Der jungfräuliche Student

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Feigheit Peinlichkeit Verzweiflung

Der jungfräuliche Student
Ich bin ein 22 Jahre alter Student und immer noch Jungfrau. Niemand in meinem Freundeskreis weiß das, da ich nicht wie ein Freak oder Nerd aussehe, oder mich wie einer verhalte. Ich bin ein Junge, der vom Aussehen her eigentlich ganz normal ist, ich bin schlank und gewöhnlich gekleidet. Bei Unterhaltungen über das Thema Sex tue ich immer so, als ob mein letztes Mal schon länger her ist, oder humorisiere meine Antworten wie zum Beispiel, dass ich noch Jungfrau sei, oder ob man vom Küssen wirklich schwanger wird. Vor allem wenn ein Kumpel oder eine Kommilitonin sich über die Typen lustig macht, die voll freakig aussehen und bestimmt noch ungeküsst sind, denke ich immer: wenn die nur wüssten, dass die mit einer Jungfrau befreundet sind. Die Wahrheit ist, dass es mir verdammt peinlich wäre, wenn meine Freunde erfahren würden, dass ich noch Jungfrau bin. In der heutigen Zeit, in der dreizehnjährige schon Sex haben, komme ich mir vor wie ein Freak und ich bin mir echt nicht sicher, was meine Freunde von mir denken, falls sie dies erfahren sollten. Es kommt mir wirklich so vor, als ob ich der Einzige im Studiengang bin, der noch nie Sex hatte.

Beichthaus.com Beichte #00031211 vom 15.05.2013 um 21:01:11 Uhr (46 Kommentare).

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Stromschlag beim Melken

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Boshaftigkeit München

Ich bin auf einem Bauernhof in der Schweiz aufgewachsen. Wir hatten jedes Jahr Sommergäste, auch im betreffenden Sommer, es muss so um das Jahr 1996 gewesen sein. Darunter war auch eine Familie aus Deutschland, ich glaube aus Dortmund. Die hatten eine gut aussehende Tochter, die aber nichts von mir wissen wollte. Ich war damals 14 oder 15 Jahre alt und sie schon 17. Das hat mich total frustriert und so habe ich an unserer elektrischen Melkmaschine herummanipuliert. Das Mädchen wollte nämlich schon immer mal selbst Kühe melken lernen und ich habe ihr erzählt, dass es am besten geht, wenn sie erst mal den Rhythmus der Melkmaschine spürt. Ich habe also an unseren acht Kühen die Melkmaschine an die Euter angeschlossen und das Mädel vor die erste Kuh gesetzt. Sie hat dann die Kuh unten angefasst und ich habe etwa zeitgleich die Melkmaschine angemacht. Da gab es einen Schlag und es hat alle Kühe fast gleichzeitig mit einem Stromschlag von den Hufen geholt. Das Mädel hat auch eine gewischt bekommen und wurde vom Melkschemel gepfeffert. Mann, habe ich mich erschreckt. Das war vielleicht ein Aufruhr. Vom Haupthaus liefen mein Vater und meine Mutter herüber. Der Vater des Mädchens war extrem ungehalten darüber, was seiner Jacqueline passiert ist. Ich habe behauptet, dass ich nicht wisse, was passiert ist. Ich habe meinen Eltern später alles gebeichtet und mein Vater hat, als sich die Aufregung gelegt hatte, sogar noch Witze darüber gemacht. Ich fand es aber doch nicht so lustig. Deshalb heute eine Entschuldigung an das Mädel von damals. Bei den Kühen habe ich mich bereits am damaligen Abend entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00031206 vom 14.05.2013 um 22:15:41 Uhr in 80333 München (Alpweg 17) (17 Kommentare).

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Das Geld ist knapp

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Falschheit Lügen Verschwendung Geld Partnerschaft

Mein Freund und ich haben wenig Geld zur Verfügung, weil wir noch in der Ausbildung sind, und haben deswegen einen festen Betrag für Ausgaben gesetzt. Also für Allgemeines, gemeinsame Aktivitäten und natürlich auch jeweils für uns selbst, hier sind auch Klamotten usw. drin enthalten. Und wir haben einen Betrag für die Arbeit, also Mittagessen und Kaffee ausgemacht. Das Geld darf auch nur für diese Dinge ausgegeben werden. Eine Beichte ist es deswegen, weil das Geld, das ich für mich selbst ausgeben darf, 30 Euro monatlich beträgt und das für die Arbeit 15 Euro wöchentlich, aber ich habe meinem Mann nicht erzählt, dass der Kaffee dort umsonst ist und ich immer nur das esse, was ich mir selbst mitnehme und mir somit nichts kaufe. Stattdessen verwende ich das Geld für mich persönlich, damit ich mir im Monat auch mal etwas leisten kann, weil ich das langsam nicht mehr aushalte. Wenn ich ihm das sagen würde, dann würde es natürlich auch kein Geld mehr für die Arbeit geben. Ehrlich gesagt habe ich dabei schon ein schlechtes Gewissen, andererseits auch nicht und werde das auch weiter so machen. Der Eine kann eben damit lange auskommen, der Andere nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031202 vom 14.05.2013 um 20:35:21 Uhr (19 Kommentare).

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Das Muttersöhnchen

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Rache Falschheit Boshaftigkeit Ex Hilden

Das Muttersöhnchen
Mein Ex ist das größte Muttersöhnchen, das mir je begegnet ist. Er hat ausnahmslos alles getan, was seine Mutter von ihm verlangt hat, was einen immensen Einfluss auf unsere Beziehung hatte, da sie aus religiösen Beweggründen strikt dagegen war, mich auch nur in der Nähe ihres Sohnes zu dulden. Er hat es sogar geschafft, ihr glaubhaft zu machen, er wäre gegen Sex vor der Ehe. Seine einzigen Zugeständnisse an unsere Beziehung lagen darin, dass er am Wochenende zu mir kam und wir uns hin und wieder in der Uni sahen, Übernachtungen waren nicht drin. Ich war wahnsinnig in ihn verliebt und der festen Überzeugung, dass wir irgendwann eine normale Beziehung führen könnten, deswegen habe ich mir viel zu viel gefallen lassen. Seine Mutter indes trieb mich langsam aber sicher mit ihrem Kontrollzwang und ewiger Nörgelei in den Wahnsinn. Sie beschimpfte mich, meine Familie und sperrte ihn regelmäßig zu Hause ein, nicht einmal an meinen Geburtstagen sah ich ihn besonders lange. Sie durchsuchte seine Taschen und sein Portemonnaie, sein Handy und den Laptop, druckte ganze Gesprächsverläufe bei ICQ aus, an die sie mithilfe ihrer Tochter gelangte, und markierte "verwerfliche Gesprächswechsel" mit Textmarker, um sie ihm vor die Nase zu knallen, und ihm stundenlang Predigten darüber zu halten, was für ein verkommener Mensch er und auch ich seien. Kurzum: Sie schnüffelte und kontrollierte immerzu.

Wir wollten bald zusammenziehen, allein deswegen ließ ich mir das alles gefallen und baute ihn regelmäßig auf. Ich opferte meine gesamte Freizeit, verlor Freunde und bekam Probleme im Studium, weil ich immerzu für ihn erreichbar sein wollte, und wenn es nur zum Zuhören bei der Internettelefonie war. Als seine Schwester aufgrund ihres Studiums ins Ausland zu Verwandten zog, half er ihr drei Tage beim Umzug, seine Eltern begleiteten ihn, aber sollten erst zwei Tage später zurückkommen. Er war damals sehr vernarrt in ein Browserspiel auf einer bekannten sozialen Plattform und gab mir, während er fort war, sein Passwort, damit ich mich um seine "Farm" kümmern konnte, weil er davon ausging, keine Zeit dafür zu haben. Ich vertraute dem Mann wirklich blind und sah mir nicht einmal seine Nachrichtenverläufe an. Was man wissen muss: Loggt man sich auf einem anderen Gerät ein, kann man Chats praktisch "live" von jedem Gerät verfolgen, man wird nicht etwa automatisch gekickt, sobald ein neuer Zugang geöffnet wird, das wusste ich nicht - er aber auch nicht. So kam es, dass er sich einloggte, während ich auf seinem Account aktiv war und sich ein Chatfenster zwischen ihm und einer Frau öffnete. Das Gespräch fand komplett auf Polnisch, also seiner Muttersprache, statt und dauerte knapp fünf Minuten, dann loggte er sich wieder aus. Ich verstand kein Wort, machte mir aber auch keine Sorgen. Das Fenster ploppte immer bei einer neuen Nachricht wieder auf und ich schloss es jedes Mal, bis mir plötzlich das polnische Wort für "Freundin" ins Auge sprang - eines der wenigen, die ich kenne. Kurz zusammengefasst: Nach einigen Recherchen hatte ich den Text so weit verstanden, dass klar wurde, dass er mich im Ausland betrogen hat, und seine größte Sorge bestand wohl darin, dass ich es mitkriegen könnte. Mir zerriss es damals das Herz. Als er wieder zu Hause war, fuhr ich wie geplant zu ihm, um die Nacht, bevor seine Eltern zurückkommen sollten, bei ihm zu verbringen. Er erzählte von den anstrengenden Tagen und einer kleinen Einweihungsfeier, bei der er angeblich nichts getrunken und früh wieder abgehauen wäre. Der Kerl log mir also eiskalt ins Gesicht!

Eigentlich wollte ich ihn darauf ansprechen, nachdem er mich aber so kalt belogen hatte, fasste ich einen anderen Plan. An dem Abend überwog wirklich die blanke Wut all meinen Schmerz. Ich wollte ihn treffen, irgendwie. Ich hatte Sex mit ihm, drei Mal. Auf dem geliebten Perserteppich seiner Mutter, auf ihrer, stets blitz blank desinfizierten, Küchenanrichte und auf ihrem Lieblingsplatz auf der Couch. Ich schlief in dieser Nacht keine Minute, sondern feilte an meinem Plan, während mein Bald-Ex selig neben mir schlief. Am nächsten Morgen putzte er die Bude wie ein Besessener, aus Angst, seine Mutter könne merken, dass ich dort gewesen sei, danach ging er duschen. Während er unter der Dusche stand, habe ich dann meinen Plan in die Tat umgesetzt. Ich habe überall im Haus meine Spuren hinterlassen. Haare im Abfluss, Haarnadeln und Zopfgummis und als Krönung einen meiner Strings in der Couchritze und ein paar Haare auf dem Kopfkissen seiner Mutter, zusammen mit einer Lippenstiftspur auf ihrem Laken. Zwischen die Matratzen seiner Eltern habe ich benutzte Boxershorts von ihm gestopft, unters Bett ein leeres Kondompäckchen gelegt und die benutzten Kondome vom Vorabend, die er sicherheitshalber in seiner Unitasche, eingewickelt in Taschentücher und Gefrierbeutel, verstaut hatte, habe ich ausgepackt und in drei verschiedene Mülleimer im Haus geworfen, gut sichtbar versteht sich. Das Ganze dauerte ungefähr zehn Minuten. Ich wartete, bis er mit Duschen fertig war und sich bereit machte, seine Eltern vom Bahnhof abzuholen, brav mit Hemd und Krawatte. Wir verabschiedeten uns vor der Tür, er fuhr weg. Ich schrieb noch einen Zettel mit folgendem Wortlaut: "Sehr geehrte Frau ..., bitte richten Sie Ihrem Sohn aus, dass er nun gern weiterhin die Schl... aus Polen vö... kann, mich ist er endgültig los. Ach, und er kifft bei jeder sich bietenden Gelegenheit, raucht, besch**ßt in der Uni, wann immer er kann, und säuft wie ein Loch, vielleicht sollten Sie ihn bei Zeiten auf die Risiken aufmerksam machen." Ich habe keine Ahnung, welches Echo ich damit ausgelöst habe, mein Ex hat sich nicht wieder bei mir gemeldet - und es tut mir im Nachhinein sehr leid, ich hätte mich nicht auf dieses Niveau herabbegeben sollen, sondern einfach einen würdevollen Abgang machen müssen. Dass ich so ausgeflippt bin, tut mir aufrichtig leid.

Beichthaus.com Beichte #00031200 vom 14.05.2013 um 18:29:16 Uhr in Hilden (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die sagenumwobene Entjungferung

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Baden-Baden

Ich war in meinem Freundeskreis sextechnisch eher Eine, die später als die anderen aktiv wurde. Die Sache war die, dass eigentlich alle Mädels um mich herum erzählten, wie schlecht das erste Mal gewesen sei. Es blutete hier und tat dort weh und überhaupt war es nicht ansatzweise so romantisch und schön, wie es sich gehört, zum Teil hat der Typ sie danach auch fallen lassen - das übliche Teenagerdrama also. Es wurde viel geheult und gejammert und ich dachte mir, dass ich mir das wirklich nicht antun will. Eine Woche nach meinem 17. Geburtstag hatte ich dann den Entschluss gefasst, dass ich mich nicht von meinem ersten Mal enttäuschen lassen würde. Ich wusste, dass im nicht so engen Bekanntenkreis ein Typ sehr auf mich stand, der junge Mann war ganz klischeehaft Gitarrist in einer Band, hat mir äußerlich aber nicht sonderlich gefallen und hatte auch charakterlich nichts Reizvolles an sich. Ich habe den Kerl also angeschrieben und eines kam zum anderen, wir verabredeten uns von vornherein zum Sex. Ihn reizte es massiv, dass ich noch Jungfrau war und ich wollte es hinter mir haben. Es war eine sehr komische Situation, am Anfang auch sehr beklemmend und ich war tierisch nervös. Letztendlich aber hatte ich es hinter mir. Es war tatsächlich ziemlich mies zu Anfang, hat aber dann schon irgendwie Spaß gemacht.

Das Gute daran: Ich habe meine Jungfräulichkeit nicht an den Falschen verschenkt, nein, ich habe sie ganz bewusst aufgegeben und wurde demnach auch nicht furchtbar enttäuscht, wie viele meiner Freundinnen damals. Die Entscheidung damals war vermutlich ganz schön feige, aber wenn ich heute an mein erstes Mal denke, dann fällt mir nicht ein, welche meiner Erwartungen nicht erfüllt wurden. Ich erinnere mich einfach nur an die Anekdote, dass mein Hinterkopf ständig an eine Steckdose knallte und ich meinen "Liebsten" darauf hinweisen wollte, indem ich seinen Namen immer wieder sagte, und er das als Ausrufe meiner Begeisterung fehlinterpretierte. Vielleicht habe ich mir damit auch die Chance auf ein "superromantisches, denkwürdiges Erlebnis" meiner Jugend genommen, wer weiß - für mich ist es okay, wie es gelaufen ist. Ich möchte beichten, dass ich mich bei meinem ersten sexuellen Erlebnis wie ein Flittchen benommen und mir einen Kerl dafür "engagiert" habe, den ich weder besonders toll noch sonderlich attraktiv fand, einfach nur, damit es vorbei ist. Und dass die sagenumwobene Entjungferung, die vielen so immens wichtig ist, mir überhaupt nichts bedeutet hat. Das Witzige daran ist eigentlich, dass ich seither nur noch einmal in all den Jahren einen One-Night-Stand hatte, nur um festzustellen, dass mir Sex wirklich nur dann Spaß und Befriedigung verschafft, wenn der Mann mir etwas bedeutet.


Beichthaus.com Beichte #00031198 vom 14.05.2013 um 16:55:05 Uhr in Baden-Baden (20 Kommentare).

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