U-Bahn fahren in Berlin

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Hass Zorn Gesellschaft Bahn & Co. Berlin

Ich (m/20) studiere seit 2 Wochen auf einer Hochschule in Berlin. Die Entfernung zu meiner Wohnung ist leider so groß, dass ich täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, nämlich mit der U-Bahn. Da ich bisher nur mit den Öffentlichen gefahren bin, wenn ich abends etwas trinken wollte, ist dieses neue morgendliche Ritual etwas Neues für mich. Bisher konnte ich immer laufen oder mit dem Auto fahren - auf Dauer wäre letzteres aber zu teuer. Schon am ersten Tag war ich genervt von allem, was sich in der U-Bahn abspielt. Die Leute reden nicht miteinander, die Sitze sind wie ein Schachbrett abwechselnd belegt und frei, wenn man Augenkontakt mit jemandem findet, guckt dieser meist beschämt auf den Boden. Herrgott, ich beiße doch nicht! Wenn sich Leute einfach unterhalten würden, wäre eine viel lockere Stimmung vorhanden und die Fahrzeit nicht als Bestrafung anzusehen.


Zu der Uhrzeit fahren die Assis zum Glück noch nicht mit, die dann noch regelmäßig auf dem Handy laut Musik spielen lassen oder ihre Opfer-Sprüche durch die Waggons brüllen. Auch nicht schlecht sind die Rentner, die meinen, sie hätten sowieso ein Anrecht auf ihren Platz. Versteht mich nicht falsch - ich stehe auf! Aber dann hätte ich gern ein Dankeschön, und das hatte ich bisher nicht bekommen, kein einziges Mal. Im Gegenteil, man wird dann doof angeguckt, wenn man den Eingang leicht blockiert, weil es der letzte freie Platz zum Stehen ist. Ach, der Eingang: Als ich mehrmals eine kaputte Tür von innen geöffnet habe, weil draußen Leute verwirrt vor standen, für die sich die Tür nicht öffnete, hörte ich auch kein einziges Mal eine Form der Bedankung. Ich habe schon jetzt die Hoffnung aufgegeben, in den Öffentlichen Spaß zu haben. Ich koche jeden Tag fast vor Wut, wenn ich wieder bestimmte Situationen sehe. Augen zu und durch. Ich werde mit dem Auto fahren, sobald ich einen Nebenjob finde. Außerdem furze ich immer, wenn ich kann, in die Waggons, manchmal ist das auch echt gut vernehmbar. So möchte ich ein wenig zurückstinken und mich für die Ignoranz bedanken, die dort verbreitet wird. Am liebsten lasse ich meine Körpergase in Richtung Gesicht entweichen, geht besonders gut auf dem Weg zur Tür oder beim Aufstehen.


Mir tut es Leid, dass ich fast allen Menschen das gleiche Verhalten zuschreibe, obwohl sie davon eventuell so genervt sein könnten wie ich. Manchmal sieht man auch echt nette Leute. Andererseits tut es mir auch Leid, dass ich den herumtobenden Vorschulkindern nicht allen ins Gesicht pupsen konnte, den Furz habe ich nämlich erst neben der Aufsichtsperson am Eingang rausgelassen.

Beichthaus.com Beichte #00030337 vom 13.10.2012 um 10:18:36 Uhr in 13507 Berlin (Berliner Straße) (51 Kommentare).

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Umgefallene Joghurtbecher und Pommes

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Selbstsucht Ignoranz Bahn & Co. Köln

Umgefallene Joghurtbecher und Pommes
Wer, wie ich, jeden Morgen zur Arbeit mit dem Zug fährt, kennt den unfassbaren Stress, den Menschen erzeugen können, die neben einem sitzen. Um diesen Stress zu vermeiden, habe ich mir auf einer Gadgetseite im Internet ein paar "Platzhalter" bestellt. Diese bestehen aus Silikon und sehen, zum Beispiel, aus wie ein Joghurtbecher, der umgefallen ist oder ein Haufen Pommes, die verstreut liegen. Diese wunderbaren Gadgets helfen mir dabei, jeden Morgen den Sitz neben mir frei zu halten. Seit ich sie habe, ist mein Leben wieder schön.

Beichthaus.com Beichte #00030323 vom 09.10.2012 um 11:32:54 Uhr in Köln (Trankgasse) (29 Kommentare).

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Der Kampf um die Sitzplätze

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Aggression Bahn & Co. Düsseldorf

Ich besuche die FH in Düsseldorf und fahre somit jeden Morgen aus Köln mit dem Zug dorthin. Mir gehen die Menschen richtig auf den Zeiger, die, wenn der Zug einfährt, alles tun, um im Empfangskomitee rechts und links der geöffneten Tür zu stehen, rein springen, sobald der erste Strom von Aussteigern abbricht, auch wenn noch ein paar Menschen nachkommen. Dann kämpfen sie um jedes 4er Abteil und setzen sich dann an den Gang, den Rucksack auf dem andern Sitz, statt ans Fenster, sodass man an ihnen vorbei muss, wenn man sich setzen will. Die Menschen, die wie angeschossen 2 Minuten vor Erreichen des Bahnhofs aufspringen und zur Tür rennen, nur um erster zu sein der aussteigt, gehen mir genauso auf den Geist. All diese Spezialisten würde ich um 7 Uhr morgens am liebsten auf die Gleise schubsen und lachend zusehen, wie der Zug die platt macht. Es tut mir leid um meine Boshaftigkeit, aber es ist jeden Morgen das gleiche und immer bekommen, trotz Hetzerei, alle einen Platz!

Beichthaus.com Beichte #00030322 vom 09.10.2012 um 10:33:48 Uhr in Düsseldorf (Josef-Gockeln-Straße) (22 Kommentare).

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Bahn Beschwerden

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Manie Morallosigkeit Internet Bahn & Co.

Wenn mir sehr langweilig ist, gehe ich auf die bahn.de Facebook Fan Seite und lese mir die Pinnwandeinträge der verärgerten Fahrgäste durch. Ich beichte, dass ich mich über die Menschen und ihre Probleme lustig mache.

Beichthaus.com Beichte #00030316 vom 08.10.2012 um 01:03:04 Uhr (22 Kommentare).

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Ist da noch ein Platz frei?

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Boshaftigkeit Eitelkeit Hochmut Bahn & Co.

Heute im Bus stieg eine etwas beleibte Frau zu. Ich schätzte sie auf 28, ich selbst bin 20, wirke jedoch älter. Sie sah sich um und bemerkte, dass neben mir noch ein Platz frei war. Sie lächelte, kam auf mich zu und fragte höflich, ob sie sich dazusetzen dürfte. Als ich dann aufstand, schaute sie etwas verwirrt. Ich sagte: "Gerne, setzen sie sich. Aber hier, jetzt hat ihre zweite Arschbacke auch Platz." Ich stieg aus dem Bus aus und lief die 2 km nach Hause zu Fuß.

Beichthaus.com Beichte #00030300 vom 03.10.2012 um 05:11:58 Uhr (43 Kommentare).

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