Das schwache Geschlecht?

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Aggression Gewalt Last Night

Das schwache Geschlecht?
Letztens wurde ich (m) von einem Kumpel auf eine Home-Party eingeladen. Ich bin zwar kein arger Gesellschaftsmensch, aber es kann ab und an ja nicht schaden. Falsch gedacht. Dort angekommen war die Hälfte der Leute schon stockbesoffen, und die Teilnehmer waren ausnahmslos Leute, um die man auf der Straße einen großen Bogen macht. Als ich dann irgendwann auf den Balkon gehen wollte, stellte sich mir eine junge Dame der Marke Knastbruder in den Weg und fing an zu pöbeln, denn ich hätte sie ja angerempelt und so weiter. Nach einer nicht allzu langen Rede hat sie mir dann mit der Rückhand eine Schelle verpasst. Zugegeben, ich sehe nicht aus, wie jemand, der sich wehren könnte, und das auch tun würde - aber das hat mich nicht davon abgehalten, ihr als Antwort mit der Faust ins Gesicht zu schlagen.

Sie hat angefangen zu bluten und ist unter weiterem Gepöbel ihrer Bande abgehauen. Und während alle anderen mich völlig entgeistert angesehen haben, denn ich hatte ja gerade das "schwache Geschlecht" geschlagen, habe ich mir ohne jegliche Gewissensbisse eine Zigarette angezündet. Wer an dieser Stelle dasselbe sagen will, wie ihre Freundinnen - dass man Frauen nicht schlägt und ich ja ein furchtbar schlechter Mensch sei - der lasse sich gesagt sein, dass er sich seine Worte dorthin stecken kann, wo die Sonne nie hinscheint. Man schlägt niemanden einfach so, auch Frauen dürfen das nicht. Aber wenn mich jemand dazu nötigt, mich zu wehren, dann werde ich das auch tun, völlig egal, welches Geschlecht mir gegenübersteht.

Beichthaus.com Beichte #00031910 vom 16.09.2013 um 22:03:55 Uhr (107 Kommentare).

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Unsere Wintertradition

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Dummheit Falschheit Waghalsigkeit Dating

Ich bin männlich, 23 Jahre alt, und im Winter gehe ich jedes Mal mit den gleichen fünf Freunden an einigen Samstagabenden Schlittschuhlaufen. Und das schon seit Jahren, eine alte Wintertradition. Das hört sich jetzt feminin an, aber der Grund, weshalb wir dorthin gehen, ist ganz klar eines. Flirten! Und das geht so: Wir gehen aufs Eis, ein wenig Hin und Her, wie alle andern, und sobald jemand von uns ein hübsches Girl sieht, tut er so, als ob er amateurhaft die Kontrolle verlieren würde und verursacht einen Unfall mit ihr. Bescheuert, aber wir konnten bereits Früchte unserer Mission ernten. Ein Kumpel fand seine Ex-Freundin und ein anderer so manches Betthäschen. Jedenfalls kann die Sache auch nach hinten los gehen, vor allem wenn die Damen merken, dass wir es mit Absicht machen. Die Beichte ist eigentlich die, dass wir mit dieser Flirtmethode auch die Gesundheit der Ladys on ice gefährden, wenn der Unfall nicht so harmlos ausgeht, wie gedacht. Aber mittlerweile sind wir sozusagen Profis geworden und wissen genau, wie wir "landen".

Beichthaus.com Beichte #00031904 vom 16.09.2013 um 01:24:36 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Meine Ex, die Drama-Queen

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Selbstsucht Dummheit Lügen Falschheit Ex Unterpleichfeld

Vor etwa 14 Jahren habe ich (m/34) in meiner mittelgroßen Heimatstadt meine damalige, sechs Monate ältere Freundin kennengelernt. Sie war sehr selbstständig und bestritt ihren Lebensunterhalt mühsam selbst, aber drei Monate, nachdem wir uns kennenlernten, wurde ich wehrpflichtig, was unsere Beziehung auf das Wochenende beschränkte. Während meiner Wehrpflicht eröffnete sie mir, dass sie gerne in eine Großstadt ziehen würde, um eine Ausbildung zu beginnen. Ich stimmte zu, und wir suchten uns eine passende Wohnung, die wir zum Ende meiner Wehrpflicht und zum Anfang Ihrer Ausbildung, nach einem Jahr Beziehung, zusammen bezogen. Ich hatte inzwischen auch schon einen Job dort gefunden. Aufgrund ihres geringen Ausbildungsgehalts, und der Tatsache, dass ich normal bezahlt wurde, habe ich dann den Löwenanteil unseres Lebensunterhaltes gestemmt. Das Geld war sehr knapp, was sie aber nicht davon abhielt, mit ihren neuen Arbeitskolleginnen am Wochenende in einem der vielen Hip-Hop-Schuppen feiern zu gehen. Ich blieb meistens zu Hause, da ich die Musik zum einen nicht mag und zum anderen war mir mein Geld einfach zu schade. Der einzige Luxus, den ich mir gönnte, war ein PC mit Flatrate. Wir teilten uns den Computer, den sie gelegentlich zum Abrufen von E-Mails nutzte. Zumeist war mein Benutzeraccount dauerhaft eingeloggt. Wir wohnten schon seit zwei Jahren zusammen, als ich an einem Wochenende, als sie feiern war, meine E-Mails abrief. Ich wunderte mich noch, warum eine ihrer Freundinnen mir eine Mail schickte, aber als ich sie las traute ich meinen Augen kaum.


Meine Freundin und Ihre Kollegin unterhielten sich darüber, dass meine Freundin bald ausziehen würde und auch schon einen neuen Freund in Aussicht hatte. Jetzt bemerkte ich auch, dass meine Freundin vergessen hatte, sich aus ihrem Account auszuloggen. Ich fühlte mich schrecklich hintergangen. Ich druckte die E-Mail aus und fuhr zu dem Club, in dem sie sich befand, und konfrontierte sie damit. Natürlich kamen erst Vorwürfe, warum ich ihr den hinterher spionieren würde, aber dann bat sie mich darum, das zu Hause zu diskutieren. Dumm, wie ich war, habe ich zugestimmt und wir redeten knapp fünf Stunden später über die Vorkommnisse. Sie sagte, dass sie sich noch zu jung für eine ernsthafte Beziehung fühlt und noch etwas erleben will. Wir einigten uns darauf, dass sie noch bis zum Ende ihrer Ausbildung, also noch vier Monate, in unserer gemeinsamen Wohnung bleiben kann. Später habe ich ihr sogar beim Umzug geholfen und wir hatten dann auch noch ein kleines Scharmützel, was aber nichts Ernstes wurde.


Vor drei Jahren bin ich des Berufs wegen ins Ausland gezogen, wo ich meine jetzige Frau kennengelernt habe. Vor Kurzem hat mir meine damalige Freundin eine E-Mail geschrieben, in der sie sich erkundigte, wie es mir geht. Wir schrieben ein paar Zeilen und ich habe ihr auch gleich ein paar meiner Hochzeitsfotos geschickt, um ihr meinen "Erfolg" zu verkünden. Ich fand das auch nicht verwerflich, da sie inzwischen in einer mehrjährigen Beziehung mit einem netten Kerl ist, den ich flüchtig kennengelernt habe. Daraufhin schrieb sie mir, ob ich denn nicht erkennen würde, warum sie sich bei mir meldet. Ich dachte mir erst nichts dabei, aber sie stellte doch tatsächlich die Frage, ob es noch eine Chance für "uns" gäbe - schließlich seien wir so etwas wie Seelenverwandte. Ich sagte ihr, sie solle darüber nachdenken, was in Ihrem Leben nicht passt, wenn sie sich zehn Jahre, nachdem wir unsere Beziehung beendet haben, deswegen bei mir meldet. Und ich machte klar, dass ich meine Frau aus Liebe geheiratet hatte und das sicher nicht für etwas, was schon einmal nicht geklappt hatte, wegwerfen würde. Ich habe ihr dann noch gut zugeredet, sie jedoch nach dieser Konversation auf die Spam/Blacklist gesetzt, da ich nicht möchte, dass irgendetwas meine junge Ehe beeinflusst. Nun zu meiner Beichte: Ich habe meiner Frau nichts von diesem Vorfall erzählt und habe auch nicht vor, das zu tun, da ich nicht möchte, dass meine Ex-Drama-Queen auch nur den geringsten Einfluss auf mein jetziges Leben ausübt. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00031903 vom 15.09.2013 um 13:09:56 Uhr in Unterpleichfeld (16 Kommentare).

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Sie hat die Familie verkauft

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Verrat Zwietracht Selbstsucht Familie

Ich (m) möchte beichten, dass ich seit Jahren kein Wort mit meiner noch lebenden Mutter gewechselt habe. Das Haus, in dem ich aufwuchs, wurde damals von meinem Großvater und ein paar Kumpels, die er vom Bau kannte, eigenhändig hochgezogen. In diesem Haus hat also nie jemand anderes als meine Familie gelebt. Der Dank meiner Mutter zu einem so tollen Erbe war allerdings, das Grab ihrer Eltern nach 17 Jahren auflösen zu lassen - schließlich müsste man da pro Jahr die horrende Summe von 15 Mark zahlen. Etwa zur gleichen Zeit ging dann auch die Ehe meiner Eltern in die Brüche und somit fiel meiner Mutter eine weitere wichtige Geldquelle weg. Gerade als ich Abitur machte und zum Studieren wegzog, realisierte meine Mutter, dass sie nun auch für die Kinder kein Geld mehr von meinem Vater bekommen würde.


Und so kam sie zu dem Schluss, dass 1500 Mark für eine einzelne Person nicht genug wären, und sie Geld bräuchte. Ihr Ziel war es, die unteren Stockwerke des Hauses zu vermieten, was mir gar nicht gefiel, da ich mich mit dem Gedanken an fremde Mieter, in Opas Haus, nicht anfreunden konnte. Ich bot ihr an, die laufenden Kosten am Haus zu übernehmen - wobei das Geld natürlich von meinem Vater gekommen wäre - aber das lehnte sie ab. Mich brachte es in Rage, dass sie erst zu geizig war, um das Grab weiterhin zu finanzieren und dann auch noch das Haus vermieten wollte. Dabei hatte sie bei ihrem Erbe damals auch einen hohen Betrag bekommen - und ich kann mir absolut nicht erklären, wo das Geld hin ist. Aber meine Mutter konnte generell nicht mit Geld umgehen, denn im Haus stand massig Plunder, der nur vollstaubte. Am Morgen meiner endgültigen Abfahrt zum Studium sagte ich ihr also klipp und klar, was Sache ist: Mich nerve ihr Verhalten bezüglich des Geldes und dem Andenken ihrer Eltern, und dass ich am Wochenende einfach nicht zu dieses Haus kommen möchte, um fremde Menschen in Opas Wohnzimmer zu sehen. Ich legte ihr dar, dass ich mit so einer Person, die ihre Familie verkauft, keinen Kontakt haben will und nie wieder dorthin zurückkehren werde. Auf ihre Reaktion habe ich ehrlich gesagt nicht groß geachtet, ich stieg in den Zug und fuhr weg.


Nun, Jahre später, habe ich durch die Hilfe meines Vaters mein Studium vollendet, verdiene sehr gut und besitze eine große Eigentumswohnung. Ich hatte tatsächlich nie mehr Kontakt mit meiner Mutter und vermeide auch mit meinem Vater und meiner Schwester jedes Gespräch darüber. Ich habe mir auch fest vorgenommen, nicht zu ihrer Beerdigung zu erscheinen und dann auch keinen Anspruch auf das Haus zu erheben - meine Schwester sagte nie etwas gegen die Pläne meiner Mutter, also soll es ihr gehören, egal in welchem Zustand. Doch eigentlich möchte ich beichten, dass ich genauso rücksichtslos zu meiner Mutter bin, wie sie es zu ihren Eltern war und seit Neustem öfters Albträume habe, dass meine Mutter langsam, aber qualvoll, an Krebs stirbt und ich ihr mit meinem Gehalt helfen könnte. Außerdem scheine ich zu keiner glücklichen Beziehung zu Frauen fähig zu sein und sehe mich als asexuell, wobei ein Konflikt mit der Mutter sicherlich nicht hilft. Aber ich habe ihr damals eindeutig klar gemacht, wie mein Standpunkt zum ganzen Sachverhalt ist, und nun muss sie mit den Konsequenzen leben. Vielleicht war ihr Mieter aber auch ein reicher Mann, dessen Geld sie nun für Plunder verjubeln darf.

Beichthaus.com Beichte #00031902 vom 15.09.2013 um 17:56:02 Uhr (21 Kommentare).

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Die Reste der Gäste

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Habgier Ernährung Restaurant Arbeit Fürth

Die Reste der Gäste
Ich arbeite in einem Tapas- und Spaghetti-Restaurant. Meine Schichten sind, gerade am Wochenende, meist sehr stressig und oft fehlt die Zeit, um in Ruhe zu essen. Aber gerade bei Tapas bestellen die Gäste oft viel zu viel und einiges bleibt auf den Tellern liegen. Anfangs habe ich beim Abräumen nur immer mal wieder Fingerfood-Tapas wie Shrimps oder Datteln stibitzt, da das Zeug ja eh weggeworfen wird, aber mittlerweile nehme ich auch mal ein Stück Brot mit in den Abräumraum und tunke das in die Saucen, die zurückgehen - denn meistens wird nur das Fleisch rausgefischt. Wenn mich jemand dabei sehen würde, würde man mich vermutlich rauswerfen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Gäste das ekelhaft fänden - allerdings sehe ich es nicht ein, erstklassiges Essen wegzuwerfen, nur weil kaum jemand seine Reste mit nach Hause nehmen will.

Beichthaus.com Beichte #00031900 vom 14.09.2013 um 15:30:15 Uhr in 90762 Fürth (Gustavstraße) (29 Kommentare).

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