Marathon ohne Schwitzen

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Betrug Faulheit Falschheit Schule Sport Potsdam

Marathon ohne Schwitzen
Während der Oberstufe hat unser Jahrgang an einem Spendenlauf für bedürftige Menschen teilgenommen. Das Ganze lief folgendermaßen ab: Wir gingen mit unserem Sportlehrer zu einem Stadion und mussten dort Runden laufen. Für jede Runde, die man lief, bekam man von einem Streckenposten ein Gummiband - also diese Bänder, die man aus dem Haushalt kennt. Für jedes Gummiband hat der Sponsor dann einen Euro gespendet. Allerdings hatten wir, also neben mir noch zwei Freunde, nach drei gelaufenen Runden keine Lust mehr. Deshalb haben wir uns aus dem Stadion geschlichen, sind zum nächsten Supermarkt gelaufen und haben dort einige der besagten Bänder gekauft. Danach sind wir noch etwas essen gegangen und hatten ein bisschen Spaß in der Stadt. Als wir dann zum Stadion zurückkehrten, war dort immer noch so viel los, dass offensichtlich niemand bemerkt hatte, dass wir verschwunden waren. Wir liefen dann noch die letzte Runde mit, ehe wir alle zur Bändchenabgabe gerufen wurden. Dann haben wir uns noch mit Wasser bespritzt, damit es so aussieht, als würden wir stark schwitzen und gaben die Bändchen ab. Unser Lehrer war sichtlich begeistert, und meinte, dass wir wohl die Besten unseres Jahrgangs wären, und versprach uns, jedem eine Eins in Sport einzutragen. Sozusagen eine Win-win-Situation.

Beichthaus.com Beichte #00031922 vom 19.09.2013 um 16:50:20 Uhr in 14471 Potsdam (Am Luftschiffhafen 2) (22 Kommentare).

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Beinahe mein erstes Mal

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Verzweiflung Sex Misstrauen Lügen

Ich (w/19) habe vor einem Jahr einen jungen Mann, welchen ich im Internet kennengelernt habe, besucht. Da ich allerdings ziemlich weit weg wohnte, bot er mir an, einige Tage bei ihm zu schlafen, während seine Familie im Urlaub war. Schnell machte er mir klar, dass […]
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Beichthaus.com Beichte #00031891 vom 13.09.2013 um 18:21:07 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Auf dem Parkplatz erleichtert

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Dummheit Peinlichkeit Auto & Co.

Vor zwei Jahren war ich noch mit meinem jetzigen Ex-Freund zusammen. Wir besuchten oft seine Familie, die knapp drei Stunden entfernt wohnte, und eines Tages stand wieder mal ein Geburtstag an. Wir fuhren also nicht alleine hin, sondern hatten noch meine Mutter und deren Hund im Auto. Ich weiß nicht mehr, ob wir es eilig hatten, oder ob mein Ex einfach keine Lust mehr hatte, im Auto zu sitzen, aber er raste viel zu schnell über die Autobahn und überholte Fahrzeuge, wie es ihm gerade passte. Meine Mutter bemerkte nichts, aber der Hund war schon sichtlich verängstigt, da er die Geschwindigkeit nicht gewohnt war. Nachdem wir ungefähr die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatten, meldete ich an, dass ich dringend auf die Toilette müsste - und wenn ich dringend sage, dann meine ich das auch so. Aber mein damaliger Freund meinte ja, dass er an jeder Raststätte und an jedem Parkplatz vorbeifahren müsste. Ich weiß nicht, wie lange es dauerte, bis er endlich anhielt - er hatte etliche Fragen meinerseits ignoriert und hörte erst, als meine Mutter anmerkte, dass ich jetzt lange genug gewartet hätte. Er fuhr also an der nächsten Raststätte raus und auf dem Parkplatz war es stockdunkel, ich sah nur ein bekanntes Fast-Food-Restaurant, welches allem Anschein nach aber renoviert wurde.


Da ich mich nicht direkt neben dem Auto erleichtern wollte, rannte ich mit geöffneter Hose über den Parkplatz zu einer kleinen Buschreihe. Dann rannte ich zur nächsten ebenen Fläche hinter den Büschen und erleichterte mich dort. Gott - tat das gut. Dann hörte ich wildes Gehupe und erschrak zu Tode. Es war allerdings nur mein Ex-Freund, der allerdings wie wild mit den Händen fuchtelte, was ihm meine Mutter kurz darauf gleich tat. In diesem Augenblick flammten neben mir Scheinwerfer auf und ein Lkw kam mit grellem Licht auf mich zu gefahren. Nach einem kurzen Moment, in dem ich geschockt in das Licht starrte, war er aber auch schon an mir vorbei und hielt dann an. Ich nahm noch kurz wahr, dass mich zwei Männer aus dem Lkw anstarrten und rannte mit heruntergelassenen Hosen in die Büsche. Ein kurzer Blick zurück zeigte mir im Übrigen, dass ich direkt neben der Straße gesessen hatte. Peinlich berührt und mit hochrotem Kopf stürmte ich zurück zum Auto und stieg ein. Ich wäre am liebsten im Boden versunken, so peinlich war mir das. Seit diesem Tag habe ich so meine Schwierigkeiten mit Autobahnraststätten.

Beichthaus.com Beichte #00031862 vom 07.09.2013 um 06:43:31 Uhr (14 Kommentare).

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Hoffnungslos verliebt

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Feigheit Lügen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (w) habe eine ausgeprägte soziale Phobie, das heißt, dass ich zum Beispiel nicht alleine Bahn fahren kann, weil ich Panikattacken, Schweißausbrüche und Ähnliches kriege. Aufgrund dessen bin ich extrem schüchtern geworden, da ich deshalb in der Grundschule ziemlich schlimm gemobbt wurde und mich eine Zeit lang wirklich nur noch als Außenseiter, als seltsames Individuum gesehen habe, das eh niemand mag. In der siebten Klasse kam ich dann aber auf eine andere Schule, wo es auch besser lief, die Schüler der Klassen eines Jahrgangs haben untereinander viel unternommen, und meine Klasse war supernett zu mir, als ich am ersten Tag reinkam und mich da mehr als nervös vorgestellt habe.

Seit der achten Klasse habe ich eine beste Freundin, die bei mir in der Nähe wohnt, wir fahren zusammen zur Schule und sie ist den ganzen Tag bei mir, da sie von meiner Phobie weiß. Sie hat sich immer gut um mich gekümmert und wir sind inzwischen wie Schwestern. Aber mit dem Alter kamen auch die Gedanken über eine Beziehung, den ersten Freund und solche Dinge, auch wenn ich selbst mir nur wenige Gedanken darüber gemacht habe, denn ich habe mich mit der Zeit hoffnungslos in meine beste Freundin verliebt. Meine Beichte ist, dass ich mich nicht traue, ihr davon zu erzählen, da ich Angst habe, sie damit zu verschrecken und unsere Freundschaft zu zerstören. Deshalb spiele ich ihr vor, dass ich Interesse an Männern hätte, und ich glaube, dass sie mir das auch abkauft. Aber eigentlich habe ich gar nichts davon, denn im Endeffekt tue ich mir nur selbst weh und werde deshalb immer unkommunikativer. Ich höre viel Musik, blende die Leute um mich herum aus und verkrieche mich in meinem Zimmer. Aber ich kann nicht anders, allein bei dem Gedanken, dass ich sie verlieren könnte, wird mir schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00031828 vom 01.09.2013 um 12:51:28 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Meine Strategie für den Büroalltag

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Faulheit Trägheit Lügen Feigheit Arbeit

Ich (m/25) hocke jetzt seit zwei Monaten jeden Tag während der Arbeitszeit vor dem Rechner und surfe nur sinnlos herum, besonders im Beichthaus. Eigentlich hätte ich etwas zu tun, aber ich werde so grottenschlecht bezahlt, dass mir das egal ist. Honoriert sowieso keiner. Der Trick, nicht erwischt zu werden, ist einfach: Man lasse ein Programm mit vielen Daten im Hintergrund offen, also zum Beispiel eine Excel-Tabelle und switcht, wenn jemand kommt, einfach schnell dahin und tut beschäftigt. Zum Glück habe ich ein Einzelbüro, eigentlich ist es für zwei Leute gedacht, aber meine Ex-Kollegin hat schon den Job gewechselt und ist jetzt Verkäuferin, weil sie dort mehr verdient.


Meine Beichte ist, dass ich anfangs so dumm und bescheuert war, zu glauben, dass die eigene Arbeit wichtig ist. Aber nein, dem Chef ist man egal, die Bezahlung ist unterirdisch und bei Fehltritten ist man sofort der Arsch, wenn es gut läuft, dann wird man ignoriert oder andere holen sich die Lorbeeren. Also mache ich keinen Finger mehr krumm, surfe herum und mache immer ausgedehnte Pausen, wobei ich dann, wenn jemand fragt, angebe, denn Programm X muss noch die Daten Y verarbeiten. Dabei habe ich mir extra eine Datei mit ausgedachtem Ladebildschirm programmiert, welche bis zu zwei Stunden imaginäre Abläufe durchgeht. Wenn wer fragt, sage ich, dass ich furchtbar viel zu tun habe und noch dieses oder jenes mache, dabei lasse ich mich hier richtig gehen. Ich hasse diese Bagage und habe schon ab und zu erschreckende Gedanken: Das Gebäude abfackeln, die Kreditkarte des Chefs entwenden, über den Parkplatz schlendern und dem Auto dieses gut verdienenden Sesselfurzers eine schöne neue Gravur mit einem Schlüssel oder einem Eispickel verpassen. - Oder ganz einfach in sein Großraumbüro zu gehen, die Einrichtung zu zertrümmern und ihm unter brennenden Ohrfeigen meine Kündigung ins Ohr schreien. Warum ich das nicht mache? Weil ich ein verdammter Feigling bin. Und warum ich nicht einfach kündige? Ich habe schon daran gedacht, aber meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind ziemlich schlecht. Und Hartz-IV will ich nicht. Nein - nicht aus moralischen Gründen, damit könnte ich gut leben und würde sogar mehr Geld bekommen als jetzt. Ich mache es nur nicht, weil ich stinkefaul geworden bin und keinen Bock habe, jedes Mal zum Amt zu rennen und diese Anträge auszufüllen. Oh scheiße, wenn ich das alles nochmal lese dann frage ich mich, wohin der ambitionierte, weltoffene und freundliche junge Mann verschwunden ist, der ich vor gefühlten Jahrzehnten mal war.

Beichthaus.com Beichte #00031711 vom 08.08.2013 um 11:03:44 Uhr (28 Kommentare).

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