Ein normales Leben mit Soziophobie

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Zwang Verzweiflung Gesellschaft

Ich glaube, ich habe eine psychische Krankheit, die sich irgendwo in dem großen Spektrum der Soziophobie sowie verwandter Krankheitsbilder bewegt. Als ich neulich morgen mit meinem Freund in der Stadt war, um einige Dinge zu besorgen und danach zu frühstücken, bekam ich regelrecht Angst vor den Menschen, die uns über den Weg liefen. Ich hatte den Eindruck, es seien an diesem Morgen wieder einmal alle Kranke und die hässlichsten Menschen der Stadt aus ihren Höhlen und Kanälen gekommen, um gerade mich in Panik zu versetzen. Ich bekam Angst und fühle mich verfolgt und beobachtet und konnte mich erst wieder entspannen, als wir wieder zu Hause waren.

Außerdem halte ich, wenn mir ein Mensch auf der Straße unangenehm ist und ich zwangsläufig an ihm vorbeigehen muss, lange die Luft an, bis mir schwindelig wird, dann drehe ich mich um und sehe nach, ob der Abstand groß genug ist. Erst wenn ich mir sicher bin, dass er das ist, hole ich wieder Luft. Befinde ich mich beispielsweise in einer Arztpraxis im Wartezimmer, ganz gleich, um welche Art Mediziner es sich handelt, trage ich zu jeder Jahreszeit einen Schal und atme nur durch diesen - unauffällig natürlich. Trotz alledem gehe ich jedes Wochenende in dieselbe Kneipe, trinke meinen Apfelwein- Cola aus Gläser, die in Wasser gespült wurden, worin Milliarden Keime schwimmen, atme die rauchige Luft, in der weitere Milliarden Keime, Bakterien und Viren wimmeln und unterhalte mich mit Menschen, auf deren Hautoberfläche sich tausende Arten von weiteren Abermillionen Keimen, Viren und Bakterien tummeln und führe ein ganz normales Leben.

Beichthaus.com Beichte #00022292 vom 17.07.2007 um 09:07:17 Uhr (3 Kommentare).

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Beobachtungen aus dem Schrank

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Peinlichkeit Neugier Masturbation

Ich (m/21) habe an einem langweiligen Wochenendabend im alten VHS-Karton nach alten Familienvideos gesucht. Jedenfalls stieß ich auf das Video meines 7. Geburtstags. Ich schob den Film rein und schwelgte in Erinnerungen als plötzlich das Bild rauschte und ein Pornofilm begann. Ich schaute mir den Film lange an. Aber wunderte mich, wer das überspielt hat. Nach einer halben Std. hörte ich meinen Vater auf den Hof fahren, hörte wie er die Autotür zuschloss und die Haustür öffnete. Ich in meiner Panik schaltete den Recorder aus und versteckte mich schnell im Schrank, weil mein Vater in dem Augenblick das Zimmer betrat. Er rief laut 'Hallo' um sich zu vergewissern, ob jemand da ist. Im Schlafzimmer (ich konnnte ihn gut durch den Schrank sehen) ging er direkt zum Fernsehschrank und schmiss eine DVD rein. Es war wieder ein Porno. Danach ließ er die Hose runter und fing an sich selbst zu befriedigen. Eine Std. lang verbrachte ich im Schrank. Das Ganze ist zwei Wochen her, seitdem fällt es mir schwer meinem Vater ins Gesicht zu schauen.

Beichthaus.com Beichte #00022247 vom 11.07.2007 um 23:10:57 Uhr (2 Kommentare).

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Kennt ihr das Gefühl?

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Verzweiflung Hass Zorn

Was ist dein Leben wert, wenn es deinen Eltern nur darum geht, den Ansprüchen der "gehobenen Klasse" gerecht zu werden? Was ist dein Leben wert, wenn deine Eltern mehr Wert auf den äußeren Schein legen als darauf wie es in dir aussieht? Was ist dein Leben wert, wenn […]
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Beichthaus.com Beichte #00022242 vom 11.07.2007 um 21:50:54 Uhr (6 Kommentare).

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Blowjob bei der Party

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Peinlichkeit Last Night Schwarzenfeld

Gestern war ich auf der Geburtstagsparty einer guten Freundin. Als wir gegessen hatten und die Party in vollem Gange war, merkte ich dass die Gastgeberin und ihr Freund, welcher übrigens auch eine dufte Socke ist, verschwunden waren. Ich machte mich also auf den Weg, um sie zu suchen, dabei steuerte ich zunächst den Keller an. Ich riss alle Türen auf und suchte in jedem Raum, doch alles was ich fand war eine räudige Töle. Also machte ich mich auf den Weg ins Zimmer meiner Freundin.

Ich wieselte die Treppen hoch und riss die Tür auf, doch niemand war da. Plötzlich fiel der vom Dachboden ins Zimmer dringende rote Schein einer Lampe in mein Blickfeld, und ich wieselte ohne lange nachzudenken die Treppe hinauf, wo ich Zeuge des Grauens wurde: Meine Freundin lutschte genüsslich am Lümmel ihres Freundes und der Saft triefte aus ihrem Mund. Als sie mich bemerkte kreischte sie und schrie dass ich verschwinden solle, was ich auch ohne zu zögern tat.

Beichthaus.com Beichte #00022229 vom 09.07.2007 um 01:36:14 Uhr in Schwarzenfeld (5 Kommentare).

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Familie am Abgrund

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Verzweiflung

Seit einiger Zeit geht es mit meiner Familie noch mehr bergab. Meine Eltern sind nur am streiten und ich mache meine Schwester die gesamte Zeit zur Sau. Obwohl ich mich bemühe ein akzeptabler Mensch zu sein, bin ich Abschaum und meine Familie sagt es mir mehr oder weniger deutlich. Eigentlich wünschte ich, dass ich meinen Eltern helfen könnte, um ihnen das Leben zu erleichtern, aber es gibt Momente, in denen ich mir wünsche, dass meine Zimmertür dicker wäre. Manchmal hasse ich meine Familie und will nur weg von ihr, aber andererseits habe ich sie gern. Ich habe auch keine wirklichen Freunde, denn sobald man sich auf eine richtige Freundschaft einlässt, ist man am Arsch. Ich will auch mit niemanden darüber reden, weil ich nicht will, dass andere wissen, wie es um mich steht. Ich denke zwar nicht daran, mich umzubringen, doch ab und zu wünschte ich, dass alle, die mit mir im engeren Sinne was zu tun haben, einfach verschwinden. Mich vergessen, was auch immer. Hauptsache ich bin allein.

Beichthaus.com Beichte #00022215 vom 05.07.2007 um 03:24:39 Uhr (2 Kommentare).

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