Auto geklaut

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Diebstahl Dummheit Auto & Co.

Früher, als wir alle gerade 18 Jahre alt waren, haben wir oft auf einem Parkplatz an der Universität rumgehangen, an dem Abends nichts mehr los war. Eines Tages haben wir einen Autoschlüssel gefunden, der auch direkt auf das Auto daneben gepasst hat. Es war ein Kleinwagen, wahrscheinlich einer Studentin, den Sachen im Wagen nach zu urteilen. Wir haben uns umgeschaut und überlegt, und dann beschlossen den Wagen zu klauen.
Wir sind ein bisschen durch die Stadt gefahren, haben dann, als ein Polizeiwagen neben uns stand, Angst bekommen dass das Auto mittlerweile vermisst wird und als gestohlen gemeldet worden ist, und haben es in einem ganz anderen Stadtteil in einer ruhigen kleinen Straße abgestellt, alles abgewischt wegen Fingerabdrücken, und sind abgehauen. Den Schlüssel haben wir wo anders entsorgt.
Nach einigen Monaten sind wir mal dort vorbeigefahren, das Auto stand immer noch dort. Es tut mir wirklich Leid für die Besitzerin, zumal uns das rumfahren nichts besonderes gebracht hat, und wir nicht den Mumm hatten das Auto zur Universität zurück zu bringen. Ich glaube nicht dass sie von der Versicherung etwas wiederbekommen hat, da ja ein Fahrzeugschlüssel fehlen wird. Sie hat bestimmt nicht viel Geld gehabt und war vielleicht auf das Auto angewiesen. Jahrelang haben wir die Story niemandem erzählt, obwohl man in dem Alter durch so etwas "cooler" gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00027929 vom 24.06.2010 um 22:13:14 Uhr (29 Kommentare).

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Schizophrene Psychose

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Engherzigkeit Falschheit Ungerechtigkeit Gesundheit Liebe

Ich (m/29) habe etwas getan, was ich sehr bereue. Es ist mittlerweile lange her - 11 Jahre. Ich komme darüber nicht hinweg. Ich kann es zeitweise vergessen, aber es kommt immer wieder hoch. Es war so, dass ich mit meiner großen Liebe zusammen war. Es war wohl für uns beide, etwas wirklich großes, wenn nicht das größte, denn für uns beide war es die erste Beziehung. Das erste mal Sex. Ich habe sie geliebt, als wenn es kein morgen mehr gibt. Ich wusste, und fühlte, dass es Liebe war!

Es war dann so, dass ich im Jahre 2000 in etwas reingerutscht bin. Ich wusste damals nicht, was es ist. Irgendetwas veränderte mich, mein fühlen, mein denken. Erst später habe ich, durch Krankenhausaufenthalte und Therapie mit Medikamenten (Antidepressiva, Antipsychotika), herausgefunden, dass ich eine "schizophrene Psychose" hatte und wohl genetisch dafür empfänglich bin. Das heißt, Mitte/Ende 2000 veränderte sich mein Fühlen und Denken durch die Psychose. Ich dachte, ich liebe sie nicht mehr. Ich dachte, und fühlte, sie liebte mich nicht mehr. Das war aber alles quatsch. Wir waren circa 11 Monate zusammen, es waren die schönsten Monate meines bisherigen Lebens.
Ich machte dann einfach mit ihr Schluss. Per E-Mail. Wie grausam, wie dumm kann man sein. Damals, war es mir egal, ich fühlte mich so stark, so selbstsicher, ich bräuchte sie nicht, ich fühle nichts mehr für sie, ich müsste mich "frei" machen, die Abhängigkeit auflösen. Ich wusste ja nicht, dass die Veränderung in mir selbst liegt. Alle Gefühle waren ausgeblendet und weg. Ihre Reaktion auf meine E-Mail war extrem, was für ein gefühlsloser Arsch ich sei, sie hasste mich, sie war todunglücklich, die nächsten Wochen waren sehr schwer für sie. Ich fühlte nichts. Ich fühlte mich "so stark." Es war falsche Stärke.


Wir trafen uns in der nächsten Zeit noch, sie weinte in meinen Armen, ich fühlte nichts. Die Psychose, die mittlerweile mit Halluzinationen und Denkveränderungen gepaart war, ließ nichts zu meinem Innern durch. Wir hatten noch ein paar mal Sex. Ich fühlte zwar die Lust, aber keinerlei Gefühle mehr zu ihr. Ich orientierte mich neuen Freundinnen entgegen, das war aber mehr ein weglaufen vor mir selbst. Ich konnte immer weniger zur Ruhe kommen, wurde immer hektischer und unsensibler. Wollte mir das natürlich nicht eingestehen. Erst ein halbes Jahr, nachdem ich mit ihr Schluss gemacht hatte, wurde mir bewusst, was ich getan hatte. Nachdem mein gesundheitlicher Zustand auch immer schlechter wurde, ich Depressionen, Wahnvorstellungen, Panikattacken hatte und nicht mehr arbeiten konnte. Ich habe höllische seelische Schmerzen erlebt, weil ich nun FÜHLTE, was ich getan hatte.

Es dauerte 3-4 Jahre, bis ich - mit Medikamenten - wieder auf der Höhe war, und wieder arbeiten konnte. Werde für mein Leben lang Medikamenten nehmen müssen, das ist aber nicht weiter schlimm, vertrage sie sehr gut. Ich habe es bis heute nicht verwunden, dass mich "etwas in mir" seelisch abgetötet hat, ich das aller schönste in meinem bisherigen Leben weggeworfen habe, nichts dabei gefühlt habe, ihr so weh getan habe.


Wie sehr wünschte ich mir, eine zweite Chance zu erhalten, noch einmal die Zeit mit ihr, ohne die Krankheit zu erleben, und wahrhaft frei entscheiden zu können, ohne durch innere "Monster" gezwungen zu werden. Ich war diesbezüglich auch in psychotherapeutischer Behandlung, es half etwas, aber es ist nicht weg. Meine Ärztin sagte, dass ich das nicht verwunden kann, angesichts der Historie der Dinge, sei nur verständlich. Es tut mir Leid. Ich wollte es nicht. Ich weiß, das ganze ist bescheuert, da es so lange zurück liegt. Aber die Zeit mit ihr war "Geborgenheit im Geborgensein", es war Liebe und es war Leben. Ich weiß nicht, wie ich das ganze verwinden soll. Vermute, es wird mir nie gelingen. Ich war diesbezüglich auch schon in psychotherapeutischer Behandlung, meine Ärztin sagte mir, es sei absolut verständlich, dass ich so fühle, angesichts der Abläufe.

Manchmal wünschte ich mir, diese Erinnerungen aus meinem Gehirn reißen zu können. Ich weiß natürlich nicht, ob wir noch zusammen wären. Höchstwahrscheinlich sogar nein. Aber wer weiß es. In jedem Fall wäre der Ablauf der Trennung emotional EHRLICH gewesen. Ich hätte niemals so Schluss gemacht. Ich hätte gleich Schmerzen gefühlt. Ich hätte es verarbeiten können, und es wäre nicht unterdrückt und weg gewesen. Es tut mir so Leid. Ich habe mittlerweile ein neues Leben, aber das alte kriecht hinter mir her und verfolgt mich und tränkt mich in Schmerzen und Reue. Danke für eure Aufmerksamkeit.

Beichthaus.com Beichte #00027918 vom 21.06.2010 um 15:00:10 Uhr (29 Kommentare).

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Der Freund meines Mannes

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Ehebruch Fremdgehen Begehrlichkeit Wollust

Mein Mann den ich über alles liebe ist schon seit längerem geschäftlich im Ausland. Er sagt mir immer ich soll doch wenn mir langweilig ist unsere gemeinsamen Freunde besuchen, die wie er auch alle Afrika-stämmig sind. Mein Mann ist sehr gut zu mir ich muss nicht arbeiten, kann mich voll meinen Hobbys und Freunden hingeben. Als mein Mann noch da war hatten wir immer tollen Sex und ich habe Ihn nie betrogen. Als er dann geschäftlich ins Ausland musste und länger weg war musste ich mich immer stark zurückhalten damit ich ihm nicht fremd gehe. Vor ein paar Wochen habe ich dann um mich ab zu lenken ein gemeinsam befreundetes Paar besucht. Also eigentlich sind wir eher mit dem Mann befreundet und dieser hat nun eine Freundin, die nun sagen wir mal, eher eine Notlösung ist um nicht alles alleine machen zu müssen. Mir wahr also super langweilig und ich rief unseren Bekannten an (Er lebt NOCH in seiner eigenen Wohnung) und verabredete mich mit Ihm. Wir tranken dann gemeinsam Tee und unterhielten uns. Im laufe des Gesprächs verriet er mir dann mehr und mehr wie unglücklich er mit seiner Freundin sei. Und wie sehr er sich zum Sex mit ihr zwingen müsse. Ich gestand Ihm dann das es mir auch total schwer fiel nicht an Sex zu denken. Die Stimmung zwischen uns wurde immer erotischer und angespannter, zum Schluss war Sie so geladen dass ich nur noch weg wollte. Aber draußen herrschte mittlerweile so ein Unwetter das ich mit Ihm ausmachte noch zu warten bis es sich etwas gelegt hatte. Wir saßen nun auf dem Sofa und schwiegen uns an. Ganz urplötzlich streiften sich unsere Blicke und wir fielen übereinander her. Er schob mir seine Hand unter den Rock und wir taten so ziemlich alles was uns in den Sinn kam. Ich musste feststellen dass er auch noch ziemlich gut ausgestattet ist. Als wir dann endlich wieder zur Besinnung kamen war es uns erst sehr unangenehm aber dann mussten wir uns eingestehen das wir beide schon lange keinen so guten, ausgiebigen und geilen Sex mehr hatten. Wir haben allerdings auch beide ganz klar ausgemacht das es nur um Sex geht und das da keine Gefühle im Spiel sind. Seit her haben wir 2-3 mal die Woche Sex miteinander. Das schlimmste aber ist das ich seine Freundin mittlerweile ganz gut kenne uns Sie mir immer das blaue vom Himmel runter lügt was Ihre Beziehung zu Ihm betrifft. Zum Beispiel hat Sie angeblich eine heiße Nacht mit Ihm verbracht an einem Abend an dem er es mir die ganze Nacht unter freiem Himmel besorgt hat. Sie tut dann immer noch so als täte ich Ihr furchtbar Leid weil ich so einsam und sexuell vernachlässigt bin. Ich fühle mich schlecht wegen meinem Mann und wegen Ihr aber der Sex ist einfach zu toll.

Beichthaus.com Beichte #00027912 vom 18.06.2010 um 16:35:22 Uhr (60 Kommentare).

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Auf Sexentzug

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Fremdgehen Engherzigkeit Selbstsucht Wollust

Ich habe meine Ex, 4 Jahre lang mit mindestens 10 Frauen betrogen. Warum? Ganz einfach. Durch mein loses Mundwerk, war sie der Meinung mich auf Sexentzug zu setzen. Am Anfang war alles toll, es kam sogar vor, dass wir es an einem Tag mehrmals krachen lassen haben. Aber nach einiger Zeit lies es immer weiter nach, schließlich wurde es auf 1x pro Monat reduziert. Da ich aber ein sexsüchtiger Mensch bin, habe ich rasch einen Ersatz gefunden. Ich hatte eine Affäre über 1,5 Jahre mit einer 10 Jahre älteren Frau. Während der Affäre habe ich auch noch Andere des öfteren rangenommen. Aber irgendwann hatten die alle keine Lust mehr auf nur noch Spaß und wollten mehr, sie wussten alle, dass ich eine Else daheim sitzen hatte und das verkrafteten sie nicht wirklich. Ich bin auch kein Mensch, der jemanden wirklich an sich ran lässt, was die meisten mir dann auch vorgehalten haben. Blablabla bist'n Arsch usw.. Ich bin nun seit 5 Monaten nicht mehr mit meiner Freundin zusammen, sie hat bis zum heutigen Tage nichts von all den Frauen erfahren. Wen wundert es, wenn man an die Couch gefesselt ist und der TV eine höhere Priorität hatte als ich. Nun ja, ich sehe meine Ex sogut wie jeden Tag, aber die lässt mich auch nicht mehr ran. Wenn ich Spaß mit ihr haben will, muss ich zurück zu ihr, das fehlte mir noch. Menschen ändern sich nicht, einmal Arsch immer Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00027909 vom 17.06.2010 um 13:35:26 Uhr (35 Kommentare).

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Vernachlässigtes Nachbarskind

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Verrat Ungerechtigkeit Nachbarn Kinder Leipzig

Vernachlässigtes Nachbarskind
Die meisten von Euch werden es sicher nicht verstehen, warum ich ein schlechtes Gewissen habe. Aber es ist nun mal da und es quält mich schon seit einigen Jahren obwohl jeder andere in meiner Situation sicher genauso gehandelt hätte, weil mein Handeln einfach richtig war.

Vor einigen Jahren lebte eine Etage über mir eine junge Frau mit ihrem kleinen Jungen (circa 4-5). Sie schienen ansich ein gutes Verhältnis zu einander zu haben und sahen beide auch immer gepflegt und völlig normal aus. Irgendwann bekam ich mit wie sie sich nachts immer auf den Weg irgendwo hin machte. Sicher kam der Verdacht schon auf, dass sie ihr Kind vielleicht allein lässt. Aber wie es so ist, man denkt sich immer, dass man so etwas nur aus dem TV oder durch Erzählungen kennt und sowas keiner wirklich tun würde. Ich habe selbst einen Sohn der mittlerweile 5 (damals war er circa 1 Jahr) ist und ich würde ihn niemals allein lassen. Dann sah man mit der neuen Nachbarin auch andere neue Leute die sicher zu ihrem Bekanntenkreis gehörten und man dachte sich, dass dann sicher auch jemand bei ihrem Kind ist.

Eines Tages kam ich vom Einkaufen und hörte Geräusche ein Stockwerk über uns, als ich die Treppe hoch kam. Ich ging hoch um zu sehen was dort los ist da es sich nach einem Kind anhörte. Ich sah den Jungen mit nichts außer einem verdreckten Pullover bekleidet, wie er versuchte wieder in die Wohnung hineinzukommen - er hatte sich ausgesperrt. Ich hab mich erstmal auf die Treppe gesetzt und ihn nach dem Namen gefragt und was denn los sei. Er meinte er habe sich ausgesperrt und als ich fragte wo denn seine Mama sein meinte er, dass sie "übermorgen" wiederkommt. Als ich fragte seit wann sie denn weg ist, meinte er "seit gestern früh".
Ich habe dann die Wohnungstür aufgebrochen, damit er sich wenigstens was anziehen konnte und um in die Wohnung zu sehen ob nicht vielleicht was anderes passiert ist. Als ich die Tür aufgebrochen hatte, traf mich allerdings der nächste Schlag - die Wohnung war total verwüstet so daß ich die Tür gerademal soweit aufbekam um den Kleinen durch den Spalt durchschlüpfen zu lassen um sich Klamotten zu holen. Nach mehreren Versuchen gab ich es auf, ihn saubere Sachen suchen zu lassen - alles war verdreckt und stank schrecklich.
Meine damalige Freundin und ich riefen dann sofort die Polizei an als ich mit dem Kleinen in unsere Wohnung kam.
Die Polizisten hatten es dann doch irgendwie geschafft die Tür richtig zu öffnen. Es sah echt übel aus. Überall lagen Sachen herum und man sah den Fußboden nicht mehr wegen all dem Zeug.
Wenig später kam dann auch eine Frau vom Jugendamt und war echt sauer auf mich, weil wir eben die Polizei geholt hatten. Als der Polizist sie fragte ob das Jugendamt eine Anzeige macht, verneinte sie es mit der Begründung es sich mit der Mutter nicht "verscherzen" zu wollen. Daraufhin meinte der Polizist, daß er dann eine Anzeige schreibt - notfalls auch als Privatperson. Er war ebenfalls sehr schockiert über diese ganze Sache.
Das letzte was ich von dem Jungen gesehen hatte war, wie er im Polizeiwagen saß und weggefahren ist.

Seither habe ich ein wahnsinnig schlechtes Gewissen ihm und auch seiner Mutter gegenüber. Ich weiß, dass mein Handeln richtig war, aber für ihn war dieser Zustand "normal" und ich bin mir sicher, dass er seine Mutter geliebt hat. Ich bin mir ebenfalls sicher, dass seine Mutter auch ihn geliebt hat, aber mit der Situation überfordert war. Ich habe Bilder im Kopf, wo ich den Jungen in dieser verwüsteten Wohnung sehe - allein - weder TV oder Radio - völlig allein - vor sich hin vegetierend.
Diese Bilder kommen immer öfter da jetzt mein Sohn etwa im Alter dieses Jungen von damals ist. Es macht mich fertig und es tut mir für beide wahnsinnig Leid. Trotzdem würde ich immer wieder so handeln!

Beichthaus.com Beichte #00027901 vom 11.06.2010 um 23:22:08 Uhr in Leipzig (58 Kommentare).

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