Eine öffentliche Affäre

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Fremdgehen Selbstsucht Partnerschaft

Mein Mann ist der liebevollste Mann, den ich kenne. Wir haben vor ca. zwei Jahren eine Party gefeiert, bei der auch sein bester Freund anwesend war. Er war den ganzen Abend etwas traurig. Wir hatten immer ein recht gutes freundschaftliches Verhältnis. Als ich ihn ein paar Tage auf seine Traurigkeit angesprochen habe, hat er mir unter Tränen erzählt, was los war. Mir wurde klar, warum er auf unserem vierten Hochzeitstag, nicht richtig feiern konnte. Seine Freundin, die er sehr liebte, hatte ihn erst vor Kurzem für einen anderen verlassen. Es kam so, wie es kommen musste. Wir kamen uns näher. Mein Mann war für ein paar Tage auf Geschäftsreise, also bekam er nichts davon mit.


Ich habe bei seinem besten Freund übernachtet. Als ich meinen Mann am Flughafen abholte, merkte er sofort, dass irgendetwas anders war. Er hat mich gefragt, was los sei, ich habe es ihm gestanden. Darauf hatte er nur eine nüchterne Antwort. Er hat es nicht geglaubt. Wir leben immer noch zusammen und lieben uns mehr denn je. Wenn er mich ärgern will, fragt er mich manchmal, ob es sein bester Freund auch so machen würde. Meine Beichte ist, dass ich vor ungefähr zwei Jahren meinen Mann betrogen habe, und es manchmal mit seinem besten Freund wiederhole. Es tut mir leid, dass ich es immer noch nicht geschafft habe, meine Dauer-Affäre zu beenden.

Beichthaus.com Beichte #00036818 vom 12.10.2015 um 23:37:11 Uhr (35 Kommentare).

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Ich bin BingeEater!

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Maßlosigkeit Völlerei Sucht Ernährung Erlangen

Ich möchte hiermit beichten, dass ich eine Essstörung habe und oftmals unkontrolliert, viel zu viel in mich hinein stopfe. Das Essen hat sich bei mir in den letzten Jahren verselbstständigt. Ich kompensiere meine negativen Gefühle mit Essen. Für kurze Zeit kann ich so den Schmerz überdecken. Aber danach fühle ich mich viel schlechter als vorher, habe ein schlechtes Gewissen und mache mir Vorwürfe. Ich kenne keine Grenzen und kein Sättigungsgefühl. Ich verheimliche das vor meinem Umfeld. Wenn ich mit Freunden oder der Familie esse, esse ich normale Portionen. Die Fressanfälle überkommen mich, wenn ich alleine bin. Und dann esse ich wirklich alles, was da ist. Wenn ich keine Chips oder Schokolade habe, dann notfalls auch eine Dose Champignons, abgelaufene MonCherie oder eine große Portion Nudeln mit Ketchup. Ich habe schon mit meiner Psychologin darüber gesprochen, war deshalb (und auch wegen Depressionen) mehrere Wochen in einer psychosomatischen Klinik und möchte das wirklich gerne ändern, aber ich schaffe es leider nicht. Es ärgert mich, dass mich einige Leute einfach nur für fett halten, ohne zu wissen, dass ein psychisches Problem dahintersteckt. Ja, ich weiß, "Binge Eating" ist nicht so akut lebensbedrohlich, wie Anorexie, aber trotzdem ist es eine Krankheit. Ich beichte, dass ich "gestört" bzw. psychisch krank bin!

Beichthaus.com Beichte #00036817 vom 12.10.2015 um 20:38:18 Uhr in 91054 Erlangen (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ein widerspenstiger Kater

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Zorn Engherzigkeit Tiere

Mein Kater bringt mich zur puren Verzweiflung. Ich habe ihn total krank, als er noch klein war, vom Bauernhof mitgenommen. Nach unzähligen Tierarztbesuchen wurde er dann gesund. Dann merkte ich auch, dass er taub ist. Deswegen kann er nicht rausgehen - oder nur, wenn ich mitkomme. Leider ist er dadurch total unterfordert, trotz seines Katzenkumpels. Er treibt mich in den Wahnsinn! Er macht alles kaputt! Er schiebt immer Gläser vom Tisch, sogar mein Handy hat er schon runtergeschoben: Glasschüsseln, volle Tassen, Dekoartikel, Kabel, Antennen vom Radio. Er macht alles kaputt. Ich kann mir nicht vorstellen, irgendwann mit ihm außerhalb meines Elternhauses zu leben. Jetzt hat er wenigstens noch ein eigenes Zimmer. Ich wünsche mir manchmal, dass er eine Krankheit bekommt und ich ihn einschläfern muss.

Beichthaus.com Beichte #00036816 vom 12.10.2015 um 20:06:24 Uhr (43 Kommentare).

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Heimliche Adoption

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Verzweiflung Lügen Falschheit Kinder Schwangerschaft

Ich (w) wurde vor 14 Jahren ungewollt schwanger. Ich hatte anfangs noch Blutungen und habe es leider erst gemerkt, als es bereits zu spät für einen Schwangerschaftsabbruch war. Ich habe das Kind ausgetragen und zur Adoption freigegeben. Den Kontakt zu den zukünftigen Eltern hatte das Jugendamt für mich hergestellt. Ich habe das Krankenhaus damals wenige Stunden nach der Geburt mit Schmerzen und noch blutend - gegen ärztlichen Rat - verlassen. Das Ehepaar hat den Jungen gleich am nächsten Tag besucht. Es dauerte ein Jahr, bis ich die Papiere vom Anwalt unterschreiben konnte. Die zukünftigen Eltern haben einen relativ sympathischen Eindruck gemacht. Ich hoffe, dass es meinem Sohn gut geht. Das weiß bisher fast niemand. Nur meinem Verlobten habe ich davon erzählt. Aber ich verheimliche es seit Jahren vor meinen Eltern und auch vor meinen besten Freunden. Meine Familie hat das damals nicht bemerkt, da ich in einer anderen Stadt studiert und fast keinen Kontakt zu ihnen hatte. Ich beichte hiermit, dass ich Schwangerschaft, Geburt und Adoption verheimlicht habe, aus Angst davor, von meinem Umfeld verurteilt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00036813 vom 12.10.2015 um 16:21:06 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Ein schwuler Mitbewohner

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Boshaftigkeit Falschheit Rache WG

Ich (m/21) habe einen Mitbewohner, der mir mit seiner sexuellen Ausrichtung auf den Zeiger ging. Eigentlich habe ich nichts gegen Homosexuelle, aber sein Verhalten war inzwischen nur noch nervig. Schon oft habe ich ihn dabei erwischt, wie er an meinen getragenen Unterhosen roch oder auf diesen sein Ejakulat hinterließ. Da ich Angst hatte, ihn direkt darauf anzusprechen und ihn damit in eine peinliche Lage zu bringen, habe ich mich zu einer anderen Methode entschlossen. Im Badezimmer hatte ich eine kleine Kamera angebracht, um ihn auf frischer Tat zu ertappen, wie er sich an den Wäschekorb ranmacht. Nachdem der Speicher der SD-Karte voll war, schaute ich mir das Video im Zeitraffer an. Ich wurde nicht überrascht. Gleich drei Szenen fand ich, in einer hat er sogar masturbiert. Theoretisch hätte ich ihn mit den Aufnahmen gleich ansprechen sollen, doch mir fiel eine witzigere Möglichkeit ein.


Ich schnitt die Szenen zusammen, lud sie mir aufs Smartphone und schickte all seinen Freunden das Video. Ihr werdet nicht glauben, was für eine Lawine ich damit auslöste. Viele seiner Freunde wussten gar nicht, dass er schwul sei. Auch seine Eltern wurden damit unfreiwillig konfrontiert. Ich dachte damit, alles richtig gemacht zu haben. Falsch! Mein Mitbewohner traute sich tagelang nicht mehr aus dem Haus und heulte ewig. Mir tat er irgendwie leid. Zwar habe ich mich längst entschuldigt, trotzdem hasst er mich noch. Er will sich angeblich ein neues WG-Zimmer suchen. Naja, ich denke, ich bin nicht ganz unschuldig. Aber vielleicht hat mein Mitbewohner jetzt endlich begriffen, dass man sich nicht an fremde Kleidungsstücken ranmachen soll. Ich bitte um Vergebung, auch wenn ich meinen Mitbewohner vor all seinen Bekannten geoutet habe. Er brauchte eben einen Denkzettel.

Beichthaus.com Beichte #00036807 vom 11.10.2015 um 14:53:20 Uhr (41 Kommentare).

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