommen einen Hungerlohn. Hätte ich mich nur mehr beschenken lassen!

Beichthaus.com Beichte #00027033 vom 25.09.2009 um 08:44:41 Uhr (20 Kommentare).

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Nur zu Hause essen

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Eitelkeit Feigheit Neurosen Ernährung

Ich (w/20) möchte beichten, dass es einen Grund gibt, warum ich nie bei fremden Menschen - seien es Freunde, Kollegen oder Bekannte - esse. Alleine der Anblick von fremden Essen in fremden Schalen treibt mir das Frühstück hoch. Ich kann es nicht wirklich begründen, es könnte genauso gut das gekochte Essen meiner Mutter sein, was großartig schmeckt, aber sobald es in fremder Leute bzw. anderen Schalen und Tellern als unseren zu Hause liegt, graust es mir davor. Ich muss jedes Mal eine neue Ausrede erfinden warum ich nicht mit esse. Ich sehe das essen und denke: Aha, Schnitzel. Mag ich supergerne. Würden sie zu Hause auf meinem Tisch stehen und auf unseren Tellern liegen, würde ich sie essen. Aber wer weiß, in welcher Spülmaschine die waren? Welches widerwärtige Essen davor darauf gelegen hat? Wer sich mit seinen pickligen, dicken, schmierigen Wurstfingern davon bedient hat? Nein, danke! Und sage: "Ach ich bin so satt, ich kriege nichts mehr runter." Dabei würde ich betreffenden Personen bzw. Veranstaltern am liebsten direkt vor die Füße kotzen, weil ich es dermaßen ekelhaft finde.

Beichthaus.com Beichte #00027028 vom 24.09.2009 um 17:53:15 Uhr (42 Kommentare).

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Probleme beim Wasserlassen

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Masturbation Dummheit Peinlichkeit Last Night

Probleme beim Wasserlassen
Ich (m/20) habe irgendein Problem mit meiner Niere, der Prostata oder der Harnröhre. Jedenfalls gibt es ab und zu Tage, da brennt es nach dem Wasserlassen unglaublich fies. Ich habe aber inzwischen einen Trick rausgefunden: Masturbieren nach dem Urinieren! Wirkt Wunder. Solange man bei der Sache ist, fällt das Brennen kaum auf. Diese Art von Notlösung hat aber ein Problem: Wenn man zu weit geht, dann wird das Brennen nochmal stärker. Immer, wenn dieses unmenschliche Gefühl wieder anfängt, nehme ich mir fest vor, mal zum Arzt zu gehen, aber sobald es weg ist, ist es mir egal.
So viel zur Vorgeschichte, aber das dumme kommt erst noch. Ich war auf einem Fest und musste dank Mr. Alkohol natürlich schiffen wie sau. Ich also in guter alter Manier in die nächste Ecke und raus mit dem Lukas - Ihr könnt Euch denken was kam. Ich also mit leicht schmerzverzerrtem Gesicht aus der Ecke gekommen. In der Hoffnung, dass es besser wird, habe ich unter der Hose, also durch die Taschen hindurch, am Punkt der Qualen gerieben.
Das hat irgendwann nicht mehr gereicht und ich war fast am durchdrehen. Es gab nur noch eine Lösung: Ich musste mir einen runterholen. Natürlich war ich so dumm, das in einer Ecke zu machen, die mit Kameras überwacht wurde. Nach dem Akt, noch mit runter gelassener Hose, tippte mir doch tatsächlich so ein Security-Heini auf die Schultern und meint "Schau mal da oben in die Ecke! Wenn Du fertig bist, dann Hose hoch und Hände ausstrecken!"
Der Typ hat gegrinst, als hätte er im Lotto einen 6er hingelegt. Es war so verdammt peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00027016 vom 21.09.2009 um 16:51:23 Uhr (49 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Poesiealbum

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Diebstahl Feigheit Schule

Ich (w/24) beichte, dass ich in der Grundschule ein Poesiealbum einer Klassenkameradin weggeschmissen habe. Ich wollte einen besonders schönen Eintrag gestalten und habe mich total verkünstelt - damals habe ich versucht mit Lidschatten & Schminke ein schönes Bild zu malen, aber irgendwie sah das Bild dann total scheiße aus. Da hab ich das Poesiealbum einfach weggeschmissen. Irgendwie tat es mir Leid - da auch sehr schöne Einträge in dem Poesiealbum vorhanden waren. Zum Glück hat mich damals niemand verdächtigt.

Beichthaus.com Beichte #00027007 vom 18.09.2009 um 14:45:58 Uhr (14 Kommentare).

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