Fremde Blicke in der Stadt

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Aggression Zorn Maßlosigkeit

Ich beichte, dass ich oft, obwohl es keinen sinnvollen Grund gibt, sehr aggressiv werde und mich in mich selbst verziehe. Das heißt, ich mache bei Sachen wie z.B. Fotos nicht mit, was andere traurig macht. Und wenn dann Leute versuchen, mich zu beruhigen oder mit mir zu spaßen, könnte ich ihnen glatt aufs Maul hauen, obwohl ich das gar nicht will. Ich kann in solchen Momenten nicht runterkommen, obwohl ich versuche, mir selbst vor Augen zu führen, dass es keinen Sinn macht und ich die schöne Zeit mit meiner Familie verschwende. Das passiert nämlich sehr oft, wenn ich mit der Familie in der Stadt bin. Es sind meist kleine Sachen, die mich aufregen, wie beispielsweise der äußerliche Druck durch Personen die mich dann in der Stadt angucken. Ich hoffe mir wird verziehen.

Beichthaus.com Beichte #00035616 vom 02.05.2015 um 04:39:01 Uhr (15 Kommentare).

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Korrekte Sätze beim Einkaufen

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Zorn Dummheit Arbeit

Heute möchte ich (w) auch etwas beichten. Ich bin im Handel tätig und mich regen jeden Tag diese Kunden auf, die keinen kompletten Satz sprechen können. Als normalsterblicher Mensch stellt man eine Frage, wie zum Beispiel: "Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo ich das Produkt XY finde?" Aber nein, die meisten Kunden fragen: "XY?", oder auch: "Wissen Sie, wo das Produkt XY ist?" Ich stelle mich dann wirklich extra doof. Ich weiß ja, was die Kunden wünschen. Aber auf "XY" reagiere ich mit Schulterzucken und drauf, ob ich wisse, wo das Produkt steht, immer mit "Ja, ich weiß das." Das gibt oft kullerrunde Augen beim Gegenüber. Ist es in den Zeiten von SMS und Co. nicht mehr möglich, in ganzen Sätzen zu reden, oder auch nur einen gescheiten Satz zu formulieren? Ich beichte hiermit, dass mich Kunden bzw. Menschen aufregen, die sich sprachlich nicht ordentlich ausdrücken können!

Beichthaus.com Beichte #00035604 vom 30.04.2015 um 22:10:47 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Hochbegabte Erzieherin

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Selbstsucht Zwang Lügen Familie

Ich (w/22) bin Erzieherin und habe durch meine Berufswahl meine Familie zerstört. Im Alter von drei Jahren ist bei mir eine Hochbegabung festgestellt worden, die sich dadurch äußerte, dass ich sowohl auf Drittklässler-Niveau lesen, als auch entsprechende Mathematik lösen konnte. Je älter ich wurde, desto mehr Test wurden gemacht und desto sicherer wurden die Ergebnisse. Mein genauer IQ spielt keine Rolle, doch aus finanziellen Gründen besuchte ich ein öffentliches Gymnasium und machte mein Einser-Abitur mit 15. Ich hätte durchaus studieren können, doch die nächste Universität lag mit Bus und Bahn gut zwei Stunden entfernt, somit einigte ich mich mit meinen Eltern darauf, dass ich auf ein Berufskolleg gehe. Lange Rede, kurzer Sinn - ich fing dann die Schulausbildung zur Sozialassistentin an. Ich ging drei Tage die Woche in die Schule, zwei Tage ins Praktikum in einer Kinderkrippe. Ich war das erste Mal in einer Klasse mit etwa Gleichaltrigen, was für mich völlig neu und aufregend war, aber auch die Arbeit mit Kindern machte mir total Spaß. Ich war das erste Mal zufrieden mit allem.


Die zwei Jahre waren schnell um und es stand wieder das Studium im Raum. Dazu muss man sagen, dass meine Eltern mich am Liebsten schon mit 16 aus der Ausbildung genommen und in eine betreute WG in meiner angedachten Studienstadt geschickt hätten. Ich wollte lieber die Erzieher-Ausbildung machen, doch meine Eltern überredeten mich zum Studium. Ich zog in die erwähnte WG um, ging studieren und war völlig unglücklich damit. Ich dachte erst, es läge am Studienfach, doch auch andere Vorlesungen sprachen mich nicht an und ich sehnte mich nach der Arbeit mit Kindern. Erst wollte ich Pädagogik oder Psychologie - um dann Kindertherapeutin zu werden - studieren. Ich sprach mit meiner Betreuerin in der WG darüber. Sie war selbst Erzieherin und bestärkte mich darin, meinem Wunsch zu folgen. Sie sagte: "Studieren kannst du später immer noch!"


Ich meldete mich also, mit gefälschter Unterschrift meiner Eltern, an dem örtlichen Berufskolleg zu der Ausbildung zu Erzieherin an. Bei Beginn war ich dann gerade 18 geworden und gestand es dann meinen Eltern. Da ich eh BAföG abhängig war, hatten sie nichts gegen mich in der Hand. Ich machte also meine Ausbildung und arbeite seither in einer Krippe. Damit bin ich sehr glücklich. Die Ehe meiner Eltern ist daran zerbrochen, denn mein Vater fing an, mich zu unterstützen, als er merkte, wie glücklich ich war. Meine Mutter erzählt immer noch allen, dass ich mit 15 mein Abi gemacht habe und jetzt an meiner Doktorarbeit sitze. Es tut mir leid, dass sie wegen mir zum Lügen verführt ist, aber ich sehe auch nicht ein, meinen Traumberuf wegen ihnen aufzugeben.

Beichthaus.com Beichte #00035600 vom 30.04.2015 um 15:52:09 Uhr (18 Kommentare).

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Beutel mit Urin

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Ekel Unreinlichkeit Engherzigkeit Göttingen

Ich (w/20) beichte, dass ich es erregend finde, Urin in Plastikbeutel zu schütten und diese dann in den Wohnungen meiner Freunde und Bekannten zu verstecken. Der Gedanke daran, dass sie diese goldgelben Beutel finden und was für einen ekelhaften Blick sie dabei machen, törnt mich an. Ich weiß, dass das unhygienisch und asozial ist, aber was solls?

Beichthaus.com Beichte #00035581 vom 28.04.2015 um 16:43:52 Uhr in 37073 Göttingen (14 Kommentare).

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“Beichte

Ausflug in den Swingerclub

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Selbstsucht Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich (m/26) saß am Wochenende mit meinen Freunden auf ein paar Bier zusammen in meiner Wohnung. Zurzeit befindet sich jeder in einer Beziehung - außer mir, da ich mir nach fünf Jahren Beziehung ein bisschen Freiraum gönnen wollte. Zu späterer Stunde wollte mir ein Freund unbedingt auf Facebook jemand zeigen, sein Akku war jedoch leer. Er wählte auf meinem Handy jedoch nicht die App, sondern das ganz normale Internet und meldete sich an. So weit, so gut. Nach ein paar Bier gingen dann schließlich alle nach Hause. Als ich ins Bett ging, warf ich nochmals einen letzten Blick aufs Handy und siehe da, der andere Account war noch offen. Ich weiß, Freunde untereinander tun solche Sachen wie private Nachrichten zu lesen nicht. Aber ich war neugierig und die paar Bier erleichterten meine Entscheidung ebenfalls. Was ich dann alles sah, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Ich fand eindeutige seitenlange Mails mit Fotos von zwei unserer Freundinnen, die ebenfalls in einer Beziehung waren. Ich kenne die Personen allesamt schon über Jahre. So etwas hätte ich mir nie gedacht und aufgefallen wäre mir wohl auch niemals etwas. Es war alles exzellent geplant, sie konnten sich immer zwei Stunden irgendwo freischaufeln. Außerdem wurden die Abenteuer anschließend bis ins Detail beredet. Ganz nebenbei fand ich auch noch Mails von drei Prostituierten, wo reger Kontakt herrschte. Alle wussten voneinander nichts und natürlich am Wenigsten seine Freundin. Nach einigen Screenshots legte ich das Handy zur Seite und überlegte.

Plötzlich klingelte es an der Tür und es war eines der beiden besagten Mädels, da sie ihre Jacke vergessen hatte. Ich überlegte eine Weile, dann nahm ich mein Handy und zeigte ihr die Fotos und Texte. Sie wurde sofort kreidebleich und versuchte herauszufinden, woher ich diese Daten habe. Sie schluchzte und sagte, dass sie ihren Freund wirklich lieben würde - sie brauche einfach nur den Sex mit anderen. Es ging dann noch ein bisschen Hin und Her, aber dann fing sie an sich auszuziehen und fragte mich, ob sie mir gefallen würde. Dann kam sie und fasste mir in den Schritt, danach ging alles recht schnell. Sie sagte, wenn ich das für mich behalte, könnte ich ein Mal im Monat mit ihr ein paar Stunden verbringen, in den mir vollkommen freigestellt sei, was ich tun wolle. Und es kam, wie es kommen musste.

Anfangs trafen wir uns ausschließlich in meiner Wohnung. Wir hatten eine Menge Spaß, und ich ließ mir bei einen Gläschen Wein auch gerne ihre komplette Sexhistorie erzählen, vom ersten Mal bis einschließlich jetzt. Es war einfach sehr erregend für mich, von ihren Ex-Freunden zu erfahren. Nach einiger Zeit verlagerten wir die Treffen - wir machten es im Auto, an Seen oder in Bädern. Im Winter entschlossen wir uns, einen Swingerclub zu besuchen, es ist wirklich der Wahnsinn! Was für mich einfach unverständlich ist, ist wie man so lange an so viel Sex Spaß haben kann. Sie hat ja noch ihren Freund, der auch zwei oder drei Mal die Woche will und den dritten Mann. Einfach Wahnsinn. Und wenn man mit Mitte 20 und gutem Aussehen in einen Swingerclub geht, ist es, als würde man auf einem türkischen Basar mit einem 500-Euro-Schein wedeln. Es kamen regelrecht Scharen auf uns zu. Wir wählten sorgfältig aus und verzogen uns auf die Spielwiesen. Manchmal guckte ich nur zu, dann machte ich wieder mit. Aber alles in allem, habe ich keine Ahnung, wie das Weitergehen bzw. enden soll. Tagsüber immer den guten Freund und Bekannten spielen zu müssen und sich dabei doch so gut zu kennen ist wirklich anstrengend. Wie gesagt, ich habe keinen Schimmer wie das ausgeht, aber es ist einfach Wahnsinn.

Beichthaus.com Beichte #00035431 vom 11.04.2015 um 08:56:54 Uhr (8 Kommentare).

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