Zufriedenheit vs. Geld

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Schamlosigkeit Trägheit Geld Arbeit

Ich beichte, dass es meinem Arbeitgeber scheißegal ist, ob ich anwesend bin oder nicht. Entsprechend sehen meine Arbeitszeiten aus. Die Arbeit ist stupide und langweilig, eingearbeitet wurde ich nie, ein Pensum wurde mir auch nie mitgeteilt. Frage ich nach einer besseren Tätigkeit, werde ich abgeschmettert. Dafür gibt es aber ein fettes Weihnachtsgeld. Man kann eben nicht alles haben.

Beichthaus.com Beichte #00034257 vom 05.11.2014 um 09:34:40 Uhr (6 Kommentare).

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Der Kick des Seitensprungs

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Fremdgehen Schamlosigkeit Begehrlichkeit Wollust

Angefangen hat alles vor drei Jahren, als ich (m/20) einen Streit mit meiner damaligen Freundin hatte, da sie mich betrogen hat. Ich wollte die Beziehung weiterhin aufrechterhalten - also vergeben, vergessen und weiter mit ihr zusammen. Doch knapp ein Monat später, nachdem ich dauerhaft darauf angesprochen wurde und dieser Arsch mich in der Schule immer mit diesem "Ich habe deine Freundin gefickt"-Blick angeschaut hat, wollte ich Rache. Nicht an ihm, er war Single also keine Chance da was zu machen, aber ich wollte es ihr heimzahlen. Also habe ich auf der nächsten Party ein bisschen mit der Austauschschülerin unserer Klasse gelabert und dann gefragt, ob wir nicht zu mir nach Hause sollten. Ins Taxi, nach Hause, Sex. Sogar mein Kumpel war noch im Zimmer aber der war so betrunken, dass es mir schon egal war. Auch wenn der Sex nicht so hammermäßig war, war ich zufrieden. Irgendwann fand sie es raus und das Drama war groß. Da sie es aber bereits davor getan hatte, ging es weiter und sie betrog mich auch nie wieder. Ich jedoch hatte während der Beziehung noch etwas mit einer guten Freundin und hin und wieder auch was mit anderen, wobei es meistens nicht zum Sex kam.


Dann haben wir uns getrennt und ich fing dann mit etwa 19 Jahren eine weitere Beziehung an, aber schnell habe ich gemerkt, dass ich keine Hemmungen mehr habe fremdzugehen, es ist mehr schon ein Kick, den ich brauche. Ich hatte dann in den kommenden Monaten der Beziehung was mit mehreren Mädels. Ohne diesen Kick wird die Beziehung einfach zu langweilig. Ich will nicht nur mit einer einzigen Person Sex haben. Jede neue Frau küsst anders, fühlt sich anders an und hat ihren eigenen anziehenden Duft. Ich brauche diese Abwechslung und ich mag das Kribbeln, weil das eigentlich ja verboten ist. Ich bin nicht stolz darauf und deswegen warne ich jede Frau davor, eine Beziehung mit mir anzufangen, da ich weiß, dass ich es wieder tun werde und sie damit leben müsste.

Beichthaus.com Beichte #00034244 vom 02.11.2014 um 18:30:52 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Nacht, die mein Leben veränderte

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Begehrlichkeit Stolz Last Night

Meine Schwester hat ihren Schulabschluss auf einer Mädchenschule gemacht. Wie es sich gehört, habe ich mich zur Feier des Anlasses auch recht gut angezogen - keinen Anzug, aber sonst sehr vornehm. Meine Eltern haben mich dazu gezwungen, ich sollte ein wenig auf meine "kleine" Schwester aufpassen. In Wirklichkeit wollten sie, glaube ich, nur, dass ich mal rausgehe. Und mittlerweile bin ich ihnen dankbar dafür. Auf der Party danach herrschte eine besondere Stimmung: Die Mädels fühlen sich plötzlich erwachsen, ziehen sich sehr freizügig an und sind irgendwie extrem high von ihren Hormonen. Und am Abend stieg dann auch noch der Alkoholpegel. Die meisten waren zwar nicht stockbesoffen aber doch ziemlich angeheitert. Natürlich war ich auch nicht der einzige Kerl. Die anderen trugen zumeist jedoch Trainingsanzüge. Naja, ich wurde dann ziemlich heftig angegraben und die ganze Zeit von ein paar Mädels angeschaut. Ich bin nicht schüchtern, aber auch kein Player - und trotzdem wurde ich oft nach meiner Nummer gefragt. Ich habe dann so getan, als wäre das für mich selbstverständlich und habe die Nummern ausgetauscht. Allerdings habe ich die Situation wirklich nicht ausgenutzt. Viele der Mädels haben sich extrem gefreut, andere wollten sofort mehr - und ich hatte in den nächsten Wochen fast jeden Tag eine Begleitung oder ein kleines Date. Absolut ungewöhnlich für mich, da ich sonst immer die zweite Wahl bin, weil ich eher der ruhige Typ bin.


Aber nun zu meiner Beichte: Auch wenn ich nicht an allen Mädels Interesse hatte, habe ich sie dezent angeflirtet. Ich wollte ihnen nicht den Abend vermiesen oder den ersten Tag als "Erwachsene" kaputtmachen. Und es hat sich gelohnt. Durch eine der Bekanntschaften habe ich eine gut bezahlte Stelle in der Firma ihres Vaters bekommen. Im Moment bin ich noch nicht fest angestellt, aber da alle mit meiner Arbeit zufrieden sind, gehe ich davon aus, dass ich übernommen werde. Ich habe damit also auch jemandem die faire Chance auf einen Arbeitsplatz genommen, den ich nur über Beziehungen bekommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00034233 vom 31.10.2014 um 22:37:01 Uhr (12 Kommentare).

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Zweckgemeinschaft für den Wohlstand

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Ehebruch Schamlosigkeit Selbstsucht Geld

Ich (w/32) beichte, dass ich einen wohlhabenden Mann nur des Geldes wegen geheiratet habe und ihn auch betrüge. Wir haben uns vor sieben Jahren kennengelernt. Obwohl er gut aussieht, sehr charmant ist und an sich ein unkomplizierter, witziger Mensch ist, habe ich nie so etwas wie Liebe für ihn empfunden. Nachdem wir uns einige Wochen gedatet haben, bin ich eine Beziehung mit ihm eingegangen - ich dachte damals, so etwas wie Liebe würde sich entwickeln. Doch das passierte nicht. Aber meinen Lebensstandard wollte ich keineswegs aufgeben: Er hat Geld ohne Ende und überhäuft mich mit Geschenken. Mir steht so viel Geld zur Verfügung, dass ich eigentlich nicht weiß, wie ich es ausgeben kann. Ich habe meinen Job gekündigt und bleibe zu Hause, während er arbeiten geht. Ich muss zudem sagen, dass ich selbst relativ normal aufgewachsen bin, d.h. die klassische Mittelschicht. Wie auch immer, ich bleibe zu Hause und habe eine Affäre mit einem Mann begonnen, den ich in einer Bar kennengelernt habe, als mein Mann mal wieder auf Geschäftsreise war. Momentan arbeitet er an einem neuen Projekt und reist dementsprechend viel, was bedeutet, dass ich die Nächte betrunken mit meinem Geliebten verbringe, shoppen gehe oder selbst für ein paar Tage wegfahre.


Ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, ob mein Mann mich wirklich liebt. Er ist zufrieden, wenn ich mit ihm zu Geschäftsessen gehe, er mit seinen Autos durch die Gegend fahren kann, oder ich ihm ein Geschenk kaufe. Vielleicht sind wir eine Art Zweckgemeinschaft und er hat auch eine Affäre. Aber das glaube ich nicht, für so etwas braucht man Zeit und er arbeitet sich dumm und dämlich. Manchmal besuche ich meine Eltern und alte Freunde und sehe, wie sehr ich mich verändert habe. Ich lebe in einer eigenen Welt - was mich aber nicht stört. Nur die Langeweile ist manchmal erdrückend, aber deswegen habe ich auch eine Affäre. Wer weiß, wie lange das halten wird. Irgendwann wird es mir bestimmt zu langweilig. Eine Scheidung kann ich mir nicht vorstellen. Dieser Lebensstandard ist wie eine Droge - ich kann mir nicht vorstellen, bescheidener zu leben.

Beichthaus.com Beichte #00034182 vom 25.10.2014 um 03:46:34 Uhr (28 Kommentare).

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Wir sind alle Egoisten!

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Selbstsucht Falschheit Lügen

Man liest oder hört ja öfters von Studien, die besagen, dass jeder Mensch mehrmals am Tag, zumeist unbewusst, lügt. Ich beichte, dass ich völlig bewusst und absichtlich jeden Tag die gleiche Lüge erzähle: "Mir geht es super, alles läuft toll." Dabei kann es einem nicht jeden Tag super gehen und immer alles toll laufen. Das ist nicht möglich. Ich lüge die Menschen jedoch bewusst an. Warum? Weil sie es nicht anders wollen. Seien wir mal ehrlich, niemand hört sich gerne die Probleme anderer Leute an. Wenn einer fragt "Wie geht es dir?" wollen nur die wenigsten Menschen die Wahrheit hören. Stattdessen kreist jeder irgendwie um sich. Ständig höre ich mir das Gejammer anderer an. Dabei geht es häufig um solche Lappalien, dass ich ein Schmunzeln nur mühsam unterdrücken kann. Ich mache dann auf verständnisvoll, höre zu, tröste, gebe Ratschläge, bemitleide. Je nachdem, was gerade passt. Ich selber lasse meine schlechte Laune nicht an anderen aus. Es ist mir einfach zu albern, mich über Dinge wie das Wetter, ein Zwicken im Rücken oder einen Pickel im Gesicht künstlich aufzuregen. Für so etwas will ich keine Aufmerksamkeit.


Mittlerweile habe ich das Spiel jedoch so weit getrieben, dass ich nicht einmal Dinge erzähle, die mich tatsächlich belasten. Zum Beispiel, dass meine Eltern mich stets kaltherzig behandelt haben und sich auch heute kaum für mein Leben interessieren. Dass meine engste Bezugsperson gestorben ist, als ich gerade zehn Jahre alt war. Dass meine Familie komplett zerrissen ist und ich den Großteil meiner Verwandtschaft noch nie oder seit vielen Jahren nicht gesehen habe. Dass ich fünf Jahre lang unter Bulimie litt. Dass ich in der Schule so gemobbt wurde, dass ich nicht mehr gesprochen habe. Dass ich niemanden wirklich nah an mich heranlasse und nur oberflächliche Freundschaften führe. All das bemerkt niemand, weil ich mich inzwischen zu einer richtig guten Schauspielerin entwickelt habe. Abitur, sehr guter Uniabschluss, Doktorandin, augenscheinlich ein guter Freundeskreis, angeblich ein gutes Aussehen, Charisma und Humor. Meine Errungenschaften, die auch gleichzeitig zur Tarnung dienen.


Natürlich wäre es besser, die Wahrheit einmal auszusprechen und die Dinge beim Namen zu nennen. Vielleicht würde ich mich befreit fühlen. Vielleicht würde es Menschen, die ständig mit ihrem Leben unzufrieden sind, aufrütteln. Aber leider muss ich gestehen, dass ich daran nicht wirklich glaube. Auch die nettesten, warmherzigsten Leute, die ich bisher kennengelernt habe, sind in ihrem tiefsten Inneren Egoisten. So wie ich auch. So wie wir alle. Wahrscheinlich ist das nur natürlich, ein angeborener Überlebensinstinkt. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, das Spiel weiter zu spielen. Ich denke, wir spielen es alle, auf unterschiedlichen Leveln. Ich beichte also, dass ich weiterhin Lügen erzählen werde und meine wahren Gedanken für mich behalte. Und ich bitte um Vergebung dafür, dass ich nicht glaube, dass ein Mensch wirklich aufhören kann, sich um sich selbst zu drehen.

Beichthaus.com Beichte #00034163 vom 22.10.2014 um 23:36:31 Uhr (9 Kommentare).

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