Mein Ex ist ein Psychopath

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Hass Zorn Gewalt Ex Süderbrarup

Ich (w/28) beichte, dass ich dumm genug war, mich auf meinen gleichgültigen, strunzdummen, beleidigenden und sogar gewaltbereiten Psychopathen von einem Ex-Freund einzulassen. Ich dachte immer, so etwas könne mir nicht passieren, aber es ist mir passiert. Wir waren als Teenager sechs Jahre lang nur befreundet und in dieser Zeit war er nett, lustig und hilfsbereit. Das einzig Negative an ihm war, dass er in der Schule recht faul war, was mich damals aber nicht störte, da ich ja nicht vorhatte, je ein solches Verhältnis mit ihm anzufangen, in dem dies eine Rolle spielen könnte. Als er mir dann seine "Liebe" gestanden hatte - mittlerweile waren wir ca. 20 Jahre alt - entwickelte sich daraus doch allmählich eine Beziehung, denn ich habe ihn nie mit Absicht in die Friendzone gedrängt oder so. Sobald er sich allerdings sicher war, dass ich ihm nicht mehr einfach so davonlaufen würde, zeigte er jedoch sein wahres Gesicht. Das Gesicht eines Monsters. Beispiele gefällig?

Er brachte es so weit, dass er, nachdem er mehrere Schulklassen wiederholt hatte, von der Schule flog - ich hingegen machte nach dem Abi eine kombinierte Ausbildung zur Grafikdesignerin mit einem kaufmännischen Zweig. Seitdem bestand sein Tagesablauf daraus, bis drei Uhr nachmittags zu schlafen und anschließend faul vorm Fernseher zu liegen, sich ständig durch die Kanäle zu zappen und immer fetter zu werden. Geduscht und Zähne geputzt wurde natürlich nur, wenn er das Haus verlassen wollte. Geraucht wurde auch im Bett, aufstehen wäre ja zu anstrengend gewesen. Wenn ich bei ihm war, wollte er, dass ich ihm Essen und Trinken ans Bett serviere. Wenn etwas nicht nach seinen Vorstellungen war, oder ich mich weigerte, beschimpfte er mich brüllend als Arschloch und blöde Sau. Wenn ich ihn küssen wollte, deutete er mir den Mittelfinger. Sex hatten wir nur selten, denn es war ausnahmslos immer schmerzhaft für mich, was er achselzuckend hinnahm und ignorierte. Wenn ich sein Zimmer betrat, ignorierte er mich als Erstes, und wenn ich den Mund aufmachte, brüllte mich wiederum an, dass er jetzt meinetwegen den Fernseher nicht verstanden hätte, was natürlich eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes darstellte.

In der Öffentlichkeit waren Küsse und Händchenhalten verboten, da er nicht wollte, dass ihn jemand Gefühle zeigen sah - dass ich seine Freundin war, posaunte er jedoch begeistert herum, damit jeder wusste, wie gut er bei Frauen ankommt. Wenn ich ein ernsthaftes Gespräch mit ihm führen wollte, wurde ich dümmlich grinsend entweder über die gewaltige Größe seines Genitals oder der seines letzten Stuhlgangs informiert, was er für wahnsinnig witzig hielt. Das eigentliche Gesprächsthema wurde brav ignoriert. Alle meine Hobbys waren Dreck in seinen Augen. War er krank, sollte ich mich um ihn kümmern, war ich krank, ekelte er sich vor mir. Von mir wünschte er sich zum Geburtstag teures Zubehör für sein Handy, mir schenkte er nichts, mit der Ausrede, er hätte nicht gewusst, was mir gefiele.

Ich könnte die Liste seiner Taten noch ewig fortsetzen. Etwa ein halbes Jahr hielt ich das aus, dann fasste ich mir ein Herz und trennte mich - nachdem er mir grinsend die Nase blutig geschlagen hatte. Als ich ihm sagte, dass ich die Beziehung beenden wollte, wurde er plötzlich, aus Angst mich zu verlieren, wieder der liebste und netteste Mensch, den man sich vorstellen kann. Noch einmal ließ ich mich jedoch nicht täuschen und zog den Schlussstrich. Daraufhin folgten endlose SMS, Anrufe bis in die Nacht hinein, er bezog Stellung vor der Wohnung meiner Eltern, und stalkte mich, wenn ich das Haus verließ. In unserem Bekanntenkreis erzählte er herum, dass wir weiterhin ein Paar seien und ihm fiel nicht einmal auf, dass ihn alle deswegen auslachten. Mir hatte er bei unserem letzten Gespräch, bei dem ich ihm gesagt hatte, das ich mich trennen wollte, erklärt, unsere Beziehung sei erst zu Ende, wenn er es wollte und nicht, wenn ich es sagte.

Das Ganze hatte erst ein Ende, als ich meinen nächsten Freund, der mittlerweile mein Ehemann ist, hatte. Mittlerweile sind sieben Jahre vergangen und mein Leben verläuft großartig, ich bin glücklich verheiratet, habe einen Job, in dem es sich in jeder Hinsicht aushalten lässt, und viele Hobbys, die mir Freude bereiten. Mein Ex ist immer noch arbeitslos, eine neue Freundin hat er nie gefunden, ich war wohl die Einzige, die dumm genug war, auf ihn reinzufallen. Jedoch hat er mittlerweile ein halbes Haus, ein nagelneues Auto und einen Haufen Geld geerbt und sitzt weiterhin auf seinem dicken Hintern, ohne einen Finger zu rühren. Obwohl ich eigentlich mit diesem düsteren Kapitel abschließen und mein mittlerweile tolles Leben ohne Bitterkeit genießen möchte, kann ich nicht umhin, ihn immer noch mit Inbrunst zu hassen. Je besser mein Leben verläuft und je liebevoller mein Ehemann zu mir ist, desto mehr wächst mein Hass auf meinen Ex, da dadurch für mich immer deutlicher wird, wie mies er mich eigentlich behandelt hat.

Das Einzige, worauf ich stolz bin, ist, dass ich mir diesen faulen Drecksack nicht lange angetan habe, wie viele Menschen, die sich aus Angst vorm Alleinsein oft eine katastrophale Beziehung antun. Dass ich mich selbst, aus eigenem Antrieb von ihm getrennt habe. Trotzdem wünsche ich mir fast jeden Tag, dass er endlich mal die Quittung für sein Verhalten bekommt. Es soll ihm endlich irgendwas Schlimmes passieren, am Besten wäre natürlich, er würde sich verlieben und genauso schlecht behandelt werden. Sollte ihn irgendwann ein Schicksalsschlag treffen, werde ich wahrscheinlich selig lächeln und mir eine Flasche des teuersten Champagners kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00036052 vom 30.06.2015 um 13:22:26 Uhr in Süderbrarup (9 Kommentare).

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Falsche Auskunft bei der Deutschen Bahn

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Bahn & Co.

Ich beichte, dass ich ein einziges Mal in meinem Leben einer Person so richtig die Pest an den Hals gewünscht habe. Und auch noch heute, einige Jahre später, spüre ich, wenn ich an die Frau denke - das ist allerdings sehr selten der Fall, eigentlich nur dann, wenn etwas in der Art Thema ist - unbändigen Hass auf diese Ziege. Folgendes war passiert:


Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die Bahntickets, die Lidl vor einigen Jahren zeitweise verkauft hat. Man konnte für wenig Geld innerhalb Deutschlands mit dem Fernzug reisen, musste Abfahrts- und Zielort eintragen. Ich bekam diese Tickets immer von meinen Eltern als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Bei einem Ticket hatte entweder mein Vater oder auch ich einen Schreibfehler untergebracht. Blöderweise war es ja untersagt, irgendwas durchzustreichen, denn das machte das Ticket ja ungültig. Die Fahrt sollte allerdings erst in einem oder zwei Monaten stattfinden. Also ging ich mit dem Ticket in die Bahnhofshalle meines Wohnorts. Dort stellte ich mich im Reisezentrum an. Ich kam an einen Schalter, und die Dame hörte sich mein Anliegen an. Sie meinte: "Da kommen Sie einfach am Tag der Abreise wieder. Dann bekommen Sie kostenlos ein neues Ticket."


Am Tag der Abreise war ich wie vor den Kopf gestoßen. Die Dame am Schalter, eine andere Frau, erklärte mir, dass das Ticket ungültig sei. Ich erklärte ihr, was die Frau mir gesagt hätte, und da hieß es dann, das täte ihr leid, die Kollegin hätte falsche Auskünfte gegeben. Ich hätte vor Wut heulen können. Recht hatte die Frau ja, so waren ja die Bedingungen für die Lidl-Tickets. Jetzt musste ich für 100 ein neues Ticket ziehen. Sparangebote gab es natürlich auch nicht mehr, wenn man am gleichen Tag abfahren will. Hätte die Ziege mir ein oder zwei Monate vorher die richtige Auskunft gegeben, hätte ich noch ein billigeres Ticket kaufen können. Am Schalter sah ich mich noch um, nach der Dame. Ich wusste noch, dass sie etwa in den Fünfzigern war und kurze, braune Haare und eine Brille trug. Es waren im Raum drei Damen, auf die das zutraf.


Danach ging mir einiges durch den Kopf. Warum hat mir die Ziege nicht direkt ein neues Ticket ausgestellt? Warum sollte ich am Tag der Abreise wiederkommen? Warum gab sie eine falsche Auskunft? Vielleicht war das eine Masche. So musste ich auf ein neues, teures Ticket ausweichen. Aber egal, auf jeden Fall war sie dermaßen inkompetent, dass ich hätte kotzen können. Auch als klar war, dass die andere Frau recht hatte, wollte ich die Dame einfach nur noch wiedererkennen. Eins hab ich gelernt: Sollte mir so etwas in der Art noch mal passieren - schriftlich geben lassen. Vielleicht hätte die Ziege dann noch eingelenkt. So war ich ja selbst blöd, dass ich das einfach so hingenommen hatte. Aber ich war in dem Moment nur heilfroh, dass ich mein Ticket behalten konnte, und dachte nicht nach. Glück für das Konto der Deutschen Bahn, Pech für mich.

Beichthaus.com Beichte #00036048 vom 29.06.2015 um 22:47:29 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Tipp: Günstiger Essen im Fast-Food-Restaurant

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Diebstahl Stolz Ernährung Arbeit Sinsheim

Ich würde gerne etwas beichten, was ich bisher nie als beichtwürdig empfunden habe, sondern nur als kleine, gute Tat um den Gästen zu zeigen, dass nicht jeder Mitarbeiter hinter den überteuerten Preisen steht. Eine Beichte hat mich jedoch hierzu animiert. Ich arbeite in einem bekannten Fast-Food-Restaurant und lege gerne ein bis zwei Ketchup- bzw. Mayotüten je nach Sympathie mehr dazu, anstatt die reguläre einzelne, die es auch nur bei großen Pommes inklusive gibt. Wenn ein Gast mir sagt, dass er gerne statt Ketchup Mayo hätte, tausche ich sie nicht um, sondern lege einfach eine Tüte Mayo dazu. Es ist manchmal echt unglaublich, wie überrascht manche Leute sind und überhaupt nicht verstehen, was gerade passiert ist. Am Besten ist ihr strahlendes Lächeln jedoch, wenn ein Gast extra an die Kasse kommt und sagt, er würde gerne noch einen Dip kaufen, das Geld bereits passend auf den Tresen legt, und ich ihm einfach den Dip ausgebe, ohne etwas in die Kasse zu tippen.


Was mich ebenfalls dazu bringt, ist, dass es bescheuert ist, für eine mittlere Portion Pommes 2,49 Euro zu verlangen, und wenn der Gast dann Ketchup haben will, er noch mal 20 Cent zusätzlich zahlen muss. Was erfahrenen Gästen eigentlich auffallen müsste, ist, dass man nun genauso gut eine große Portion Pommes hätte bestellen können - für den exakt selben Preis. Und da wäre die Soße eben inklusive. Wer denkt sich so Preise aus? Der Preis pro Stück bei den Nuggets wird auch nicht kleiner bei größeren Portionen, wie man eigentlich vermuten würde, sondern ist extrem willkürlich und es ist darin kein System erkennbar. Das Preis/Leistungsverhältnis solltet ihr bei eurem nächsten Besuch also alle mal ausrechnen.

Beichthaus.com Beichte #00036044 vom 29.06.2015 um 17:05:54 Uhr in 74889 Sinsheim (7 Kommentare).

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Dementer Großvater im Pflegeheim

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Aggression Falschheit Zorn 50+ Familie Dettelbach

Ich (m/20) möchte meine erste Beichte ablegen. Mein Opa ist sehr stark an Demenz erkrankt und ist somit nicht mehr die Person, die er früher war. Meine Oma, welche sich nicht in der Lage sieht, ihn zu pflegen, hat ihn in ein Krankenhaus bringen lassen und ist selbst in Urlaub gefahren. Außerdem denkt sie auch nicht daran, ihn länger als 20 Minuten zu besuchen. Da mein Opa nun im Pflegeheim ist, hat sie nun keine Verpflichtungen mehr. Obwohl, doch hat sie schon: Sie gaukelt irgendwelche Ängste vor, um meine Mutter terrorisieren zu können. Sie ruft täglich an und stresst meine Mutter. Es ist schon so weit gekommen, dass sie bei uns schläft. Ich sehe nur, dass innerhalb der Familie Spannungen entstehen. Ich selbst sehe, dass diese Situation einen negativen Einfluss auf mich hat. Ich fühle mich nicht mehr zu Hause, da ich mich nicht verhalten kann wie sonst auch.


Ich erwische mich selbst immer wieder bei dem Gedanken, ihr so etwas von unverblümt die Meinung um die Ohren zu pfeffern, wie es noch nie jemand getan hat. Ich möchte diese ganze negative Energie endlich in aggressives Verhalten gegenüber dem Erzeuger dieser inneren Spannung loswerden, da deutlich klar wird, dass sie uns alle an der Nase herumführt und ihr äußerst respektloses Verhalten durch Geldgeschenke zu rechtfertigen versucht. Ich möchte einfach mal eskalieren und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036039 vom 29.06.2015 um 02:41:34 Uhr in Dettelbach (12 Kommentare).

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Irrwege der Liebe

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Gewalt Trunksucht Misstrauen Last Night

Ich habe letztens mit einem guten Freund von mir getrunken, der seinerseits zwei gute Freunde von sich zu Besuch hatte, die ich wiederum nicht sehr gut kannte. Mit jeder Stunde erhöhte sich der Alkoholpegel beträchtlich und nach einer Weile verwandelten Promille und Selbstzweifel den einen Freund in ein heulendes Häufchen Elend. Nach zwei bis drei Stunden hatten seine beiden Freunde ihn dann wieder so weit gekriegt, dass er überhaupt zuhören konnte, und um ihn aufzubauen, begannen wir damit, von unseren eigenen Irrwegen der Liebe zu erzählen, um ihn aufzuheitern. Als er jedoch ein Foto meiner augenblicklichen Flamme sah, wurde er relativ ausfallend und ich war, dank meines eigenen Alkoholgenusses, selbst nicht ganz Herr meiner Taten. Mein Kumpel sah kommen, dass ich ihm eine verpassen würde, und hieb ihm selbst eine runter, weil er der Meinung war, er selbst könne nicht so hart zuschlagen. An sich eine gute Überlegung - jedoch war die Reaktion des Kerls darauf, dass sein bester Freund ihm eine reinwürgte, ein Komplettzusammenbruch. Meine Beichte ist, dass ich in diesem Moment nur Freude darüber empfand, dass mein Freund etwas derart Dämliches für mich getan hat.

Beichthaus.com Beichte #00036037 vom 28.06.2015 um 21:44:17 Uhr (10 Kommentare).

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