Herzlos in der Weihnachtszeit

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Engherzigkeit Weihnachten

Ich beichte, dass ich herzlos bin. Bin heute an einem Obdachlosen vorbeigegangen, der eine Obdachlosenzeitung angeboten hat, um sich über Wasser zu halten. Ich bin einfach vorbeigegangen, obwohl man ja besonders in der Weihnachtszeit Menschen helfen soll.

Beichthaus.com Beichte #00003405 vom 19.12.2005 um 23:01:47 Uhr (5 Kommentare).

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Die Liebe zu meinem Chef

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Begehrlichkeit Falschheit Verzweiflung Liebe Chef

Es begann im September. Ich habe da in einem Supermarkt angefangen zu arbeiten. Woher sollte ich denn wissen, dass ich mich selbst dadurch ins Feuer hineinwerfe! Ich habe mich in meinen Chef verliebt, ja verliebt, und zwar so wie nie zuvor. Ich kann nicht mehr schlafen, ich habe zu nichts Lust, ich denke nur noch an ihn. Ich lebe eigentlich nur noch für ihn. Ich wohne in der Nähe des Supermarktes und er ist ganz in meiner Nähe, wenn er arbeitet, aber er ist auch gleichzeitig weit weg von mir. Ich gehe manchmal einkaufen, nicht weil ich irgendetwas brauche, sondern nur um ihn zu sehen. Auch wenn es für eine kurze Zeit ist. Ich leide sehr darunter und habe Schmerzen, aber ich bin auch irgendwie glücklich. Das Schlimme ist, dass er gar nicht merken kann, dass ich ihn liebe, denn ich verhalte mich ihm gegenüber fast immer scheiße, sodass er es mir garnicht ansehen kann. Ich bin unfreundlich zu ihm, ich beleidige ihn teilweise und bin frech. Es ist total krank, wie ich mich ihm gegenüber verhalte, ich will es auch gar nicht in der Art, denn er ist ein sehr lieber Mensch, er verdient das Beste. Seine strahlenden blauen Augen machen mich wahnsinnig, sie sind so schön, ich kann ihn gar nicht angucken, wenn er mit mir redet. Ich habe noch nie in meinem Leben so einen Menschen wie ihn gesehn, der ist echt ein Traummann. Ich liebe ihn so sehr.

Beichthaus.com Beichte #00003404 vom 19.12.2005 um 22:56:31 Uhr (3 Kommentare).

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“35.000

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Betrunken hinterm Steuer

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Waghalsigkeit Trunksucht Nettetal-Lobberich

Neulich war ich auf einem 18. Geburtstag. Wie es sich nun mal für einen 18. gehört, habe ich mich total abgeschossen. Ich habe sogar gekotzt. Eigentlich wollte ich bei nem Kumpel pennen, der ist aber schon vorher abgehauen, ohne etwas zu sagen. Natürlich war er auch lattenstramm. Ich dachte mir: "So, du setzt dich jetzt schön in dein Auto und schläfst darin, denke bloß nicht daran, mit dem Scheiß-Auto zu fahren." Es hat höchstens zwei Minuten gedauert und ich hatte den Schlüssel im Zündschloss und bin dann losgefahren. Es ist glücklicherweise nichts passiert. Ich dachte mir nächsten Morgen nur, was ich für ein Idiot war. Ich konnte nicht einmal gerade gehen und bin dann noch gefahren.

Beichthaus.com Beichte #00003402 vom 19.12.2005 um 22:35:26 Uhr in Nettetal-Lobberich (1 Kommentare).

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200 Dollar für die Bettlerin

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Neugier Geld Gesellschaft

Vor einigen Jahren war ich auf Geschäftsreise in Thailand (nein, nicht mit dem Bums-Bomber im Pattaya!). In Bangkok kauerten wie immer die Bettler auf den Gehsteigen; zerlumpte, jämmerliche Gestalten. Mir kam plötzlich eine Schnapsidee, die ich noch am gleichen Tag in die Tat umsetzte: Ich gab einer dieser Gestalten, einer jungen Frau mit einem ganz kleinen Kind, 200 US-Dollar in ihren Plastikbecher. Für mich war das damals eine Lappalie, nicht mal der Spesensatz eines Tages, für diese Frau aber ein unfassbares Ereignis, ein Mehrfaches ihrer monatlichen Einnahmen. Ich beobachtete, wie sie den Becher nahm, ihn schnell unter die Schürze steckte, als sie merkte, wie viel drin war, und verstohlen die Scheine zählte. Dabei sah sie sich alle paar Sekunden um. Dann stand sie auf, nahm das Kind, und ging mit schnellen Schritten davon, manchmal rannte sie sogar. Ich ging ihr noch ein Stück nach und verlor sie schnell aus den Augen. Zwei Tage später erzählte mir ein einheimischer Geschäftsfreund, wie die Polizei einen Bettler festgenommen hatte. Sein ganzes Vergehen bestand darin, dass er eine für einen Bettler ungewöhnlich hohe Geldsumme bei sich führte. Für die Polizei war damit Raub oder Diebstahl erwiesen. Ich bekam daraufhin ein furchtbar schlechtes Gewissen und bereute, was ich getan hatte. Auch wenn diese Frau ja nicht unbedingt der festgenommene Bettler gewesen sein muss, hatte ich mir doch angemaßt, in ihr Leben einzugreifen und sozusagen Gott zu spielen. Das stand mir nicht zu, und das möchte ich hiermit beichten.

Beichthaus.com Beichte #00003400 vom 19.12.2005 um 22:32:10 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wichse am Türgriff

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Ekel Masturbation Rache Chef

Ich muss zugeben, dass ich gesten gegen einen Autogriff gewichst habe. Es war das Auto meines Chefs, weil er mir nicht die Gehaltserhöhung geben wollte, die ich wollte. Er hat voll reingefaßt - es war kalt und gefroren. Ich bereue es nicht wirklich.

Beichthaus.com Beichte #00003397 vom 19.12.2005 um 20:24:39 Uhr (2 Kommentare).

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