Die Frau mit dem Fahrrad

24

anhören

Peinlichkeit Schamlosigkeit Morallosigkeit Frankfurt

Vor ungefähr zwei Jahren feierte ich (m/20) mit vielen Freunden in einem Park den Geburtstag von einem Kollegen. Es herrschte gute Stimmung, der Alkohol floss natürlich auch und wir feierten alle ausgelassen. Irgendwann saßen wir dann alle (circa 20-25 Leute) um einen Brunnen rum und erzählten uns Geschichten und plauderten ausgelassen. Man muss sich das so vorstellen, dass in der Mitte ein mittelgroßes Wasserbecken ist und dort waren Marmorskulpturen und andere Kunstwerke eingelassen. Drumherum waren Bänke auf denen wir uns niedergelassen hatten. Da dieser Park in der nähe vom Main liegt, waren wir natürlich nicht die einzigen Leute dort. Mitten in der harmonischen Stimmung, kam ein Paar auf dem Fahrrad angeradelt. Nichts besonderes eigentlich, bis die Frau urplötzlich die Kontrolle über ihr Fahrrad verlor und mitten in das Wasserbecken fuhr und damit nicht genug, sie knallte volle Kanne mit dem Gesicht auf eine Marmorplatte. Gemeinerweise lachten wir uns ausnahmslos alle kaputt, die Situation war einfach zu komisch.
Wir lachten so laut, dass der ganze Park auf uns aufmerksam wurde und alle Leute lachten die arme Frau mit uns aus.
Sie tat mir schon Leid, sie angelte so schnell es geht ihren Drahtesel aus dem Becken und fing an sofort loszustrampeln, um der peinlichen Situation schnellsmöglichst zu entkommen. Ihr Begleiter hatte natürlich angehalten und fing an uns anzuprechen, dass es doch nicht in Ordnung sei, die Frau dermaßen auszulachen. Irgendwo hatte er ja auch recht, aber es sah einfach urkomisch aus und soweit man das beurteilen konnte, hatte sie sich auch nicht ernsthaft verletzt.
Mitten in der Moralpredigt, ihr werdet es kaum glauben, fiel die Frau im Hintergrund erneut vom Fahrrad und diesmal war das Gelächter noch lauter. Der Mann gab es auf und eilte seiner Frau herbei und weg waren sie.

Ich beichte, dass ich die arme Frau schamlos ausgelacht habe und hoffe, dass es ihr gut geht. Im Nachhinein tat sie uns allen Leid, aber naja, passiert ist passiert.

Beichthaus.com Beichte #00028050 vom 10.08.2010 um 18:29:01 Uhr in Frankfurt (Museumspark) (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Nachhilfe-Lehrer

17

anhören

Ignoranz Boshaftigkeit

Ich war 13 Jahre alt, Gymnasiastin und benötigte dringend Nachhilfe in Mathematik. Ein netter Nachbar, der mich bereits im Säuglingsalter kannte, pensioniert und früherer Polizeibeamter war, erklärte sich gerne bereit, mir 2 Mal pro Woche Nachhilfe zu geben. Mir machte das Lernen anfangs sehr viel Spaß und meine Noten verbesserten sich zusehends.

Ich kann es nicht mehr genau sagen, wann es anfing, dass ich mich in seiner Gegenwart unwohl und gehemmt fühlte. Saß ich zu Anfang noch neben ihm auf unserer Eckbank, verlangte er nach einer gewissen Zeit, mich auf seinen Schoß zu setzen, was ich widerwillig tat. Während er mich weiterhin unterrichtete, streichelte er mich immer wieder an den Beinen, Oberschenkeln oder Armen. Es kam auch vor, dass er mich von hinten umarmte und an sich zog. Ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich ihn jemals darum gebeten habe, diese Annäherungen bzw. sexuellen Belästigungen, wie ich sie heute nennen würde, zu unterlassen. Vermutlich nicht. Obwohl ich sehr wohl in der Lage war, sein Verhalten mir gegenüber als nicht normal zu bezeichnen, so war ich doch durch die Situation eingeschüchtert.

Er machte einen relativ gepflegten Eindruck. An seinen Körpergeruch, der sich aus abgestandenem Eau de Cologne und ungelüfteter Kleidung zusammensetzte, werde ich mich jedoch mein Leben lang erinnern.

Da meine Mutter während meinen Nachhilfestunden nicht ins Zimmer kam, konnte er sicher sein, dass ihn niemand bei seinen Spielchen ertappte. Meine Eltern hätten die Situation sicherlich gleich erkannt, ihn zur Rede gestellt und entsprechend gehandelt. Aus Scham und Peinlichkeit meinen Eltern gegenüber habe ich geschwiegen. Aber auch, weil man mir auf nette aber eindringliche Art zu verstehen gegeben hat, nicht über unser kleines Geheimnis zu sprechen. Sonst...

Ich hatte Angst. Eine Angst, die ich jetzt als Erwachsene nicht mehr in der Lage bin zu beschreiben, was vielleicht auch gut so ist, denn diese Angst hätte sicherlich mein Leben bis zu einem gewissen Grad geprägt, sicherlich nicht zum Positiven. Die Angst, die ich als Kind empfand, hat sich über die vielen Jahre hinweg in Ekel und abgrundtiefe Verachtung für diesen Mann, der schon vor vielen Jahren gestorben ist, gewandelt. Und Gott sei Dank haben sich meine Schulnoten damals so gebessert, dass ich keine Nachhilfe mehr brauchte. Wie weit wäre dieser Mensch wohl gegangen?

Beichthaus.com Beichte #00028049 vom 10.08.2010 um 18:17:14 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Das Amicelli Gewehr

17

anhören

Vandalismus Boshaftigkeit Zivi & Bund

Wir hatten während dem Militärdienst einen Typen in unserer Truppe, der allen auf den Sack ging. Er war asozial, arrogant, gemein und einfach unausstehlich. Er war ein Waffennarr und liebte sein Gewehr über alles; das wussten wir natürlich alle. Am letzten Tag hatte ich eine Idee: Als er duschen war habe ich sein Gewehr genommen, einen Amicelli-Riegel in den Lauf gelegt und ein paar Mal den Ladehebel betätigt, was in der Folge den Lauf völlig verstopft und versaut hat. Nach der Entlassung in das Zivilleben, ist er wohl anstatt die neu gewonnene Freiheit zu genießen, nach Hause gegangen und hat mehrere Stunden damit verbracht sein ach so geliebtes Gewehr zu putzen.

Beichthaus.com Beichte #00028045 vom 08.08.2010 um 18:30:39 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kriminelle Energie schon in der 4.Klasse

25

anhören

Diebstahl Lügen Falschheit Schule Kinder

In der 4. Klasse hab ich einen Jungen seinen GameBoy plus ein Pokemon (Silberne Edition) Spiel geklaut. Das kam so. Es war mal wieder Wandertag, ich und dieser Junge wahren früh morgens ganz allein im Klassenzimmer. Die Lehrer waren auch gerade voll im Stress, sodass keiner auf den Gängen zur Aufsicht stand. Fröhlich klimperte er auf seinem Handhelden rum. Irgendwann musste er dann auf die Toilette, er steckte das Teil in seinen Rucksack und ging raus. Ich tat so als ob ich auch aus dem Zimmer gehen würde, hab mich dann aber in der nächsten Ecke versteckt. Dann bin ich wieder rein hab das Ding genommen und hab es auf dem Schrank versteckt, da lag ein großes Kissen da hab ich das Ding drunter gesteckt. Ich ging dann wieder raus. Als er kam tat ich so als ob ich gerade beschäftigt wäre. Nach rund 10 Minuten bemerkte er den Raub und alarmierte die Lehrer. Keiner hat mich verdächtigt aber als sie mich fragten wo ich denn war musste ich Lügen damit niemand auf die Idee kommen könnte das ich es war. Ich sagte also das ich nachdem ich dass Zimmer verlassen hatte, einen Jungen gesehen habe der in die Richtung ging aus der ich kam. Ich sollte ihnen beschreiben wie der Kerl aussah. Das tat ich auch... ich hab mir dann irgendwelchen Mist ausgedacht. Eine Lehrerin hat dann ein Fenster aufgemacht (wir waren in der untersten Etage) und hat dann jeden Jungen angehalten der halbwegs zu meiner Beschreibung passte. Sie fragten dann immer mehr nach, dass ich mich konzentrieren soll um mich an Details zu erinnern. Ich sagte dann irgendwann das der Junge ein rotes Capi mit den NY Buchstaben aufhätte. Keine 2 Minuten später kam genau so ein Junge am Fenster vorbei. Die Lehrerin sprang aus dem Fenster und packte den Jungen mit aller Wucht. Er hat fasst angefangen zu weinen. Die Lehrerin schrie mir dann zu und fragte ob das der Kerl sei. Weil ich ja auch nicht so eine kalte Person bin hab ich dann gesagt dass dies nicht der Junge wäre. Sie lies ihn laufen. mein Glück war nun das wir Wandertag hatten und die Lehrer sich nicht weiter um uns kümmern konnten da sie noch in der Vorbereitung steckten. Sie sagten dass wir das wohl später klären müssten. Aus schiss habe ich dann den GameBoy erst mal liegen gelassen. Ich glaub knapp 2 Wochen. Irgendwann war ich dann mal wieder dran gewesen den Boden nach der Schule zu fegen (wir hatten immer solche Dienste). Ich schnappte mir schnell einen Stuhl und hab den Handhelden vom Schrank genommen, ihn in meinen Ranzen gesteckt und dann hab ich den Dreck noch in Ruhe aufgekehrt. Danach bin ich nach Hause und hab gleich eine Runde gezockt.

Beichthaus.com Beichte #00028043 vom 06.08.2010 um 23:01:20 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Soldatenliebe

52

Sex Masturbation Wollust Zivi & Bund Köln

Ich habe mir während meiner Bundeswehrzeit immer einen in der Gemeinschaftsdusche abgewichst. Dabei habe ich zwei anderen schwulen Soldaten zugesehen, die auch immer einen großen Ständer hatten und dasselbe machten. Wir waren zwischen 19 und 24 Jahre alt und hatten […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028036 vom 04.08.2010 um 19:31:47 Uhr in Köln (52 Kommentare).

Gebeichtet von HG
In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht