Flucht aus der Disco

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Diebstahl Geiz Waghalsigkeit Trunksucht Last Night

In unserer ehemaligen Stammdisco haben wir immer gut Party gemacht, man bezahlt dort mit einer Chipkarte. Wir haben die Chipkarten bis Ultimo (80 Euro) vollgesoffen und sind drei Mal aus dem Notausgang stiften gegangen - wir sind auf dem Dach des Gebäudes rausgekommen und wussten erst nicht, wo wir da gelandet sind. Wir sind überall rum gelatscht, bis wir eine Dachrinne gefunden haben, an der wir runterklettern konnten. Unten angekommen war noch ein großes Hindernis, ein drei Meter hoher Stahlzaun mit Stacheldraht oben dran. Auch dieses Hindernis haben wir geschafft, mit leichten Kratzern in der Haut aber immerhin haben wir jedes Mal 80 Euro gespart, nur das letzte Mal sind die Türsteher hinter der Disco eine Runde gelaufen und haben uns natürlich gesehen. Wir haben zugesehen, dass wir die Beine in die Hände genommen haben, und sind um unser Leben gerannt, ein Glück haben sie uns nicht eingeholt - sonst wäre das nicht so gut ausgegangen.

Beichthaus.com Beichte #00026066 vom 11.04.2009 um 15:23:11 Uhr (9 Kommentare).

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Vandalismus im Hotel

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Vandalismus Rache Ekel Urlaub Spanien

Vor einigen Jahren habe ich als Jugendlicher mit einem guten Freund Urlaub auf Mallorca gemacht. El Arenal, Ballemann und so weiter. Wir hatten alles schön geplant und auch extra ein Appartmentzimmer gemietet, was teurer war als ein normales Zwei-Personen-Zimmer. Die Idee war, dass wir auch Leute mit aufs Zimmer nehmen können. Nach einigen Tagen dort, wollten wir dann zwei Mädels mit aufs Zimmer nehmen, was von der Hotelrezeption verboten wurde. Uns wurde dann auch gleich mit der Polizei gedroht. Durch den Notausgang konnte man nicht rein da der abgeschlossen war und mit einem Stacheldrahtzaun umgeben. Nach frustrierenden Erlebnissen am Strand: Sand klebte an feuchten Stellen, Sachen wurden während des Sex geklaut und so weiter, mussten wir Rache nehmen am Hotel, welches wir für schuldig an unseren Problemen befanden. Die Sünde:
In der Minibar haben wir das Bier vorsichtig aufgemacht, die Hälfte getrunken, reingepisst, noch ein paar Aspirin rein und dann wieder zugemacht. Sah aus wie neu. Die klaren alkoholischen Getränke haben wir ausgetrunken und mit Wasser aufgefüllt. Den Lüftungsschacht mit Yoghurt und Früchten befüllt. Zudem den Fön mit Zigaretten-Asche gefüllt.

Beichthaus.com Beichte #00026058 vom 10.04.2009 um 22:40:43 Uhr in Spanien (El Arenal, Palma de Mallorca) (20 Kommentare).

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“Beichte

Scherben, die mich zum Lachen bringen

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Trunksucht Falschheit Vandalismus

Ich wohne in einer Mietwohnung in einem fünfstöckigen Haus. Wenn ich erschöpft von der Arbeit nach Hause gehe, kaufe ich mir jedes Mal zwei Flaschen Bier, um mich etwas zu entspannen. Da ich nicht will, dass meine Frau, die auf mich wartet, mich für einen Alki hält, trinke ich die erste Flasche schon auf dem Weg und die zweite Flasche im Eingangsbereich des Hauses. Bevor ich fröhlich in meine Wohnung gehe, verstecke ich die leere Flasche oft in einem der eingerollten Teppiche, die der Hausmeister neben dem Kellereingang liegen hat. Bei Bedarf nimmt er einen Teppich für seine Arbeit, wobei jedes Mal, wenn er das macht, eine Flasche rausfällt und auf dem harten Boden zerschellt. Wenn ich morgens wieder auf die Arbeit gehe, sehe ich oft immer neue Reste von Glasscherben auf dem Boden und es zaubert ein kleines Lächeln in mein Gesicht, bevor der harte Tag anfängt.

Beichthaus.com Beichte #00025973 vom 28.03.2009 um 18:29:26 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von creative herbert aus München
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Einbruch ins eigene Haus

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Dummheit Peinlichkeit Mühlhausen

Ich musste gestern in mein eigenes Haus einbrechen! Mein Sparringspartner und ich haben im Keller trainiert. Meine Eltern sind weggegangen. Eine halbe Stunde später habe ich ihn zum Bahnhof gebracht. Er ist dann heimgefahren und ich bin zurück zu mir nach Hause. Meine Eltern waren ja weg, ich hatte meine Trainingshose an, aber keinen Schlüssel dabei! Mein einziger Gedanke galt dem PC, ich wollte unbedingt an meinen Computer! Was macht also ein 17-jähriger junger Mann, der ausgesperrt ist und an seinen PC will? Richtig, er bricht in das Haus ein! Ich musste durch ein Kellerfenster in das Haus rein, mithilfe einer Schraube konnte ich einen Hebel von dem Fenster öffnen und dann durch dieses winzige Loch einsteigen! Ein Glück, dass ich schlank bin.

Weniger Glück, dass Nachbars Tochter, die zu Besuch da war, mich gesehen hat und da sie mich nicht kennt, hatte ich die ganze Zeit Angst, dass sie die Polizei ruft! Kaum war ich im Keller, wollte ich die Kellertreppe hochhechten und vor meinen heißgeliebten PC. Pustekuchen! Nichts da, die Kellertüre zur Wohnung war auch abgeschlossen! Also nochmal durchs Fenster rausgezwängt, von einem anderen Nachbarn am Zaun ein Stück Metall abgerissen, wieder rein und bei der Kellertüre den Schlüssel rausgepult. Wieder raus, den Meter geholt und den Schlüssel mit seiner Hilfe geholt, Tür auf und an den PC! Eine halbe Stunde später war die Polizei vor meinem Haus. Dieser Fotze schwöre ich Rache.

Beichthaus.com Beichte #00025919 vom 23.03.2009 um 11:22:23 Uhr in 78259 Mühlhausen (23 Kommentare).

Gebeichtet von draculaschild
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“35.000

“Beichte

Organisiertes Verbrechen in der zweiten Klasse

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Diebstahl Schamlosigkeit Morallosigkeit

Ich war in der zweiten Klasse, als ich kurz davor war, ins organisierte Verbrechen abzurutschen. Zum Anfang: Mein Kumpel und ich haben im Baumarkt Saatpäckchen für Blumen über den Zaun geworfen, um mal den Kick zu erleben. Ging ganz gut, weswegen wir es dann im Edeka um die Ecke mal probieren wollten. Dort haben wir dann eine Packung Faschingsschminke eingesteckt.
Als wir gemerkt haben, wie einfach es doch ist, sind wir auf Sachen umgestiegen, die wir brauchen konnten. Coladosen, Gummibärchen, Comics und sogar die großen Funnychips konnten wir rausschmuggeln. Und so haben wir uns dann jeden Tag bedient und alle möglichen Süßigkeiten abgegriffen. Mit der Zeit haben wir angefangen, was zum Schein zu kaufen, um den Rest unter unseren Jacken mit rauszubringen. Ich meine, wer verdächtigt zwei süße, kleine Jungs? Unsere lieben Mitschüler fragten sich natürlich, warum wir immer Süßigkeiten hatten und unsere Quelle nie versiegte. Wir erzählten dann, dass unsere Onkel in irgendeinem Großmarkt arbeiteten, und die Sachen immer mitgebracht bekommen. Aber da wir sie nie alle schaffen würden, könnten wir ihnen sie ja billig verkaufen - uns ging langsam das Geld für unsere "Scheinkäufe aus, waren ja noch Klein und es gab nicht so viel Taschengeld.

Das ging einige Zeit gut, bis uns der Marktleiter dabei erwischte, wie wir gerade ein paar Süßigkeiten einsteckten. Er sprach uns an und fragte uns, warum wir das gemacht haben. Frech, wie ich war, sagte ich, dass wir nicht genug Geld gehabt hätten. Er sagte, dass er hoffe, es sei unser erster Diebstahl und er würde uns laufen lassen. Zur Krönung hatte er wohl Mitleid mit uns und gab uns sogar noch Geld um die Süßigkeiten zu kaufen. Wir waren so froh, dass unsere Eltern nicht informiert wurden, dass wir unser kleines Geschäft einstellten. Unsere einzige Angst war, dass unsere Eltern mit uns dort einkaufen gehen und der Marktleiter uns erkennen könnte und uns verrät.

Beichthaus.com Beichte #00025749 vom 25.02.2009 um 22:39:02 Uhr (7 Kommentare).

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