Die Apfelbaum-Wette

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Betrug Falschheit Selbstsucht Morallosigkeit Nachbarn

Mein Nachbar und ich haben vor Jahren Apfelbäume gepflanzt und gewettet, wer fünf Jahre später mehr Äpfel ernten kann. Der erste September sollte als Stichpunkt gelten. Mittlerweile sind die Bäume immer noch sehr klein - ungefähr 1,80 m hoch. Als er in diesem Jahr, dem Stichpunktjahr, seinen Urlaub angetreten hat, bin ich mit meinen Kindern zu ihm gefahren und habe sie mit dem Fußball die Äpfel herunterschießen lassen. Am Stichtag war daher mein Baum klarer Sieger und er musste ein Grillfest ausrichten. Ein anderer Nachbar hat ihm jetzt aber erzählt, was wir getrieben haben und er wurde richtig sauer. Es tut mir echt leid.

Beichthaus.com Beichte #00034497 vom 04.12.2014 um 11:47:58 Uhr (9 Kommentare).

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Der Herrscher des Studentenheims

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Selbstsucht Hass Waghalsigkeit Nachbarn Studentenleben

Ich bin Student und wohne in einem Studentenheim. Dieses besagte Studentenheim ist recht günstig und somit wohnen dort viele junge Leute aus dem Ausland, unter anderem Pakistanis, Inder, Chinesen, Bulgaren und Vietnamesen. Diese verschiedenen Kulturen können ja ganz interessant sein, aber wenn mein Nachbar neben mir morgens um fünf seine Anlage aufdreht, seinen Gebetsteppich ausrollt und Allah seine Liebe zuruft, stehe ich senkrecht im Bett. Während der Prüfungsphase untragbar. Die Pakistanis beatboxen regelmäßig in den Gemeinschaftsküchen, um ihre Hip-Hop-Karrieren zu fördern, rauchen dabei Gras und sind dementsprechend laut. Die Chinesen braten ihr Gemüse in sechs Wochen altem Fett. Der Geruch verteilt sich im ganzen Haus und durch den Lüftungsschacht, welcher mit der ganzen Etage verbunden ist, direkt in meine beschaulichen 20 Quadratmeter.


Als mein Fahrrad dann vor meinen Augen beim Müllrausbringen geklaut wurde, reagierte ich zu spät, um mir den Typen schnappen zu können. Ich sah aber noch, dass es wohl ein Pakistani war, und da lief das Pulverfass über. Nach zahlreichen Beschwerden an die Hausverwaltung und den Hausmeister tat sich nichts. Also machte ich es mir zur Aufgabe, die Leute rauszuekeln, frei nach dem Motto: "Ich bin nicht mit euch hier eingesperrt, sondern ihr mit mir!" Mein akribisches Projekt läuft nun schon fast ein Jahr. Es fing damit an, dass ich die Briefkästen meiner Nachbarn nachts ausleerte. Ab und zu waren nützliche Daten wie ausländisch klingende Namen, Alter, Herkunft und die Anschrift in der Heimat dabei. Ich schrieb dann fleißig Fake-Zwangsräumungsbescheide oder Mietkündigungen. Auch Bescheide mit Hinweisen auf Asbest - oft auch in Englisch verfasst - und nutzte dafür die übrig gebliebenen Umschläge oder Anschriften der ursprünglichen Absender, damit alles möglich authentisch wirkte. Es hat funktioniert! Nach Ablauf meiner selbst angeordneten Fristen wurde es merkbar ruhiger. Ich bin keineswegs ein Rassist, ich habe selbst einen Migrationshintergrund, nur habe ich etwas gegen lästige Menschen. Dieses gottgleiche Gefühl kann ich nicht beschreiben, ich habe möglicherweise eine Tendenz zum Größenwahn - doch ich kann und will nicht damit aufhören, diese Leute sind für mich Marionetten oder Schachfiguren. Einfach Spielzeug in den Händen eines eigentlich ganz netten Psychopathen.

Beichthaus.com Beichte #00034483 vom 02.12.2014 um 23:19:16 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Spielende Kinder vor der Tür

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Lügen Hass Boshaftigkeit Zorn Nachbarn

Ich (m) bin Rentner. Vor meinem Haus, das in einer Sackgasse ganz hinten liegt, spielen ständig Kinder. Die spielen Fußball und schreien dabei herum. Die Mädchen versauen mit Kreidemalereien den ganzen Gehweg. Ich habe versucht zu reden, zu schreien, zu drohen, aber es nutzt alles nichts. Seit meine Frau mich verlassen hat, stören mich gewisse Dinge noch viel mehr. Auch Hundebesitzer laufen an meinem Grundstück vorbei und lassen ihre Köter hemmungslos an meinen Rosen schnüffeln. Für die Hundeabwehr habe ich jetzt eine Flüssigkeit aus dem Internet besorgt, die die Flohsäcke und die verdammten Katzen abhalten soll. Wenn das nicht hilft, lege ich vergiftete Köder aus. Was die Kinder betrifft, bin ich am Überlegen, ob ich mit einer Schleuder Metallkrampen aus dem Fenster schießen soll. Mir reicht es jetzt endgültig. Meine Beichte: Ich habe den Eltern, die vorhin vor meiner Türe standen gesagt, dass alles in Ordnung sei und ich mich beruhigen werde. Das war eine Lüge - ich fange jetzt erst richtig an.

Beichthaus.com Beichte #00034477 vom 02.12.2014 um 18:45:56 Uhr (36 Kommentare).

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Spielchen mit fremder Unterwäsche

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Waghalsigkeit Engherzigkeit Hass Nachbarn

Ich (m/26) habe fremde Unterwäsche beschmutzt. Ich wohne in einem Hochhaus mit vielen Einzelappartements und einem gemeinsamen Wasch- und Trockenraum. Eines Tages ging ich in diesen rein und sah an einem Wäscheständer die hübschen Höschen irgendeiner Bewohnerin hängen. Ich dachte mir, dass die Besitzerin eine attraktive Frau sei. Da ich in letzter Zeit schon einen kleinen Hass auf attraktive, gut gekleidete Frauen entwickelt habe, entschied ich mich, die dort hängende Wäsche zu beschmutzen. Dieser Hass kommt wahrscheinlich daher, dass ich viele attraktive Frauen als arrogant empfinde. So nahm ich mir einen Kugelschreiber und kritzelte zuerst auf einem String ein paar Striche. Danach ejakulierte ich auf einen anderen String. Schließlich nahm ich ein paar Höschen vom Wäscheständer und hängte sie woanders im Waschraum auf, zum Beispiel am Heizkörper, am Fensterhenkel oder an einem Haken. Dann verließ ich schnell den Raum.

Beichthaus.com Beichte #00034460 vom 01.12.2014 um 10:15:26 Uhr (5 Kommentare).

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Kotangriff auf Rentnerhaus

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Ekel Boshaftigkeit Vandalismus Trunksucht Nachbarn Regensburg

Ich (m/33) habe vor mittlerweile über 15 Jahren etwas ziemlich ekelhaftes gemacht. Im Sommer 99, ich hatte gerade mein Abi in der Tasche, war ich mit meinen Kumpels in der Innenstadt einen trinken, gegen vier Uhr traten wir dann zu Fuß stockbesoffen den Heimweg an. Wir (ich, meine zwei Nachbarn und ein Kumpel, der bei mir pennen wollte) waren schon fast zu Hause und redeten über einen alten Mann, der bei uns in der Siedlung wohnte und der uns allen zutiefst verhasst war. Wir nannten ihn immer den Nazi, nicht nur aufgrund einer schwer abstreitbaren optischen Ähnlichkeit mit dem Typen, der bei Schindlers Liste immer vom Balkon aus Leute erschießt, sondern auch, weil er wirklich ein Rassist war. Er pöbelte z.B. immer meinen dunkelhäutigen Kumpel an, der aus Nigeria stammte und adoptiert worden war, und lästerte immer über seine Eltern, so nach dem Motto, wie man den nur einen Negerjungen adoptieren könne. Er saß auch im Ortsvorstand einer kleineren rechten Partei. Dazu kam noch der ganze standardmäßige "böser, alter Mann"-Kram. Wenn mal ein Fußball über seine Hecke flog, er wohnte neben unserem Bolzplatz, behielt er ihn immer, er denunzierte Nachbarn wegen irgendwelchem Kleinmist und hetzte mir bei der Feier zu meinem 18. Geburtstag die Polizei auf den Hals, während alle anderen Nachbarn cool waren und einer sogar einen Kasten Bier spendiert hat. Er war wie Clint Eastwood in Gran Torino, bevor er sich wandelt.


Nun hatten wir an dem Abend alle komplett vollgetankt, wollten aber auch noch nicht ins Bett gehen. Aus der Kombination jugendliche Dummheit und Alkohol entstand dann die großartige Idee, ihm vor die Tür zu kacken. Wir haben ein paar Zeitungen aus umliegenden Briefkästen genommen und jeder hat dann einen Haufen auf ein Zeitungsblatt gesetzt. Eingerollt in die Zeitungen trugen wir dann die Kotwürste durch die Gegend, auf der Suche nach einem Ort, an dem wir sie am Besten anbringen könnten. Eine wanderte schließlich in den Briefkasten, eine durch die Hundeklappe in der Hintertür, eine wurde an der Scheibe seines Wintergartens verschmiert und eine wurde mit einem sauberen Wurf in ein offenes Fenster im zweiten Stock befördert. Im Nachhinein ist diese Tat natürlich sehr dämlich und einfach nur peinlich. Noch etwas mehr, als für die eigentliche Aktion, schäme ich mich für die Tatsache, dass ich heute noch darüber lachen muss, wie der Kerl am nächsten Tag bei uns sturmklingelte und meinem völlig perplexen Vater mit einer eingetüteten Kotwurst vor dem Gesicht rumfuchtelte und rumbrüllte, dass das bestimmt sein missratener Sohn und der Neger gewesen seien. Und ich muss zugeben, dass ich immer noch das örtliche Lokalblatt in einer Schublade habe, mit der Überschrift: "Kotangriff auf Rentnerhaus - politisch motiviert?"

Beichthaus.com Beichte #00034383 vom 22.11.2014 um 23:05:42 Uhr in 93051 Regensburg (Augsburger Straße) (8 Kommentare).

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