Der Blinde an der Ampel

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Auto & Co. Cottbus

Ich möchte beichten, dass ich irgendwann mal mit meinem Handy den Blinden-Signalton aufgezeichnet habe, den Ampeln abgeben, wenn sie grün leuchten. Als ich jedoch einmal an einer Ampel in Cottbus stand und zufällig neben mir ein Blinder war, spielte ich Spaßeshalber mal die Aufzeichnung ab. Der Typ ist drauf angesprungen und ist halt bei Rot los. Das ankommende Auto musste eine böse Vollbremsung hinlegen. Das nachfolgende Auto schaffte es nicht mehr rechtzeitig zu bremsen und fuhr auf. Natürlich bin ich gleich abgehauen und niemand wusste etwas von meinem Joke. Nach einem lokalen Zeitungsbericht gab es nur leicht Verletzte und der Blinde wurde für schuldig befunden.

Beichthaus.com Beichte #00026148 vom 24.04.2009 um 22:04:11 Uhr in Cottbus (30 Kommentare).

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Die Verzweiflungstat auf dem Spielplatz

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Selbstverletzung Verzweiflung Dummheit Last Night

Die Verzweiflungstat auf dem Spielplatz
Als ich so 14 oder 15 Jahre alt war, hatte ich einen totalen Tiefpunkt im Leben, Pubertät halt. Ich dachte keiner mag mich, zu Hause hatte ich Stress, ich fand mich hässlich und überhaupt war alles zum Kotzen. Ich wusste, dass die Mutter einer Freundin Schlaftabletten im Badezimmerschrank aufbewahrte, und zwar so viele, dass es nicht auffiel, als ich eine Packung davon mitgehen ließ. Am selben Abend habe ich mich dann abends auf einen Spielplatz verzogen und mich erst mal ordentlich mit Alkohol zugekippt. Dann lag ich da auf dem Boden mit dem Blick in den Sternenhimmel und hatte die Tabletten in der Hand. Es war eine klare Nacht und die Sterne leuchteten ganz hell. Das fand ich in dem Moment so beeindruckend schön, dass ich mein Vorhaben total vergaß und nur noch zufrieden in den Himmel starrte. Irgendwann bin ich dann aufgestanden und nach Hause gegangen. Das habe ich noch nie jemandem erzählt und ich bin froh, dass ich damals nicht den Mut hatte, mein Leben zu beenden.

Beichthaus.com Beichte #00026143 vom 24.04.2009 um 09:20:26 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von tr35
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Aus Frust in die Abhängigkeit

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Trunksucht Sucht Amstetten

Aus Frust in die Abhängigkeit
Meine schlimmste Sünde heißt Alkohol. Heute bin ich 26 Jahre alt und mein Leben verläuft in regelmäßigen Bahnen. Jedoch war das nicht immer so. Alles begann, als ich 16 Jahre alt war. Meine Mutter hatte sich damals neu verliebt und Hals über Kopf entschieden, dass wir mit ihm zusammenziehen. Ich konnte diesen Mann nicht leiden und flüchtete, wann immer ich konnte. In meiner neuen Schule lernte ich dann auch schnell Leute kennen, durch die sich mein Leben komplett änderte. Ich führte von da an ein Doppelleben. In der Woche die brave Tochter und am Wochenende Party. Ich begann zu rauchen, und zu trinken. Innerhalb weniger Monate trank ich, anstatt Wein und Bier, Whisky und Schnaps und auch die Häufigkeit nahm drastisch zu. Meine Mutter ahnte nichts, sie war ja auch nur noch mit ihrem Leben beschäftigt. So verging fast ein Jahr. Mit einer Wette wurden mir letztendlich die Augen geöffnet. Es ging darum, ob ich es für ein paar Tage schaffen würde, ohne Alkohol Spaß zu haben. Zum ersten Mal merkte ich, wie abhängig ich eigentlich schon war. Ich hatte keinen Spaß, schon nach ein paar Tagen folgten Entzugserscheinungen, meine Gedanken drehten sich nur noch um das eine Thema, ja sogar meine Hände fingen an zu zittern. Seit dieser Zeit habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt.

Beichthaus.com Beichte #00026139 vom 23.04.2009 um 19:14:55 Uhr in Amstetten (14 Kommentare).

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Missgeschick unter der Dusche

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Partnerschaft Last Night Dortmund

Missgeschick unter der Dusche
Nach einer lustigen Partynacht bin ich mit zu meinem Freund gegangen, um bei ihm zu übernachten. Da auf der Party viel geraucht wurde, wollten wir beide noch vorher duschen und dann erst schlafen. Wir waren beide ziemlich angetrunken und unter der Dusche merkte ich plötzlich, dass ich dringend einmal auf die Toilette musste. Leider begann in genau diesem Moment mein Freund mich zu befummeln und ich traute mich nicht so richtig, ihn zu unterbrechen und zu sagen, dass ich mal müsse. Als er anfing, mich mit seinen Fingern in tieferen Regionen zu verwöhnen, versuchte ich ihn davon abzuhalten, doch er dachte, ich würde mich nur aus Spaß so zieren und machte weiter. Es kam, wie es kommen musste und ich konnte es nicht mehr halten und hab mich über seine Hand erleichtert. Dank des Duschwassers und der Tatsache, dass wir uns die ganze Zeit küssten, merkte er es aber nicht mal. Dennoch war mir das peinlich und ich habe es ihm nie gesagt. Tut mir ehrlich leid, ich bin ein verdorbenes Ferkel.

Beichthaus.com Beichte #00026130 vom 22.04.2009 um 12:50:53 Uhr in Dortmund (34 Kommentare).

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Die 5 Kitten vom Bauernhof

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Gewalt Morallosigkeit Tiere Mord

Ich habe eine traurige Geschichte zum Erzählen. Wir lebten damals auf einem Bauernhof im Osten. Es war Sommer, ich war fünf Jahre alt und wir hatten total viel Spaß und tollten herum - wie Kinder eben so sind, in der freien Natur auf einem Bauernhof. Wir hatten auch viele Tiere - Kühe, Hunde, Schweine und eben auch Katzen. Die Katzenmutter Maunzi hatte geworfen und wir hatten fünf junge Kätzchen, mit denen wir immer spielten. Doch meinen Eltern, denen der Hof gehörte, waren das zu viele Katzen und sie wollten kein Geld ausgeben, um sie zu kastrieren und sterilisieren. Also gaben unsere Eltern uns einen Sack und den Auftrag, die Katzenjungen in einem Fluss zu versenken. Mein größerer Bruder und ich packten alle Katzenbabys in den Sack. Die Katzenjungen waren quicklebendig und versuchten, wieder herauszukommen. Wir machten den Sack zu und gingen zum Fluss. Dort warfen wir den Sack in den Fluss und aus einem zaghaften fünf-stimmigen Miauen wurde eine Art kreischen. Der Sack war gut verschnürt und kein Katzenbaby kam heraus. Mein Bruder und ich verabschiedeten uns von "Mikey", "Mimmi", "Mausi", "Murli" und "Schnurri".

Noch heute wache ich nachts schweißgebadet auf und sehe eine kleine Katzenpfote, die aus dem Sack herausschaut und versucht die Schnur zu lockern. Noch heute höre ich die flehenden Katzenstimmchen. Erst ein fiepender Chor von Rattenfängern dann ein schrilles panisches Kreischen. Noch heute sehe ich den flehenden Blick aus dem Sack heraus von Schnurri, der mir sagt "ich habe dich trotzdem lieb". Noch heute sehe ich die Blicke der Katzenmutti Maunzi: "Was habt ihr mit meinen Kitten gemacht?" Gott vergib mir, ich habe gesündigt!

Beichthaus.com Beichte #00026120 vom 20.04.2009 um 18:33:23 Uhr (81 Kommentare).

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