Die Probleme mit einem asexuellen Partner

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Verzweiflung Begehrlichkeit Fremdgehen Partnerschaft

Ich (w/25) bin sehr glücklich mit meinem Freund (A). Die Beziehung ist perfekt und er ist mein Traummann, bis auf eine Sache: Ich brauche viel Sex, er hingegen ist nach seinen eigenen Aussagen asexuell. Wenn er sich mir zuliebe einmal im Monat aufraffen kann, ist das Ganze nach ein oder zwei Minuten vorbei. Über einen Freund (F) habe ich meine heutige beste Freundin (L) kennengelernt. Wir haben viel zu viert unternommen. Eines Abends war ich mit F jedoch alleine und wir haben uns super unterhalten. Dabei kamen wir irgendwann auf das Thema Sex und er berichtete mir, dass er mit L die gleichen Probleme hätte. Als wir dann noch auf unsere Vorlieben zu sprechen kamen, stellten wir fest, sehr kompatibel zu sein. Es kam, wie es kommen musste und wir machten miteinander rum. Bisher ist es nicht zum Sex gekommen, aber ich weiß nicht, wie lange wir das noch aushalten. Wir lieben beide unsere Partner und würden diese nie verlassen, aber wir sind beide so ausgehungert und unglaublich scharf aufeinander. Die einfachste Lösung wäre, wenn wir die Beziehungen so lockern, dass F und ich gemeinsam unsere Bedürfnisse befriedigen, damit wir beide wieder glücklichere Beziehungen haben. Aber das wäre schon sehr viel verlangt.

Beichthaus.com Beichte #00034339 vom 17.11.2014 um 12:03:42 Uhr (18 Kommentare).

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Der Furz im Krankenzimmer

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Ekel Feigheit Arbeit Kandern

Ich arbeitete als Praktikant in der neurologischen Abteilung eines Krankenhauses, wo Schlaganfallpatienten behandelt werden. Eines Tages hatte ich furchtbare Blähungen und mir rutschte in einem Krankenzimmer ein äußerst übel riechender Furz raus. Die Krankenschwester, die in diesem Moment in das Zimmer kam, hat gedacht, dass der Patient sich eingeschissen hat, und wollte daher seine Einlagen wechseln. Diese waren aber natürlich sauber und nicht die Quelle des Gestanks. Ich war das Schweinchen, habe mich aber nicht getraut, die Krankenschwester darauf hinzuweisen, dass ich nur einen Furz gelassen habe. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00034328 vom 15.11.2014 um 22:03:00 Uhr in Kandern (4 Kommentare).

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Nicht die glücklichste Beziehung meines Lebens

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Ignoranz Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Es ist nun über zwei Jahre her, dass die glücklichste Beziehung meines Lebens anfing. Zumindest schien es so. Bis heute frage ich mich, wie es gewesen wäre, wenn es von "Tag Null" an - also dem ersten Treffen vor dem Start der Beziehung - anders gelaufen wäre. Ich habe trotz jungen Alters (keine 25) schon in mehreren Städten Deutschlands allein gelebt und war nie wirklich heimatgebunden. So ergab es sich, dass der Großteil meiner Beziehungen Fernbeziehungen waren. Ich würde mich selbst weder als überdurchschnittlich attraktiv noch hässlich bezeichnen - der Durchschnitt eben. Nun traf ich jedoch vor einiger Zeit ein junges Mädchen, nachdem wir uns zufällig online kennengelernt hatten, welches mir schon beim ersten Treffen den Verstand raubte. Sie war ein paar Jahre jünger als ich und ich fühlte mich sofort zu ihr hingezogen. Was sehr merkwürdig war, da ich normalerweise sehr geduldig und zurückhaltend bin. Ich überstürze eigentlich nichts. Doch hier ist genau das Gegenteil der Fall gewesen, es ging alles zu schnell und schon waren wir zusammen.

Nach nicht allzu langer Zeit sind wir gemeinsam in den Urlaub gefahren, es fühlte sich alles perfekt an. Ich war mehr als nur begeistert, eine junge Dame (sie war zu dem Zeitpunkt noch keine 18) getroffen zu haben, die nicht nur äußerst intelligent, zielstrebig und gut gebildet war, sondern auch schon so weit für ihr Alter wirkte, dass sie sich für das Weltgeschehen und Politik interessierte. Sie hat zu mir gepasst und ich zu ihr, dachte ich. Ich beschäftigte mich schon immer lieber mit größeren Dingen im Leben, wofür ich ein Pendant brauchte, welches nicht vor dem Fernseher dahinvegetieren will. So jemanden hatte ich gefunden. Noch dazu war sie bildhübsch und hatte eine unglaubliche Figur. Nun vergingen die Monate schnell, meine Ausbildung neigte sich dem Ende zu, und ich merkte nicht, dass ich mich irgendwie veränderte. Ich hatte gerade meine Ausbildung abgeschlossen und war eher immer der faule Typ, der sich nie besonders für Prüfungen oder Tests ins Zeug gelegt hatte. Wozu auch? Es lief auch so. Da war sie das glatte Gegenstück zu mir. Es musste herausgeholt werden, was ging. Dieser Ehrgeiz war mir bis dato fremd.

Als ich jedoch zunehmend unzufriedener mit der Arbeit wurde und einfach absolut keinen Bock mehr hatte, weil es demotivierend und langweilig war, schlug sich das allmählich auch auf die Beziehung, besser gesagt auf mein Privatleben, nieder. Ich war weniger interessiert an ihr, schenkte ihr nicht immer die nötige Aufmerksamkeit und wurde irgendwie des Öfteren zum Arschloch, wenn es am Telefon einen Streit gab, der, im Nachhinein betrachtet, lediglich auf mich zurückzuführen war. Ich merkte viel zu spät, dass ich mich ins Negative verändert hatte und sie nicht annähernd so behandelt habe, wie ich das hätte tun müssen. Ich habe nicht genug wertgeschätzt und kaum Anerkennung gegeben. Bis heute frage ich mich, wie es wohl anders gewesen wäre. Ich denke nicht oft an sie, aber so ganz verschwindet sie auch nicht aus meinen Gedanken. Immerhin wechsle ich bald wieder die Stadt und das Land - und werde sie so vielleicht eines Tages zumindest aus den Gedanken haben. Im Herzen wird sie wohl verweilen und das ist gut so.

Es ist nicht so, dass ich nicht bereit für etwas Neues bin. Ich habe aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und blicke nach vorn, dennoch frage ich mich, ob es da draußen noch andere Menschen gibt, die mein Fehlverhalten nachvollziehen können oder ähnlich dumm gehandelt haben könnten. Leider habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr, was auch mir zu verdanken ist, und ich kann mir nicht das Recht rausnehmen, in jemandes Leben aufzutauchen, der mich dort nicht mehr haben will, um in Erfahrung zu bringen, ob sie mir verziehen hat. Daher beichte ich hier: Ich möchte mich für alle die Tränen und Streitereien aufrichtig entschuldigen, um diese Beziehung endgültig abzuschließen. Danke für alles.

Beichthaus.com Beichte #00034311 vom 13.11.2014 um 11:35:55 Uhr (10 Kommentare).

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Verliebt in den Verlobten einer Anderen

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Begehrlichkeit Selbstsucht Verzweiflung

Ich bin ein Arschloch. Ein weibliches Arschloch. Ich sehe ganz gut aus, bin schlagfertig, unterhaltsam und intelligent. Es war für mich schon immer ein leichtes Spiel, Typen den Kopf zu verdrehen - Betonung auf "Spiel." Es machte mir Spaß, solange zu flirten, bis mir jeder Typ verfallen war. Dabei spielte es keine Rolle, ob der Typ oder ich vergeben war, jede Herausforderung war mir recht. Natürlich ließ ich die meisten Typen, sobald sie all ihren Mut zusammengenommen haben und mir ihre Liebe gestanden, wie einen heißen Sack Kartoffeln fallen - Spiel gewonnen. Schlechtes Gewissen hatte ich dabei selten. Ich hatte auch drei längere Beziehungen, in denen ich "körperlich" zwar nie fremdging, aber trotzdem mein kleines Spiel weiterspielte und mit anderen Typen flirtete, schrieb und mich traf, nur um sie zu verarschen. Stolz darauf war ich nie, es reizte mich aber zu sehr, um damit aufzuhören.

Als ich auf einer Bildungsreise der Universität war, lernte ich einen Studenten kennen. Er ist älter als ich und stand damals kurz vor dem Abschluss. Es war sehr schnell um mich geschehen. Er sah nicht halb so gut aus wie viele andere, aber er verdrehte mir den Kopf. Er war wahnsinnig witzig, sehr intelligent und gebildet, aber bewundernswert bescheiden und gutmütig. Der Haken aber war, dass er bald heiraten würde. Ein neues Spiel beginnt - konnte man meinen. Er flirtete nicht wirklich mit mir, er machte mir nur ein paar Komplimente, die eher wie Tatsachenbehauptungen klangen. Er und seine Art beeindruckten mich nachhaltig. Als wir von der Reise zurückkamen, meldete ich mich bei ihm. Wir haben uns geschrieben und ein paar Mal getroffen. Aus kleinen Verabredungen wurden fünf-stündige Treffen mit viel Gelächter aber auch ernsten Themen. Seine Verlobte wusste nichts von mir, wie mein Freund nichts von ihm wusste. Eine gute Basis um ein neues Eroberungsspiel zu beginnen. Aber ich wollte nichts spielen, ich wollte bei ihm sein. Oft habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, wenn wir uns auch körperlich näher gekommen wären, oder wie er seine Verlobte vor dem Altar stehen lassen würde und wir durchbrennen. Ich hatte mich Hals über Kopf in ihn verliebt.

Und dann kam es so weit, er erzählte mir, dass er an seiner Verlobung zweifle, er nicht wisse, was er tun solle. Dass er noch nie eine Frau wie mich kennengelernt hätte und ich ihn aus dem Konzept gebracht habe - Worte, die ich schon sehr oft gehört hatte. Aber bei ihm trafen sie direkt in mein Herz. Es schlug schneller, am Liebsten hätte ich ihn geküsst und ihm gesagt: "Lass uns gehen und die Welt erobern." Ich hatte ja, wie immer, nichts zu verlieren. Aber er hatte viel zu verlieren. Das erste Mal in einer solchen Situation habe ich wirklich überlegt und mich in seine Lage versetzt. Ich wollte ihm das nicht antun, ich wollte ihm MICH nicht antun. Dieser Mann ist zu gut für mich. Bis über beide Ohren verliebt, sagte ich ihm, er solle seine Verlobte heiraten. Wie gut sie doch zusammenpassen würden und was für eine umwerfende Frau sie sei. Dass es wohl normal wäre, dass er kurz vor der Hochzeit kalte Füße bekomme und dass ich ihm nicht im Weg stehen wolle. Während ich all diese Dinge sagte, hätte ich am liebsten losgeheult und ihn gebeten, doch einfach mich zu heiraten.

Aber er stimmte mir zu, wiederholte erneut, wie toll seine Verlobte eigentlich ist und wir entschieden uns dazu, den Kontakt besser abzubrechen. Ich litt wie ein Hund, vermisste ihn unglaublich. Es gab keinen Tag, an dem ich nicht mal kurz lächelnd oder auch weinend an ihn dachte. Drei Jahre später habe ich eine Karte bekommen, die beiden sind glückliche Eltern eines wunderschönen und gesunden Sohnes geworden. Ich werde nie erfahren, wie ein "wir" gewesen wäre, und oft bereue ich, dass ich nicht seine Hand genommen und mit ihm die Welt erobert habe. Aber ich weiß, dass er glücklich ist und dass er und seine Familie das verdient haben. Ich beichte, dass ich in den Verlobten einer anderen verliebt war und das auch noch heute bin. Nur hat er inzwischen eine Familie gegründet und ist glücklich - während ich dasselbe traurige Arschloch geblieben bin.

Beichthaus.com Beichte #00034274 vom 07.11.2014 um 02:20:40 Uhr (17 Kommentare).

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Blowjobs gegen Freifahrten

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Prostitution Schamlosigkeit Morallosigkeit Obing

Als Jugendliche war ich ein ziemliches Miststück. Ich habe Jungs an der Nase herumgeführt, habe sie scharfgemacht und dann wie heiße Kartoffeln fallen lassen. Wenn ich daraus einen Vorteil ziehen konnte, habe ich hin und wieder sogar mal mit einem gefummelt oder geschlafen, um es für mich zu nutzen. Den Bogen überspannt habe ich allerdings an einem Abend, als eine Kirmes bei uns im Dorf war, meine Mutter mir aber verboten hatte, hinzugehen. Ich schlich mich trotzdem fort, hatte allerdings kein Geld, um mir etwas zu kaufen oder eines der Fahrgeschäfte zu nutzen. Da ich nicht umsonst da sein wollte, habe ich diversen Jungs - aber auch einigen Besitzern der Buden dort einen geblasen um Geld oder Freifahrten zu bekommen. Ich glaube, es waren an die fünfzehn Männer. An die Folgen dachte ich nicht. In den nächsten Tagen war ich allerdings im ganzen Ort verschrien, da sich die Sache wie ein Lauffeuer verbreitete.

Die nächsten Jahre waren der Horror und ich bin dann recht bald in eine große Stadt gezogen, um dort zu studieren. Die Geschichte in meinem Heimatdorf hatte ich bald verdrängt, nachdem ich so gut wie nie dort war und meine Eltern stattdessen immer mich besuchten, weil ich Ausreden erfand, um nicht mehr in mein altes Dorf fahren zu müssen. Jetzt, über zehn Jahre später, bin ich verheiratet, habe einen lieben Mann und eine Tochter. Nachdem ich damals weggezogen war, habe ich mich emotional komplett gewandelt - wurde verantwortungsbewusst, ließ mich auf keine "Geschichten" mehr ein und hatte nur längerfristige Beziehungen. Letzte Woche war ich mit meinem Mann und meinem Kind zum ersten Mal wieder in meinem Heimatdorf, weil meine Tante gestorben war.

Am Abend war ein Herbstfest und eigentlich sollte man ja trauern, aber ich wollte nicht einfach in meinem Elternhaus sitzen. So sind mein Mann und ich zu besagtem Herbstfest. Plötzlich brach es wie eine Welle über mich herein, als ein Standbetreiber mich im Beisein meines Mannes fragte, ob ich eine Runde fahren möchte und dabei eine eindeutige Geste machte. Sie hatten es also nicht vergessen und mich wiedererkannt. Wir waren noch eine Stunde dort und es war wie ein Spießrutenlauf für mich. Wir verließen das Fest vorzeitig, weil so viele blöde Kommentare und Andeutungen kamen. Ich habe meinem Mann dann später erzählt, warum sich die Kerle dort so verhielten. Er hat gesagt, dass es eh Vergangenheit ist und vor seiner Zeit war, aber er nicht verstehen könne, warum ich mich damals so verhalten habe. Es tut mir leid, dass ich meinen Körper damals wie eine Nutte verkauft habe, nur um ein paar Vorteile zu haben. Ich bitte um Vergebung. Und Mädels, bitte überlegt vorher, was ihr anstellt. Ihr könnt Geschehenes nicht mehr rückgängig machen und gerade in kleinen Dörfern oder Städten kann der Dorftratsch ganz schnell zum Horror werden. Ich weiß, wovon ich spreche.

Beichthaus.com Beichte #00034237 vom 01.11.2014 um 09:29:41 Uhr in Obing (39 Kommentare).

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