Der Roller des Hausmeisters

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Feigheit Morallosigkeit Ungerechtigkeit Schule

Ich (m) möchte heute etwas beichten, das ich damals in der Grundschule getan habe. Ich war in der zweiten Klasse und hatte jeden Dienstagnachmittag Gitarrenunterricht. Einmal hat mein ehemals guter Kumpel mich abgeholt und wir wollten zusammen nach Hause gehen. Auf dem Parkplatz sahen wir allerdings den Motorroller unseres Hausmeisters stehen. Klein, wie wir waren, fanden wir natürlich alles, das irgendwie mit Motorrädern zu tun hatte, unglaublich cool. Also haben wir uns daraufgesetzt und so getan, als ob wir gefahren wären. Wir haben uns wohl versehentlich zu weit auf eine Seite gelehnt, und so begann der Roller langsam zu kippen. Schließlich fiel er um. Uns war nichts passiert, aber wir standen daneben und wussten nicht, was wir tun sollten. Direkt nebenan war unsere Sporthalle, wo auch gerade die Leute vom Handball fertig waren. Als sie zur Tür rauskamen, bin ich schnell weggelaufen und habe mich in den Büschen versteckt. Leider hat mein Kumpel nicht so schnell geschaltet. Ich konnte beobachten, wie der Trainer des Handballteams zu meinem Kumpel gelaufen ist und mit ihm gesprochen hat. Anschließend hat mein Kumpel richtig Ärger und drei Wochen Hausarrest bekommen. Ich kam ungeschoren davon. Entschuldige Kollege! Ganz besonders möchte ich mich auch bei dem Hausmeister entschuldigen! Er hat seinen Roller seitdem immer im Gebäude abgestellt.

Beichthaus.com Beichte #00032546 vom 10.01.2014 um 15:45:28 Uhr (4 Kommentare).

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Das Waschbecken aus Bequemlichkeit

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Verschwendung Ekel Unreinlichkeit Trägheit

Ich (m/28) habe mir vor gut drei Jahren das Sprunggelenk gebrochen. Da habe ich zum ersten Mal richtig festgestellt, wie einfach das Leben für gesunde Menschen im Alltag ist. Ich musste acht Wochen mit Krücken gehen und war heilfroh, als ich wieder normal gehen konnte, denn diese Einschränkungen haben mich fast wahnsinnig gemacht. Da ich nun mal Stehpinkler bin, war der Toilettengang auch immer so eine Sache, weil ich immer auf einem Bein vor dem Klo stehen musste. Und Gleichgewicht zu halten ist gar nicht so einfach, wenn man auch noch mit den Händen hantieren muss. Natürlich habe ich auch versucht, mich hinzusetzen, was ja so oder so fast jeden Tag einmal notwendig ist, aber dieses ganze Prozedere dauerte mir einfach zu lange. Und da ich viel trinke, muss ich dementsprechend auch oft aufs Klo. Dann kam mir die Idee, einfach ins Waschbecken zu pinkeln. Es war einfacher die Krücken abzustellen, ich konnte mich mit den Oberschenkeln am Waschbeckenrand abstützen und es spritzte auch nicht, weil die Entfernung ins Waschbecken ziemlich kurz ist und der Urinstrahl bei dieser Länge gering bleibt. Ich wasche mir grundsätzlich die Hände und dabei wird das Waschbecken anschließend gleich mitgereinigt - Verunreinigungen konnte ich bisher nicht feststellen. Zusätzlich wird Wasser gespart, weil keine Toilettenspülung erforderlich ist. Ich mache es immer noch so und denke gar nicht daran, damit aufzuhören. Was ich eigentlich beichten will? Ich würde es nie jemandem erzählen, weil die meisten Leute es bestimmt widerlich, abstoßend und eklig finden würden. Oder sie würden es herumerzählen, und ich hätte einen komischen Ruf weg. Ich sehe es vielmehr als guten Beitrag, kostbares Trinkwasser zu sparen. Mindestens ein Drittel der Erdbevölkerung hat keinen vernünftigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und in unserer Wohlstandsgesellschaft wird es durchs Klo gespült.

Beichthaus.com Beichte #00032540 vom 09.01.2014 um 13:51:39 Uhr (17 Kommentare).

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Futtern macht glücklich

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Völlerei Maßlosigkeit Ernährung Hannover

Ich (m/23) habe in den letzten zwei Jahren knapp 25 Kilogramm zugenommen. Bei einer Größe von 184 Zentimetern wiege ich mittlerweile gute 105 Kilo und bin somit fettleibig geworden. Das Verrückte dabei ist, dass ich mir die letzten 15 Kilo Speck mehr oder weniger absichtlich angefuttert habe. Ich habe nämlich bemerkt, dass ich mir dicker besser gefalle. Mein Bauch fühlte sich so schön rund und weich an und ich wollte, dass er noch runder und weicher wird. Zusätzlich hat es meiner Freundin wohl auch ganz gut gefallen, da die Portionen, die sie kochte, immer größer und größer wurden. Ich weiß, dass es nicht gesund ist, aber ich werde so lange weiter zunehmen, wie es mich glücklich macht. Und wenn es noch 25 Kilo werden.

Beichthaus.com Beichte #00032536 vom 08.01.2014 um 23:44:14 Uhr in 30165 Hannover (Auf dem Dorn) (22 Kommentare).

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Im Wlan meiner Nachbarn

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Morallosigkeit Selbstsucht Nachbarn Internet

Meine Mutter war immer gegen Internet bei uns zu Hause - sie hat mir aber trotzdem einen Laptop für Hausarbeiten und Präsentationen geschenkt. Ich wollte natürlich unbedingt Zugang zum Internet und überlegte, wie ich das anstellen sollte. Irgendwann kam mir dann die rettende Idee! Da in unserem Haus noch ein Paar wohnte, das Wlan hatte, habe ich mir, als keiner im Haus war, den Ersatzschlüssel für ihre Wohnung genommen und mir das Wlan-Passwort aufgeschrieben. Das Paar hat zum Glück nichts bemerkt und ich hatte Zugang zum Internet!

Beichthaus.com Beichte #00032535 vom 08.01.2014 um 15:13:25 Uhr (12 Kommentare).

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Die verstopfte Toilette der Partybekanntschaft

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Peinlichkeit Feigheit Ekel Trunksucht Last Night

Ich (w/21) war vor knapp einem Jahr auf einer Party. Wie das halt so ist, habe ich dort einen netten jungen Mann kennengelernt. Wir haben uns nett unterhalten und irgendwann haben wir uns geküsst. Er wollte, dass ich mit ihm nach Hause komme, er wohne ja nicht so weit weg. Ich antwortete ihm, dass das nicht möglich sei, denn meine kleine Schwester und eine Freundin, die auch auf der Party waren, würden bei mir schlafen - und ich könnte sie ja nicht einfach hier lassen. Er versuchte mich zu überreden, indem er meinte, ich sollte die beiden doch einfach mitnehmen. Das schaffte er dann schließlich auch, und da die Beiden einverstanden waren stapften wir um vier Uhr zusammen durch das Schneechaos, um zur Wohnung des Fremden zu gelangen. Wir legten uns gleich schlafen. Ich in einem Bett mit ihm und die andern zwei daneben in einem anderen Bett. Aufregendes ist nichts passiert - bis zum nächsten Morgen. Ehe wir uns auf den Heimweg machten, mussten wir alle mal aufs Klo - wie nach einer langen flüssigen Nacht üblich. Wir gingen alle nacheinander unseren Bedürfnissen nach und ich war die Letzte, die ins Bad konnte. Zum Glück! Ich hatte in der langen Nacht nicht daran gedacht, meinen Tampon auszuwechseln und der war so vollgesaugt, dass er, als ich mich auf die Schüssel setzte, einfach ins Wasser fiel! Ich wollte ihn dann natürlich einfach runterspülen, aber so leicht war das nicht. Ich hatte wohl etwas zu viel Klopapier verwendet und die Toilette wurde verstopft. Ich habe nichts gesagt und wir sind dann einfach gegangen. Es tut mir leid, dass ich das Klo verstopft habe, aber es war ein Unfall und ich wusste nicht, was ich tun sollte.

Beichthaus.com Beichte #00032534 vom 08.01.2014 um 18:45:17 Uhr (12 Kommentare).

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