Mobbing ohne Ende

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Gesundheit Schule

Vor Kurzem hatte ich körperliche Beschwerden und ein Junge aus meiner Klasse musste wegen ähnlicher Gründe operiert werden. Diese Person war in der Klasse nicht sehr beliebt und wurde von vielen - teilweise auch von mir - ein wenig gemobbt. Als ich nun diese Beschwerden hatte, betete ich, dass es nicht das ist, was er hatte und wollte ihn daraufhin komplett in Ruhe lassen. Dies klappte auch sehr gut, jedoch hielt er neulich ein Referat und war auch vorher dafür bekannt, oft "Ähm" zu sagen. Jedenfalls haben Freunde und ich diese gezählt und ihm hinterher die Anzahl gesagt. Es schien ihn nicht sehr gestört zu haben, da er nur etwas über sich selbst lachte. Dennoch tut es mir leid, dass ich mein "Versprechen" gebrochen und ihn auch vorher schon gemobbt habe.

Beichthaus.com Beichte #00034888 vom 17.01.2015 um 17:23:57 Uhr (3 Kommentare).

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Der gute Ruf der Dorfmatratze

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Peinlichkeit Maßlosigkeit Maßlosigkeit Schule

Ich (w/23) war das, was man als eine Dorfmatratze bezeichnen würde. Im zarten Alter von 17 durfte fast jeder Teenie in meinem privaten Umfeld mich durchnageln. Wahrscheinlich hatte ich in der Zeit zu wenig Selbstbewusstsein und suchte mir daher auf diese Weise meine Bestätigung. Die Jungs machten mir auch immer Geschenke, wenn ich mit einem in der Kiste war oder obszöne Bilder von mir verschickte. Aus diesem Grund fühlte ich mich schon besser, aber dann holte mich mein Ruf ein. In der Schule hatte fast jeder Nacktfotos von mir auf seinem Handy, obwohl ich sie nur an ungefähr 20 Leute verschickt hatte. Bald kamen noch anstößige Bemerkungen in den Schulfluren wie "Blowjob für zehn Kaugummis?", andere wiederum fanden es lustig, meinen Orgasmus nachzuahmen. Von da an wusste ich einfach nicht weiter. Ich überzeugte meine Eltern von einem Schulwechsel, weil auf einer anderen Schule das Angebot der Leistungskurse größer war. Natürlich war das eine Lüge, aber meine Eltern waren die Letzten, die meinen Ruf hätten erfahren sollen. Mit 19 Jahren machte ich mein Abitur und sonst lief auch alles wie geplant. Was ich eigentlich sagen will? Ihr Mädchen da draußen, es ist besser nicht so viele Sexualpartner zu haben, sonst seid ihr nur noch die Dorfmatratze!

Beichthaus.com Beichte #00034887 vom 17.01.2015 um 13:41:46 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Der Judenstern

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Dummheit Peinlichkeit Ignoranz Kinder Schule

Ich muss etwas beichten, was mir heute sehr leidtut, da es vor allem meinem Sohn geschadet hat. Mein Mann hat einen leichten südländischen Einschlag, weshalb die Hautfarbe meiner beiden Kinder etwas dunkler ist, als gewöhnlich. Als mein Sohn etwa neun oder zehn Jahre alt war, fingen einige Klassenkameraden an, ihn wegen seines dunkleren Teint als "Juden" und seinen besten Kumpel, der ihm wohl etwas hörig war, als "Judenknecht" zu bezeichnen. Das ging eine ganze Zeit so, bis ich irgendwann auf die Idee kam, die frechen Gören etwas zu beschämen und sie von ihren gedankenlosen Bezeichnungen abzubringen. Ich nähte auf den Pullover meines Sohnes einen nachgemachten Judenstern und schickte ihn damit in die Schule, um den anderen Schülern die Diskriminierung, die sie gegenüber meinem Sohn an den Tag legten, vor Augen zu führen. Mein Sohn war keineswegs begeistert, akzeptierte den Aufnäher jedoch, als ich ihm Sinn und Zweck erklärte.


Nachmittags erhielt ich dann einen Anruf von der Lehrerin meines Sohnes. Sie erzählte, dass dieser Judenstern ein regelrechtes Gelächter in der Klasse ausgelöst habe und die Verspottung meines Sohnes und seines Freundes noch sehr verstärkt hatte. Ihr sei es kaum möglich gewesen, ordentlich Unterricht zu machen. Ich schämte mich vor der Lehrerin angesichts meiner naiven Idee in Grund und Boden. Als Sozialpädagogin hätte ich einfach besser wissen müssen, wie kleine Kinder so ticken können. Heute, fast zehn Jahre später, ist mir diese Aktion noch immer sehr peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00034885 vom 16.01.2015 um 23:32:27 Uhr (21 Kommentare).

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Die Lehrerin die Döner hasst

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Zwietracht Engherzigkeit Rache Ernährung Schule Hannover

Ich (w) habe etwas sehr Kindisches getan, ich habe nämlich einen Mob gestartet. Es gibt eine Lehrkraft an unserer Schule, die ein ziemliches Miststück ist. Nicht nur zu mir, sondern auch zu ihren anderen Schülern sowie zu den Lehrkräften ist sie so. Von ihren ungerechten Notenschlüsseln mal abgesehen macht sie einem das Leben schwer, wo es nur geht - sie lässt sich nicht davon abbringen, einen Schüler auch mal einen Deppen zu nennen. Auch Beschwerden beim Rektor bringen nichts: "Frau F. wird schon ihren Grund haben." Sie macht uns regelmäßig zur Sau: "Wie kann man nur so blöd sein und ständig sein Zeug vergessen?!" Ok, ich hatte zum zweiten Mal in diesem Schuljahr mein Heft vergessen, aber das ist doch noch lange kein Grund, mich so zu beleidigen. Ich bin eine normal ordentliche Schülerin, von mir kann man nicht behaupten, dass ich ständig mein Zeug vergesse und normalerweise bin ich eigentlich immer recht höflich und freundlich. Meine und eine weitere halbe Klasse haben allerdings das Pech, bei ihr am Mittwoch drei Stunden des Nachmittags verbringen zu müssen.


Nun, es geht mit knapp 35 Computern in einem Raum zu, dadurch wird es im Sommer immer sehr heiß. Sie sträubt sich dagegen, ein Fenster zu öffnen, das bringt ihrer Meinung nach nichts und wir schwitzen teilweise bei bis zu 40 °C in diesem Raum. Nun haben wir es ihr heimgezahlt. Sie will nicht, dass wir Döner vor ihrer Unterrichtsstunde essen, denn sie vertrage den "Maulgeruch" der Schüler nicht. Wir 34 Schüler, durch mich angestachelt, haben uns nun jeder in der Mittagspause genüsslich einen Döner reingezogen - die 34 Döner haben wir am Tag zuvor bestellt, damit wir sie pünktlich verspeisen können. Und dann ging es los! Nach ungefähr einer halben Stunde stöhnte sie schon arg und nach einer Stunde rannte sie dann hinaus in die gegenüberliegende Toilette und, laut Hausmeister, übergab sie sich dann. Ich beichte also diese blöde und kindische Aktion. Ich bitte um Absolution, ich werde es nie wieder tun!

Beichthaus.com Beichte #00034845 vom 12.01.2015 um 18:04:32 Uhr in 30161 Hannover (Fundstraße) (12 Kommentare).

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“Beichte

Geschenktes Abitur

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Zorn Ungerechtigkeit Rache Schule

Ich (m) habe letztes Jahr mein Abitur geschafft, mit mir hundert andere Schüler. Ich hatte immer solide 10 Punkte, gab damit auch nie an. Jedoch gab es im Jahrgang dieses eine Mädchen, die Tochter des Direktors, das absolut kein Mathe konnte - nicht mal das 1x1. Ob aus Faulheit oder Dummheit weiß ich bis heute nicht. Eigentlich hätte sie durch ihre 0-Punkte-Klausuren in Mathematik durchfallen müssen, konnte aber durch ein lächerliches Referat am Ende jedes Halbjahres immer fünf Punkte bekommen und wurde zum Abitur zugelassen. Generell ruhte sie sich auf dem Status "Direktoren-Tochter" aus.


Ich habe mit guten und schwachen Mitschülern Lerngruppen gebildet, einige schwache Schüler haben ihr Abitur geschafft, einige wenige leider nicht. Am Tag der Zeugnisausgabe bekamen wir einzeln unser Abitur. Das Mädchen kam jubelnd aus dem Klassenraum und ich sagte zu ihr: "Wäre dein Vater nicht Direktor, hättest du es eh nicht geschafft." Sie schaute mich nur grinsend an: "Natürlich nicht!", warf ihr hellblondes Haar zur Seite, rückte ihre Brüste zurecht und stolzierte davon. Ich hatte nur Verachtung übrig, denn manche haben sich wirklich angestrengt und sind trotzdem gescheitert. Ich habe diese Sache den Studiendirektoren und der Landesschulbehörde gemeldet. Ich weiß nicht, ob der Sache nachgegangen wurde, ob das Abitur aberkannt wurde und ob das im Nachhinein überhaupt möglich ist. Jedoch hoffe ich, die Meldung hat ihr wenigstens schlaflose Nächte bereitet und dass sie spätestens im Studium auf die Schnauze fällt.

Beichthaus.com Beichte #00034841 vom 12.01.2015 um 13:05:36 Uhr (19 Kommentare).

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