Den Kerl weggeschnappt

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Falschheit Engherzigkeit Verrat Freunde

Ich (w/24) beichte, dass ich einer meiner besten Freundinnen einen Typen, auf den sie stand, vor der Nase weggeschnappt habe, und jetzt glücklich vergeben bin.
Der Grund, warum ich das getan habe, ist Folgender: Diese Freundin ist eine verwöhnte, zickige Drama-Queen der allerübelsten Sorte, zumindest im Bezug auf Männer. Sie hat durch unfaire Behandlung, Fremdgehen, Hirn-Aus-Aktionen und generelle Launenhaftigkeit bis jetzt alle ihre Beziehungen innerhalb kürzester Zeit in den Sand gesetzt. Am Ende sind dann immer nur die Männer schuld, und ich darf mir ihr Geläster und ihr Geheule über die bösen, bösen Typen anhören, die es nicht mal schaffen, ihr alle drei Tage einen Diamantring zu schenken, und ihr überhaupt jeden verdammten Wunsch von den Augen abzulesen. Sie fordert dieses und jenes von ihren armen Freunden, ist aber nicht bereit, ihnen irgendetwas dafür zurückzugeben. Leider ist sie so hübsch, dass es genügend Männer gibt, die trotzdem auf sie hereinfallen, und sich dieses Drama meist mehrere Monate lang antun, ehe sie von ihr fallen gelassen werden wie eine heiße Kartoffel.
Jedenfalls haben wir letztens in der Disco eine Gruppe Jungs kennengelernt, und meine Freundin hat sich auch gleich an den Hübschesten rangeschmissen. Zunächst war mir das egal, aber als sie dann tanzen wollte, ging er wider Erwarten nicht mit, und ich kam mit ihm ins Gespräch. Ich merkte recht schnell, dass er, anders als ihre anderen Macker, wohl doch etwas mehr im Oberstübchen hatte und wir ziemlich auf einer Wellenlänge waren. Ich zeigte mich also von meiner besten Seite, war charmant, und ließ ab und zu auch mal die eine oder andere Bemerkung zu meiner Freundin fallen, allerdings nichts Abfälliges, sondern eher, dass es schade sei, dass sie nie den Richtigen fände, und ihre Beziehungen immer nur von kurzer Dauer seien.
Obwohl meine Freundin an dem Abend fast alles dafür tat, ihn mit nach Hause zu nehmen, ließ er sich nicht auf sie ein, sondern gab mir schließlich seine Telefonnummer. Wir schrieben miteinander und sind jetzt zusammen, auch wenn meine Freundin nach wie vor sporadisch dazwischenfunkt, und nicht verstehen kann, wie er mich wählen konnte.

Beichthaus.com Beichte #00031473 vom 20.06.2013 um 10:44:06 Uhr (28 Kommentare).

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Der Teufel im Bett

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Trägheit Masturbation Maßlosigkeit

In meinem Bett sitzt der Teufel. Also nein, nicht der leibhaftige, sondern ein rotes Plüschtier, das einen Teufel darstellen soll. Ich (m/31) habe ihn dort hingesetzt, damit ich ihn nach dem Aufwachen sehe. Er soll mich daran erinnern, halbwegs zügig aufzustehen/einzuschlafen und auf endloses Masturbieren im Bett zu verzichten. Manchmal, wenn die Hand nach unten wandert, sehe ich den Teufel an, sage mir "Hör auf den Teufel!" und schaffe es dann wirklich, mich zu beherrschen. Manchmal auch nicht. Ich beichte, dass ich in meinem Alter noch solche Krücken brauche, um nicht zu sehr in Trägheit zu versinken.

Beichthaus.com Beichte #00031469 vom 19.06.2013 um 21:35:57 Uhr (21 Kommentare).

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Die falsche Schlange

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Falschheit Verzweiflung Lügen Verrat Freunde Weißenburg

Ich (w/23) muss hier dringend was los werden, sonst werde ich irre. Meine Freundin (w/20) hat schon seit Jahren einen festen Freund, allerdings schreibt, und trifft sie sich ständig mit anderen Typen. Mit einem, zum Beispiel, geht sie in ihrer Mittagspause des Öfteren schwimmen. Mit einem Anderen geht sie was trinken und mit dem Dritten schreibt sie "nur" SMS. Mit dem Nächsten feiert sie nächtelang. Die Liste ist unendlich lang, ich weiß auch, dass es alles stimmt, weil ich ihre SMS lesen durfte. Zu allem Überfluss ist sie auch noch so kalt, dass sie ihrem Freund sagt, dass sie grade nicht will, dass er auf eine Party mitgeht, sondern sie allein gehen will und er daheimbleiben soll. Und das macht er auch. Er ist so verliebt in meine Freundin, obwohl sie das gar nicht verdient. Auf meinen Vorschlag neulich, dass sie doch Schluss machen solle, sagte sie nur, dass sie es auch schon in Betracht gezogen hätte, aber sie sparen gemeinsam Geld für einen Urlaub oder große Anschaffungen wie Autos. Außerdem fände sie es auch schön, mal in seinen Armen zu liegen. Und wenn ihr langweilig ist, ist er da und muss sich ihren Zickereien stellen und sie ertragen.


Ich kenne ihn nicht so gut, habe ihn aber schon ein paar Mal getroffen und ihren Erzählungen nach behaupte ich, ihn als Menschen einschätzen zu können. Zum Beispiel will er mit seinen Kumpels eine zehntägige Fahrradtour nach Italien machen, da dies aber auch auf ihren Urlaub fällt, sträubt sie sich dagegen wie blöd, weil dann ja niemand zu ihrer Unterhaltung da ist. Ratet mal, was er dann gemacht hat? Genau - die Reise gecancelt. Aber das hat er nicht verdient. Nun zu meiner Beichte, denn ich bin am Überlegen, ihm zu schreiben, und mich heimlich mit ihm zu treffen, um ihm alles zu erzählen. Er tut mir so leid, die falsche Schlange, die ich gar nicht mehr Freundin nennen kann oder gar will, sollte allein auf ihrem Bauernhof verrotten. Der arme Mann verkommt mit ihr. Aber ich habe riesengroße Bedenken deswegen. Ich habe mich noch nie in irgendeine Beziehung so eingemischt. Ich weiß nicht, was, und ob ich etwas tun soll.
Kurz zu mir, um mit dem Vorwurf aufzuräumen, ich sei eifersüchtig auf sie. Ich bin superglücklich verheiratet und genieße mein Leben in vollen Zügen mit meiner Familie. Aber ihr Verhalten ist falsch und sie hört auf keinen gut gemeinten Ratschlag mehr. Bitte helft und verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00031467 vom 19.06.2013 um 13:31:24 Uhr in 91781 Weißenburg (Maxanlage) (25 Kommentare).

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Aus Rache zugeparkt

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Rache Boshaftigkeit Engherzigkeit Ex Auto & Co.

Ich (m/31) beichte, dass ich letztens das Auto meiner Ex-Freundin, in einer Seitenstraße in der Nähe ihres Arbeitsplatzes, mit Absicht so zugeparkt habe, dass nicht mal mehr ein Backpapier zwischen unsere Autos gepasst hätte. Eigentlich bin ich da ursprünglich nur vorbeigefahren und hatte dann diese Eingebung. Ich bin dann zu Fuß nach Hause, was nicht weit war, und habe mein Auto da die ganze Nacht stehen lassen. Meine Ex wusste natürlich, dass das mein Auto ist, war aber zu stolz, um mich anzurufen. Sie wohnt ungefähr 15 Kilometer von ihrem Arbeitsplatz entfernt und ist auf ihr Auto angewiesen, weil es keine gute öffentliche Verkehrsverbindung zu ihr nach Hause gibt. Denn sie wohnt zwei Kilometer von der S-Bahn entfernt. Am nächsten Tag brauchte ich leider mein Auto wieder, sonst hätte ich es da noch ein paar Tage stehen gelassen. Ihr Auto stand da immer noch. Ich wüsste zu gern, wie, oder ob sie nach Hause gekommen ist, denn sie ist selbstständig und hat keine Angestellten, das heißt, sie konnte nicht von einem Kollegen nach Hause gefahren werden. Der Grund für meine Tat? Das Auto, das ich zugeparkt habe, war eigentlich mein Auto. Ich hatte es gekauft, jedoch war es auf ihren Namen zugelassen und so hat sie es einfach an sich genommen und hatte dann zwei Autos.

Beichthaus.com Beichte #00031461 vom 18.06.2013 um 20:24:41 Uhr (24 Kommentare).

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Mach doch!

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Schamlosigkeit Waghalsigkeit Brockel

Mach doch!
Vor einigen Jahren, als meine jetzige Frau noch meine Freundin war, trug sie ihr langes blondes Haar meist zu einem Pferdeschwanz. Sie fand es immer unheimlich witzig damit rumzuwippen oder mir damit durch das Gesicht zu pinseln. Obwohl ich (m/37) ihre langen Haare traumhaft schön fand, ging mir diese Macke ganz schön auf die Nerven. Ich habe ihr gefühlt eine Million mal gesagt, dass sie mich nicht immer mit ihrem Pferdeschwanz ärgern solle; andernfalls müsste ich diesen wohl abschneiden. Natürlich war das bloß als Witz gemeint; immerhin stand ich ja auf ihre Löwenmähne.

Eines Tages aber dann, als sie mich wieder mal mit ihren Haaren zur Weißglut trieb, habe ich sie mit der einen Hand an ihrem blonden Pferdeschwanz gepackt und mit der anderen Hand habe ich mir die Küchenschere, welche auf dem Tisch lag, gegriffen. Die Schere habe ich direkt am Haargummi angesetzt und gesagt, dass ich den Zopf abschneide, wenn sie nicht endlich aufhört, mich mit ihren Haaren zu ärgern. Ihre einzige Reaktion darauf war: "Mach doch!". Nachdem ich diverse Male sagte, dass ich es wirklich tun würde und meine Frau immer wieder erwiderte ich solle nicht reden, sondern anfangen zu schneiden, habe ich die Schere zugedrückt. Mit einem furchtbaren Geräusch fraß sich die Schere durch ihre Haare und ihr toller, langer Zopf war ab.

Auf den ersten Schock folgte schallendes Gelächter und meine Frau meinte nur ganz trocken: "Wurde eh mal Zeit für eine neue Frisur." Spätestens da wusste ich, dass ich diese Frau unbedingt heiraten möchte. Mittlerweile sind ihre Haare übrigens wieder lang, Scheren werden außerhalb meiner Reichweite aufbewahrt und wir können immer noch herzlich über die Geschichte lachen.

Beichthaus.com Beichte #00031447 vom 17.06.2013 um 14:10:29 Uhr in Brockel (50 Kommentare).

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