Traumprinz mit Mängeln

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Fetisch Falschheit Misstrauen Partnerschaft

Ich (w/29) habe nach langjähriger Suche endlich meinen Traumprinzen gefunden. Er sieht gut aus, hat einen super Umgang und verdient obendrein noch viel Geld bei einer Bank. Leider sind seine sexuellen Neigungen ein wenig merkwürdig. Während er in seinem Job in einer hohen Position steht, möchte er zu Hause gedemütigt werden. Es ist nicht so schlimm, dass ich ihn auspeitschen soll oder so, aber ich muss ihn ständig anschreien oder auf andere Weise runtermachen. Dabei ist er am liebsten nackt - mit Hundehalsband, Lederstrapsen und dem ganzen Klischee. Er bedankt sich dann immer mit wirklich gutem Sex, ich habe aber das Gefühl, das ihn nur diese SM-Sachen wirklich anmachen. Meine persönliche Angst ist, dass er vielleicht auch homosexuell sein könnte, das Geschlecht scheint ihm ja egal zu sein. Meine Beichte ist also, dass ich mit einem Traumprinzen mit versteckten Mängeln zusammen bin.

Beichthaus.com Beichte #00031595 vom 14.07.2013 um 23:28:21 Uhr (26 Kommentare).

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Meerschweinchen von Maden gefressen

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Faulheit Unreinlichkeit Ekel Tiere Ludwigsburg

Ich hatte als Kind Meerschweinchen. Wir hatten einen Garten und haben für sie ein abgedecktes Holzgehege gebaut, damit sie immer draußen sein konnten, Auslauf hatten und frisches Gras zum Fressen. Wenn sie das Gras komplett abgefressen hatten, verschoben wir das Gehege ein Stück, damit sie neues Gras bekamen. Zusätzlich bekamen sie immer wieder Trockenfutter. Gegen leichten Regen hatten wir ein kleines Holzhäuschen - bei starkem Regen holten wir sie in den kleinen Zimmerkäfig. Bei gutem Wetter waren die Tiere eigentlich immer draußen und es schien ihnen gut zu gehen. Über mehrere Saisons hatten wir die Tiere so gehalten. Irgendwann wurde ich unaufmerksamer. Ich verschob das Gehege seltener, vergaß hier und da das Wasserschälchen auszuwechseln und schaute nicht mehr jeden Tag nach ihnen. Ich hatte wohl zu viel mit mir selbst und meiner Freizeit zu tun.

Als das Holzhäuschen kaputtging, bastelten wir uns aus einer kleinen, umgedrehten Plastikwanne ein Häuschen - es hielt ja auch viel besser den Regen ab. Allerdings sammelte sich dort das Kondenswasser, wenn die Tiere atmeten. Es tropfte wohl auf deren Fell, was wohl die Haut schwächte. Und durch die einseitige Ernährung mit Gras bekamen sie auch immer mal wieder Durchfall - ich habe den Zusammenhang allerdings erst viel später verstanden. Irgendwann hatten wohl Schmeißfliegen, die sich dort wegen der Durchfallexkremente der Tiere aufhielten, Eier in das nasse Fell eines der Meerschweinchen oder an dessen After gelegt. Die Maden hatten bereits angefangen, sich von dem lebenden Tier zu ernähren, als ich bemerkte, dass etwas nicht stimmt. Da war es natürlich schon zu spät und es musste eingeschläfert werden. Ich möchte beichten, dass ich schlecht auf meine Meerschweinchen geachtet und sie vernachlässigt habe. Sie waren auf mich angewiesen und ich habe vermutlich schuld am Tod eines der Meerschweinchen. Ich selbst werde mir das nie verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00031593 vom 13.07.2013 um 18:20:56 Uhr in 71636 Ludwigsburg (Spitzwegstraße) (18 Kommentare).

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Mit dem Slip erwischt

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Dummheit Neugier Peinlichkeit Schamlosigkeit Masturbation Nassenheide

Ich (m) hatte ein ungemein peinliches Erlebnis in meiner Pubertät. Ich war damals um die 14 und mein Bruder um die 19. Er war zu dieser Zeit schon ziemlich lange mit seiner Freundin zusammen. Diese übernachtete auch oftmals bei uns und ließ auch persönliche Dinge wie Klamotten, Schmuck etc. bei meinem Bruder. Eines Tages, als niemand daheim war, durchstreifte ich die Sachen meines Bruders und entdeckte in einer Schublade Unterwäsche, die nur seiner Freundin gehören konnte. Wie man als 14-jähriger eben ist, also naiv und pubertär, klaute ich einen ihrer Slips. Tage später, als ich am eigenen Körper "herumexperimentierte", verwendete ich den Slip als "Gedankenstütze". Ich hatte allerdings vergessen, meine Zimmertür abzuschließen und genau während meines "Selbstexperimentes" stürmte die Freundin meines Bruders in das Zimmer und ertappte mich auf frischer Tat. Ich versuchte natürlich den Slip zu verstecken und war peinlich berührt. Gott sei Dank verließ sie das Zimmer augenblicklich wieder. Ich schämte mich natürlich sehr, hoffte jedoch insgeheim, dass sie meine Gedankenstütze nicht gesehen hatte. Wir verloren auch kein Wort über das Geschehnis. Damit war die Sache für mich eigentlich erledigt. Zu meinem nächsten Geburtstag überreichte sie mir allerdings augenzwinkernd eine Packung Boxershorts. Inzwischen ist sie die Verlobte meines Bruders und wir verstehen uns ziemlich gut. Trotzdem schäme ich mich ab und zu.

Beichthaus.com Beichte #00031590 vom 12.07.2013 um 20:13:39 Uhr in Nassenheide (18 Kommentare).

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Mit Methamphetaminen über die Grenze

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Drogen Selbstsucht Stolz Sucht

In meinen Teenagerjahren (ca. 15-19) hatte ich drei beste Freundinnen, wir waren eine richtig coole Mädels-Clique damals. Wir sind durch dick und dünn gegangen und waren unzertrennlich. Ich hatte aber außerhalb der Schule noch einen anderen Freundeskreis, weil ich aus einem Dorf komme und die anderen in der Stadt aufgewachsen sind. Mit meiner Dorfclique habe ich meistens gekifft und anderen Unfug getrieben. Nach ein paar Jahren, so mit 18, habe ich dann auch andere Sachen ausprobiert und bin dann irgendwie in diese Crystal-Geschichte (Methamphetamin) reingerutscht. Nicht nur, dass ich das Zeug genommen habe, ich habe es auch öfter mal über die Grenze (CZ) geschmuggelt und solche Sachen. Ich kam mir irgendwie vor wie Toni Montana und habe mich für die Allergrößte gehalten. Abgesehen davon hatte ich es immer relativ einfach im Leben. Ich war eine von diesen Personen, die ohne Aufwand durchs Leben gehen, immer von den Eltern unterstützt werden, sich in der Schule nie anstrengen, aber durch Schummelei und Nichtstun doch noch ihr Abitur kriegen. - Jeder kennt doch so jemanden.

Naja, irgendwie wurde ich durch all das ziemlich arrogant und habe gedacht, ich könne machen, was ich will. Irgendwann bin ich auch mit den Menschen so umgesprungen, wie ich das wollte. Meine besten Freundinnen haben sich natürlich Sorgen um mich gemacht, weil ich mich so verändert habe, und suchten das Gespräch. Aber ich, auf meinem hohen Drogen-Ross, wollte von all dem nichts hören und habe sie abblitzen lassen. Eine von ihnen, ich nenne sie mal E., war mir besonders nah, aber wir hatten auch oft Streit, da ich mir einbildete, sie sei neidisch auf mich. Sie hat sich immer in die Schule reingehängt und hat auch privat alles gegeben, doch das wurde nie richtig anerkannt, da ihre Eltern geschieden waren. Ihr Leben war einfach das komplette Gegenteil von meinem. Eines Tages wollte sie mit mir reden, allerdings war alles, das mir dazu einfiel, dass es mir eh total egal wäre und dass sie ruhig gehen könne, wenn ihr irgendetwas an mir nicht passt. Sie hatte Tränen in den Augen und ist dann irgendwann gegangen, weil sie wohl nicht mehr aushielt, wie ich sie behandelt habe. Zu Recht.

Ich hatte kurz darauf einen Autounfall, bei dem ich mein, inzwischen schon zweites, Auto geschrottet habe. Ich war total zugedröhnt und meine beste Freundin hat mich zuvor beim Feiern gesehen. Allerdings war ich mal wieder fein raus aus der Sache, weil der diensthabende Sanitäter mein Nachbar war und weder einen Alkohol- noch Drogentest gemacht hat. Ich habe also wieder ein neues Auto bekommen, da die Versicherung bezahlt hat und meinen Schein behalten. Sie hat mir darauf eine bitterböse Mail geschrieben, in der sie mir vorwarf, wie dumm ich doch sei, und dass ich doch mal einsehen solle, wie ich mich überhaupt aufführe. Ich würde nicht ewig so ein Glück im Leben haben. Ich allerdings habe sie mal wieder abblitzen lassen. Daraufhin hatten wir nie wieder Kontakt und sind nach dem Abitur auch in verschiedene Städte gezogen. Nun ja, ihre Prophezeiungen sind alle eingetroffen. Ich wurde noch im gleichen Jahr mit Drogen erwischt, kam mit einem üblen Psychopathen zusammen, der mir die besten Jahre meines Lebens gestohlen hat, und habe mein Studium nach zwei Jahren in den Sand gesetzt. Bei mir geschah noch vieles mehr, aber das tut nichts zur Sache. Sie hingegen wurde glücklich und hat gerade erfolgreich ihren Abschluss gemacht. Tja, das Karma hat hier richtig schön zugeschlagen, könnte man sagen.

Irgendwie habe ich erst ungefähr 1-2 Jahre später kapiert, was ich da eigentlich angestellt habe. Und wie mies ich mich ihr gegenüber, und auch allgemein, benommen habe. Und dass ich eine wunderbare Freundschaft, die immer noch bestehen könnte, in den Müll geworfen habe. Alles nur, weil ich mich unantastbar gefühlt habe. Ich möchte nicht einmal den Drogen die Schuld dafür geben, schließlich habe ich aus freien Stücken gehandelt. Noch heute, fünf Jahre später, muss ich oft an E. denken. Wie es ihr wohl geht? Ob sie glücklich ist? Dann schaue ich mir Fotos von ihr in einem sozialen Netzwerk an und bereue es einfach nur. Hin und wieder träume ich auch von ihr. Dass wir uns über den Weg laufen und sie mich ignoriert, oder auch, dass wir uns wieder versöhnen. Sogar mein Unterbewusstsein hat noch ein schlechtes Gewissen. Ich nehme mir immer wieder vor, ihr einen Entschuldigungsbrief zu schreiben. Ich rechne zwar nicht damit, dass sie mir verzeiht, aber sie sollte zumindest wissen, dass sie recht hatte, und dass es mir leidtut. Ich kann nur den Jüngeren unter euch raten: Gebt niemals jemanden auf, nur weil ihr euch in einer Phase befindet, in der ihr euch für so viel cooler haltet, als eure Freunde. Ich habe E. so wehgetan und ich bereue mein Verhalten aufrichtig. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031587 vom 12.07.2013 um 11:07:10 Uhr (18 Kommentare).

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Meine Mutter, der Messie

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Ignoranz Verzweiflung Sucht Maßlosigkeit Familie Bietigheim-Bissingen 74321

Meine Mutter ist ein Messie. Angefangen hat alles, als mein Vater und meine Mutter sich trennten. Ich war noch klein, ging gerade erst zur Grundschule. Es gab schon immer heftige Streitereien zwischen meinen Eltern. Denn einer war immer zu ordentlich, während der andere diese Ordnung einfach nicht verstehen konnte. Dabei ist sie extrem pingelig, was Sauberkeit angeht! Mein Vater verließ uns dann und meine Mutter war ganz alleine mit meinem Bruder und mir. Ihre Verwandten aus Russland sind nämlich alle dort geblieben, während mein Vater seine Familie in Deutschland hatte. Es fing langsam an und häufte sich dann immer mehr. Natürlich fiel es mir auf, aber ich dachte mir nichts dabei. Nach der Renovierung meines Zimmers blieben alle Sachen im Wohnzimmer liegen, die Küche wurde dreckiger und irgendwann warf sie nicht einmal die abgelaufenen Lebensmittel weg.


An einem Tag, als ich beschloss, ihr einen Gefallen zu tun und die Küche zu putzen, kam sie von der Arbeit und schrie mich zusammen, dass ich gefälligst alles wieder aus der Mülltonne holen sollte. Ich rannte davon, aus Angst, sie könnte noch wütender werden. So ging es, bis ich kurz vor meinem Realschulabschluss stand. Jeden Tag stritt ich mit ihr darüber. Ich konnte nicht mehr. Mein Bruder mischte sich nicht ein. Nach vielen Versuchen, Ordnung in die Wohnung zu bekommen und sogar, nachdem ich das Jugendamt anrief, änderte sich nichts. Eine "Messie-Expertin" ließ uns im Stich, aber wir versuchten trotzdem alles. Irgendwann eskalierte es und sie meinte, ich solle doch zu meinem Vater ziehen, wenn alles so schlimm wäre. Ich packte sofort meine Sachen und die neue Wohnung war purer Luxus für mich. Doch nun, da auch seit einem Jahr mein Bruder ausgezogen war, ist sie allein in der vollgestellten Wohnung. Erneut haben wir versucht, ihr zu helfen - wieder ohne Erfolg. Nun lebe ich tagtäglich mit einem schlechten Gewissen. Ich habe sie im Stich gelassen und ignoriert - allerdings mit der Angst, dass sie von einer Brücke springen könnte. Ich fühle mich schuldig, da ich jeden Tag daheim bin und sie alleine in dieser Wohnung versauert. Aber ich habe es aufgegeben, ihr helfen zu wollen. Meine Beichte ist also, dass ich die Hoffnung, meiner Mutter helfen zu können, jeden Tag ein bisschen mehr verliere.

Beichthaus.com Beichte #00031585 vom 12.07.2013 um 00:34:28 Uhr in Bietigheim-Bissingen 74321 (13 Kommentare).

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