Meine Karriere als leichtes Mädchen

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Prostitution Habgier Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich beichte, dass ich als leichtes Mädchen gearbeitet habe - während ich einen Freund hatte. Angefangen hat es damit, dass ein erfolgreicher Geschäftsmann aus meinem Freundeskreis mir Geld für erotische Bilder angeboten hat. Naja, eines kommt zum anderen und irgendwann wollte er mit mir schlafen. Später, als wir in Geldnot waren, habe ich mich auf diese Kontaktanzeigen in den Zeitungen gemeldet und in einem Nachbarort in einem Club angefangen. Mein Erfolg war nicht gerade gering, nur konnte ich es irgendwann nicht mehr mit meiner Beziehung vereinbaren. Die körperliche Beziehung zu dem Geschäftsmann lief allerdings weiter und irgendwann wurde ich immer mehr und mehr in seinen Freundeskreis integriert und die Anfragen von dieser Seite aus waren groß.

Als Edeldame will ich mich noch nicht bezeichnen, aber auf dem besten Wege dorthin. Ich bekam alles von diesen Leuten: Ein Auto, bezahlte Versicherung, Geld, Absicherungen.... Jetzt im Nachhinein bin ich froh, aus diesem Kreis weg zu sein. Vor allem, wenn ich bedenke, dass dieses Arschloch alles ins Rollen gebracht hat und mich erst auf diese Schiene brachte, so etwas überhaupt zu tun. Er hielt mich wie seine persönliche Hure, zwar immer hilfsbereit, aber auch ohne Grenzen nach oben, was den Körperkontakt und die Experimentierfreude angeht. Leider ist die Welt klein und in meinen jetzigen Job werde ich wohl in Zukunft mehr oder weniger mit ihm zu tun haben. Wie der Umgang sein wird, weiß ich noch nicht, einerseits fürchte ich mich davor, andererseits würde ich ihm so gerne meine Meinung sagen.

Beichthaus.com Beichte #00025273 vom 02.12.2008 um 08:12:07 Uhr (17 Kommentare).

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Die Widersprüche des Lebens

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Hass Aggression Zorn

Ich (w/23) habe einen Hass auf die Welt. Unbegründet ist er nicht. Mein Onkel hat mich missbraucht, ein anderer Teil der Familie hatte mich über Jahre versucht umzubringen, zu ertränken, erstechen, ersticken. Ersticken ist übrigens das Ekligste, was man sich vorstellen kann. Wenn man atmen will, aber nicht kann. Ich wurde gejagt und wäre auch einige Male fast draufgegangen, wenn man besagtes Familienmitglied nicht kurz vor knapp von mir runtergezerrt hätte. In der Schule gehänselt. Keine Freunde gehabt - nie. Ein Ex ging mir fremd und hatte irgendwann einfach keine Zeit für mich übrig. Der danach wusste von Anfang an nichts mit mir anzufangen, ging nicht mit mir weg, keine Geschenke gar nichts. Immerhin wurde ab und an gevögelt. Was blieb übrig? Depressionen, soziale Phobie, suizidale Gedanken, schlechtes Gewissen, welches ich gegenüber ALLEM habe. Autoaggressionen? Im Ansatz.

ABER: Ich sehe nicht schlecht aus. Habe einen IQ von 127, also "leicht" über dem Durchschnitt; beherrsche fünf Sprachen, studiere derzeit drei Fächer und bin gut in der Regelstudienzeit, obwohl ich 2/3 der Veranstaltung freiwillig besuche. Ich habe halb Europa durchreist, auch zu Fuß, darunter auch den Jakobsweg. Ich kann handwerklich einiges, zur Not koche ich auch. Ich male, schreibe. Habe die wichtigsten Klassiker in den Originalsprachen durchgelesen. Wofür das alles? Habe ich es verdient? Ja, ich lächle, und bin nett und hilfsbereit. Aber es lohnt nicht. Nur die wenigsten Menschen da draußen haben es verdient, dass man sie auch nur ansieht! Und nein, die habe ich noch nicht getroffen und wahrscheinlich werde ich es auch nicht, weil ich so verbittert bin. Die Welt ist einfach Mist und irgendwann wache ich nicht mehr auf. Was ich nun beichte ist, dass mir meine Mutter leidtäte. Für sie ginge ich in den Tod. Niemanden sonst, kein Mensch. Mein Vater spricht eh nicht mit mir, meine Oma hasst mich, weil meine Geburt ihre Pläne zum Scheitern brachte. Ich habe Phantasien, in denen ich alle die Menschen, die mir je im Leben wehtaten, quäle und beim Sterben zusehe. Vor allem die, die ich mal geliebt habe. Warum? Weil ich sie noch immer liebe. Das habt ihr aus mir gemacht. Und morgen werde ich euch lächelnd verfluchen. "Keiner blickt dir hinter das Gesicht. Keiner sieht, wie arm du bist."

Beichthaus.com Beichte #00025272 vom 02.12.2008 um 03:04:18 Uhr (39 Kommentare).

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“Beichte

Ich hasse Menschen

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Hass

Ich hasse die Menschen um mich herum. Ich lache obwohl ich unglücklich bin. Ein strahlendes Gesicht, immer. Ich verstehe nicht warum ich das tue. Ich hasse sie alle. Diese gedankenlosen Monster, die in den Tag hineinleben, als hätten sie unendlich lang zu leben. Man soll das Leben genießen, es ehren und es nicht mit Füßen treten. Es beruhigt mich Gedichte zu schreiben und manchmal meinen Menschenhass innerlich auszuarbeiten. Es beruhigt mich im Internet meine Probleme mit eigentlich Fremden zu besprechen, da mir meine Freunde eh nicht zuhören würden. Außerdem liebe ich jemanden, der jedoch 160 km weit weg wohnt. Er bedeutet mir so viel, weil ich ihm doch irgendwie vertrauen kann. Ich weiß es einfach. Er ist wunderbar und doch so fern. Ich liebe ihn, doch kann ich nicht mit ihm zusammen sein. Ich will es, aber es darf nicht sein. Ich hasse diese Welt und all ihre Bewohner.

Beichthaus.com Beichte #00025265 vom 30.11.2008 um 19:57:13 Uhr (14 Kommentare).

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Natürlicher Enteiser

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Ekel Unreinlichkeit Geiz

Ich hasse den Winter! Nein, nicht wegen des Schnees. Nein, es ist der Frost! Wenn es nachts gut gefroren hat und ich morgens zur Arbeit fahren muss, friert mein Türschloss immer fest. Da ich zu geizig bin, mir Enteiser zu kaufen, unterdrücke ich am Vortag abends meinen Urin, um ihn dann morgens einzusetzen. Einige ein euch würden jetzt vielleicht sagen, dass es ekelhaft ist - möglich. Aber immerhin spare ich so - je nach Kälte - im Jahr bestimmt fünf Euro.

Beichthaus.com Beichte #00025260 vom 30.11.2008 um 09:41:48 Uhr (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Am Abend noch Lust auf Sex?! Nein danke!

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Feigheit Wollust Falschheit Gesellschaft

Ich bin jetzt 32, stehe durchaus auf Männer (und auch auf einige Frauentypen) aber ich hatte bisher noch keinen Sex. Das ist an und für sich keine Beichte. Die Beichte ist, dass ich meine Familie und Freunden gesagt habe, dass ich schon mal hatte (abgesehen davon, dass mir das sowieso keiner glauben würde, da ich mit dem Thema Sex ganz offen umgehe, für einige sogar zu offen). Da man ja als Unnormal gilt, wenn man mit über 20 noch nie Sex hatte.

Aber ganz ehrlich, man steht morgens auf, will die Nachrichten sehen, was sieht man? Halbnackte Weiber. Man schaltet auf MTV oder VIVA, was sieht man? Einen halben Porno. Man geht aus der Tür, was sieht man auf Plakaten? Richtig: (halb)nackte Weiber (wenn denn wenigstens mal ein paar Kerle dazwischen wären, aber nein). Wo man hinschaut und wo man hinkommt: Überall nacktes Menschenfleisch, teilweise in eindeutigen Positionen, teilweise in Doppeldeutigen. Und dann erwartet diese Gesellschaft tatsächlich noch, dass man, wenn man abends nach Hause kommt, Lust auf Sex hat?! Das ist mir dann doch zuviel, vor allem, das ist so EINSEITIG. Ich will auch mal nackte Männer sehen auf Werbeplakaten oder Werbespots. Wenn ich mal richtig lachen will, dann schaue ich mir nen Porno an.

Beichthaus.com Beichte #00025255 vom 29.11.2008 um 20:27:24 Uhr (28 Kommentare).

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