Eine zweite Chance mit meiner Ex

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit Ex

Ich (m/19) beichte die Rache an meiner Ex. Der eine oder andere Mann wird sich in der folgenden Situation wiederfinden. Die erste richtige Liebe, von der man gnadenlos enttäuscht wird. Unsere Beziehung ging ein Jahr lang mit vielen Tiefs. Ich spreche nicht von Betrügen, sondern davon, dass sie sich unsicher ist und all das. Letzten Endes hat sie es beendet und einen Mann mit gebrochenem Herzen zurückgelassen. Nach endlosen Phasen von Trauer, ellenlangen Texten in Facebook und verheulten Anrufen war ich ein gebrochener Mann. Sie ließ mich zappeln und hielt mich warm, doch es war keine Besserung in Sicht, also auch keine gemeinsame Zukunft. Das Leben ging weiter, ich kam wieder zu alten Kräften und mir ging es gut. Doch nicht nur ich merkte das - sie merkte es auch und plötzlich, als sie schon in Vergessenheit geraten war, wollte sie mich wieder. Ich beichte, mich mit ihr des Öfteren verabredet zu haben.

Ich wusste, dass der Tag kommen würde, an dem sie wieder eine Beziehung will. Und der Tag kam. Ich willigte natürlich ein. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass es ihr sehr wichtig ist, was die Öffentlichkeit von ihr hält. Für sie wäre es damals auch ein absolutes No-Go gewesen, wenn sie verlassen wird. Nach drei Wochen beendete ich das Ganze vor ihrem kompletten Freundeskreis auf einer Silvesterparty. Ich ließ mich total zulaufen, sodass ich beim Abendessen zwei Tische vor mir hatte, und verkündigte ihr, dass ich keinen Bock mehr auf sie habe. Ich fügte noch hinzu, dass ich ihr für das neue Jahr meine damaligen Gefühle wünsche. Alle waren total perplex und ich muss ehrlich zugegen, mir ging es selten so gut. Ich hoffe, sie wird nie wieder so mit Männern umgehen. Und jetzt, ein paar Monate später, tut mir das leid. Denn ich habe von einer ihrer Freundinnen erfahren, dass sie mich wirklich von ganzem Herzen geliebt hat.

Beichthaus.com Beichte #00038262 vom 20.05.2016 um 12:13:36 Uhr (11 Kommentare).

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Laute Strafe für die Fremdgängerin

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Boshaftigkeit Fremdgehen Rache Auto & Co.

Ich habe das Auto der fremdgehenden Freundin meines besten Freundes umverkabelt. Und zwar dahin gehend, dass ich die Hupe mit dem Bremspedal verbunden habe, sodass die Hupe jedes Mal losgeht, wenn sie auf die Bremse steigt. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038235 vom 14.05.2016 um 22:45:16 Uhr (12 Kommentare).

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Die Nacktbilder meiner Französischlehrerin

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Rache Zorn Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Schule

Ich habe mal mit einem Freund ein peinliches Bild von meiner Französischlehrerin an der Wand unserer Schule aufgehängt, um mich zu rächen, weil sie ziemlich streng zu mir ist und mir jedes Mal wegen kleiner Gründe negative Einträge gibt. Ich habe das Bild aufgehängt, als ich beim Nachsitzen war. Ich musste 90 Minuten nachsitzen, weil ich beim Vorlesen der Hausaufgaben einige Wörter falsch ausgesprochen und dadurch einen negativen Eintrag bekommen hatte, da es ihrer Meinung nach nicht sein könne, dass man ihn dem Alter zu dumm zum Lesen ist. Während des Nachsitzens war ich wütend und wollte mich irgendwie rächen.

Ich hatte auf meinem Handy ein Bild von einer nackten Frau, die dieser Lehrerin wirklich sehr ähnlich sieht. Davon habe ich zwei Exemplare ausgedruckt und aufgehängt - mit dem Namen der Lehrerin. Das Bild wurde wahrscheinlich gleich am Abend abgehängt, also ist es sehr unwahrscheinlich, dass es alle gesehen haben. Ich bereue sehr, was ich gemacht habe! Es hieß zwar, man würde die Polizei alarmieren und die Blätter nach Fingerabdrücken untersuchen, wenn sich derjenige nicht meldet, aber ich hatte mir schon gedacht, dass das nie passieren würde. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038187 vom 04.05.2016 um 22:55:58 Uhr (5 Kommentare).

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Das Mädchen, das Zuckerwatte aus meinem Kopf machte

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Rache Begehrlichkeit Waghalsigkeit Last Night

Es sind nun schon ein paar Jährchen ins Land gezogen, seit das Vergehen, das ich heute gerne beichten möchte, stattgefunden hat. Zur Entschuldigung sei gesagt, dass ich jung, naiv und wohl in mancher Hinsicht auch etwas verschroben war, zugegebenermaßen. Ich verliebte mich in die Schönheit unseres Dorfes. Ein Mädchen mit Alabasterhaut, einem Gesicht und einer Figur wie aus Stein gemeißelt. Blonde Locken, blaue Augen, Sommersprossen, Beine bis zum Himmel und sogar noch ein Stück weiter. Sie verdrehte reihenweise Köpfe. Zu meinem Verdruss bemerkte ich jedoch bald, dass dieses engelsgleiche Wesen leider schon einen Freund hatte. Ich dachte bei mir, dass sie mit ihm nun nicht gerade den besten Geschmack bewies, allerdings nannte er stolz ein Auto sein eigen. Ich hingegen besaß nur das alte Fahrrad meiner Mutter. Immerhin mit Gepäckträger.

Die Zeit zog ins Land, und ich schmachtete sie aus der Ferne an. Ach was, schmachten ist noch zu wenig gesagt! Ich betete den Boden an, auf dem sie wandelte, hätte ihr dreckiges Badewasser leergesoffen und mich für sie mit verbundenen Augen an einen Stuhl gefesselt mit einem der Klitschkos geprügelt. Meinetwegen sogar mit beiden. Kurz, mein Resthirn bestand ihretwegen aus vollkommen nutzloser Zuckerwatte. Eines Tages erfuhr ich durch meine rastlosen unermüdlichen Nachforschungen im Fall Alabasterhaut, dass es in der Beziehung Stress gab, da ihr Freund ihr wohl fremdgegangen war. In meiner Welt war das natürlich die absolute, ultimative Blasphemie. Wie konnte er nur?! Ich war außer mir und überlegte mir einen teuflischen Racheplan.
Ich dachte daran, ihm in den Tank zu urinieren, aber das war noch zu wenig. Auch eine fiese Fäkalgranate, bestehend aus gesammeltem Hundekot, und aus dem Hinterhalt auf ihn abgefeuert, war nicht genug. Es musste perfide sein. Gemein, böse, und vor allem eine Lektion, die er niemals vergessen würde - und wenn er hundert Jahre alt und stocksenil wurde.

Meine Wahl fiel nach langen, sinisteren Überlegungen auf Strom. Ich würde sein Auto mit einem Weidezaun-Stromgerät verkabeln, und wenn er es öffnen wollte, würde er ein schönes, schmerzhaftes Tänzchen veranstalten. Abends hinter dem Jugendclub nahm mein Plan Gestalt an. Ich brauchte zwar zwei Kabeltrommeln, und einen knappen Viertelkilometer Weidedraht, aber schließlich gelang es mir, die Karre unter Strom zu setzen. Zwar holte ich mir dabei auch zwei ziemlich heftige Stromschläge, aber das war mir die Rache ohne Weiteres wert. Schließlich trat mein Opfer aus dem Jugendclub. Hackedicht, und verfolgt von zwei seiner Freunde, die ihn davon abhalten wollten, noch mit dem Auto zu fahren. In der lebhaften Diskussion vernahm ich aus meinem Versteck heraus folgende kausalen Zusammenhänge: Fräulein Alabasterhaut hatte sich offensichtlich endlich aus den Fängen dieses üblen Widerlings befreit, und er sich wohl ordentlich einen auf die Lampe gegossen.

Also stand er nun vor seinem Auto, mit beachtlicher Schlagseite, und suchte nach seinen Schlüsseln, während ihn seine Kumpels bequatschten, er solle doch lieber laufen. Davon wollte er jedoch nichts wissen, er habe ja auch nur einen halben Kilometer zu fahren. Dann kam der große Moment, in dem er tatsächlich an sein Auto fasste. Alles funktionierte nach Plan. Er bekam mächtig eine geschossen und hüpfte mit schmerzverzerrtem Gesicht auf einem Bein ums Auto herum, sich die Hand haltend. Da sein Pegel aber kein besonders gut koordiniertes Hüpfen zuließ, landete er bereits nach knappen drei Sekunden im Dreck, von wo aus er sich beim Aufstehen am Auto festhalten wollte. Natürlich bekam er wieder eine gefeuert und führte einen wahren Affentanz im Liegen auf. Seine Kumpels fragten sich natürlich was los war und fassten kurz nacheinander ebenfalls an das Auto, worauf eine beeindruckend asynchrone Ausdruckstanzveranstaltung stattfand.

Einer vermutete daraufhin statische Elektrizität, der andere spekulierte auf Kurzschluss der Batterie. Meine hervorragend versteckte Litze fand jedoch keiner. Sie standen, bzw. lagen noch eine Weile diskutierend herum. Dann verdrückten sie sich schließlich im Schleudergang nach Hause. Das war also die ganze Show. Ich hatte sie mir in meiner Fantasie zugegebenermaßen wesentlich spektakulärer vorgestellt, und war ziemlich enttäuscht. Ein wenig mehr Funkenflug, und Elektrischer-Stuhl-Flair wäre immerhin ganz nett gewesen, aber man konnte ja nicht alles haben. Ich baute also meine Teufelsmaschinerie ab und verzog mich nach Hause. Einige Zeit danach erfuhr ich im Übrigen, dass nicht er sie, sondern sie ihn betrogen hatte. Im Zuge dessen bekam ich dann auch mit, dass Fräulein Alabasterhaut zwar schön anzuschauen, aber charakterlich eher eine Mischung aus Pech und Schwefel war. Seitdem bereute ich dann die dämliche Nummer mit dem Strom. Immerhin hat das Ganze ihren Ex davon abgehalten, im Suff nach Hause zu fahren. Fräulein Alabasterhaut ist übrigens später zum Studieren ins Ausland gegangen, und ward fortan nie mehr gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00038138 vom 26.04.2016 um 11:10:50 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie ich eine Familienfehde entfachte

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Engherzigkeit Rache Verzweiflung Kinder

Ich (m/26) möchte hiermit beichten, dass ich eine in unserem Dorf seit undenklichen Zeiten laufende Fehde zwischen meiner und einer anderen Familie - unbeabsichtigt - wieder angeheizt habe, die seit den 80ern schon fast vergessen war. Diese Fehde beruht darauf, dass unsere Familien eine Art ewigen Konkurrenzkampf führen. So stellen wir mit wenigen Ausnahmen abwechselnd seit 100 Jahren den Bürgermeister. Als meine Familie seinerzeit das Wirtshaus übernahm, eröffnete die andere Familie daraufhin ein anderes Wirtshaus. Gab es Grund zu verkaufen, überboten wir uns bis in teils lächerliche Höhen, weit über Wert. Aber irgendwann in den 80ern schlief das ein, da sich mein Vater und sein Gegenstück in der anderen Familie ganz sympathisch fanden. Bis ich die vier Jahre jüngere Tochter dieses Mannes lieben lernte. Und ja, ich weiß, das erinnert an Shakespeare, bevor es 50 Mal in den Kommentaren steht.

Eigentlich fanden das alle gut, da es seit Langem wieder die erste Beziehung zwischen unseren Familien war und es ging irgendwie jeder davon aus, dass wir heiraten würden. Sie wurde dann auch gewollt schwanger. Aber drei Tage vor dem Hochzeitstermin hat sie mich beim Junggesellinnenabschied mit dem Stripper beschissen. Daraufhin habe ich sie vor die Tür gesetzt. Da hieß es auf einmal, ich solle mich nicht so haben, das sei doch normal. Die spinnen doch! Ich habe mich bereit erklärt, den Unterhalt zu zahlen und ein Konto für die Kleine einzurichten. Dafür wollte ich aber auch, dass das Kind die Wochenenden bei mir verbringt. Nichts da, ich sollte mein Kind nicht sehen. Es ging vor Gericht. Ich gewann. Seitdem herrscht wieder Eiszeit im Ort, außer bei den Volksfesten, wo wir mittlerweile wieder von der Security, wenn mehrere vorhanden sind, in verschiedene Bierzelte gesetzt werden oder zumindest so weit es geht auseinander. Denn irgendwann steht einer besoffen am Tisch der anderen Familie und schüttet den Maßkrug über den Kopf von irgendwem - und schon knallt es. Auch die Freundschaft der Väter ist daran zerbrochen, aber meine Generation spinnt völlig, was das angeht. Ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand ernsthaft verletzt wird oder es irgendwo brennt, und das will ich nicht.

Außerdem werde ich im Ort als Rabenvater hingestellt, was aber keiner glaubt, da sich der Rest der Gemeinde schon lange dazu durchgerungen hat, beiden Seiten nicht zu glauben und den Streit auch nicht zu unterstützen. Kluge Leute. Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, zum Entsetzen meiner Familie, mich auszahlen zu lassen und in die nächste Kreisstadt zu ziehen. Dann ist wenigstens einer der Zünder weg und die Lage beruhigt sich hoffentlich wieder. Am Umgangsrecht recht für meine Maus halte ich aber fest. Sie ist inzwischen fast drei Jahre alt, und obwohl meine Ex seit zwei Jahren einen neuen Mann hat, weiß die Kleine, wer ihr Vater ist und hat sogar zu dem Neuen, als er es verlangte, gesagt, dass sie nicht Papa zu ihm sagen wird. Kluges Kind. Netter Versuch, Erbschleicher.

Beichthaus.com Beichte #00038132 vom 25.04.2016 um 13:32:46 Uhr (10 Kommentare).

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