Ehrenamt vs. Erfolg

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Engherzigkeit Arbeit Studentenleben

Ich (m/25) werde bald mein VWL-Studium mit dem Bachelor abschließen. Meine Mutter fordert permanent von mir, mich um einen wichtigen Job in einem großen Unternehmen, oder noch besser in der Politik, zu kümmern. Ich soll sozusagen alles aus meinen Möglichkeiten machen und erfolgreich sein. Sie selbst ist Krankenschwester. Dies nur zur Einordnung, soll nicht negativ sein. Meine Beichte ist, dass ich sie sehr enttäuschen werde. Ich hasse die Scheinheiligkeit in der Politik, auch wenn ich mich dort ehrenamtlich engagiere, würde ich niemals dort arbeiten wollen. Mit dem Ehrenamt habe ich kein Problem, da ich jederzeit alles ohne Nachteile aufhören kann, das wäre in der professionellen Politik anders. Ich will außerdem keinen Job, bei dem ich viel unter Druck stehe oder bei dem ich viel reisen muss. Lieber weniger Geld und dafür glücklich, als das High Life, das mir keine innerliche Befriedigung gibt. Lieber eine kleinere Wohnung, als ein riesiges Haus, das man kaum sieht. Es tut mir leid, meine Mutter zu enttäuschen.

Beichthaus.com Beichte #00034926 vom 22.01.2015 um 13:26:21 Uhr (6 Kommentare).

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Per Zeitschrift zum Frauenversteher

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Verschwendung

Ich (m/24) kaufe mir jeden dritten Monat eine Ausgabe einer "Frauenlifestyle"-Zeitschrift, die denselben Namen hat wie ein Cocktail. Ich mache dies, weil ich denke, dass ich die Frauen dann halbwegs besser verstehe. Meine Freundin selbst sagt mir leider auch auf Nachfrage nicht, wie Frauen wirklich denken. Leider denke ich dasselbe wie bei einer ähnlichen Männerzeitschrift, nämlich dass man so oberflächlich nicht sein kann. Dennoch kaufe ich mir jeden dritten Monat die Zeitschrift wieder. Ich beichte also, dass ich als erwachsener Mann eine Frauenzeitschrift lese und dass ich Geld verschwende, weil ich die Zeitschrift trotz fehlendem Mehrwert weiterhin kaufe.

Beichthaus.com Beichte #00034925 vom 22.01.2015 um 11:41:45 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eskapaden in der Januarnacht

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Maßlosigkeit Last Night

Ich (m/20) war vor fast genau zwei Jahren mit zwei Kumpels in der Stadt unterwegs. Zuerst lief es nur darauf hinaus, dass wir irgendwo essen gehen wollten und dann noch ein kleines bisschen durch die Stadt gehen. Leider, wie das nun mal so ist, blieb es nicht dabei und es wurde ein wirklich heftiger Abend. Ab einem bestimmten Punkt weiß ich nichts mehr und nur aufgrund von Erzählungen konnten wir die Geschichte letztendlich vervollständigen. Zuerst haben wir in einem nicht gerade billigen Restaurant gegessen und drei Flaschen Wein im Wert von 70 Euro vernichtet und sind anschließend auf Raubzug durch die Bars der Stadt gegangen. In einem irischen Pub, in dem wir uns oft blicken ließen, verdrückte jeder von uns mehrere Shots Wodka und wir zogen weiter in eine Art "Metal-Kneipe", in der wir uns jeder Whiskey-Cola bestellten.


Das Problem dabei war nur, dass man Whiskey im Glas und Cola aus einem Glaskrug getrennt bekommt und man das Mischverhältnis selbst bestimmen kann. Ich war, laut Erzählung meiner Freunde, allerdings schon so breit, dass ich mir das Glas Whiskey pur rein schüttete und anschließend den ganzen Krug Cola mit der Frage "Warum schmeckt das so komisch?" hinterher kippte. Ab da gingen mir die Lichter aus und laut meinen Kumpels wurde ich, da ich etwas größer und dadurch auch schwerer als andere bin, von vier Männern nach draußen getragen, wo ich mir erst mal die Seele aus dem Leib kotzte. Anschließend mussten wir noch ein kleines Stück mit dem Zug fahren, da wir etwas außerhalb wohnten. Also krochen und torkelten wir zum Bahnhof und hinterließen eine Spur der Vernichtung aus Erbrochenem. Im Zug gingen bei mir scheinbar alle Sicherungen durch und ich flutete das Zugabteil förmlich mit meiner Kotze. Ob fremde Leute anwesend waren, weiß ich nicht mehr, ich wollte nur noch, dass es aufhört.


Letzten Endes schaffte ich es dann doch noch, an der richtigen Station auszusteigen, verabschiedete mich von meinen Kumpels und torkelte nach Hause. Auf dem Weg nach Hause machte ich allerdings bei einem Supermarkt Halt und hielt ein ca. zweistündiges Nickerchen, bevor ich mich wieder auf den Weg machte. Da mein Zimmer im ersten Stock unseres Hauses lag und wir eine wirklich steile Treppe hatten, verbrachte ich den Rest der Nacht in der Badewanne, die im Erdgeschoss lag. Am nächsten Morgen erfuhr ich von meinen Freunden, dass der Schaffner des Zuges aufgrund meiner Kotzattacke die Polizei eingeschaltet hat und die beiden ungefähr fünf Stationen zu früh ausgestiegen sind, da sie Angst hatten, verhaftet zu werden. Seit diesem Abend habe ich immer nur noch ganz wenig getrunken, und wenn ich etwas mehr getrunken habe, dann nur so viel, bis ich wusste, dass es reicht. Das alles erzähle ich aus einem Grund: Solltet ihr an einem Samstag im Januar 2013 in Nürnberg unterwegs gewesen sein und habt jemanden gesehen, der manche der hier aufgeführten Dinge getan hat, dann Glückwunsch: Ihr habt mich gefunden! Ich möchte mich hiermit in aller Form bei all den Menschen entschuldigen, denen ich in dieser Nacht zu Last gefallen bin, ganz besonders bei den Leuten, die meine Hinterlassenschaften im Zug beseitigen mussten. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00034924 vom 22.01.2015 um 09:51:23 Uhr (8 Kommentare).

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Kraftsport mit Schnulzenmusik

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Feigheit Peinlichkeit Stolz

Ich bin Kraftsportler, mache mehrere Kampfsportarten, höre Metal, habe einen mächtigen Bart und bin auch sonst sehr "männlich". Heimlich schreibe ich allerdings Gedichte, höre leidenschaftlich gern Schnulzenmusik wie Silbermond oder Ähnliches und kenne jedes Nicholas Sparks Buch sowie den dazugehörigen Film. Ich möchte deshalb beichten, dass ich mich nicht traue, ich selbst zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00034921 vom 21.01.2015 um 17:02:33 Uhr (7 Kommentare).

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Liebeskrank

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Begehrlichkeit Verzweiflung Trunksucht Liebe

Ich (m/39) bin schon seit eineinhalb Jahren in dieselbe Frau (26) verliebt. Dabei hat sie einen Freund und das schon seit sieben Jahren. Eigentlich mag ich ihn ja, aber ich habe mich seit damals immer über seine Gefühle hinweggesetzt. Sie sagte mal, sie würde ihn niemals verlassen. Auf der anderen Seite flirtete und kuschelte sie auch mit mir - und das nicht zu knapp. Ich beichte, dass mir die Gefühle des Freundes egal waren. Für mich war nur wichtig, dass ich sie im Arm halten, mit ihr knutschen, kuscheln und flirten konnte und dass ich immer an ihrem Hals schnuppern konnte. Sie hat nämlich so einen unsagbar schönen Körpergeruch. Und außerdem beichte ich, dass ihr Geruch mich wahnsinnig macht, auch - oder gerade wenn - sie sich nicht vor 20 Minuten geduscht und kein Parfum aufgelegt hat.


Jetzt ist die Sache aus. Ihr ist klar geworden, dass sie ihren Freund doch mehr liebt. Ihren letzten nassen Kuss auf meinen Mund ließ ich daher verdunsten, statt ihn abzulecken. Ich genoss alles an ihr: Ihre Stimme, ihre fröhliche Art, aber auch ihren Körpergeruch und ihre Spucke. So schlimm war die Sache schon. Ich beichte, dass ich über diese Frau wohl niemals wirklich hinwegkommen werde. Und das bringt mich entweder dazu, Alkohol zu trinken oder meine Freunde vollzuheulen. Ihretwegen war ich seit Jahresbeginn schon fünf Mal besoffen. Denke ich daran, sie nie wieder in den Arm nehmen und knutschen zu dürfen, dann würde ich am Liebsten schon wieder literweise Wein trinken. Gerade gestern habe ich Freunde besucht, die zusammen mit ihr in einer WG wohnen. Und ich bin völlig strahlig dahingegangen. Es war mir peinlich. Dennoch wollten meine Freunde für mich da sein. Doch die besagte Frau war auch dabei und ich wollte immer zu ihr, sie umarmen, mit ihr Faxen machen und sie beschnuppern. Später landete ich im Krankenhaus, weil ich mich zu sehr verkrampft hatte. Alles nur psychosomatisch. Meine Maus! Auch wenn du es nicht willst - ich liebe dich!

Beichthaus.com Beichte #00034919 vom 21.01.2015 um 14:39:03 Uhr (11 Kommentare).

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