Meine Schwester in der Porno-Branche

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Ekel Missbrauch

Meine ältere Schwester war schon immer viel offener und selbstbewusster als ich. Sie geht auch mit dem Thema Sexualität ziemlich offen um und hat in der Hinsicht eben schon mehr Erfahrungen gemacht als ich. Ich bin zwar kein Mauerblümchen und auch nicht verklemmt, aber ich käme zum Beispiel nie auf die Idee, mit einem wildfremden Typen einfach mal so aus Spaß in die Kiste zu steigen. Vielleicht mag ich altmodisch sein, wenn ich statt unzähliger belangloser - und unbedeutender One-Night-Stands lieber eine ernsthafte Beziehung möchte, in der ich mich wohl und geborgen fühle. Meine Schwester hat mir letztens jedoch etwas eröffnet, das mich total umgehauen hat. Sie meinte, es würde sie ziemlich anturnen, in einen Pornofilm mitzumachen, bei dem vor der Kamera eine Vergewaltigung nachgestellt und sie dann von mehreren Kerlen brutal rangenommen, ja sogar geschlagen und misshandelt, wird. Sie habe sich schon Dutzende solcher Filmchen angesehen und will jetzt endlich selbst dabei sein. An sich könnte ich es noch halbwegs verstehen, wenn man Pornos dreht, das tun ja viele. Aber dass sie derartige Fantasien hat, schockt mich dann doch. Ich habe gestern mal nach dieser Art Videos gegoogelt und was ich da gesehen habe, ist für mich einfach nur schlimm. Seitdem bin ich wirklich verstört und geschockt. Was geht in Frauen vor, die so etwas mit sich machen lassen und noch Spaß dabei haben? Wie soll ich für meine Schwester noch ansatzweise Respekt aufbringen, wie soll ich ihr wieder in die Augen sehen oder ihr unbefangen entgegentreten? Trotzdem möchte ich ihr ins Gewissen reden, dass sie dieses Vorhaben nicht wirklich in die Tat umsetzt. Ich liebe sie wirklich, aber seitdem ich weiß, was sie für Fantasien in sich trägt, verachte ich sie auch irgendwie und das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032802 vom 01.03.2014 um 16:40:39 Uhr (26 Kommentare).

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Geprägt von den Taten meines Bruders

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Zorn Missbrauch Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w) bin eigentlich ein verständnisvoller, toleranter und herzlicher Mensch. Genau, eigentlich. Seit meinem elften Lebensjahr habe ich ein Problem damit, andere Menschen an mich ranzulassen. Nicht einmal meiner Familie kann ich diese gewisse Familienliebe erwidern. Das hängt mit einem Erlebnis zusammen, welches mein Leben oder besser gesagt mich verändert hat. Mit elf Jahren wurde ich körperlich misshandelt. Seither habe ich mit ganzer Kraft versucht es zu verdrängen, doch je älter ich wurde, desto stärker wurde ich damit konfrontiert. Zum Beispiel in der Schule war Misshandlung ein sehr heikles, aber wichtiges Thema. Im Unterricht wollte ich immer im Boden versinken, denn ich fühlte mich minderwertig und ungeliebt. Meine Eltern wussten nie etwas davon und wissen es noch heute nicht. Ist vielleicht besser so. Denn der Täter ist mein fünf Jahre älterer Bruder. Ihr habt es erfasst. Damit die Familienidylle nicht zerstört wird, schwieg ich all die Jahre.


Doch irgendwie wurde ich immer schlecht behandelt von meinen Eltern. Mein Bruder war schulisch gesehen viel besser und begabter als ich. Das ließ ich mir auch immer gefallen, diesen ständigen Vergleich, wer besser war. Natürlich habe ich sehr viele andere Talente, wie zum Beispiel das Singen, Texte und Geschichten schreiben, und ich beherrsche auch mehrere Fremdsprachen. Und trotzdem reichte das niemals aus. Ich empfinde sehr oft einen Hass auf meine Familie und noch mehr einen Hass auf mich. Meine Laune schwankt nicht, doch wenn ich wütend bin, dann werde ich zu einer dunklen Person, die mit keinem ein Wort wechselt und alles in sich frisst - bis es herausplatzt. Ich fühle mich einerseits schlecht, wie ich alle um mich herum behandle, mit dieser Distanz, Unerreichbarkeit und manchmal mit diesem inneren Hass. Eine Zeit lang dachte ich, dass ich an Schizophrenie leide, aber es gibt keinerlei Zeichen oder Meinungen von meinen Mitmenschen. Ich denke, dass so ziemlich jeder verschiedene Facetten hat, jedoch nicht alle zum Vorschein kommen.


Mit meinem Bruder habe ich regelmäßigen Kontakt und wir unternehmen viel zusammen. Seit vier Jahren hat er auch eine Freundin mit der er inzwischen verlobt ist. Ich verdränge es immer noch so gut es geht, doch es zerfrisst mich jeden Tag immer mehr. Doch abgesehen von all dem, möchte ich meine Seele befreien und mich bei den Menschen für mein Verhalten entschuldigen. Ich bin keine Egoistin, keine Rassistin, keine Verräterin und keine Tyrannin. Und trotzdem fühle ich mich wie all das. Es tut mir von Herzen leid, wirklich.

Beichthaus.com Beichte #00032801 vom 01.03.2014 um 20:45:51 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Verkleidung am Assi-Tag

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Vorurteile Ignoranz Gesellschaft Ahaus-Alstätte

Es ist Mottowoche in der Schule. Das heutige Thema: Assi-Tag. Ich beichte, dass ich Leggins, Turnschuhe und Jeansjacke trage und mein Gesicht so bunt ist wie ein Regenbogen. Den Blicken der Menschen in der Öffentlichkeit entnehme ich, dass meine Verkleidung nicht als Verkleidung angesehen wird. Deswegen beichte ich zusätzlich, dass ich voller Vorurteile meiner eigenen Generation entgegen blicke und genauso rumlaufe, wie die ganzen billigen Frauen die man so oft bei einem bekannten sozialen Netzwerk sieht.

Beichthaus.com Beichte #00032788 vom 27.02.2014 um 08:16:50 Uhr in Ahaus-Alstätte (5 Kommentare).

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Vorgetäuschte Orgasmen

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Falschheit Zorn Engherzigkeit Partnerschaft

Ich bin 25 Jahre alt und belüge meinen Partner (32). Nicht, weil ich das so toll finde, sondern weil er in diesem einen Punkt genauso dämlich ist, wie so ziemlich alle Männer mit denen ich bisher darüber geredet habe. Und ich habe keine Lust, mich unter Druck setzen zu lassen. Als Frau ist man in meinem Alter noch nicht auf dem sexuellen Höhepunkt. Nur 33 Prozent aller Frauen kommen regelmäßig und der Großteil beim gemeinsamen Sex einfach überhaupt nicht. Ich habe absolut die Nase voll davon, dass ständig männliche Kumpels zu mir kommen und rumjammern, dass ihre Partnerinnen nie kommen und sich Sorgen machen, dass sie "es nicht bringen". Sobald man als Frau nicht ab und an mal einen Superorgasmus vortäuscht, kriegt die Hälfte der Männer einen halben Koller und Minderwertigkeitskomplexe. Warum wollt ihr einfach nicht verstehen, dass Sex auch erfüllend und wundervoll sein kann, wenn es nicht mit einem Orgasmus endet!?


Und ja, ich hatte keine Lust mehr, meinem Freund im Laufe der letzten vier Jahre immer und immer wieder zu erklären, dass ich nicht zu kommen brauche, damit es mir gefällt. Ich hatte keine Lust mehr darauf, dass ich ausbaden darf, dass die letzten zehn Weiber, mit denen er im Bett war, ihm vorgespielt haben, einen Orgasmus nach dem anderen zu haben. Ich hatte keine Lust mehr darauf, zu sehen, dass er nach grandiosem Sex nicht vollauf zufrieden ist, nur weil er denkt, er hat es nicht drauf. Und ich hatte keine Lust mehr, mir dadurch immer wieder das Gefühl verpassen zu lassen, dass ich "unnormal" oder "unzureichend" sei, weil "die anderen davor ja auch gekommen sind". Ja - vermutlich war aber nur jeder fünfte Orgasmus nicht gefälscht. Und ich darf diesen Mist jetzt ausbaden! Hört auf euren Männern Orgasmen vorzuspielen! Ihr verderbt sie, ihr verängstigt sie auf lange Sicht und ihr macht es den Frauen, die selbstbewusst hinter der Tatsache stehen, dass sie eben noch nicht so weit sind, unmöglich ein normales Sexleben zu führen, ohne dabei ihre Partner zu verletzen!


Mein Freund kriegt jetzt einmal in 30 Tagen einen Orgasmus vorgespielt - wenn er fragt, ob das einer war, sage ich Nein, wenn er nicht fragt, darf er denken, dass es einer gewesen wäre. Und wisst ihr was? Sex mit Theater ist Mist! Das macht keinen Spaß! Ich bin schockiert und fassungslos, dass man einem erwachsenen, erfahrenen und selbstbewussten Mann so etwas antun kann, indem man ihm 15 Jahre lang Orgasmen vorspielt! Es tut mir unheimlich leid, dass ich ihm auch ab und an einen Orgasmus vormache, aber ich weiß einfach nicht, wie ich sonst aus der Nummer rauskommen soll, ohne wieder völlig frustriert zu sein, weil er es einfach nicht kapiert.

Beichthaus.com Beichte #00032787 vom 26.02.2014 um 12:53:04 Uhr (26 Kommentare).

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Russischer Vodka

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Vorurteile Lügen Trunksucht Cuxhaven-Lüdingworth

Ich (m/33) bin trockener Alkoholiker. Jedes Mal, wenn ich etwas Flüssiges aus östlichen Ländern - gemeint ist vor allem Russland, aber auch Polen, die Ukraine und Ähnliches - probieren muss, lehne ich dankend ab. Und zwar mit der Begründung, dass ich noch fahren müsse. Ich habe zwar nichts gegen östliche Kulturen, nur verbinde ich alles von dort mit Vodka und Alkohol und will nicht rückfällig werden. Mir fällt das unglaublich schwer, da ich liebend gerne Neues ausprobiere und meine Frau aus einem dieser Länder stammt. Vor allem bei riesigen Familienfeiern ist das kaum auszuhalten. Es tut mir leid, dass ich aus Angst und Vorurteilen nichts aus diesen Ländern zu mir nehme.

Beichthaus.com Beichte #00032782 vom 25.02.2014 um 18:34:14 Uhr in Cuxhaven-Lüdingworth (18 Kommentare).

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