Das kleine Würstchen auf der Salafisten-Demo

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Engherzigkeit Morallosigkeit Unglaube Ernährung Polizei

Das kleine Würstchen auf der Salafisten-Demo
Ich (m/24) bin Polizist. Vor Kurzem waren wir bei einer Demo im Einsatz, es ging dabei - wie so oft - um Salafisten, Kurden und Rechtsradikale. Ich war bei einer kleineren Gegendemo eingeteilt, die von mutmaßlichen Salafisten stammte. Ich kann weder die Rechten noch die Salafisten leiden und finde, man sollte einfach beide Gruppen aufeinander losgehen lassen, damit sie sich die Schädel einschlagen - aber das ist ein anderes Thema. Mir völlig unverständlich haben viele dieser Araber auch ihre kleinen Söhne mitgebracht und wollten sie damit anscheinend richtig erziehen.

Ein kleiner Araber-Junge kam irgendwann zu mir und hat ein paar Fragen gestellt, damit hat er mich in dem Moment ziemlich genervt. Ich gab ihm dann aus meiner Ration einen Schokoriegel, damit er endlich abhaut. Er war dann aber so frech und wollte noch mehr haben. Dieses Mal war in der Rationspackung auch ein ekliges Mettwürstchen, was ich ihm dann gab und er verspeiste es direkt genüsslich. Man sollte erwähnen, dass es sich dabei um Schweinefleisch handelte. Ich habe also einem kleinen Araber mit Absicht Schweinefleisch gegeben und mich dabei total gefreut. Ich hoffe, er hat die Wurst nicht komplett gegessen und seine Eltern haben es mitbekommen und ihn darüber aufgeklärt, dass er jetzt ein Sünder ist, den man eigentlich steinigen müsste.

Beichthaus.com Beichte #00034340 vom 17.11.2014 um 13:47:17 Uhr (24 Kommentare).

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Gefangen im Magerwahn

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Zwang Selbstverletzung Sport Ernährung

Ich (w/20) habe vor etwa einem dreiviertel Jahr begonnen, abzunehmen. Bei einer Größe von 1,63 m wog ich damals 70 Kilo. Ich habe meine Ernährung radikal umgestellt, verzichte hauptsächlich auf Kohlenhydrate, aber auch auf unnötige und ungesunde Fette und treibe regelmäßig Sport. An vier von sieben Tagen gehe ich abwechselnd schwimmen, in Yogastunden, zum Krav Maga und Bogenschießen. Dazu mache ich fast täglich Übungen, um das Gewebe zu straffen und Muskeln aufzubauen. Ich habe mich auch in die Ernährung eingelesen und kombiniere Nahrungsergänzungsmittel bestmöglich miteinander, wie beispielsweise Eiweißshakes nach dem Sport. Der Erfolg ließ nicht allzu lange auf sich warten, andauernd muss ich neue Kleidung kaufen, weil meine Sachen einfach zu groß geworden sind. Mittlerweile bin ich auf 60,8 Kilo, und abgesehen vom Gewichtsverlust habe ich auch ein viel schöneres Hautbild als vorher. Nun zu meiner Beichte: Obwohl mir von allen Seiten bestätigt wird, dass ich viel besser aussehe als früher und mein Freund letztens auch meinte, dass ich jetzt genau richtig wäre, möchte ich noch weiter abnehmen. Mein nächstes Ziel sind 55 Kilo. Ich bin immer noch so unzufrieden. Auf meinem Handy sind Bilder von dünnen Mädchen gespeichert, gemeinsam mit Sprüchen wie "Nothing tastes as good as skinny feels." Anstatt mich gesund zu ernähren, esse ich kaum noch.


Meistens ist es nur eine Mahlzeit am Tag, die oft nur aus einem Joghurt besteht. Wenn ich mir dann doch mal etwas Anständiges gönne, ist mir hinterher übel und ich möchte es am liebsten gleich wieder auskotzen. Ich ekele mich dann vor mir selbst und könnte heulen. Auf der einen Seite weiß ich, dass ich meinem Körper extrem schade, auf der anderen Seite kann ich nicht mehr damit aufhören. Jeder Tag, an dem ich kaum esse, ist ein guter Tag. Aber ich merke, wie mein Körper sich quält, ich kann nachts vor Schmerzen kaum einschlafen. Meine Nieren schmerzen, meine Hüftknochen ebenfalls, ich zittere vor Hunger. Aber es fühlt sich gut an, morgens auf der Waage zu stehen und zu wissen, dass man sicher nicht mehr Gewicht als am Vortag hat. Es fühlt sich noch viel besser an, die alten Schulkollegen, die mir "Fettarsch" nachriefen, zu sehen und zu wissen, dass ich es ihnen gezeigt habe und noch weiter zeigen werde. Am Besten fühlt es sich aber an, wenn ich mir über meinen Körper streiche und die Rippen und Hüftknochen spüren kann.

Beichthaus.com Beichte #00034324 vom 15.11.2014 um 16:49:09 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Freundin isst Fleisch!

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Diebstahl Morallosigkeit Schamlosigkeit Partnerschaft Ernährung Doberlug-Kirchhain

Ich (m/25) bin überzeugter Veganer und habe seit einigen Wochen eine neue Freundin, die das jedoch leider nicht ist. An sich läuft unsere Beziehung super, ihre Ernährung ist mir aber ein Dorn im Auge. Allerdings weiß sie nicht, dass ich so denke. Wenn sie bei mir zu Besuch ist, isst sie anstandslos alles mit und hat sich auch noch nie über meine Ernährung beschwert, im Gegenteil, wenn wir bei ihr sind und sie für mich mitkocht, macht sie extra vegane Speisen für uns beide. So weit ja ganz schön, aber wenn ich nicht dabei bin, isst sie weiterhin Fleisch und sämtliche anderen tierischen Produkte. Ich beichte, dass ich manchmal, wenn wir bei ihr sind - sie lebt in einer WG - Milch, Wurst, Eier, Joghurt oder Käse, je nachdem, was sich finden lässt, mitgehen lasse und es anschließend wegwerfe. Sie denkt, ihre Mitbewohner bedienen sich an ihrem Essen und die Mitbewohner geben wiederum ihr die Schuld. Sie hatten deswegen wohl schon den einen oder anderen Streit. Nützlicher Nebeneffekt, mit dem ich am Anfang gar nicht gerechnet hatte, denn sie beschwert sich zunehmend darüber und überlegt auszuziehen. Ich habe ihr angeboten, dass sie gern zu mir ziehen kann und dann könnte ich sie vielleicht dauerhaft von meiner Lebensweise überzeugen.

Beichthaus.com Beichte #00034298 vom 10.11.2014 um 15:14:14 Uhr in Doberlug-Kirchhain (53 Kommentare).

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Der Lebensmittel-Quetscher

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Vandalismus Verschwendung Neugier Shopping Ernährung

Ich beichte, dass es mir Freude bereitet, Lebensmittel in der Verpackung zu zerquetschen. Das hat viele Gründe. Zum einen wäre das der Spaß am "matschen" - Mozzarella eignet sich perfekt dafür! Ich gehe also schon mit einer gewissen Vorfreude zum besagten Regal, nehme mir einen Mozzarella heraus und zerquetsche ihn in der Packung so sehr, dass der Inhalt danach die Konsistenz eines Smoothies hat. Dann lege ich ihn zurück. In freudiger Erwartung, dass irgendein Kunde genau diesen besagten Mozzarella kaufen will, und dann angewidert feststellt, dass irgendein Idiot mutwillig Lebensmittel zerstört, während man danebensteht und sich das ganze Schauspiel reinzieht. Außer Mozzarella kann man auch Reis, Fondant und Marzipan, eigentlich alles in flexiblen Verpackungen auf diese Weise unbrauchbar machen. Ich habe schon viele, viele Lebensmittel auf dem Gewissen und bin mir auch bewusst, dass das eine total unsinnige und dämliche Art ist, mit ihnen umzugehen. Aber irgendwie kribbelt es mich immer in den Fingern. Da der "Rausch" irgendwann verfliegt und das schlechte Gewissen überwiegt, runde ich meine zu zahlenden Beträge oft auf - als Entschädigung, Neubeschaffungskosten oder Ähnliches. Wenn sich die Kassiererinnen dann für diesen Zug bedanken, ist meine Schadenfreude am größten. Ich bin ein Arschloch, aber irgendwie geht es mir gut damit.

Beichthaus.com Beichte #00034263 vom 06.11.2014 um 07:29:29 Uhr (16 Kommentare).

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Geschenkte Pizza

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Diebstahl Morallosigkeit Selbstsucht Völlerei Ernährung Königsmoor

Ich möchte beichten, dass ich mir in meiner Schulzeit immer Pizza "schenken" ließ. Das Ganze funktionierte so: Direkt neben der Schule war eine kleine Pizzeria, bei etwa 400-500 Schülern war diese natürlich stark besucht. So stark, dass die dort gern mal den Überblick verloren. Normalerweise ging man rein, gab dem Kellner bzw. Kassierer fünf Euro und wartete direkt vor dem Tresen, bis die gewünschte Pizza kam. Aber natürlich stehen dann regelmäßig an die 30 Schüler vor dem Tresen. Ich ging mal mit einem Kollegen mit und habe selbst nichts bestellt - damit es schneller geht, habe ich mit ihm angestanden. Ich bekam dann die Pizza, ging raus und sah ihn bereits genüsslich seine Pizza essen. Da es so voll war, verging da drin massig Zeit - dann wieder reinzugehen und die Pizza zurückzugeben war mir ehrlich gesagt zu blöd, weshalb ich sie einfach gegessen habe. Dann habe ich eben hin und wieder mein Geld vergessen, oder hatte nicht genug und habe mich wieder beschenken lassen. Irgendwann nahm ich dann einfach gar kein Geld mehr mit und ließ mich nur noch beschenken. Ist es noch Diebstahl, wenn man es mir in die Hand drückt? Ich habe ja nicht danach gefragt - ich stand doch nur am Tresen und habe gewartet.

Beichthaus.com Beichte #00034259 vom 05.11.2014 um 18:39:40 Uhr in Königsmoor (11 Kommentare).

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