Restaurantfachkraftprüfung

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Rache Boshaftigkeit Restaurant Freiburg

Letzten Sommer war ich als Gast zu einer Restaurantfachkraftprüfung eingeladen. Mich hat fast der Schlag getroffen als ich den mir zugeteilten Restaurantfachmann auf mich zukommen sah. Es war doch tatsächlich der Sohn des Lehrers der mir damals das Schulleben zur Hölle gemacht hat! In diesem Augenblick verspürte ich ein Rachegefühl. Ich gab an diesem Abend mein bestes, um den jungen Mann durchfallen zu lassen. Immer als ein Prüfer ein Auge auf den Kellner hatte, viel dann mal plötzlich ein Glas um oder ich ließ die Gabel verschwinden und fragte laut nach einer solchen. Natürlich war auch wie durch ein Wunder meine Serviette schmutzig, die Teller standen schief und die lockere Kerze fiel aus der Halterung. Das ganze machte den Prüfling natürlich noch nervöser und anfälliger für Fehler. Das Ergebnis viel knapp aus, zum Glück hatte er fast volle Punktzahl beim Schriftlichen Teil und durfte sich ab diesem Abend Restaurantfachmann nennen. Schon am morgen danach hatte ich ein schlechtes Gewissen, eigentlich ist so was bösartiges nicht in meinem Sinne. Ich beichte also, das ich einen Unschuldigen für die Fehler seines Vaters büßen ließ. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00028519 vom 14.01.2011 um 02:03:25 Uhr in Freiburg (32 Kommentare).

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Farbspiele

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Vandalismus Lügen Kinder Ober-Ramstadt

Ich möchte etwas beichten, das mir in meinen Kindertagen passiert ist. Folgendes Szenario hat sich abgespielt: Ein damaliger Kumpel von mir, mein Bruder und ich wahren beim Stöbern im alten Schuppen auf unserem Grundstück auf ein paar alte Farbeimer gestoßen. Die schnappten wir uns und begaben uns auf die Straße vor unserem Haus. Dort begannen wir sofort damit, außer uns, auch noch zwei Schilder mit Roter, weißer und blauer Lackfarbe vollzuschmieren. Da zu dem Zeitpunkt meine Eltern nicht zu Hause waren fühlten wir uns absolut sicher und hatten eine Menge Spaß dabei uns gegenseitig die Klamotten zu ruinieren. Es kam jedoch wir es kommen musste und nach kurzer Zeit kam mein Vater nach Hause. Er ist natürlich komplett ausgerastet, insbesondere als er den neuen Anstrich unseres Straßenschildes erblickt hat.


Mit dem Mut der Verzweiflung tischte ich ihm Folgende haarsträubende Geschichte auf: Eine Gang bestehend aus drei Jugendlichen, sei die Straße entlang gelaufen und habe uns, bewaffnet mit Farbeimern diese ganze Sauerei eingebrockt. Zu meinem Erstaunen und meiner Erleichterung kaufte mir mein Vater meine Ausrede sogar ab. Die Erleichterung hielt jedoch nicht lange vor, denn kurzentschlossen setzte er mich ins Auto um die Verfolgung besagter Gang aufzunehmen. Während wir so um den Block fuhren um die vermeintlichen Bösewichte zu finden fluchte mein Vater unentwegt, was das denn für eine Sauerei wäre und wenn er die in die Finger kriegen würde. Ich bin in meinem Sitz immer kleiner geworden und habe darüber nach gedacht was ich mir da für eine gequirlte Kacke ausgedacht habe.

Das Ende von Lied war jedenfalls, dass mich mein schlechtes Gewissen besiegt hat und ich noch während der Autofahrt alles gestanden haben. Mein Vater war dementsprechend noch saurer, auch weil wir die Farbe vom Straßenschild nie mehr abgekriegt haben und man die Klamotten sowieso in die Tonne treten konnte. Im Endeffekt hat er sich dann aber wieder beruhigt und inzwischen können meine Familie und ich sehr über die Geschichte lachen. Ich beichte, dass ich meinen Vater bitter belogen habe und gleichzeitig meinen Bruder und meinen Kumpel mit meiner total bekloppten Ausrede noch tiefer mit in die Scheiße geritten habe.

Beichthaus.com Beichte #00028517 vom 13.01.2011 um 15:00:26 Uhr in 64372 Ober-Ramstadt (Lichtenbergstraße) (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Psychiatrie

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Gewalt Aggression Hochmut Gesundheit Arbeit Berlin

Ich (m/30) habe während meiner Ausbildung im psychiatrischen Bereich einen alten Mann (circa 75 Jahre alt) wegen starker körperlicher Aggressivität gegenüber anderen Menschen auf sein Bett fixieren müssen. Während des Fixierens versuchte er mich immer wieder zu beißen. Als alles fest und sicher war schnappte er immer noch nach mir und beschimpfte mich aufs übelste. Irgendwie konnte ich dann nicht anders, ich war durch die Auseinandersetzung vorher so zornig und genervt von diesem Menschen. Und da er nicht aufgehört hatte mich zu beschimpfen und lächerliche Beissversuche zu veranstalten, bin ich nahe an sein Gesicht (so nahe, dass er mich nicht erwischt hat) und habe meinen Zeigefinger leicht über meine Lippen geschlagen. Ähnlich wie man das bei Babys macht. Bübübübübübübü... Dann habe ich meine Augen verdreht und Affengeräusche gemacht. Ungefähr 10 Sekunden. Das schlimmste ist, es hat mir in dem Moment sogar noch Spaß gemacht und ich muss jetzt gerade auch wieder schmunzeln. Er wollte mich ständig beißen. Trotzdem tut es mir Leid und so etwas ist seitdem nie wieder vorgekommen (10 Jahre). Es war mir eine Lehre, dass ich meinen Zorn besser beherrschen muss. Weil es mir Leid tut, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028515 vom 12.01.2011 um 21:00:56 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

Gebeichtet von Lausbubä
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Mein fieser Lehrer

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Vorurteile Boshaftigkeit Hass Schule Borken

Ich (m/22) war damals in der 5. Klasse auf der Hauptschule. Ich hatte einen wirklich fiesen Lehrer, er behandelte mich unglaublich mies. Einmal gähnen hieß gleich zwei mal Schulordnung abschreiben. Ich wurde zu dieser Zeit stark gemobbt. Eines Tages riss ich einem der Mobber das Cappy runter und spuckte rein, der Lehrer zwang diese aufzusetzen, was ich verweigerte, woraufhin er handgreiflich wurde. Mir war nie klar, wieso ich so behandelte wurde, bis zu einem Elternabend, als er meiner Mutter klar machte, es werde kein nettes Gespräch, da er Ostdeutsche nicht ausstehen kann. Wir lebten damals in NRW.
Ich habe im Laufe der Zeit den Sprung zur Realschule, dann zum Abi und mittlerweile zur Uni geschafft und habe auch gute Noten im Studium. Ich habe vor kurzem erfahren, dass dieser Lehrer einen Herzinfarkt hatte und starb. Ich habe mich dermaßen gefreut, dass ich gleich auf seinem Grab einen trinken wollte. Was mir wirklich Leid tut, dass er nicht meinen schulischen Aufstieg erfuhr. Beichten möchte ich einfach, dass ich mich über den Tod einer Person gefreut habe und das ist eigentlich so gar nicht meine Art, doch bei ihm, da wünsche ich mir er würde in der Hölle schmoren!

Beichthaus.com Beichte #00028511 vom 12.01.2011 um 00:15:53 Uhr in Borken (25 Kommentare).

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Meine unsaubere Mitbewohnerin

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Rache Diebstahl Habgier WG

Ich (w) möchte beichten, dass ich seit einiger Zeit bei meiner WG-Mitbewohnerin mitesse. Es ist so, dass sie, seit sie ihren neuen Freund hat, überhaupt keinen Wert mehr auf Sauberkeit bzw. Ordnung legt. So gammelte ihre benutzte Auflaufform drei Tage in der Spüle, bis ich freundlich darauf hingewiesen hab, wie ekelig das doch sei. An zwei Tagen vorher hatte sie jeweils abends die Küche als kompletten Saustall zurückgelassen. Ich durfte dann morgens erst einmal putzen, damit ich die Küche überhaupt benutzen konnte (habe nur Nachtschichten und bin daher morgens zu Hause). Weil sie halt so unsauber ist, esse ich ihr tagsüber Schokolade weg, benutze sonstige Lebensmittel, wie Milch, Cornflakes und Aufschnitt und nehme mir von ihr sogar Waschmittel und Weichspüler. Von alledem, was ich ihr weg esse, habe ich selbst natürlich genug, welches ich auch esse. Außerdem esse ich nur soviel, dass es nicht auffällt. Auch Waschmittel habe ich neben Weichspüler auch eigenes, was ich benutze. Dass ich ihr Zeug benutze ist meine Rache dafür, dass sie ständig die Wohnung wie einen Saustall hinterlässt und ihren Freund schon bei uns mitwohnen lässt. Anstelle dessen könnte ich zwar auch ihre Zahnbürste zum Kloputzen benutzen oder ähnliches, aber irgendwie habe ich nichts davon. Auf meine Weise kann ich Geld sparen und genießen.

Beichthaus.com Beichte #00028508 vom 11.01.2011 um 16:40:25 Uhr (19 Kommentare).

Gebeichtet von bäämm
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