Die Masche der Backpackerin

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Engherzigkeit Falschheit Begehrlichkeit Selbstsucht

Ich (m/22) muss etwas beichten, das jetzt drei Jahre zurückliegt. Ich war ein Jahr als Backpacker in Neuseeland unterwegs. Ich hatte damals eine Menge Geld angespart, weil ich während der Oberstufe arbeitete und hatte damit ein gutes Polster für meine Zeit da unten. Ich kaufte mir mein eigenes Auto, was unglaublich praktisch ist, um unabhängig zu sein. Und da die meisten Backpacker ohne Auto unterwegs sind, findet man auch immer wieder Mitfahrer und lernt neue Leute kennen. Tja - und die Mädels, die eine Backpack-Tour machen, sind meistens auch recht aufgeschlossen. Dementsprechend hat man kaum ein Problem damit, eine Bettbekanntschaft kennenzulernen. Und mit einem eigenen Auto ist das noch viel einfacher, da viele Mädels die Einstellung "Sex fürs Mitfahren" verinnerlicht haben. Man bekommt dann zwar kein Benzingeld, aber meistens ist es das dann doch wert.


Eines Abends hat sich eine extrem süße Dame ziemlich an mich rangeschmissen und gefragt, ob sie mitfahren darf, da ich eine mehrtägige Strecke in Angriff nahm, die nicht vom Bus befahren wird. Sie machte ziemlich eindeutige Angebote und ich willigte ein, sie mitzunehmen. Nun waren wir schon seit zwei Tagen unterwegs und verstanden uns ziemlich gut, aber im Bett landeten wir nicht und Spritgeld bekam ich auch keines. Ich versuchte am dritten Abend noch mal sie ins Bett zu bekommen, aber sie blockte ab und ich war dann schon etwas enttäuscht, wenn nicht gar sauer wegen der Masche, die sie abgezogen hat. Aus Wut über die drei Nächte ohne Sex, die ich dieser "Schmarotzerin" zu verdanken hatte, bin ich am nächsten Morgen dann einfach alleine weitergefahren. Es tut mir schon irgendwie leid, vor allem da sie ja ganz nett war, aber die Masche hat sie bestimmt öfters abgezogen. Ich bin sicher, dass sie mit der Masche auch von dort weggekommen ist.

Beichthaus.com Beichte #00032231 vom 14.11.2013 um 16:40:47 Uhr (20 Kommentare).

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Die Phantomgeräusche

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Dummheit Stolz Arbeit

In dem Unternehmen, bei dem ich arbeite, wurden vor einigen Monaten Mobiltelefone für alle Mitarbeiter eingeführt - zunächst, damit wir uns innerhalb der Firma besser verständigen können. Es handelt sich um ein sehr weitläufiges Werksgelände und das hat schon Vorteile mit sich gebracht. Leider arbeiten wir in zwei Schichten - das bedeutet, die Produktion läuft von 06.00 Uhr bis 0:00 Uhr durch. Irgendwann ist die Firmenleitung dann auf die Idee gekommen, dass wir auch in unserer Freizeit erreichbar sein müssen, falls jemand aus der anderen Schicht eine Frage hat. Die Anrufe sind dann zwar eher selten gewesen, aber war man mal nicht erreichbar, hat es einen Riesenärger vom Werksleiter gegeben. Nun zu meiner Beichte: Ich höre seit einigen Monaten Phantomgeräusche, ich höre also oft mein Mobiltelefon klingeln, obwohl gar keiner angerufen hat. Seit ich in der Spätschicht eingeteilt worden bin, ist es noch schlimmer geworden - ich schrecke morgens im Bett hoch und denke, dass es geklingelt hat. Ich habe mich natürlich schon über das Thema informiert und es ist wohl sehr weit verbreitet, mir macht es aber Angst, dass ich Geräusche höre, die gar nicht da sind. Natürlich ist mir klar, dass sich das Ganze bis hin zu einer chronischen Krankheit oder sogar zur Berufsunfähigkeit entwickeln kann. Meine Beichte ist nun, dass ich es trotzdem noch niemandem erzählt habe und zu Stolz bin, um damit zu einem Arzt zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00032145 vom 30.10.2013 um 10:32:34 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Im Hotel versteckt

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Peinlichkeit Dummheit Urlaub Kinder Ellwangen-Röhlingen

Vor fünf oder sechs Jahren war ich (m/20) mit meiner Familie im Urlaub an der Nordsee. Meine Großeltern luden uns allesamt in ein 5-Sterne-Hotel ein, wo wir die nächsten Tage verbrachten. Ich teilte mir mein Zimmer mit meinem gleichaltrigen Cousin und wir verstanden uns wirklich prächtig. Noch dazu haben wir jeweils eine vier Jahre jüngere Schwester - die beiden verstehen sich ebenfalls sehr gut. Man kann also fast sagen, dass meine Tante und mein Onkel sich mit meinen Eltern gut abgesprochen haben, was das Timing angeht. Wir hatten wirklich viel Spaß, doch nach etwas zwei Tagen des Aufenthaltes und der Nutzung aller Möglichkeiten, die ein so luxuriöses Hotel bietet - also dem Dampfbad, der Sauna, dem Hallenbad, und so weiter - wurde uns Kindern dann schnell langweilig. Nach dem Abendessen überlegten wir, wie wir uns die restliche Zeit vertreiben konnten.


Tagsüber waren wir gut verplant, denn wir machten Ausflüge, badeten im Meer und ließen es uns gut gehen. Aber wie das so ist, unterhalten sich die Erwachsenen am Tisch ewig miteinander - deshalb wurde der Abend zum Kinderprogramm. Wir kamen auf die, aus heutiger Sicht, stupide Idee, im Hotel Verstecken zu spielen. Dabei bildeten wir Zweierteams - ich versteckte mich mit meinem Cousin, während unsere Schwestern uns suchten. Als wir ein passendes Versteck fanden, hörten wir nach kurzer Zeit auch schon die wohlbekannten Stimmen. Wir entschlossen uns also, das Blatt zu wenden, und die Mädchen gehörig zu erschrecken. Als wir also laut brüllend aus unserem Versteck sprangen, schaute uns statt der Mädels ein älteres Pärchen völlig erschrocken und verängstigt an. Wir sind noch nie so schnell weggelaufen wie damals. Aus heutiger Sicht war das natürlich absolut fahrlässig und ich möchte mir nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn diese Aktion ernste Folgen gehabt hätte. Aber wir haben das Pärchen am nächsten Morgen beim Frühstück und bei bester Laune essen sehen. Ich bereue es sehr und werde meinen Kindern beibringen, besser hinzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00032135 vom 29.10.2013 um 20:40:03 Uhr in Ellwangen-Röhlingen (16 Kommentare).

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Das verkorkste Gör

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Hass Aggression Zorn Kinder

Ich hasse die Tochter einer Bekannten! Wir waren zeitgleich mit unseren ersten Kindern schwanger und nur, aber auch wirklich nur deshalb bin ich mit ihr in Kontakt gekommen. Ich fand das Kind bereits als Baby merkwürdig - es war in allem der totale Spätzünder und […]
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Beichthaus.com Beichte #00032083 vom 21.10.2013 um 17:51:33 Uhr (19 Kommentare).

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Die Strafe für beknacktes Parken

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Engherzigkeit Rache Falschheit Auto & Co.

Ich (w/25) nehme logischerweise immer den kürzesten Weg, wenn ich in meiner geliebten fränkischen Heimat unterwegs bin und mich dann spät nachts noch auf den Heimweg begebe. Und dass, obwohl ich weiß, dass ein Kerl sein Auto dort unglaublich beschissen parkt. Ab und an müssen sogar die Seitenspiegel eingeklappt werden, damit man die ganze Geschichte kratzerfrei überstehen kann. Natürlich könnte diese Person auch zehn Meter von dieser Stelle entfernt parken - aber diese Strecke muss man dann natürlich laufen, was ja eine extreme Zumutung ist. Meine Beichte ist, dass ich nun schon seit Jahren an diesem Auto Nachrichten hinterlasse, auf denen Dinge wie: "Hallo. Ich muss Ihnen leider gestehen, dass ich Ihr Auto leicht geschrammt habe. Aber da kann man wohl nichts machen, wenn man so beknackt parkt. Viel Spaß beim Suchen." stehen. Da ich auch oft Mitfahrer bei mir habe variiert auch die Schrift. Inzwischen mache ich es aber eigentlich nur noch aus Prinzip, obwohl er in letzter Zeit eigentlich viel Platz gelassen hat. Vielleicht sollte ich ihn für diese fünf Zentimeter auch einfach mal loben.

Beichthaus.com Beichte #00032068 vom 17.10.2013 um 20:58:30 Uhr (6 Kommentare).

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