Ich zerstörte mein Leben wegen eines Abenteuers

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Selbstsucht Verrat Dummheit Verzweiflung Familie

Ich (w/29) muss meine Geschichte mitteilen. Ich leide jetzt seit knapp neun Monaten an einer ausgeprägten Panik-Störung und hoffe, zumindest etwas Erleichterung zu bekommen, wenn ich die Geschichte meines Lebens beichte, die mich, meinen Mann und unser Leben für immer veränderte. Noch immer fällt es mir schwer, alles so anzunehmen, wie es ist. Es folgt die Kurzform der Scheiße, die ich gebaut habe. Ich hoffe, es ist einigermaßen nachvollziehbar. Ich bin mit meinem Partner seit neun Jahren zusammen, wir haben uns mit der Zeit ein schönes, geregeltes Leben aufgebaut. Kleine Wohnung, alle Dinge, die wir uns wünschten. Ich war nie besonders hübsch, mein Mann liebte und liebt mich trotzdem. Bei 102,4 Kilo zog ich die Reißleine und nahm knapp 3 Kilo ab, wechselte den Job und bekam mehr Kundenkontakt. Ich fühlte mich attraktiv, zufrieden und gemocht. Montagearbeiter besuchten mich jeden Tag in der Bäckerei, in der ich arbeitete. Und einer blieb. Irgendwann verließ ich meinen Mann, weil mir mein Leben zu langweilig vorkam und mir der neue Typ mehr Spannung versprach.

Drei Monate lebte ich wild mit dem Neuen zusammen, reduzierte mich in kürzester Zeit auf ein Hausmütterchen, Fickstück, Geldgeberin und Köchin. Ich gab mich für den Typen auf und merkte es nicht. Ich akzeptierte Dinge, wie beispielsweise Drogenkonsum in meiner Wohnung. Undinge, mit denen ich niemals Kontakt in meinem Leben hatte und wollte. Dann wurde ich schwanger. Natürlich verpisste sich der Typ, ich wurde der Lacher bei der Arbeit, unter den Montagearbeitern und vor mir selbst. Nur mein Mann, den ich für diesen Ausbruch meiner späten Jugend verlassen hatte, blieb. Er stand hinter mir, sagte, er werde der Vater dieses Babys. Er ging zu jeder Untersuchung mit, half mir in der schwierigen Schwangerschaft, wurde beinahe Witwer mit Kind bei der Geburt "unserer" Tochter und erträgt seitdem meine Panikattacken.

Und was soll ich sagen? Natürlich fühle ich mich schlecht. Weil ich ihn für einen Junkie verlassen habe. Weil ich für eine dämliche Affäre mein Leben aufgegeben habe. Er hat mich mit dem Kind gewollt, hat mir alles verziehen, Absolution gegeben. Trotzdem schäme ich mich jeden Tag. Könnt ihr das verstehen? Ich haue ab, kehre mit dem Kind eines anderen zurück und sein Herz ist so heilig und rein. Er liebt mich einfach und freut sich jeden Tag über unsere Familie. Und ich kann das nicht annehmen, weil meine Scham so groß ist. Weil er mein Heiliger ist. Meine Tochter ist ein Gottesgeschenk. Und ich bin die schmutzige Sünderin. Ich wollte nie die Böse sein. Jetzt muss ich mit der Scham und dem Wissen, was für einen Schmerz ich verursacht habe, leben. Schwangerschaft und Geburt waren eigentlich Strafe genug - ich habe das fast mit dem Leben bezahlt. Vielleicht reicht die Strafe aber noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038120 vom 22.04.2016 um 21:34:18 Uhr (22 Kommentare).

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Hochzeit wegen meiner Schwangerschaft

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Lügen Fremdgehen Feigheit Selbstsucht Schwangerschaft

Ich bin nun schon fast seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Allerdings liebe ich ihn nicht wirklich. Er ist mehr ein guter Freund für mich. Allerdings gibt er mir einen sorgenfreien Lebensstandard. Er macht mir Geschenke, ich wohne mit in seinem großen Haus, fahre eines seiner Autos und er gibt mir das nötige Kleingeld. Ich muss nicht mal nebenbei arbeiten. Im Gegenzug bekommt er das von mir, was ein Mann braucht. Er liebt mich abgöttisch und das sagt er mir auch immer wieder und zeigt es mir auch.



Ich habe ein schlechtes Gewissen, aber eher deswegen, weil ich ihm gegenüber kein schlechtes Gewissen habe. Dann hat sich rausgestellt, dass ich schwanger bin, aber nicht von ihm, sondern von meinem Liebhaber. Ich habe darüber auch schon mit ihm gesprochen und er meinte, dass ich meinem Freund einfach erzählen soll, ich sei schwanger. Er würde sofort davon ausgehen, dass das Kind von ihm ist und ich müsste ihn daher nicht anlügen. Als ich meinem Freund dann gesagt habe, ich sei schwanger, hat er mir einen Antrag gemacht. Wir werden dann wohl heiraten. Ich beichte also, dass ich einen Mann heirate, den ich nicht liebe - zum Wohle des ungeborenen Kindes.

Beichthaus.com Beichte #00038119 vom 22.04.2016 um 18:27:24 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Pleite in einer fremden Stadt

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Trunksucht Diebstahl Feigheit Last Night

Ich (m/28) möchte hiermit beichten, dass ich vor drei Wochen, zu Monatsanfang, etwas Verwerfliches getan habe. Ich war in einer Kneipe und hatte mit meinem Kumpel, dem Wirt, gegen halb elf das Schnapseln auf seine Kosten angefangen, was wir immer tun, wenn keine Gäste mehr da sind. Es war ein Wochentag und daher schon ab 22.00 Uhr wenig los. Als er gerade meinte, dass er bald zu machen würde, kam eine Frau in den Laden. Klein, ganz niedlich anzusehen und genauso besoffen wie ich. Sie bestellte einen Cocktail und wir kamen ins Gespräch. Danach gingen wir rauchen und dann habe ich bis zum Morgen nur noch Bruchstücke im Kopf. Dass es zum Sex kam, ist klar, aber Nebensache. Jedenfalls wachte ich am nächsten Morgen mit einem extrem dicken Kopf und einem Geschmack im Mund auf, als hätte ein Babydrache reingepinkelt. In einem fremden Bett. Ich stolperte ins Bad, duschte schnell, weil das da immer hilft, und sah dabei aus dem Fenster. Eine mir nur vage bekannt vorkommende Umgebung sprang mich an. Eine ziemlich hässliche Hochhaussiedlung, um genau zu sein. Im Wohnzimmer sah ich drei leere Billig-Weinflaschen und (zum Glück) eine aufgerissene Kondompackung auf dem Tisch. Ich wunderte mich kurz, dass wir es noch so haben krachen lassen, aber dann wollte ich mich wieder hinlegen.

Aber nichts da. Die Frau, die nun gar nicht mehr so niedlich wirkte, war schon wach und erklärte mir, dass ich nun gehen müsse, da ihr Sohn in einer Stunde von der Klassenfahrt zurückkäme. Es war ja auch schon früher Nachmittag. Sie würde jetzt duschen gehen und ich solle einfach die Tür ins Schloss ziehen. Da fragte ich, in welchem Stadtteil von Augsburg wir uns denn befinden würden und wo die nächste Haltestelle ist. Da lachte sie dreckig und erklärte mir, dass wir uns nicht mehr in Augsburg, sondern in München befinden würden und dass uns eine Freundin von ihr mit dem Auto hergebracht hätte. Diese hätte geschäftlich in Augsburg zu tun gehabt und sie hatte so lange eine Kneipentour gemacht. Ihre Freundin wäre auch nicht begeistert gewesen, dass sie in der Nachbarstadt einen fremden Mann aufgegabelt hätte, aber naja. Die Gegend kam mir deswegen bekannt vor, weil in meiner Jugend mal ein guter Freund von mir mit seiner Familie hier gelebt hatte.

Dann verschwand sie im Bad. Ich trank derweil noch ein Glas Wein, um den Kater etwas wegzubekommen, da fiel mir etwas siedend heiß ein: Ich war pleite und allein in einer anderen, wenn auch nicht ganz fremden, Stadt. Ich wusste vom Vorabend, dass ich zwar meinen Geldbeutel bei mir trug, aber nur 15 Euro und keine EC-Karte mitgenommen hatte, um mein Limit nicht zu überschreiten. Das reicht in meiner Stammkneipe für sechs Bier, und da ich immer schon zu Hause etwas vorglühe, bevor ich rübergehe, ist das genug, selbst für mich. Und tatsächlich hatte ich nur Kleingeld für vielleicht zwei Euro im Geldbeutel. Also suchte ich ihre Hose, griff mir den Geldbeutel und nahm mir 25 Euro für ein Zugticket und, nach kurzem Zögern, noch 20 Euro so raus, ehe ich verschwand. Zwei Stunden später sank ich gerade in mein Bett, als mein Handy piepte. Sie meinte, sie würde jetzt zur Polizei gehen und mich anzeigen. Antworten war nicht möglich, sie hatte mich sofort geblockt. Naja, das ist jetzt drei Wochen her und es kam nichts von den Herren in Grün. Aber ein schlechtes Gewissen hatte ich dennoch. Sie war aber nicht pleite, in dem Geldbeutel befanden sich noch mehrere Hunderte Euro.

Beichthaus.com Beichte #00038111 vom 21.04.2016 um 14:11:29 Uhr (17 Kommentare).

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Die Heldin mit der Kindergarten-Tasche

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Gewalt Zorn

Ich habe einen Mann geschlagen. Er hat die KIGA-Tasche meines Sohnes genommen und ging seelenruhig weiter. Als ich gefragt habe, was das solle, grinste er mir ins Gesicht und meinte, sein Sohn wolle die Tasche haben und ich Schlampe solle meinem Bastard eine andere […]
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Beichthaus.com Beichte #00038110 vom 21.04.2016 um 13:42:46 Uhr (23 Kommentare).

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“Folge

Die eifersüchtige Fremdgeherin

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Eifersucht Ehebruch Fremdgehen Selbstsucht

Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich angreift, ich muss etwas loswerden: Ich bin supereifersüchtig auf alles und jeden, der mit meinem Mann (44) zu tun hat. Und das schon seit sechs Jahren. Es ist meine zweite Ehe. Bei meinem ersten Mann (zwei Jahre verh.) war ich ebenfalls so eifersüchtig. Aber zurecht, denn er hat mich betrogen. Und nun kommt mein größtes Problem: Ich bin diejenige, die immer die Kurzaffären und Flirtereien hat. Ich lasse selten etwas aus. Früher noch in Diskotheken und heute auch viel übers Internet. Ich vereinbare auch Treffen, allerdings nicht regelmäßig. Nur so 3-4 Mal im Monat und da geht es mir dann auch nicht nur um den Sex, sondern auch darum, dass mich dieser Mann besonders toll findet, mir Geld gibt und hübsche Dinge kauft, für die mein Mann zu geizig ist.

Und dass ich es heimlich mache, gibt mir auf der einen Seite einen großen Kick, außerdem macht es mich an, dass wir Dinge tun, die ich nie mit meinem Mann tun will. Meine erste Ehe hat mein erster Mann beendet, nachdem er herausfand, dass ich eine Affäre habe. Mein zweiter Mann weiß zwar, dass ich eine Affäre während meiner ersten Ehe hatte, aber er weiß nicht, dass es eigentlich mehrere Kurzaffären waren und er soll es auch nicht wissen, denn es hat lange gedauert, bis er mir vertraut hat. Er wird von mir ja auch schon permanent kontrolliert und genervt, dass er keinen Nerv und keine Zeit hat, es bei mir zu tun. Wenn er zum Beispiel einer anderen Frau hinterher guckt, lasse ich ihn zur Strafe ein paar Wochen nicht mehr ran, für mich ist das nicht so schlimm - ich hole es mir ja sowieso woanders.

Ich bin eifersüchtig auf jede Frau, mit der er zu tun hat, dabei weiß ich, dass er 100 Prozent treu ist. Bitte verurteilt mich nicht, denn ich habe sehr, sehr lange überlegt, ob ich es schreiben kann, denn ich habe mich bisher nur einer Freundin anvertraut, die aber leider nur rumgezickt und mir sogar auch noch Vorwürfe gemacht hat. Nun geht es vor allem darum, dass ich ihn schon ein Paar Wochen mit seinem Chef betrüge, damit er befördert wird und ich mehr Geld zum Shoppen habe. Ich bin zufrieden mit meinem Mann, aber er will nicht sehr häufig mit mir schlafen und allgemein behandelt er mich eher so, als ob ich nicht hübsch wäre. Ich kann das nicht so genau erklären und bitte gebt mir nicht den Rat, mich zu trennen, denn das möchte ich keineswegs, da ich meinen Mann sehr liebe. Wir haben auch zwei Kinder (4 und 3) zusammen, außerdem müsste ich dann arbeiten gehen und dafür bin ich nicht gemacht. Aber ich denke, da ich nur Kurzaffären habe und keine Beziehungen zu diesen Männern aufbaue, kann man mir vielleicht vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00038109 vom 20.04.2016 um 22:45:29 Uhr (43 Kommentare).

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