Warum kann er nicht gut aussehen?

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Eitelkeit Verzweiflung Feigheit Partnerschaft

Ich finde meinen Freund so unattraktiv. Wir sind nun seit drei Jahren zusammen und charakterlich ist er auch genau das, was ich mir wünsche, optisch allerdings alles andere. Ich ertappe mich immer öfter dabei, wie ich mir Dinge denke wie: "Er sieht so scheiße aus", oder "Verdammt, geh doch einmal in deinem Leben zu einem guten Friseur, das sieht so schrecklich aus", oder "Toll, schon wieder die gleichen Klamotten - und super, mal wieder dieses blöde Cappy, wieso kannst du nicht dafür sorgen, dass deine Haare einmal gut aussehen?" Und mehr solcher Dinge. Zuerst hatte ich es lange verdrängt, danach hatte ich ein schlechtes Gewissen, aber mittlerweile bin ich echt sauer. Umgekehrt genießt er es, dass ich immer toll aussehe und wehe wenn nicht, dann macht er das klar bemerkbar.


Ich weiß nicht, wie ich ihm klarmachen soll, sich mal einen ordentlichen Haarschnitt zu holen und neue Oberteile zuzulegen und spiele schon mit Trennungsgedanken, da mir sein Aussehen echt nicht gefällt, obwohl er eigentlich gut aussehen könnte. Ich habe schon versucht, es ihm indirekt anzudeuten, aber dann ist er sofort auf mich losgegangen. Im Gesamten ist er klein, dünn und hat einfach nur einheitlich kurz geschnittene Haare mit Geheimratsecken. Seit drei Jahren trägt er die gleichen Hemden und Shirts. In meinen Gedanken schimpfe ich oft und hart mit ihm, oder rege mich auf, dass er sich nicht stylen kann. Und zudem ist er mir manchmal auch peinlich, weil ich oft zu hören bekommen habe, ich sei viel zu hübsch und er nicht mein Typ, oder einfach nur dieses schreckliche, stille Schweigen.
Aber wenn ich dann wieder sehe, wie lieb er zu mir ist, dann habe ich totale Schuldgefühle.

Beichthaus.com Beichte #00037661 vom 21.02.2016 um 19:16:03 Uhr (23 Kommentare).

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Männer sind die besseren Frauen!

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Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Schamlosigkeit Fetisch Schule

Ich (m) bin Lehrer und liebe meinen Job. Ich bin auch vergeben und so weit ganz glücklich, eigentlich. Denn ich habe einen heimlichen Fetisch, den sie aber niemals erfahren darf: Ich stehe auf Transexuelle, Ladyboys und Shemales. Das ist auch nicht verwerflich und […]
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Beichthaus.com Beichte #00037660 vom 21.02.2016 um 19:05:16 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Falsche Kindernamen

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Hochmut Dummheit Peinlichkeit Kinder

In den Kindergarten meiner Tochter geht seit Kurzem ein dreijähriges Mädchen, total knuffig und lieb. Aber als ich die Schreibweise ihres Namens gelesen habe, standen mir die Haare zu Berge - sie heißt tatsächlich Celiné. Ich beichte, dass ich es mir nicht verkneifen konnte, der Mutter irgendwas von ihrer "Selineeee" zu erzählen, als sie zeitgleich mit mir ihre Tochter abgeholt hat. Sie meinte daraufhin ein klein wenig schnippisch, dass ihre Tochter "Seliiiin" heiße. Ich erwiderte daraufhin, dass ich das ja nicht wissen kann, der Accent auf dem letzten Buchstaben bedeute, dass das letzte E langgezogen wird. Sie guckte mich an wie ein Auto und meinte "Ah... achso.... ähm..." Man merkte, wie erstaunt sie war. Die eine der Erzieherinnen und ich sahen uns grinsend an. Die hat das tatsächlich heute das erste Mal gehört!


Ich spreche auch bewusst den Namen richtig aus, wenn ich höre, wie Eltern den Namen ihres Kindes so grauenhaft falsch aussprechen. Wenn jemand von Schastin, Brain oder Dailen spricht, betone ich die Namen richtig. Ich kann es nicht verstehen, wie man die Namen seiner eigenen Kinder nicht richtig aussprechen oder gar schreiben kann. Da informiert man sich doch vorher! Das ist für mich ein klarer Fall von Unbildung. Unsere Tochter hat einen kurzen Namen, der zum Glück gesprochen wie geschrieben wird, und den selbst Intelligenzallergiker richtig schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00037656 vom 21.02.2016 um 13:40:00 Uhr (20 Kommentare).

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Kein Respekt vor unverschämten Omas

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Engherzigkeit Zorn Ungerechtigkeit 50+ Bahn & Co.

Ich (w/25) fuhr gestern Nachmittag, nach der Arbeit, mit dem Bus nach Hause. In unseren Bussen ist es so, dass direkt hinter dem Fahrer ein Doppelsitz ist und schräg hinter ihm ein Einzelsitz. Ich saß im Einzelsitz, im Doppelsitz saß am Fenster ein etwa neun- oder zehnjähriger Junge und daneben eine Frau um die 30. Dann stieg eine ältere Dame ein (etwa 75 bis 80 Jahre). Ich habe ihr meinen Platz angeboten. Sie meinte dann: "Nee, der Junge da kann doch aufstehen!" Ich erwiderte, dass das für mich gar kein Problem sei, und der Junge kann ja auch nicht so einfach aufstehen, er sitzt ja am Fenster. "Ich würde ja aufstehen, aber ich komme nicht vorbei", erwiderte da der Junge, und klang total lieb und höflich, aber ein wenig eingeschüchtert. Man muss dazu sagen, dass die 30-Jährige alles mitbekommen hat und nicht einmal auf die Idee kam, sich für das Geschehene zu interessieren. Sie tippte mit gelangweiltem Blick auf ihrem Handy herum.


"Ist schon okay, ich stehe doch auf", erwiderte ich aufmunternd. Da keifte die Alte los, wie wenig Respekt die Kinder doch heute hätten, in ihrer Kindheit hätte es etwas hinten draufgegeben, wenn man als Kind gewagt hätte, sitzen zu bleiben und einen Erwachsenen aufstehen zu lassen. Das hat sie in die Richtung des Jungen gemeckert. Ich habe nur einen verächtlichen Blick auf die Alte und die 30-jährige Trulla neben dem Jungen geworfen und habe mich dann ein paar Sitze weiter hinten hingesetzt. Als ich aussteigen wollte, saß die frustrierte, grauhaarige Schrapnell noch immer auf dem Einzelsitz und der Kleine noch immer im Sitz daneben. Ich bin zu ihm hin, hab ihm angegrinst und ihm in einer Lautstärke, die die Alte hören musste, gesagt, dass er sich überhaupt keine Gedanken machen soll, er hat tolle Eltern, tolle Freunde, die ihn alle mögen, weil er so ein lieber Kerl ist, und die hat niemanden, weil sie seit ihrer Kindheit eine unfreundliche Person ist, die anderer Leute fertigmacht.


Ich war von meiner Erklärung noch mehr überzeugt, als ich sah, dass der Junge Tränen in den Augen hatte und mit einem Mal wieder gelacht hat. Beim Aussteigen zeigte mir der Busfahrer einen Daumen nach oben. Ich habe Respekt vor fast jedem, aber es gibt Leute wie diese alte, da kann ich einfach keinen haben. Selbst Respekt einfordern, aber sich nicht benehmen können. Und Verbitterung ist keine Entschuldigung. Meine Großeltern und andere alte Menschen, die ich kenne oder kannte, haben durch den Krieg und die Zeit danach viel Leid erlebt und sind trotzdem nicht so gemein geworden, sondern menschlich geblieben. Ich bitte um Vergebung, dass ich einer alten, hilflosen Person so etwas an den Kopf geworfen habe.

Beichthaus.com Beichte #00037649 vom 20.02.2016 um 10:46:26 Uhr (11 Kommentare).

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“Folge

Gewalttätige Rabenmutter

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Gewalt Verrat Hass Kinder

Nach einigen gemeinsamen Wochenenden mit den Kindern meines Verlobten vertrauen die beiden Süßen mir sehr. Vor ungefähr einem Monat erzählten sie mir, dass ihre Mama ihnen gegenüber schon das eine oder andere Mal gewalttätig war. Beim ersten Mal habe ich die Mutter […]
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Beichthaus.com Beichte #00037623 vom 17.02.2016 um 12:54:26 Uhr (9 Kommentare).

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