Meine Eltern klauen meine Zukunft!

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Zorn Rache Faulheit Arbeit Illerkirchberg

Ich (m/20) hatte in der letzten Zeit viele Einstellungstests und Vorstellungsgespräche. Ich tat seit einem Jahr lang nichts außer Schlafen, Zocken und Rauchen, was meinen Eltern überhaupt nicht gefiel. Sie wollten mir ein FSJ oder irgendwelche Nebenjobs aufzwängen, aber ich konnte dazu nicht meinen Hintern bewegen. Nach diesem Jahr schrieben meine Eltern für mich, ohne mein Wissen, Bewerbungen an Industriebetriebe. Eigentlich habe ich nicht vor, bald arbeiten zu gehen, wodurch die Einstellungstests und Vorstellungsgespräche für mich lästig waren. Allein die Vorstellung, in einer Berufsschule zu sitzen oder für einen undankbaren Betrieb zu schuften, verursachte mir Magengeschwüre. Aus Liebe zu meinen Eltern nahm ich die unzähligen Termine aber doch wahr. Schon beim ersten Einstellungstest gab ich mir keine Mühe.


Ich kreuzte aus Spaß jedes Kästchen an und gab schon nach ein paar Minuten ab. Bei Vorstellungsgesprächen provozierte ich den Personaler oder gab unreife, zum Teil perverse Antworten. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass mich bislang keiner anstellte. Von 16 Betrieben gab es 13 Absagen, der Rest antwortete nicht. Es ist nicht so, dass ich nie arbeiten möchte. Viel mehr möchte ich noch ein paar Jahre meine Jugend genießen, bis ich eine Ausbildung starte. Außerdem hasse ich es, bevormundet zu werden. Was fällt es meinen Eltern ein, sich unter meinen Namen zu bewerben? Sicher war das lieb gemeint, nur komme ich mir dabei so dumm vor, als hätte ich es alleine nicht gekonnt. Mit den absichtlich vermasselten Tests und Gesprächen konnte ich mich an meinen Eltern rächen. Bitte erteilt mir Absolution, da meine Eltern nicht das Recht haben, sich für mich zu bewerben.

Beichthaus.com Beichte #00037041 vom 15.11.2015 um 20:00:37 Uhr in 89171 Illerkirchberg (Fischbachweg) (40 Kommentare).

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Ich arbeite nicht mehr um jeden Preis!

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Faulheit Betrug Faulheit Arbeit

Ich beichte, dass ich den Staat ausnutze. Seit fast zwei Monaten bin ich arbeitslos - nicht gewollt, ich mochte meine Arbeit und hätte sie auch gerne länger gemacht, obwohl ich weniger verdient habe, als ich ab Arbeitslosengeld bekommen hätte. Das war es mir wert. Und das ist der Punkt: Ich bin nie eine Schmarotzerin gewesen, immer gerne arbeiten gegangen und ich möchte auch wieder arbeiten gehen. Aber ich habe jetzt beschlossen, mein Arbeitslosengeld so lange wie möglich zu beziehen, außer ich finde einen Job, in dem ich gleich gut oder mehr verdiene. Vorstellungsgespräche hatte ich schon - sogar eine Jobzusage, für etwas Vorübergehendes. Das habe ich jedoch abgelehnt, mit mehr oder weniger glaubhaften Ausreden. Ich beichte also, dass ich den Staat ausnutze und erst dann wieder arbeiten gehe, wenn es sich lohnt oder ich einen Job finde, den ich so gerne mache, dass es mir egal ist. Ich fühle mich nicht wohl dabei, ich bin lieber unabhängig und gehe auch gerne arbeiten. Aber nicht mehr um jeden Preis.

Beichthaus.com Beichte #00037008 vom 10.11.2015 um 10:21:42 Uhr (13 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Wie man am besten Wasser spart

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Geiz Faulheit Geld

Ich (m) bin extrem sparsam, eigentlich verdiene ich recht gut, aber bei manchen Dingen sehe ich es nicht ein, das Geld aus dem Fenster zu werfen. So kommt es, dass ich in meiner Wohnung die Toilette nur für das große Geschäft benutze und meist in das Waschbecken uriniere, um Wasser zu sparen. Meine eigentliche Beichte ist aber, dass ich auch manchmal bei meinen Freunden in das Waschbecken uriniere, meist, weil es einfach schneller geht. Eigentlich finde ich es gar nicht schlimm, sonst würde ich es ja nicht machen, aber die meisten Menschen fänden es bestimmt eklig.

Beichthaus.com Beichte #00036946 vom 29.10.2015 um 19:32:34 Uhr (17 Kommentare).

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Ein perfektes Praktikumszeugnis

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich (w) beichte, dass ich ein exzellentes Praktikumszeugnis bekommen habe, und nichts dagegen sagen werde. Klingt nach einem Luxusproblem, aber: ich habe während des Praktikums so gut wie nichts getan. Zugegeben, währenddessen habe ich ein kleineres Projekt betreut, aber wenn ich ehrlich sein soll, hätte ich das auch problemlos in der Hälfte der Zeit fertigstellen können, wenn überhaupt. Den Rest der Zeit habe ich damit verbracht, auf meinem Handy zu surfen oder dergleichen. Die Kollegen waren auch unglaublich nett, auch der Chef, alles wunderbar - nur eben ich saß in einem kleinen Büro, ganz für mich allein, und der Chef hat mich auch schon einmal eine halbe Woche lang gar nicht besucht, und auch auf mehrfache Nachfrage meinerseits hat er einfach nie nachgesehen, was ich getan habe. Ihm zwischendrin mein Projekt zeigen? Das habe ich mehrfach angeboten, und andauernd kam nur, dass er sich das bald ansehen würde. Hat er nie. Und jetzt ist das Praktikum vorbei, ich kriege ein wirklich tolles Praktikumszeugnis fürs Nichtstun. Ich versuche, mich damit zu trösten, dass ich nicht so viel Schaden zugefügt habe, weil ich für das Praktikum kein Geld gekriegt habe und ich mir nie etwas zuschulden kommen ließ. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036916 vom 25.10.2015 um 14:25:12 Uhr (11 Kommentare).

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Reifenwechsel für Dummies

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Dummheit Faulheit Auto & Co.

Mein Vater bat mich vor einiger Zeit darum, dass ich ihm die Reifen wechsele. Es war einer der stressigen Tage, wo man einfach nichts mehr machen möchte und ich war der Überzeugung, dass die Reifen noch gut genug wären, bis auf Winterreifen umgestellt werden muss. Mein Vater ist eigentlich ein ruhiger Mensch, aber hatte eine fürchterliche Laune, also machte ich mich widerwillig an die Arbeit: Ich fuhr zur Hebebühne in seiner Firma und vollbrachte den Reifenwechsel. Leider musste ich danach feststellen, dass ich die alten Reifen wieder aufmontiert habe. Meine Konzentrationsfähigkeit ist wohl echt nicht die Beste. Es waren eh gebrauchte Reifen, so fiel es mir nicht direkt auf, ich hatte aber keine Lust, das Ganze noch einmal zu machen, also fuhr ich wieder nach Hause und hoffte, dass mein Vater nichts bemerkt. Tatsächlich hat er einige Tage lang nichts gemerkt, bis er eines Tages in mein Zimmer kam und mich fragte, ob ich ihn eigentlich für doof halten würde. Ich habe manchmal das Gefühl, dass mein Gehirn aussetzt.

Beichthaus.com Beichte #00036897 vom 22.10.2015 um 23:32:27 Uhr (10 Kommentare).

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