Mein genialer Taschentuch-Ersatz

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Faulheit Trägheit Ekel Köln

Beinahe jeden Morgen ziehe ich mein altes Unterhemd aus, hole tief Luft und benutze es als Taschentuch-Ersatz. Dann betrachte ich das Ergebnis und hänge es zum Trocknen über den Rand des Wäschekorbs. Abends werfe ich es dann komplett in den Wäschekorb. Nach der Kochwäsche sind die Unterhemden dann wieder alle schön sauber.

Beichthaus.com Beichte #00039312 vom 05.02.2017 um 01:42:30 Uhr in 50765 Köln (12 Kommentare).

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Betrunken in Kroatien

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Trunksucht Waghalsigkeit Familie Urlaub Zagreb

Letztes Jahr war ich in Kroatien zu einer kroatischen Hochzeit eingeladen. Ich hatte ein Hotel in der Innenstadt gebucht, die Hochzeit fand aber etwa 30 Kilometer außerhalb statt. An der sehr lustigen Hochzeit selbst trank ich etwa 86 gespritzte Weiße und noch mehr Schnaps. Nach wildem Rumgeknutsche mit einer Brautjungfer war es an der Zeit nach Hause zu gehen. Obwohl Busse zurück in die Stadt fuhren, entschied ich mich dafür, selbst zu fahren. Der Aufwand, das Auto am nächsten Tag in der Pampa zu holen, schien mir nicht angemessen - und dank 20 Assistenzsystemen fühlte ich mich auf der sicheren Seite. Also weg vom Gelände, Navi programmiert und ab auf die Schnellstraße. Zu meiner verwundern hatte ich sehr schnell ein Auto eingeholt - als ich näherkam, stellte ich fest, dass es sich wohl um einen Handwerker handeln musste. Der Gute fuhr an einem Sonntagmorgen um fünf Uhr außerorts 40-60 und definitiv mehr Schlangenlinien als ich.

Mein Abstandsregler hielt den Abstand gleichmäßig und mein Spurhalteassistent sorgte dafür, dass ich schön mittig zwischen den zwei Linien blieb. Mal bog der Hand/erker links ab, mal rechts, aber mein Navi sagte das Gleiche. Hier kommt die erste Beichte: Ich bin überzeugt, dass der arme Kerl dachte, dass ihn die Polizei verfolgt und sich höchstwahrscheinlich in die Hose geschissen hat. Irgendwann fuhren wir auf die Stadtautobahn auf und ich überholte ihn. Wenige Minuten später war ich meinem Hotel. Hier kommt die zweite Beichte: ich fuhr vor das Hotel und der Angestellte kam mir entgegen, um mir den Autoschlüssel abzunehmen und mein Auto zu parken. Ich öffnete die Tür, fiel aus dem Auto auf dem Boden, stand auf, stolperte noch einmal in einen großen Blumenkübel und kotzte diesen ganz ordentlich voll. Nachdem ich fertig war, drückte ich dem Mitarbeiter - als ob nichts gewesen wäre - meinen Autoschlüssel und einen Schein in die Hand und verschwand auf mein Zimmer. Bis 16 Uhr (Check-Out wäre um 12 gewesen) weckte mich niemand und beim Check-Out hatten alle ein komisches Grinsen auf dem Gesicht. Seit 14 Jahren war es das erste und einzige Mal, dass ich betrunken gefahren bin und ich verspreche, es kommt nicht wieder vor. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039301 vom 02.02.2017 um 21:27:52 Uhr in Zagreb (11 Kommentare).

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“Beichte

Streitthema Nummer Eins: Sex

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Masturbation Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/21) habe einen Freund, mit dem ich schon seit vier Jahren zusammen bin. Wir sind immer noch glücklich. Was mich aber sehr stört und worüber wir auch schon oft gestritten haben, ist, dass wir sehr selten Sex haben. Ich brauche seine Nähe einfach, gekommen bin ich aber noch nie bei ihm. Ich mache mir es öfters selber mit einem Womanizer und schaue einen Porno. Wenn er in mir ist, komme ich einfach nicht. Ich weise ihn immer wieder darauf hin, dass wir schon wieder einen Monat keinen Geschlechtsverkehr hatten, aber es interessiert ihn kaum. Auch wenn wir zusammen duschen, macht ihn das nicht an. Er bestreitet, dass er mich nicht mehr liebt oder dass er mich nicht hübsch findet, aber was ist dann los mit ihm? Und was ist los mit mir, dass ich nicht komme, wenn er in mir ist?

Beichthaus.com Beichte #00039297 vom 02.02.2017 um 13:50:37 Uhr (26 Kommentare).

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Stellt keine Pornos ins Netz!

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Sex Dummheit Schamlosigkeit Internet

Ich (m) habe vor etwa acht Jahren Videomaterial ins Internet gestellt, wie ich und meine damalige Freundin Liebe machen. Nein, ich habe sie nicht gefragt. Ich wollte einfach nur wissen, ob der Sex mit mir und meiner Freundin gut geklickt wird. Wir filmten uns sehr oft beim Geschlechtsakt, von daher ging ich davon aus, dass meine früher Freundin nichts dagegen hätte, wenn ich entsprechendes Material öffentlich mache. Ein Tag nach dem Upload wurde mein Filmchen von knapp 1.000 Leuten gesehen. Ich war beigeistert beim Anblick der Bewertung. 4.5 Sterne, wahnsinn! Auch die Kommentare waren durchweg positiv. Mein Plan war es, das Video noch zwei Wochen drin zu lassen, damit es noch mehr Leute sehen. Eigentlich hätte ich es gerne für immer drin gelassen, aber wer weiß, ob mich nicht ein Bekannter auf dieser Plattform gefunden hätte.

Irgendwann waren die zwei Wochen schon wieder rum. Das Video erreichte stolze 20.000 Aufrufe. Für mich war das ausreichend, also nahm ich das Video von der Plattform. Nun wird es jedoch wild: Wochen später tippte ich den Titel des Videos in eine Suchmaschine. Vielleicht wurde das Video ja woanders nochmal hochgeladen? Ja, sogar hundertfach! Mir stockte der Atem, als ich unzählige Pornoseiten mit meinem Video fand. Der Schweiß lief mir von der Stirn herunter. Ich saß machtlos vor dem PC. Unzählige notgeile Männer keulten sich schon einen auf das Video und ich konnte nichts dagegen tun. Auch heute ist das Video in nahezu jeder Pornoseite zu finden. Glücklicherweise findet man die Videos nicht, wenn man meinen Namen eingibt. In den Jahren habe ich mich zudem äußerlich verändert (ich nahm 20 Kilo zu), sodass man mich nicht mal vom Aussehen her erkennen könnte. Mein persönliches Resümee: Niemals Privates ins Netz stellen!

Beichthaus.com Beichte #00039268 vom 24.01.2017 um 17:27:17 Uhr (24 Kommentare).

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Gebrochenes Eheversprechen

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Begehrlichkeit Ehebruch Partnerschaft

Ich habe seit dem letzten Sommer ein lockeres Verhältnis zu einem Freund von mir. Ich bin verheiratet, er ebenfalls vergeben. Zu der Zeit konnte ich ihm einfach nicht widerstehen. Mein Selbstbewusstsein war angeschlagen, weil ich mich so sehr um meine Ehe bemüht hatte und so wenig zu mir zurückkam, ich mich so ungeliebt und ungesehen fühlte. Wir sahen uns nur selten, einmal alle paar Wochen, aber es war, intensiv. Er konnte mir etwas geben, das mir so lange gefehlt hatte. Es war, als würde ich beinahe ersticken und endlich nach Luft schnappen können, eine Befreiung, das Gefühl, doch noch lebendig zu sein, und das trotz des schlechten Gewissens.

Mir ist im Laufe der Zeit immer mehr klar geworden, wie gefährlich meine Gefühle zu ihm sind und wie egoistisch und falsch mein Verhalten war. Dass ich mein Eheversprechen gebrochen hatte, nur um mich eine Weile besser zu fühlen. Ich habe es beendet und habe das Gefühl, endlich wieder das Richtige zu tun. Ich bete, dass die Wahrheit niemals ans Licht kommen wird und ich eine zweite Chance bekomme, meinem Mann eine gute Ehefrau und Partnerin zu sein, denn genau das ist mein Wunsch. Ich bereue es zutiefst und hoffe, dass mir diese schwere Schuld irgendwann erlassen wird.

Beichthaus.com Beichte #00039230 vom 16.01.2017 um 23:09:40 Uhr (14 Kommentare).

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