Schäumen und blubbern dank der Skins

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Dummheit Vandalismus Zwietracht Flensburg

Schäumen und blubbern dank der Skins
In unserer Stadt gibt es einen Springbrunnen, bei dem Wasserstrahlen aus Masken in ein davor liegendes Becken spritzen. Von dort wird das Wasser dann wieder zu den Masken gepumpt. Also ein schöner Wasserkreislauf. Zu meinen Schulzeiten, also lange her, standen dort immer die Skins, tranken Bier und haben die Passanten angepöbelt. Sie trafen sich immer gegen 11 Uhr vormittags, setzten sich auf die Bänke und fingen an zu saufen. In einer Freistunde, es muss wohl so gegen 10.30 Uhr gewesen sein, schütteten mein Kumpel und ich eine großzügige Menge Waschpulver in das Becken, woraufhin es schön sprudelte. Als die ersten Skins kamen, fanden sie ein leichtes Blubbern vor - und die halb vollen Waschmittelboxen. Dumm, wie sie waren, kippten sie den Rest auch noch hinein. Der ganze Brunnen schäumte und blubberte, das Wasser produzierte gewaltige Blasen. Der Brunnen verwandelte sich ein monströses Schaumbad. Da saßen sie nun und ergötzten sich am Schaumwunder. Und das taten sie so lange, bis die Polizei kam und alle mit zur Wache nahm. Alle wurden angezeigt. In der Zeitung stand am nächsten Tag, dass die Skins Waschpulver in den Brunnen gekippt hatten. Sie wurden für die Brunnenreinigung zur Kasse gebeten und erhielten Platzverbot. Geil!

Beichthaus.com Beichte #00024921 vom 09.10.2008 um 17:23:44 Uhr in Flensburg (40 Kommentare).

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Furchtbares Blind-Date

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Boshaftigkeit Falschheit Lügen Dating

Meine Beichte handelt von einem üblen Streich, den ich meinem damaligen besten Freund machte. Es ist schon Jahre her, da antwortete ich auf eine Anzeige - damals gab es noch kein Internet - um ein Mädchen kennenzulernen. Ich war, was Frauen anbelangte, sehr schüchtern. Deshalb diesen Weg. Ich bekam auch eine Antwort von ihr und eine Telefonnummer, die ich auch gleich anrief. Kurzum, wir trafen uns in ein Café. Was soll ich sagen: Es war eine Monsterbacke. Dick und unförmig, schmuddelig und unpassend gekleidet. Fettige Haare und sie roch modrig. Eine selbst gestrickte Wollmütze (es war Winter), die wie eine Kasperlemütze lange an ihr herunterbaumelte. Und mir war das sehr peinlich in diesem überfüllten Cafe. Eine hohe Piepsstimme tat das Übrige. Ich war voll abgeturnt. Ich weiß nicht, wie ich den Kaffee herunterkriegte und auch noch die Unterhaltung am Laufen hielt. Danach liefen wir noch zur U-Bahn, die Gott sei Dank getrennt verlief. Okay, so weit, so schlecht. Ich weiß nicht, was mich geritten hat, welcher Teufel mich heimsuchte. Ich machte ein zweites Date mit ihr aus. Ich dachte mir, dass es dunkel war und sie vielleicht doch nicht so schlecht aussähe etc. Ich traf sie vor dem Kino und sofort schallte ich mich Idiot und wäre am Liebsten weggerannt. Sie war um keinen Deut schöner als ich mir eingebildet hatte. Nun, im Kino war es ja Gott sei Dank dunkel. Nur ihr piepsiges Lachen nervte mich (es lief Pretty Woman - wie passend, den sie ausgewählt hatte).

Auch dieses Mal war ich heilfroh, wieder zu Hause zu sein. Ich darf dazu sagen, dass mein bester Freund ebenfalls solo war. Ich war dermaßen geschockt von diesem Mädchen, dass ich dieses Leid nicht alleine ertragen wollte. Ich traf mich mit meinem Freund und ich sagte ihm, der auch auf der Suche nach einem Mädchen war, dass ich ein nettes Mädchen kennengelernt habe und ich denke, dass es die Richtige für mich ist. Er war dann schon etwas angefressen, wie es halt so ist, wenn man was hat, was der andere nicht hat. Ich dann weiter, dass ich zuvor noch ein anderes ebenso nettes Mädchen traf und ich denke, dass das sicherlich seine Kragenweite wäre. Ich könnte ihm gerne mal ihre Telefonnummer geben, da sie wirklich ganz reizend ist und er einfach sagen solle, dass er sich auf ihre Anzeige meldet. Die Nummer hätte er von seinem Freund, der schon eine andere kennenlernte. Okay, so weit, so gut. Es wurde noch hin und her geredet. Erst nein, das kann man nicht machen und so. Doch am Ende siegte mein ansteckender Enthusiasmus und seine Geilheit. Es dauerte nicht lange und er rief mich an, dass er schon ein Date mit ihr ausgemacht hätte. Ich gratulierte ihn und wünschte ihm viel Erfolg.

Eine Woche darauf rief er mich an und war dermaßen erbost und aufgeregt, was ich für einen Geschmack hätte und was für ein Schwein ich sei. Später als wir uns trafen, erzählte er mir ausführlich über seine Enttäuschung. Ich lachte mich fast tot, so köstlich war es. Weil ich ja ungefähr dasselbe empfand. Er dachte, sagte er mir, als sie ihre Türe aufmachte zuerst, es sei die Schwester von der, die ich ihm so blumig und vollmundig beschrieben hatte. Doch als er merkte, dass sonst niemand in ihrer Wohnung war, dachte er sofort nur noch an mich und all die Sachen, die er mir in dieser Sekunde an den Hals wünschte. Ich weiß, es war nicht fair dem Mädchen gegenüber. Doch im Endeffekt hatte sie ja auch noch die Chance, einen anderen kennenzulernen. Es war damals wirklich eine gewisse Boshaftigkeit dabei, das gebe ich zu. Ich bereue im Nachhinein aber schon, solch ein falsches Spiel angezettelt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00024917 vom 09.10.2008 um 10:01:45 Uhr (20 Kommentare).

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“Folge

Keine Ästhetik in der Ehe

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Engherzigkeit Hass Ekel Partnerschaft

Ich muss gestehen, dass ich nach drei Jahren Ehe anfange, meine Frau zu abstoßend zu finden. Alle 1,5 Jahre hat sie ihre Konfektionsgröße komplett geändert (von 36 auf 38 auf 40). Es gab hier eine Beichte, wo der Mann seine Frau angeblich mästet. Blödsinn! Das […]
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Beichthaus.com Beichte #00024868 vom 30.09.2008 um 15:21:40 Uhr (85 Kommentare).

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Die Suche nach dem Sinn

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Trägheit Verzweiflung Unglaube Gesellschaft

Die Suche nach dem Sinn
Ich bin 18 Jahre alt und eigentlich habe ich auch nichts zu beichten. Ich habe noch nie eine Freundin betrogen, auch nie irgendwas Relevantes geklaut. Ich habe in meiner Kindheit nur mittelmäßigen Unsinn angestellt und auch sonst habe ich mir wenig bis nichts zuschulden kommen lassen, denke ich zumindest. Ich bin auch nicht jedes Wochenende dauersteif und habe auch noch nie in meinem Leben Drogen genommen. Ich gehe auch nie auf Bräutejagd um meinen Samen zu säen und meinen Trieben die Oberhand über mein ICH zu gewähren. Ich onaniere auch nur selten, höchstens um der Pollution vorzubeugen. Ich habe Respekt vor jedem Menschen und ich denke, dass alles seine Existenzberechtigung hat, auch Schmerz, Leid und Ungerechtigkeit, sonst würde man die schönen Dinge im Leben doch gar nicht zu schätzen wissen. Es verleiht dieser Welt doch die nötige Vielseitigkeit. Deswegen rege ich mich auch nicht über Menschen auf, die sich von Grund auf moralisch unsittlich benehmen und die Natur und den Menschen nicht zu schätzen wissen und somit natürlich auch seine Gefühle. Ich habe nie Rachegedanken oder aggressive Vorstellungen. Ich rede eigentlich auch nie von mir, deswegen gebrauche ich in dieser Beichte auch so oft das Wort "ich".

Aber das Wichtigste im Leben, dieses Gefühl, dass man mit sich selbst im Reinen ist, das fehlt irgendwie. Und ich suche und suche und suche - und finde nichts - ich habe kein Ziel, ich sehe keinen Sinn in alledem. Die meisten Jugendlichen in meinem Alter kümmern sich einen Dreck um so etwas, ich beneide sie, ich würde so gerne aufwachen können und einfach meinem Alltag nachgehen, meinen Wünschen nachgehen, das tun, was mich glücklich macht. Aber ich habe keine Wünsche, mich macht nichts glücklich, zumindest erfüllt mich keine Handlung oder kein materieller Gegenstand so, um dieses Gefühl von Glück und Zufriedenheit zu spüren. Es fehlt mir ja eigentlich an nichts. Ich habe ein Dach über dem Kopf und eine intakte Familie. Die Natur hat mich mit einem soliden Intellekt ausgestattet und mit einer guten Portion Bescheidenheit und Realismus. Anstatt den vermeintlich schönen Dingen des Lebens zu folgen, die unserer Gesellschaft suggeriert werden, teile ich an Wochenenden abends Essen für Menschen, die an der Existenzgrenze leben, aus und besuche immer mittwochs eine an Parkinson erkrankte Seniorin, die ich mit dem Rollstuhl spazieren fahre. Ja - ich muss sogar zugeben, dass ich es nicht nur für die anderen Menschen mache, um ihnen etwas Gutes zu tun, sondern auch für mich selbst. Ich versuche, meine innerliche Leere durch das Leid anderer zu füllen. Ich schäme mich manchmal dafür, aber im Grunde genommen profitieren diese Menschen davon, da sich jemand um sie kümmert und ich mache das ja auch sehr gerne. Manchmal bekomme ich aber Angst, dass ich in ein paar Jahren eine andere Sichtweise auf die Welt und ihre Rätsel bekomme und es bereuen werde, meine Jugend nicht exzessiv ausgelebt zu haben. Mensch! Ich lebe in Berlin - ich könnte zweimal die Woche ins Sonnenstudio gehen und mir die Augenbrauen zupfen und mir schöne Freunde suchen, mit denen ich die heißesten Clubs der Stadt "abchecken" könnte und den ganzen Tag feiern könnte und Mädchen klar machen! Menschen konsumieren, so hart es geht und mein Selbstwertgefühl somit steigern, so wie es meine Ex-Freundin jetzt macht.

An der liegt nämlich sogar vielleicht meine Abgestumpftheit zu meinem Leben. Übermorgen wären es 5 Jahre gewesen - ganze 5 Jahre und jetzt treibt sie es mit einem 25-jährigen Software-Entwickler. Er sei ja so lustig und würde einfach nur in den Tag hinein leben - und dann hoppelt sie mit ihrem neuen ICH, auf Oberflächlichkeit getrimmt, in der Schule vor mir rum und alles, was ich von dem Menschen, dem ich so viele Jahre meines noch jungen Lebens gewidmet habe, den ich praktisch miterzogen habe, zu hören bekomme sind Dinge wie: "Deine neue Jacke ist cool!"

Ich verstehe so etwas nicht, wir haben jahrelang - praktisch ein Viertel unseres gesamten Lebens - zusammengelebt, unsere Seelen ausgetauscht und einfach... Ich könnte heulen, jetzt wo ich das schreibe. Dabei war sie doch immer die kleine Zerbrechliche, die doch so oft traurig und nicht zufrieden mit sich selbst war. Ich habe sie aufgemuntert, wenn ihre Freunde sie ausgegrenzt haben und sie weinend zu mir kam oder wenn sie ihre Theorieprüfung versemmelt hatte. Ich musste ihr sagen, dass sie sehr schön sei und gar nicht dick. Ich habe ihr nicht gesagt, dass ich sie liebe, das hat sie gestört. Ich bin aber der Meinung, dass man den anderen spüren lassen sollte, dass er etwas ganz Besonderes sei und es ihm nicht jeden Tag sagen sollte. Jetzt ist alles vorbei und kaputt. Sie hat gelernt, sich richtig zu schminken und aufreizende Klamotten anzuziehen, hat die Brille gegen Kontaktlinsen eingetauscht und wackelt mit ihrem süßen Po sodass die ganzen spitzen Schlosser natürlich alle anfangen zu hupen, und da sie ja jetzt von der allgemeinen Masse so viel Aufmerksamkeit bekommt, kann sie auf Leute wie mich verzichten. Ich verstehe sie und ich gönne ihr auch ihr Glück aber insgeheim weiß ich, dass ich ihr menschlich immer noch überlegen bin - auch wenn ich ihr so einiges beigebracht habe. Ich trage natürlich eine Mitschuld an allem, klar. Immerhin hab ich ihr "vergöttern" früher nicht genug geschätzt. Aber das lag eh nur an ihrem Kindeseifer in diesem Alter. Sie wird wahrscheinlich nie wieder jemanden so lieben können - oder sich einbilden können, jemanden so zu lieben, wie sie mich geglaubt hat zu lieben. Es ist schon erstaunlich, wie sich Menschen entwickeln, vor allem in der Pubertät. Es ist sicherlich eine wichtige Lebenserfahrung. Nichts ist wohl von Ewigkeit aber wenigstens Liebe muss doch unendlich sein, alles andere ist doch Illusion. Alles andere macht doch noch weniger Sinn. Ich könnte noch so viel schreiben, aber es reicht jetzt. Mal sehen, wo ich lande, wo ich in fünf Jahren bin, vielleicht beichte ich ja dann, dass ich Frauen schlecht behandele und im Alkohol versunken bin. Ich bin gespannt. Danke fürs Lesen. Hat gut getan.

Beichthaus.com Beichte #00024860 vom 29.09.2008 um 19:32:06 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Autospiegel in Teneriffa

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Gewalt Dummheit Aggression Urlaub Santa Cruz de Tenerife

Gestern habe ich (m/22) auf Teneriffa mehrere Autorückspiegel getreten, als ich aus meiner Urlaubs-Stammkneipe kam. Ich weiß im Nachhinein auch nicht, was in mich gefahren ist, aber es ist mir furchtbar peinlich. Ich hoffe aber, dass es niemand mitbekommen hat, denn […]
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Beichthaus.com Beichte #00024805 vom 23.09.2008 um 10:58:28 Uhr in Santa Cruz de Tenerife (Rambla General Franco) (12 Kommentare).

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