Der Sprung von der Klippe

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Hochmut Waghalsigkeit Zwang Blender

Ich muss gestehen, dass ich immer, wenn ich an einem Abgrund stehe, drauf und dran bin, zu springen. Und das, obwohl es mir eigentlich ganz gut geht. Es ist nicht die Angst zu fallen, es ist der Gedanke, dass ich wirklich springen könnte, wenn ich wollte. Ich weiß nicht, ob ich ganz klar im Kopf bin, aber das Gefühl, an einer Klippe zu stehen und zu wissen, dass ich könnte, wenn ich wollte, löst in mir ein unbeschreibliches Gefühl aus. Es gab sogar mal eine Situation, in der ich tatsächlich kurz davor war. Adrenalin? Ich bin 35, arbeite in einer Führungsposition und habe Frau und Kind. Deshalb verstehe ich diese Gedanken erst recht nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032089 vom 22.10.2013 um 11:08:23 Uhr in Blender (21 Kommentare).

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Der Zwang zur Eskalation

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Drogen Zwang Verzweiflung Trunksucht Duisburg

Ich beichte, dass ich vermutlich ein echtes Problem habe. Die meisten von euch kennen sicherlich die Filme der Hangover-Reihe. Derartiges passiert mir alle paar Wochen. Das ist wie ein Drang bei mir. Ich muss einfach regelmäßig komplett eskalieren, um ausgelastet […]
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Beichthaus.com Beichte #00032055 vom 15.10.2013 um 12:39:52 Uhr in 47051 Duisburg (Hogenweg) (20 Kommentare).

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“35.000

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Gewaltszenen gegen meinen Hass

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Hass Zwang Verzweiflung Dortmund

Normalerweise kann ich mir gewalttätige Filme nicht ansehen, ganz gleich welcher Art. Sei es körperliche Gewalt, sexuelle, oder auch verbale - insbesondere Szenen aus Horrorfilmen gehen gar nicht, ich schaue bei diesen Szenen auch nicht hin. Aber manchmal, etwa wenn […]
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Beichthaus.com Beichte #00032011 vom 08.10.2013 um 06:31:49 Uhr in 44141 Dortmund (Deggingstraße) (8 Kommentare).

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Ein Leben aus Lügen

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Lügen Falschheit Zwang

Ich möchte beichten, dass ich perfekt lügen kann und das auch nutze. Schon als kleines Kind habe ich gelernt, dass man viel Ärger verhindern kann und Strafen entgeht, wenn man nicht die Wahrheit sagt. Wurde ich beim Lügen erwischt, war das für mich kein Grund, damit aufzuhören, sondern ein Ansporn, das Lügen zu verbessern. In der Pubertät war ich quantitativ auf dem Lügen-Zenit - ich ersparte mir damit jede Menge Hausarrest und Diskussionen. Wirklich schlimme Dinge habe ich nicht getan, die üblichen Teenager-Eskapaden halt, aber warum mit Mama über die falschen Freunde und den Alkohol- und Zigarettenkonsum diskutieren, wenn man dies ebenso verheimlichen kann? Wieso von Papa Ärger bekommen, weil man zu spät nach Hause kommt? Ein platter Reifen durch einen Nagel in der letzten Kurve vor dem Haus war doch Erklärung genug. Leider wurde ich immer noch ab und an beim Lügen erwischt. Als junger Erwachsener habe ich das Lügen dann perfektioniert. Ich recherchierte die physiologischen Abläufe und trainierte mir diese ab - häufiges Blinzeln, bestimmte Handbewegungen etc. Die Dinge, die man nicht beeinflussen kann, wie vermehrtes Schwitzen an den Händen und leichtes Erröten, wurden mit der Zeit weniger, da ich abgeklärter wurde.

Außerdem entwickelte ich ein System, um eine Lüge möglichst glaubwürdig rüberzubringen. Nah an der Wahrheit, eventuell leichte Eingeständnisse, aber nie haargenaue Erinnerungen. Auch die glaubwürdigste Reaktion ermittelte ich empirisch. Wann muss ich auf einen Vorwurf enttäuscht reagieren, wann eher aggressiv? Ich beobachtete Menschen, die mit falschen Vorwürfen konfrontiert wurden, und merkte mir deren Verhaltensweisen. Ich bin kein notorischer Lügner und kann auch zu meinen Fehlern stehen, aber oftmals sehe ich nach wie vor Vorteile im Lügen - und dann sage ich auch nicht die Wahrheit. Damit fahre ich seit vielen Jahren sehr gut und ich wurde seit Jahren nicht mehr beim Lügen erwischt, da ich mein System so verinnerlicht habe. Ich nutze mein Lügen meist für positive Dinge und vermeide somit Streit und unnötigen Ärger, auch für andere Personen. Mittlerweile ist das Lügen schon fast eine Art Zwang - ich überlege nicht mehr, ob ich besser die Wahrheit sage oder nicht, ich reagiere instinktiv, um meinen Arsch, oder den von Freunden, zu retten.

Meine Moralvorstellungen und Werte halten mich allerdings davon ab, in heiklen Situationen zu lügen. Zum Beispiel würde ich vor Gericht immer die Wahrheit sagen! Aber ich glaube, ich kann mittlerweile so perfekt lügen, dass selbst ein Psychologe nicht erkennen würde, dass ich nicht die Wahrheit sage. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ich einen Lügendetektor austricksen kann, zumindest die Dinger, die in Talkshows verwendet werde. Einige wenige Freunde wissen, wie gut ich lügen kann, da ich es schon für sie eingesetzt habe - ich kann allerdings nicht verstehen, wieso sie mir überhaupt noch vertrauen und glauben. Manchmal glaube ich mir selbst nicht mehr...

Beichthaus.com Beichte #00031967 vom 29.09.2013 um 03:24:05 Uhr (24 Kommentare).

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Die Chance vertan

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Feigheit Lügen Falschheit Zwang

Ich möchte beichten, dass ich keine Freunde habe. Ich fühle mich oft einsam, obwohl ich eine tolle Familie habe. Doch immer, wenn ich mit jemandem etwas engeren Kontakt habe, mache ich es wieder kaputt. Wenn ich zum Beispiel eine Person öfters an einem Ort treffe, kommt man natürlich ins Gespräch. Wir unterhalten uns ständig und kommen so gut miteinander aus, dass wir sogar Nummern austauschen. Dann schreiben wir uns hin und wieder mal - bis es dann los geht. Denn wenn die Person dann fragt, ob wir uns auf einen Kaffee treffen, oder etwas anderes, klinkt es bei mir aus. Ich erfinde dann immer diverse Gründe, warum das nicht geht - oder melde mich erst wieder, wenn der Zeitpunkt für das Treffen vorüber ist und erfinde irgendwelche Ausreden. Das mache ich dann so lange, bis die Person auch keine Lust mehr hat, mit mir etwas zu unternehmen und mir aus dem Weg geht. Damit ist dann die nächste Chance auf eine Freundschaft vertan. So geht es mir immer, und, obwohl ich um meinen Fehler weiß, kann ich es nicht abstellen und frage mich immer, warum ich das mache. Ich beichte also, dass ich nicht fähig bin, eine Beziehung zu irgendjemandem aufzubauen und deswegen lüge wie gedruckt.

Beichthaus.com Beichte #00031949 vom 25.09.2013 um 10:44:14 Uhr (10 Kommentare).

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