Kein Respekt vor unverschämten Omas

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Engherzigkeit Zorn Ungerechtigkeit 50+ Bahn & Co.

Ich (w/25) fuhr gestern Nachmittag, nach der Arbeit, mit dem Bus nach Hause. In unseren Bussen ist es so, dass direkt hinter dem Fahrer ein Doppelsitz ist und schräg hinter ihm ein Einzelsitz. Ich saß im Einzelsitz, im Doppelsitz saß am Fenster ein etwa neun- oder zehnjähriger Junge und daneben eine Frau um die 30. Dann stieg eine ältere Dame ein (etwa 75 bis 80 Jahre). Ich habe ihr meinen Platz angeboten. Sie meinte dann: "Nee, der Junge da kann doch aufstehen!" Ich erwiderte, dass das für mich gar kein Problem sei, und der Junge kann ja auch nicht so einfach aufstehen, er sitzt ja am Fenster. "Ich würde ja aufstehen, aber ich komme nicht vorbei", erwiderte da der Junge, und klang total lieb und höflich, aber ein wenig eingeschüchtert. Man muss dazu sagen, dass die 30-Jährige alles mitbekommen hat und nicht einmal auf die Idee kam, sich für das Geschehene zu interessieren. Sie tippte mit gelangweiltem Blick auf ihrem Handy herum.


"Ist schon okay, ich stehe doch auf", erwiderte ich aufmunternd. Da keifte die Alte los, wie wenig Respekt die Kinder doch heute hätten, in ihrer Kindheit hätte es etwas hinten draufgegeben, wenn man als Kind gewagt hätte, sitzen zu bleiben und einen Erwachsenen aufstehen zu lassen. Das hat sie in die Richtung des Jungen gemeckert. Ich habe nur einen verächtlichen Blick auf die Alte und die 30-jährige Trulla neben dem Jungen geworfen und habe mich dann ein paar Sitze weiter hinten hingesetzt. Als ich aussteigen wollte, saß die frustrierte, grauhaarige Schrapnell noch immer auf dem Einzelsitz und der Kleine noch immer im Sitz daneben. Ich bin zu ihm hin, hab ihm angegrinst und ihm in einer Lautstärke, die die Alte hören musste, gesagt, dass er sich überhaupt keine Gedanken machen soll, er hat tolle Eltern, tolle Freunde, die ihn alle mögen, weil er so ein lieber Kerl ist, und die hat niemanden, weil sie seit ihrer Kindheit eine unfreundliche Person ist, die anderer Leute fertigmacht.


Ich war von meiner Erklärung noch mehr überzeugt, als ich sah, dass der Junge Tränen in den Augen hatte und mit einem Mal wieder gelacht hat. Beim Aussteigen zeigte mir der Busfahrer einen Daumen nach oben. Ich habe Respekt vor fast jedem, aber es gibt Leute wie diese alte, da kann ich einfach keinen haben. Selbst Respekt einfordern, aber sich nicht benehmen können. Und Verbitterung ist keine Entschuldigung. Meine Großeltern und andere alte Menschen, die ich kenne oder kannte, haben durch den Krieg und die Zeit danach viel Leid erlebt und sind trotzdem nicht so gemein geworden, sondern menschlich geblieben. Ich bitte um Vergebung, dass ich einer alten, hilflosen Person so etwas an den Kopf geworfen habe.

Beichthaus.com Beichte #00037649 vom 20.02.2016 um 10:46:26 Uhr (11 Kommentare).

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Gewalttätige Rabenmutter

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Gewalt Verrat Hass Kinder

Nach einigen gemeinsamen Wochenenden mit den Kindern meines Verlobten vertrauen die beiden Süßen mir sehr. Vor ungefähr einem Monat erzählten sie mir, dass ihre Mama ihnen gegenüber schon das eine oder andere Mal gewalttätig war. Beim ersten Mal habe ich die Mutter […]
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Beichthaus.com Beichte #00037623 vom 17.02.2016 um 12:54:26 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Verdacht auf Läuse

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Ignoranz Unreinlichkeit Gesundheit

Vor einigen Wochen warnte uns ein befreundetes Pärchen vor Kopfläusen, denn sie hatten bei ihren beiden Söhnen welche gefunden, nachdem in der Klasse ihres älteren Sohnes Läuse aufgetreten waren. Und wie sicherlich viele wissen, verbreiten sich diese Biester, vor allem unter Kindern, recht schnell. Ich besorgte daraufhin einen Nissenkamm und durchsuchte meine Kinder und mich gründlichst, zumal der jüngere Sohn unserer Freunde und unser Sohn in der gleichen Kindergartengruppe sind. Aber ich fand trotz penibler Sucht weder Läuse noch Nissen in unserer Familie. Noch am gleichen Wochenende - unsere Freunde hatten zwei Tage zuvor bereits ihre Läusekur gemacht - waren meine Tochter und ich kurz zu Besuch, ich saß dort auf dem Sofa, deren kleinen Sohn auch mal kurz auf meinem Schoß.


Jetzt endlich zu meiner Beichte: Am andern Tag fand ich bei einer nachträglichen Routineuntersuchung meiner Haare eine Laus. Ich habe sie zermalmt, weggeworfen und niemandem etwas gesagt. Normalerweise sollte man nach dem Auffinden auch nur einer Laus sofort eine Haarkur mit einem Mittel aus der Apotheke machen. Ich hatte aber echt keine Lust darauf und fand sonst, auch nach Durchgehen des gesamten Haares mit dem Nissenkamm, nichts! Stattdessen schwieg ich über das Auffinden jener Laus, untersuchte auch meine Kinder immer wieder gründlich. Und nur, wenn ich jetzt noch daran denke, muss ich mich umgehend am Kopf kratzen.

Beichthaus.com Beichte #00037621 vom 17.02.2016 um 11:43:38 Uhr (2 Kommentare).

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Ist Hygiene wirklich so wichtig?

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Faulheit Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Ich möchte beichten, dass ich ein unglaubliches Schwein bin. Kurz zu mir, ich bin mittlerweile 26 Jahre alt und bin Logopädin. Meine Familie stammt ursprünglich aus Russland und ich bin sehr konservativ aufgewachsen. Ich war immer eine gute Schülerin und habe mich auch immer sozial und in der Kirche engagiert. Jedoch gab es da immer eine Sache, die nicht so ganz ins Bild des ordentlichen Mädchens passte, auch wenn mich fast nie jemand darauf angesprochen hat. Es waren nicht Partys oder Drogen, es war meine schreckliche Faulheit, wenn es um Körperhygiene ging.


Bereits als Kind war ich sehr unhygienisch, bin manchmal eine Woche lang nicht duschen gegangen oder habe meine Socken nicht gewechselt. Körperpflege war für mich immer lästig. Als ich so in der sechsten Klasse war, habe ich angefangen, immer unhygienischer zu werden. Irgendwann ging ich dann nur noch jede zweite Woche duschen, habe mir nur einmal in der Woche die Unterwäsche gewechselt und aufgehört Deo zu benutzen. Ich war zur damaligen Zeit sogar noch im Sportverein (Akrobatik und Ballett), allerdings hatte ich selbst nach dem Sport nicht das Gefühl, das ich jetzt eine Dusche bräuchte. Irgendwann habe ich dann alles immer weiter hinausgezögert. Das Ganze ging so, bis ich 16 war. Nachdem ich immer weniger Zeit für Sport hatte, bin ich ein bisschen auseinandergegangen und habe mich dadurch eklig gefühlt. Nur das hat es geschafft, meine schlechte Angewohnheit zu durchbrechen. Irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich eingesehen habe, dass dieses Verhalten einfach nur ekelhaft ist.


Außerdem fand ich es auf eine abartige Weise faszinierend zu sehen, wo die Grenzen lagen. Meine Rekorde: Die gleichen Socken sechs Wochen tragen, zwei Monate nicht Duschen, die Haare zwei Wochen lang nicht waschen. Ich trug auch einmal einen ganzen Monat lang die gleiche Unterhose. Manchmal habe ich auch nach dem Duschen die gleiche Wäsche wieder angezogen. Außerdem habe ich mir immer sehr gut die Zähne geputzt, weswegen man bei meinem Anblick wahrscheinlich nicht gleich gesehen hat, wie sehr ich mich gehen lasse. Die Hände habe ich mir fast nie gewaschen, auch nicht wenn ich auf dem Klo war, weswegen ich wahrscheinlich eine ziemliche Bakterienschleuder war. Krank war ich allerdings nicht oft. Für die Haare habe ich meist Trockenshampoo benutzt, außerdem sind sie ziemlich dick, was das Haarewaschen sehr mühsam macht.


Wenn ich so zurückdenke, finde ich es wirklich erschreckend, dass ich fast meine ganze Jugend lang meinen Körper schlecht behandelt habe. Ich wurde genau zwei Mal darauf angesprochen: Einmal von meiner Mitschülerin in der siebten und einmal von meiner Freundin in Sport. Von besagter Mitschülerin habe ich auch einen Zettel bekommen, auf dem "Nasty stinkt" stand, was ich damals aber noch nicht wirklich ernst nahm. Ich habe mich immer rausgeredet, weil es mir eigentlich richtig peinlich war. Meinen Eltern ist es auch manchmal aufgefallen, wenn ich beispielsweise immer die gleichen Socken anhatte, aber ich habe immer die Wäsche meiner Schwester in den Wäschekorb getan, damit meine Mutter keinen Verdacht schöpft. Ich weiß nicht, ob ich gestunken habe, aber ich hab mich nur selten so empfunden. Meinen ersten Freund hatte ich übrigens mit 19 Jahren.


Ich weiß nicht, was in meinem Kopf falsch ist, dass es mir so schwer fällt, hygienisch zu sein. Noch heute kämpfe ich mit mir, wenn es um solche Sachen geht, aber mittlerweile kann ich mich zusammenreißen. Es tut mir im Nachhinein wahnsinnig leid, dass meine Mitmenschen das ertragen mussten und dass ich so schlecht mit meinem Körper und meiner Gesundheit umging.

Beichthaus.com Beichte #00037618 vom 16.02.2016 um 17:05:59 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich will doch nur eine väterliche Umarmung!

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Feigheit Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/26) habe durch Zufall längere Zeit bei der Kommune mit einem dort arbeitenden Mann zu tun gehabt. Es handelt sich um den Vorgesetzten der Dame in dem Büro, der dazukam, da es ein kleines Problem mit meinem Antrag gab. Ich habe gemerkt, dass er mich die ganze Zeit schüchtern angelächelt hat. Ich fand das etwas beklemmend. Der Mann konnte sehr gut mein Vater sein. Ich hatte ihn dann eigentlich schon wieder vergessen, als ich etwa zwei Wochen später noch einmal zur Kommune musste. Dort bin ich ihm wieder begegnet, dieses Mal auf dem Flur, und er sah mich wieder so verlegen lächelnd an. Und irgendwie bekam ich dann auch einen "Stoß." Äußerlich war er absolut nicht das, das man als Adonis bezeichnen würde. Sehr groß, etwa 2 Meter, spindeldürr, recht seltsam zurückgekämmte Haare und das ganze Gesicht voller Aknenarben. Doch dafür kann er ja nichts, und er hatte so eine sympathische, liebevolle Art, die ich direkt bemerkt habe. Er war aber viel zu verlegen, um mir etwas zu sagen.


Er ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen und ich habe ihn zwei Tage später aufgesucht, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich habe zunächst so getan, als hätte ich noch eine Frage, aber seine Blicke waren wieder dieselben und ich habe dann gefragt, ob er nicht Lust hat, mit mir einen Kaffee trinken zu gehen. Er strahlte über das ganze Gesicht. Wir haben uns wunderbar miteinander unterhalten und am nächsten Tag hat er sich mit zu sich genommen. Er hat ein großes Haus mit einem wunderbaren Garten. Als wir dann an dem Abend bereits nebeneinander im Bett lagen, war ich fasziniert, wie liebevoll und gleichzeitig leidenschaftlich er doch ist. Obwohl er so wirkt, als hätte er keine Erfahrungen mit Frauen, war es das Schönste, das ich jemals mit einem Mann erlebt habe.


Nach etwa zwei Wochen kam dann aber doch die Ernüchterung. Ich fühlte mich mehr und mehr unwohl, wenn ich in dem großen Doppelbett lag, neben einem Mann, den ich nach wie vor sehr, sehr mochte, aber eben wahrscheinlich doch mehr als warmherzigen, väterlichen Freund. Es war etwas Neues, von einem so viele Jahre älteren Mann so liebevoll und zärtlich geküsst, gestreichelt und zum Höhepunkt gebracht zu werden, und ich hatte mich auch verliebt. Aber das ging so schnell wieder, wie es gekommen war. Meine Beichte? Ich traue mich nicht, ihm das zu sagen. Ich habe ihn sehr gern und will ihm nicht wehtun. Also tue ich weiterhin so, als würde ich seine Zärtlichkeiten im Bett genießen, obwohl ich von ihm eigentlich nichts mehr will, als väterlich in den Arm genommen zu werden. Ich spüre, dass er mich wirklich liebt und wenn er, wie so oft, sagt, dass ich der Glücksfall seines Lebens bin, dann kann ich einfach nicht sagen, dass das Verhältnis so, wie es jetzt ist, nicht weitergehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00037606 vom 14.02.2016 um 19:25:44 Uhr (14 Kommentare).

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