Mit nassem Handtuch in der Sauna

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Peinlichkeit Fetisch Maßlosigkeit

Ich beichte, dass ich meinen (durch Lust entstehenden) Ausfluss nicht immer unter Kontrolle habe. Anscheinend bin ich recht leicht zu erregen, denn auch an wirklich unerotischen Orten wie einer gemischten Sauna, kann ich mich nicht gegen meine Lust wehren. Zwar haben wir Mädels es leichter als die Kerle, die ihre 15-cm-Lust in steilem Winkel vor sich hertragen müssen, aber Auswirkungen sind dennoch vorhanden. Gestern jedenfalls stand ich mitten im - glücklicherweise - schwach besuchten Saunadurchgang auf und trug mein tropfnasses Handtuch vor aller Augen raus. Es tropfte nicht mein Schweiß, sondern ein gefühlter Liter Mumusaft herab, weil ich vorher unkontrolliert squirten musste. Hoffentlich hat das niemand geschnallt.

Beichthaus.com Beichte #00037808 vom 12.03.2016 um 13:40:08 Uhr (15 Kommentare).

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Krieg zwischen Kollegen

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Ignoranz Kollegen Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich (m/25) mich am Leid anderer erfreue und ein kleiner gemeiner Sadist bin. Bestes aktuelles Beispiel: Meine Arbeitskollegin hat mich vor ein paar Wochen zu einem Liebesgeständnis gedrängt. Eigentlich wollte ich das komplette Thema aussitzen und die Zeit für mich spielen lassen, denn es gibt für mich eine wichtige Grundsatzregel, die ich nie brechen werde: Don't fuck the company. Aber sie hat die Lunte wohl gerochen und mich damals, nach der Arbeit, auf dem Firmenparkplatz zur Rede gestellt und doof von der Seite angemacht. Ich konnte nicht anders, als mit der Wahrheit rauszurücken, den Gesichtsausdruck dabei werde ich die nächste Zeit nicht so schnell vergessen. Wie man sich denken kann, ist seitdem das kollegiale Verhältnis mehr als zerrüttet. Früher hat man sich oft unterhalten, Späßchen gemacht und sich dabei gut verstanden. Aber nach dieser Aktion herrschten pure Ignoranz und Schweigen von ihrer Seite aus. Am Anfang war das für mich sehr befremdlich und ich wusste nicht, wie ich mich richtig verhalten sollte, aber nach einer Weile habe ich das Spielchen einfach mitgespielt.


Ich habe mich seitdem weder mit ihr unterhalten, noch gegrüßt oder mich verabschiedet - die komplette Kommunikation wurde von mir auf null heruntergefahren. Man hat gemerkt, dass sie die ganze Sache von Tag zu Tag immer mehr gestört und genervt hat. Mich hat das jedoch bestärkt und mich zusätzlich angespornt, mein Verhalten zu perfektionieren. Das dicke Ende kommt ja bekanntlich zum Schluss und so war es dann auch. Nachdem ich von meinem Kurzurlaub Mitte dieser Woche zurückgekommen bin, war sie plötzlich weg. Mein Chef hat mich dann zu einem Gespräch gebeten und mir unter Augenzwinkern mitgeteilt, dass sie aufgrund eines "internen Strukturwechsels" in ein anderes Büro gezogen ist. Seit diesem Vorfall komme ich aus dem Grinsen leider nicht mehr heraus, denn im anderen Büro ist es die Hölle. Also liebe R., falls du das lesen solltest: Du hast mich mit deiner ganzen Aktion in die Ecke gedrängt und mir keine andere Wahl gelassen. Deine unbedarfte Vorgehensweise auf dem Parkplatz kam einer Kriegserklärung gleich, denn ich führe eigentlich ungerne persönliche Angriffskriege. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß im anderen Büro, schauen wir mal, wie lange du dort durchhältst.

Beichthaus.com Beichte #00037807 vom 12.03.2016 um 12:53:50 Uhr (8 Kommentare).

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Werde ich meine lesbische Beziehung bereuen?

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Fremdgehen Selbstsucht Verschwendung Lügen Partnerschaft

Ich bin 23 Jahre alt und nun seit über fünf Jahren in einer lesbischen Beziehung. Ich habe nun Angst davor, irgendwann dieses Leben zu bereuen! Ich liebe sie wirklich sehr, aber ich habe mir eigentlich immer ein Kind und einen Mann gewünscht. Ich muss dazusagen, dass sie meine erste Frau ist, davor hatte ich nur Beziehungen mit Männern. Das nächste große Problem ist, dass ich mich nach körperlicher und sexueller Nähe zu einem Mann sehne! Ich habe sie im Laufe unserer Beziehung auch schon drei Mal betrogen, und das immer mit Männern! Ich will ihr das nicht mehr antun, weil ich weiß, wie sehr ihr das wehtut, und ich liebe sie ja auch! Ich habe nun Angst, dass ich dem Verlangen nicht standhalten kann und mich wieder auf etwas einlasse. Was soll ich nur tun?!

Beichthaus.com Beichte #00037805 vom 12.03.2016 um 07:28:25 Uhr (12 Kommentare).

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Ein Nebenjob bei der Arbeit

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Diebstahl Schamlosigkeit Arbeit

Ich bin seit etwas mehr als 10 Jahren bei einer großen, bundesweiten Supermarktkette in der Konzernverwaltung angestellt. Ich war früher für alle möglichen Plakate und größeren Drucke, welche in den Märkten ausgehängt wurden zuständig, da ich den Beruf des Druckers oder Druckereifacharbeiters, wie es jetzt heißt, erlernt hatte. Wir hatten einen Grafiker und vier Druckmitarbeiter und davon bin genau ich übrig geblieben. Als ich dort begonnen habe, wurde ich aufgrund von Austritten von früheren Kollegen, welche das Rentenalter erreicht haben, ziemlich schnell Leiter der Abteilung und alle anderen Posten, welche altersbedingt nach und nach frei wurden, sind problemlos nachbesetzt worden. Doch dann wurde umstrukturiert und der Grafiker und meine drei Mitarbeiter gefeuert. Die Druckaufträge wurden an eine große Druckerei outgesourct - was für ein Wort - und ich blieb als Einziger, um die Druckmaschinen in Schuss zu halten, welche noch nicht alt waren und ziemlich viel Geld gekostet hatten.


Es wurde mehrmals versucht, die Maschinen zu verkaufen, aber aufgrund der überhöhten Preise, welche die Geschäftsleitung verlangte, kamen keine Angebote für die Gerätschaften. Nun muss man wissen, dass solche Maschinen - wenn sie regelmäßig benutzt und gewartet werden - wahrscheinlich 50 Jahre oder länger halten. Stehen sie jedoch einige Monate, kann sich das ganz schnell ändern, da es zu Unwuchten an Anpress- und Druckrollen und dergleichen kommen kann, ähnlich wie bei einem Fahrzeug, das länger steht. So etwas zu reparieren wird dann praktisch unbezahlbar und die Maschine wäre Schrott. Ich bin jetzt keiner Abteilung mehr zugeteilt und habe zwei Vorgesetzte, welche ein Auge auf mich haben sollten: Jedoch wälzen beide die Verantwortung ab und niemanden kümmert es, was ich den ganzen Tag mache, da beide Vorgesetzte eigene Abteilunge mit vielen Mitarbeitern haben.


Da die Maschinen aber regelmäßig benutzt werden sollen, bin ich dazu übergegangen, mir einen netten Nebenverdienst zu machen: Ich drucke für private Vereine und dergleichen alle möglichen Flyer, Poster und Plakate und verdiene mir etwas dazu. Die Farbe und das Material, welches ich kaufen muss, bezahlt größtenteils meine Firma, da mir ja aufgetragen wurde, die Maschinen regelmäßig in Gang zu setzen und da verbraucht man auch immer Papier und Farbe. Selten, wenn es spezielles Papier oder spezielle Farben sein sollen, kaufe ich das selbst und verrechne diese an den Kunden weiter. Oft erstelle ich auch selbst Vorlagen, da der Rechner, auf dem der Grafiker gearbeitet hat, die tollsten Programme hat und gleich in einem Büro neben den Maschinen steht. Ich frage mich jeden Tag, wie lange das noch so gehen mag, denn ich habe praktisch nichts für die Firma zu tun und bekomme trotzdem jeden Monat mein Gehalt bezahlt.


Naja, jeder weiß, wie lange ein Tag sein kann, wenn man wenig bis gar nichts zu tun hat. So habe ich wenigstens eine Beschäftigung und die Maschinen sterben nicht durch Stillstand, weil ich regelmäßig damit arbeite. Ich möchte beichten, dass ich vorsätzlich seit mehreren Jahren meine Firma mit privaten Druckaufträgen schädige und bitte darum, mir diese Sünde zu vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00037801 vom 11.03.2016 um 15:42:18 Uhr (13 Kommentare).

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Wie ich den Nazis versehentlich Knüppel verkaufte

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Dummheit Habgier Polizei

Ich (m/35) bin gelernter Schreiner. Letztens fiel mir leider wieder eine Begebenheit aus meiner Lehrzeit ein, die für einigen Ärger sorgte, als ich mal aus Langeweile, als es keine Aufträge gab, aus einem schönen Stück Eiche, ca. 50 cm, mithilfe der Drehbank einen netten, handlichen Knüppel gemacht habe. Mit Fingermulden und allem Drum und Dran, sauber abgeschliffen, gewachst, richtig fein. Diesen hat ein Freund von mir dann in meinem Zimmer mal gefunden und gefragt, ob ich ihm den verkaufen würde. Wir einigten uns auf 50 Mark, da das Teil wirklich sauber gefertigt, hart und schwer und trotzdem handlich genug zum versteckten Tragen war. Nach ein paar Tagen kam er und meinte, ein Bekannter habe ihm wiederum 80 Mark für das Teil bezahlt und gleich gefragt, ob es da, wo der herkommt, noch mehr gibt. Feinschliff und Wachs unnötig, wenn ich sie dafür ordentlich billiger machen würde. Da die Feinarbeit die meiste Zeit ausmachte, sagte ich, ich wolle 30 pro Stück.

Der Typ wollte 50 dieser Dinger haben. Ich sagte, das kann eine Weile dauern und dass ich nicht sagen kann, wie lange es dauert, da ich private Werkstücke nur in meinen Pausen oder am Praxistag machen durfte, aber nach weniger als zwei Wochen hatte ich die Menge fertig. Circa Drei habe ich ohne die Feinarbeit hinbekommen pro Tag. Eiche und Rotbuche, beide sind hart und schwer. Ich bekam 1.200 Mark dafür auf die Hand und war beeindruckt. Er bekam für seine "Vermittlung" 300 Mark. Wir freuten uns und fanden das richtig toll. Wir haben uns echt nichts weiter dabei gedacht und schon gar nichts Böses. Allerdings hielt die Freude nicht lange vor, denn nach ca. drei Monaten stand die Polizei bei meinen Eltern vor der Türe und verlangte, mich zu sprechen. Sie gingen mit mir ins Wohnzimmer und legten mir vor meinen erschrockenen Eltern mehrere Tatortfotos vor, auf denen eindeutig meine Knüppel erkennbar waren. Blutig, in Blutlachen liegend, und teilweise abgesplittert. Mir wurde da schon anders, denn ich kannte die Dinger ja gut und ich konnte mir vorstellen, mit welcher Wucht die benutzt worden sein mussten, um zu splittern. Dazu musste man schon mit aller Kraft zuschlagen.

Der eine Polizist fragte mich dann, ob ich mir vorstellen könne, mit welchen aktuellen Ereignissen in unserer Umgebung diese Bilder zusammenhängen könnten. Als ich Nein sagte, erklärte er mir, dass eine damals auch ziemlich bekannte Gruppe Neonazis mit diesen Knüppeln bei mindestens fünf Überfällen auf Linke und Ausländer mehrere Leute halb tot geprügelt hätten, einer davon, ein fleißiger und unschuldiger Dönermann, lag im Koma und sein Schädel war nur noch Matsch, weil der Täter mit dem Knüppel mindestens 20 Mal zugeschlagen haben musste. Der arme Mann hat sich bis heute nicht ganz von der Tat erholt und wäre während seiner Erholung auch zwei Mal an unerwarteten Komplikationen fast gestorben. Anderen wurden Arme oder Knie zertrümmert. Und ich hatte denen die Waffen geliefert. Wir kennen uns heute auch, da ich ihn im Krankenhaus besucht habe, aber er meinte, es sei nicht meine Schuld gewesen und hat mir vergeben, dafür bin ich ihm echt dankbar.

Der Grund, warum ich danach gefragt wurde, die Dinger zu bauen, war, dass sämtliche Versandunternehmen (damals gab es da auch noch nicht so viele) sowie die meisten örtlichen Jagd- Sport- und Waffenläden mit der Polizei zusammenarbeiteten und die Skins sich somit dort nicht in großen Mengen eindecken konnten, ohne sich verdächtig zu machen. Und zur eigenen Herstellung waren sie offenbar zu blöd. Geplaudert hatte letztlich mein Freund und das sogar freiwillig, als er die Bilder in der Zeitung sah. In einem Artikel wurden die "offenbar fachmännisch hergestellten Totschläger" nämlich erwähnt, aber an mir ging das vorbei. Er selbst hatte die Teile an einen Bekannten weiter gegeben und wusste nicht, an wen der die wiederum abgibt. Bei der Durchsuchung eines der Treffpunkte und mehrerer Wohnungen wurden noch um die 20 unbenutzte Knüppel sichergestellt.

Gesetzlich konnte mir nichts passieren, der eine Polizist meinte nur, das wäre ja fast schon gewerblich, aber dass es wenig Sinn macht, deswegen eine Anzeige zu schreiben und ich einfach sofort aufhören solle, die Teile zu bauen. Wie viel ich dafür bekommen habe, haben sie aber zum Glück nicht gefragt. Aussagen vor Gericht musste ich aber, da ich aber in dem Sinne niemanden belasten konnte, beließen es die Angeklagten bei einigen bösen Blicken. Dort sagte ich aber, ich hätte die Teile verschenkt. Der Richter beließ es dabei, obwohl der Staatsanwalt es nicht glauben wollte. Die angedrohte Anzeige kam aber nie. Ich habe der Polizei gesagt, dass ich keine weiteren Knüppel mehr hergestellt habe und es auch nicht würde. Die 50 Stück, die sich bis fast Hüfthöhe in meinem Kleiderschrank stapelten, haben wir dann verheizt, meine Eltern kennen mich ja und mussten nur einmal fragen. Ich habe die Dinger freiwillig und gerne vernichtet.

Mir konnte deswegen zwar wie gesagt rechtlich nichts passieren, aber die Polizisten wollten einfach, dass ich sehe, was passiert ist und damit angerichtet wurde. Heute frage ich mich, wie dumm ich war, denn mir hätte klar sein müssen, dass eine größere Menge dieser Teile wohl kaum für eine Dildoparty gedacht war, ich habe damals aber nur das Geld gesehen, mit dem ich mir eine Simpson (Moped) und einen Computer gekauft habe. Die Simpson wurde mir aber nach einem halben Jahr gestohlen. Das nennt man wohl zumindest im Ansatz ausgleichende Gerechtigkeit. Man sollte wirklich überdenken was man tut, wenn man schon Dinge herstellen kann, die zu solchen Zwecken verwendet werden. Ich habe jedenfalls nie mehr so einen Knüppel gedreht oder sonst irgendeine Waffe hergestellt, mit kürzlicher Ausnahme einer Muskete, die ich mit einem Freund zusammenbaute, der in so einer historischen Gruppe ist und der die Metallteile dafür selbst produzierte. Das Teil kann aber nicht schießen. Ist aber dennoch ein toller Anblick, da sie sehr echt und alt aussieht. Trotzdem war mir dabei schon mulmig, als ich daran dachte, was damals passiert war.

Beichthaus.com Beichte #00037800 vom 11.03.2016 um 14:23:21 Uhr (16 Kommentare).

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