Von Intrigen, Affären und Racheplänen

35

anhören

Rache Zorn Fremdgehen Morallosigkeit Familie Bielefeld

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich mit voller Absicht die Beziehung meines Cousins zerstört habe. Aber von Anfang an: Letzten Sommer habe ich zum ersten Mal eine Freundin mit zu unserem Familientreffen gebracht. Ich hatte vorher natürlich schon Beziehungen, aber entweder wollten sie nicht mit auf die Feier, weil sie sich noch nicht bereit dazu fühlten, oder ich wollte sie nicht dabei haben, weil meine Familie und alle, die dazugehören, sehr eingeschworen sind. In diesen Kreis kommt man nicht nach ein paar Wochen Beziehung. Jedenfalls findet das Fest jedes Jahr statt und es ist auch immer eine schöne große Feier mit allen Altersklassen, bei der auch viel getrunken wird. Meine Freundin verstand sich mit allen super, was mich freute, weil nicht jeder ganz einfach ist und unser Humor - vor allem zu späterer Stunde - doch manchmal etwas schwarz wird. Sie meisterte jedoch die Trinkspiele, die herben Sprüche, die Betrunkenen und die alten Knacker. Besser konnte der Abend für mich nicht werden. Ich wurde zu meinem Fang beglückwünscht. Der Abend schritt also immer weiter voran und auch ich wurde langsam angetrunkener. Da meine damalige Freundin und ich uns vertrauten und wir auch nicht solche Klammer-Affen waren, ging jeder auf der Party seine eigenen Wege.

Ich saß die meiste Zeit am selben Tisch und trank gemütlich etwas mit meinen Verwandten. Die Runde um mich wechselte ständig und irgendwann, als es draußen schon begann hell zu werden, wollte ich in mein Bett gehen. Da die Feier jedes Jahr in einem Hotel stattfand, wo in einem großen Saal gefeiert wird und jeder ein Zimmer bekommt, hatte ich natürlich ein Doppelzimmer mit meiner Freundin. Da ich meiner Freundin schon seit längerer Zeit nicht mehr über den Weg gelaufen war, ging ich davon aus, dass sie schon ins Bett gegangen war. Als ich das Zimmer betrat, war zu meiner Verwunderung aber niemand dort. Ich war zwar etwas erstaunt, machte mir aber keine großen Sorgen, nach der Feier kannte sie quasi jeden Gast im Hotel und sie war noch dazu alt genug, um auf sich selbst aufzupassen. Da ich es nicht mag, nach Party und Rauch und Alkohol zu riechen ging ich ins Bad, um zu duschen. Als ich aus dem Bad ins Zimmer kam, hörte ich, während ich mich anzog, die ganze Zeit Stimmen und Kichern auf dem Flur. Ich rechnete damit, dass es Verwandte von mir waren, die sich vor einer Zimmertür auf dem Weg ins Bett festgequatscht hatten. Als ich nun meine Tür öffnete, erwischte ich meinen Cousin und meine Freundin beim Knutschen.


Beide waren sehr betrunken, trotzdem brannte in mir eine Sicherung durch und ich stürmte auf die beiden zu. Sie bemerkten mich erst, als ich nur noch ein paar Schritte weg war. Er wollte gerade mit einer Erklärung anfangen, als ich ihm mit voller Wucht und meiner Faust das Jochbein brach. Ich möchte jetzt bei den weiteren Geschehnissen nicht ins Detail gehen, Fakt ist: Ich schlief an dem Abend alleine, ich bin seitdem wieder Single und er lag im Krankenhaus und musste operiert werden. In mir brodelte dann viele Monate die Wut. Ich habe genau diesen Typen sowieso nie leiden können und dann leckt ausgerechnet der auch noch mit meiner Freundin rum? Sie beteuerte ständig, dass sie zu betrunken war und mich damit nicht verletzten wollte, er versicherte mir, dass sie nur geknutscht hätten. Trotzdem wurde meine Wut auf beide nicht weniger. Ich beschloss, mich innerhalb des Jahres an beiden zu rächen und es ihnen unter die Nase zu reiben. Zuerst überprüfte ich in den sozialen Netzwerken, ob ich eine ihrer Cousinen kannte, oder jemand meiner Freunde oder Geschwister. Wie es der Zufall wollte, wurde ich fündig und musste einige Wochen später nur auf einer Geburtstagsfeier erscheinen. Dort füllte ich die Cousine ab, gab den traurigen Ex ihrer Verwandtschaft und ließ mir hinterher ganz lecker einen auf dem Klo blasen - Fotos liegen vor.
Parallel bemühte ich mich um ein gutes Verhältnis zu meinem Cousin, da er weiter weg wohnt und ich aus seinem Freundeskreis nur einige ziemlich flüchtig kenne. Ich besuchte ihn also im Krankenhaus und wir sprachen uns aus. Er versicherte mir ständig, dass sie keinen Sex hatten und dass es keine böse Absicht war. Wir wurden fast so etwas wie Freunde und sahen uns nun häufiger. Irgendwann lud er mich auf seinen Geburtstag ein, bei dem auch seine Freundin sein sollte. Die Komplettierung meines Plans juckte mir dermaßen in den Fingern, dass ich Tage zuvor aufgeregt war. Zugleich bekam ich langsam Gewissensbisse. Wenn ich meinen Plan durchziehen würde, würden wir wohl nie wieder ein Wort wechseln, aber ich konnte auch die Schmach nicht auf mir sitzen lassen. Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass ich mich noch nie so eiskalt und berechnend empfunden habe, wie zu dieser Zeit. Einerseits mochte ich es, andererseits hatte ich ein wenig Angst davor, mich jetzt für alles Rächen zu wollen, was mir jemals an Ungerechtigkeit widerfahren war.

Ich entschied mich dazu abzuwarten was sich ergeben würde. Seine Freundin war eine tierisch heiße Studentin und wir verstanden uns großartig. Sie war mir fast zu schade, um sie zu beschmutzen aber ich musste etwas zu Ende bringen. Ich hatte dann seit dem Abend einige Wochen eine Affäre mit ihr und habe jedes Mal genossen. Später kam "zufällig" alles raus. Das Video mit ihr - welches ihre Idee war - schaue ich heute noch gerne und ich habe, seitdem er uns in seinem Bett erwischt hat, kein Wort mehr von ihm gehört. Ich bitte jetzt um Vergebung. Ich weiß nicht, ob es das wert war. Ich habe Anderen viel Ärger und Traurigkeit gebracht und fühlte mich zwar mächtig, aber zugleich auch ungewollt böse.

Beichthaus.com Beichte #00033710 vom 05.08.2014 um 02:14:31 Uhr in 33739 Bielefeld (Schloßhofstraße) (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Rassistische Pöbeleien in der U-Bahn

28

anhören

Feigheit Ignoranz Verrat Bahn & Co.

Vor einem Jahr sind mein Mann, unsere damals zweijährige Tochter und ich von einem Zoobesuch mit der U-Bahn nach Hause gefahren. Ich war total müde und kaputt und saß halb schlafend neben meinem Mann. In der Sitzreihe gegenüber saß ein etwas primitiv aussehender Bauarbeiter in Arbeitskleidung. Irgendwann bekam ich mit, dass der Mann meinem Mann mit einer Grubenlampe oder Ähnlichem ins Gesicht leuchtete und meine Tochter darüber lachte und immer wieder sagte: "Noch mal!" Der Mann antwortete dann irgendwas von wegen "JETZT lachst du noch!", aber ich dachte in dem Moment, dass er mit meiner Tochter schäkerte. Irgendwann meinte ich auch, abfällige, rassistische Bemerkungen von diesem Bauarbeiter zu hören (mein Mann ist Schwarzafrikaner), aber ich hörte nicht richtig hin, weil ich so müde war. Dann holte der Mann ein Cuttermesser raus und sagte irgendwas von "Gut ausgestatteter Bauarbeiter". Aus Feigheit und Angst tat ich so, als wäre nichts und sagte auch nichts. Einige Fahrgäste hatten sich weggesetzt und die anderen ignorierten das Ganze oder guckten nur dumm. Später bestätigte mir mein Mann, dass der Bauarbeiter ihn rassistisch angepöbelt hatte und vor unserer Tochter ihre Eltern beleidigt und ihren Vater mit einem Messer bedroht hatte. Mein Mann war ziemlich sauer auf mich, weil ich so getan hatte, als wäre nichts. Ich habe wegen meiner Feigheit ein wahnsinnig schlechtes Gewissen. Gleich danach haben wir uns Pfefferspray gekauft - meines trage ich jetzt immer bei mir, wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin. Es tut mir so leid, dass ich in diesem Moment nicht zu meinem Mann gehalten und ihn damit enttäuscht habe.

Beichthaus.com Beichte #00033599 vom 14.07.2014 um 13:10:53 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Mein Freund und der Umschnalldildo

49

anhören

Fetisch Missbrauch Sex Selbstsucht Gewalt Erwitte

Ich (w/25) Biologiestudentin, möchte beichten, dass ich meinen Ex-Freund vergewaltigt habe. Ich und er waren zwei Jahre zusammen und hatten eigentlich ein erfülltes Sexualleben. Wir waren beide sehr offen und probierten vieles aus. Mit der Zeit jedoch kam in mir der Trieb, den männlichen Part zu übernehmen. So bin ich im Internet in diversen Erotikshops auf Umschnallpenisse gestoßen, die mich total anturnten. Nach langem Überlegen habe ich ihn dann mit der Idee konfrontiert und wollte seine Meinung dazu wissen. Er war total geschockt, meinte, dass ich ihn anwidere und fragte, ob ich noch ein Mensch sei. Ich war zwar sehr traurig, aber damit war das Thema für einige Monate vom Tisch. Doch der Gedanke, ihn zu penetrieren, verfolgte mich weiter. So bestellte ich mir heimlich einen schwarzen Dildo zum Umschnallen und versteckte ihn zunächst für einige Zeit - bis zur besagten Nacht.

Es war schon relativ spät und mein Freund war kaputt von der Arbeit. Er lag also auf dem Bauch und schlief. Da packte es mich und ich holte den Umschnalldildo aus meinem Versteck. Ich zog also langsam seine Boxershorts aus. In diesem Moment hat mein Herz wie verrückt gepocht und ich habe den stärksten Adrenalinstoß meines Lebens verspürt. Doch was sich dann tat - und das war rückblickend ein Fehler, den ich mir bis heute nicht verzeihe: Ich zog den Umschnalldildo leise an und rammte ihn in seinen Anus. Schon nach dem ersten starken Stoß sprang er auf und schrie so laut, wie ich ihn noch nie schreien gehört habe. Er hat mir mit seiner Rückhand einen Schlag verpasst, packte seine Sachen und verließ noch in derselben Nacht das Haus. Nun wohnt er wieder bei seinen Eltern. Rückblickend war es wirklich einer der schlimmsten Fehler meines Lebens und ich weiß wirklich nicht, was in dieser Nacht in mich gefahren ist. Ich bin froh, dass er mich nicht angezeigt hat. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033526 vom 28.06.2014 um 14:01:40 Uhr in Erwitte (49 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Liebe zu einem Toten

7

anhören

Peinlichkeit Falschheit Feigheit Liebe

Ich bin seit mehreren Jahren in einen englischen Schauspieler verliebt, der schon seit über 20 Jahren tot ist. Ich habe vor zwei Jahren sogar eine Geschichte geschrieben, die ich kontinuierlich ergänze. Es ist eigentlich gar keine Geschichte, denn es kommt immer dasselbe vor, nämlich zärtliche Momente mit seiner Liebsten. Er trägt den Namen der Rolle, in der ich ihn zum ersten Mal gesehen und mich direkt verliebt habe. Die weibliche Hauptfigur trägt meinen Zweitnamen, denn meinen eigenen Namen wollte ich ihr nicht geben, ich schämte mich zu sehr. Ich bin eigentlich auch eher in die Hülle verliebt, denn ich schwärme für den Schauspieler, wie er in den Schwarz-Weiß-Filmen aussah, im Alter finde ich ihn gar nicht attraktiv. Mir ist das irgendwie peinlich, denn ich bin schon Mitte 20 und habe seit sechs Jahren einen Partner, der mich sehr liebt, und ich liebe ihn auch sehr. Doch dieser Schauspieler ist meine große Schwärmerei. Mein Freund weiß, dass ich ihn in den Schwarz-Weiß-Filmen ganz gut aussehend finde, aber davon, dass es schon eine Art Verliebtheit ist, weiß er nichts - geschweige denn von meiner peinlichen Geschichte. Ich komme mir immer vor wie ein Teenie, wenn ich daran schreibe. Ich liebe meinen Freund über alles und dieser Schauspieler ist mein kleines Geheimnis. Es ist eben furchtbar peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00033482 vom 19.06.2014 um 18:55:19 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Schwarze Schafe bei der Polizei

24

anhören

Diebstahl Drogen Waghalsigkeit Lügen Polizei

Ich beichte, dass ich Polizist bin - und mir, unter anderem bei Drogen-Beschlagnahmungen, gerne einen kleinen Teil einstecke. Dann schreibe ich einfach ein bisschen weniger ins Protokoll, was für den Erwischten auch besser ist. Mit meinen Freunden mache ich mir davon regelmäßig eine schöne Zeit, wobei die meisten von ihnen nicht einmal wissen, was ich beruflich mache, weil ich dann unten durch wäre.

Beichthaus.com Beichte #00033460 vom 16.06.2014 um 13:02:35 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000