Übler Nachgeschmack

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Ekel Dummheit Faulheit Last Night Dortmund

Als ich (26) um die 15 Jahre alt war, haben wir in einer Wohnung gelebt, bei der die Toilette im Flur, außerhalb der Wohnung, war. Einmal war ich total besoffen und hatte nachts keine Lust, in Boxershorts durch den kalten Flur zu latschen, um pinkeln zu gehen. Ich habe dann einfach die Colaflasche neben meinem Bett, in der noch etwas drin war, wieder vollgemacht. Morgens, als ich wach wurde, hatte ich Durst ohne Ende, griff zur Colaflasche und zog sie bis zur Hälfte leer, ohne nachzudenken. Als ich dann abgesetzt habe, habe ich gemerkt, dass die Cola gar nicht mal so lecker war.

Beichthaus.com Beichte #00030428 vom 03.11.2012 um 12:24:22 Uhr in Dortmund (Märkische Straße) (11 Kommentare).

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Dick im Geschäft

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Fetisch Völlerei Arbeit Intim

Ich (w/32) habe seit einiger Zeit, zusätzlich zu meiner öden Büroarbeit, einen lukrativen Nebenjob. Ich arbeite als Escort-Lady, was ja mehr oder weniger nur eine bessere Umschreibung für Prostituierte ist. Das weiß allerdings keiner aus meinem Umfeld und es vermutet sicher auch niemand. Denn ich bin 1,70 Meter groß und wiege zirka 120 Kilogramm. Also, um es kurz zu machen: ich bin fett. Früher habe ich sehr darunter gelitten und habe ständig versucht, abzunehmen. Ein paar Mal ist es mir auch gelungen, aber dauerhaft halten konnte ich das nie. Meine Kolleginnen im Büro sind alle superschlank, tragen maximal Größe 36 und lästern über mich, wenn sie denken, ich höre es nicht. Bis vor einiger Zeit machte mich das traurig und ich habe im Büro immer nur Salat gegessen, damit meine Kolleginnen nicht denken "Kollegin X isst schon wieder Schokolade, die hat es ja nötig." Mit den Männern klappte es auch lange Zeit nicht. Dann habe ich aber übers Internet einen Mann kennengelernt, der auf dicke Frauen steht. Wir haben uns ein paar Mal getroffen und hatten auch Sex. Er erzählte mir, dass er schon manchmal mit Frauen aus einer Escort-Agentur ausgegangen ist, die sich auf dicke Frauen spezialisiert hat. Er meinte, das könnte doch auch was für mich sein und gab mir die Telefonnummer der Agentur. Ich habe eine Woche lang überlegt, denn natürlich wusste ich auch, dass so etwas sehr oft mit Sex mit dem Kunden endet.

Aber schließlich beschloss ich, das einfach auszuprobieren. Ich bin Single und ein bisschen Geld zusätzlich kann man ja immer brauchen. Also habe ich mich bei der Agentur beworben und wurde angenommen. Seitdem bin ich schon einige Male mit fremden Männern aus gewesen und hatte Sex mit ihnen. Am Anfang war es seltsam, aber inzwischen ist es schon fast ein Job wie jeder andere. Es gibt überraschend viele Männer, die auf Mollige stehen. Viele geben das aber nicht zu, weil in unserer Gesellschaft nur Schlanke attraktiv sein dürfen. Manche Männer sind sogar mit schlanken Frauen liiert, obwohl sie auf Dicke stehen und betrügen ihre Frauen regelmäßig mit mir oder anderen Damen aus der Agentur. Ich zumindest bin jetzt zufrieden mit meinem Körper, denn er ist ja jetzt mein Kapital. Im Büro gibt es jetzt keinen Salat mehr, stattdessen hole ich mir jeden Morgen beim Bäcker ein schönes Stück Kuchen und mittags eine leckere Currywurst und esse das genüsslich vor den Augen meiner Kolleginnen, die weiterhin an Gemüse knabbern, das ihnen nicht schmeckt, nur damit ihr Hintern weiter in die Jeans mit Größe 36 passt. Wenn ich höre, wie sie lästern, lächle ich nur. Wenn die wüssten, wie dick im Geschäft ich bin.

Beichthaus.com Beichte #00030427 vom 03.11.2012 um 01:44:31 Uhr (49 Kommentare).

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Die Bekehrungen meiner Religionslehrerin

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Hass Rache Hochmut Selbstverletzung Schule

Vor einigen Tagen habe ich erfahren, dass sich meine frühere Religionslehrerin das Leben genommen hat. Und so wie es aussieht, bin ich wohl nicht ganz unschuldig an dem, was geschehen ist. Als ich die 10. Klasse meines Gymnasiums besuchte, haben wir zum Halbjahreswechsel eine neue Religionslehrerin bekommen, frisch aus dem Studium und noch voller Tatendrang. Ich war noch nie gläubig und bin aus der Kirche nur noch nicht ausgetreten, da es meiner Mutter sehr wichtig ist und ich damit keine größeren Probleme habe. Jedenfalls habe ich mich nie besonders am Religionsunterricht beteiligt, doch gestört habe ich ihn auch nicht und so waren alle zufrieden. Doch diese Lehrerin hatte ein Problem damit. Sie war sehr sehr religiös und hat mitbekommen, dass mir die ganze Sache ziemlich egal war und hat sich in den Kopf gesetzt, mich zu bekehren.
Eigentlich war sie ein herzensguter Mensch, hat immer an das absolute Gute im Menschen geglaubt, im Gegensatz zu mir. Mein Vater ist Alkoholiker und meine Mutter war größtenteils nur in Krankenhäusern und hat gegen den Krebs gekämpft. Ich war mein Leben lang allein und wurde von allen herumgeschubst. Aufgewachsen zwischen Gewaltverbrechern und Drogendealern lag ich als kleines Mädchen oft wach und hab die Schreie um mich rum gehört, wenn unser Nachbar seine Frau mal wieder halb tot prügelte. Jedenfalls geriet ich früh auf die schiefe Bahn, Alkohol/Zigaretten mit 12, Drogen mit 13. Dazu kamen noch verschiedene Verbrechen wie Einbruch, Diebstahl, Erpressung etc. Ich konnte nie an einen Gott glauben, doch ich respektierte immer die Meinung von anderen und lies sie glauben, an was auch immer sie wollten. Solange man auch meine Einstellung dazu respektierte, war für mich alles in Ordnung.


Doch sie tat es nicht. Sie fing mich nach der Schule immer wieder ab, versuchte auf mich einzureden. Sie merkte, dass ich Probleme habe und sagte mir Gott könne mir helfen. Er könne mir helfen Vergebung für meine Sünden zu finden. Ich versuchte ihr aus dem Weg zu gehen, so gut ich konnte. Doch irgendwann hielt ich es nicht mehr aus. Dieses penetrante Auftreten und dieser Unwille einzusehen, dass nicht alle Menschen gut sind, dass nicht alles im Leben rosarot ist, machte mich rasend. Besonders da sie, trotz einiger eindeutiger Warnungen meinerseits, nicht locker lassen wollte, brachte mich schließlich dazu ihre Welt zerstören zu wollen. Ich wollte ihr einen Aspekt der Welt zeigen vor dem sie so lange die Augen verschlossen hat. Und ich wusste auch, wie ich das machen würde.


Während unserer Gespräche hat sie mir oft von einem Mädchen erzählt, das angeblich auch so war wie ich, doch dem sie helfen konnte. Sie hätte mit den Drogen aufgehört und wäre umgezogen, würde einen guten Job haben. Ich wusste, wen sie meinte. Und ich wusste, dass das eine Lüge war. Ich bot meiner Lehrerin also an, uns eines Abends zu treffen, um mehr reden zu können. Wir trafen uns im Viertel der Stadt, um das man lieber einen Bogen macht. Ich sagte ich wolle ihr etwas zeigen. Wir gingen also los, bis wir in eine Gasse kamen in der Junkies sich gerne etwas spritzten. Und dort zeigte ich ihr die Person, von der sie all ihre Hoffnung ins Gute hatte. Nichts weiter als ein Junkie. Ein Junkie auf der Straße lebend und der fast alles machen würde für die nächste Dosis. Diesen Gesichtsausdruck werde ich nie vergessen. Ich hab auf sie eingeredet, ihr gesagt, dass alles, woran sie glaubte, nur eine Lüge gewesen sei. Ich erzählte ihr von den schlimmen Dingen, die auch andere Menschen aus ihrer Umgebung gemacht haben. Ich habe ihr ins Gesicht gelacht und ihr erzählt was ihr Vorzeigemädchen alles macht, um an Stoff zu kommen. Ich habe nicht aufgehört. Ich weiß nicht warum. Ich sah, dass ich es geschafft hatte, sie zu brechen. Sie weinte schrecklich. Sie sackte zusammen. Ich lies sie in der Gasse sitzen und ging.


Sie kam nicht mehr in die Schule zurück. Uns wurde gesagt sie hätte sich versetzen lassen, aufgrund persönlicher Probleme. Ich dachte nicht mehr daran. Ich habe auch bis vor ein paar Tagen nicht an sie gedacht. Doch dann bekam ich einen Anruf von ihrer Schwester. Ich habe sie nie gesehen und verstand auch nicht wer das war zuerst. Doch dann begriff ich. Sie erzählte mir meine frühere Lehrerin habe Selbstmord verübt. Sie hat sich die Pulsadern aufgeschnitten. Anrufen würde sie mich nur, da sie noch einen Brief für mich hat von ihrer Schwester. Sie hat ihn nicht geöffnet. Morgen bringt sie mir den Brief vorbei. Ich weiß nicht was ich denken soll. Ich weiß, dass ich zu weit gegangen bin, damals. Ich weiß, dass das vielen nicht schlimm erscheinen wird. Doch ihr hat es eine Menge bedeutet. Und ich habe ihr das genommen. Das wirklich zynische an der Sache ist, dass sie recht hatte. Menschen können sich ändern. Ich habe mich geändert, ich bin raus aus dem ganzen Mist, bin weg, studiere jetzt.
In dem Moment damals tat es mir nicht leid. Ich weiß auch nicht genau, ob es mir jetzt leidtut. Das Einzige was ich dabei empfinde ist eine Art dumpfer pochender Schmerz. Sollte sie wirklich Selbstmord wegen mir begangen haben? Ich weiß auch nicht. Doch es tut mir leid. Ich weiß nicht, ob mich irgendjemand versteht, aber ich hoffe, dass es vielleicht doch einer tut.

Beichthaus.com Beichte #00030423 vom 01.11.2012 um 23:18:03 Uhr (42 Kommentare).

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Angst vor dem ersten Mal

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Verzweiflung Partnerschaft Intim

Ich (w/18) bin noch Jungfrau. Das liegt aber nicht an meinem Aussehen, denn ich habe wirklich viele Verehrer. Es liegt einfach daran, dass ich Angst vor Sex habe. Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe eigentlich jeden Tag Lust, habe jedoch einfach Angst vor den Schmerzen. Dies liegt an den Erzählungen von meinen Freundinnen, die alle, ich zitiere, "unerträgliche Schmerzen während des Akts" hatten. Ich hatte fast ein Jahr lang einen Freund. Mit ihm ist aber die Beziehung wegen des fehlenden Geschlechtsverkehrs kaputtgegangen. Außerdem musste ich mir jedes Mal, wenn wir uns trafen, neue Ausreden einfallen lassen. Darauf hatte ich nach einer Weile keine Lust mehr, außerdem hat er dann natürlich auch gemerkt, dass etwas nicht stimmt, da mir logischerweise die Ausreden irgendwann mal ausgegangen sind. Jetzt ist es so, dass ich einen neuen Mann kennengelernt habe, mit dem ich mir eine ernste Beziehung vorstellen kann. Aber bei dem Gedanken daran, dass ich dann irgendwann mit ihm schlafen muss, verkrampft sich alles bei mir da unten. Mit dem Thema im Allgemeinen habe ich übrigens kein Problem. Ich kann darüber sprechen, alles andere vor dem eigentlichen Akt habe ich auch schon mit meinem Ex gemacht. Aber wenn er in mich eindringen wollte, hat sich alles bei mir wieder verkrampft. Ich hatte Angst und Schmerzen, deshalb haben wir es jedes Mal aufs Neue sein lassen. Ich glaube, ich sterbe irgendwann als einsame Jungfer oder als Katzenfrau mit 50 Tieren.

Beichthaus.com Beichte #00030413 vom 31.10.2012 um 10:44:11 Uhr (43 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schmerz gegen die Enttäuschung

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Selbstverletzung Verzweiflung Liebe

Ich (w/23) kriege einfach keinen Mann ab. Ich hatte noch nie einen richtigen Freund und bin noch Jungfrau. Ich habe absolut keinen Schimmer, warum das so ist. Ich finde eigentlich nicht, dass ich schlecht aussehe oder eine zu verachtende Figur hätte. Ich bin auch nicht vollkommen hohl, immerhin studiere ich. Ich weiß, das muss noch nichts heißen, aber immerhin habe ich es so weit gebracht. Eigentlich finde ich mich echt ganz gut und ich bekomme auch regelmäßig von außen bestätigt, dass ich nicht total zu verachten bin. Aber dabei bleibt es dann auch meistens. Immer, wenn sich so etwas wie eine Beziehung mit jemandem anbahnt, dann ist es plötzlich nach kurzer Zeit schon wieder vorbei. Ich treffe mich einige Wochen oder sogar Monate mit jemandem und plötzlich geht dieser jemand zurück zu seiner Ex, meldet sich plötzlich nicht mehr, oder trifft sich parallel mit einer Anderen und entscheidet sich für diese. Auch kommt es vor, dass er mir sagt, dass es nicht gefunkt hat und so weiter. Seit Jahren und seit gefühlten 100 Männern ist es immer wieder dasselbe Spiel. Vor gut zwei Wochen habe ich mal wieder einen Korb bekommen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich vor zwei Jahren, nachdem ich mich sehr heftig in jemanden verliebt hatte, dieser sich einfach nicht mehr bei mir gemeldet hat und ich im Nachhinein erfahren habe, dass er wieder mit seiner Ex zusammen ist, mich zum ersten Mal selbst verletzt habe. Ich habe dabei kein Messer oder ähnliches benutzt, sondern habe dieselbe Stelle immer wieder mit meinen Fingernägeln traktiert. Davon trage ich immer noch eine Narbe. Ich habe davon nie jemandem erzählt, habe es seitdem auch eigentlich nie wieder getan, weil ich weiß, dass es mir nicht weiterhilft. Doch seit letzter Woche merke ich, wie ich teilweise wieder ein Verlangen nach dem körperlichen Schmerz habe. Er erleichtert einfach das seelische Leid darüber, dass mich offensichtlich niemand liebenswert findet. Ich weiß, dass sich das alles furchtbar jämmerlich anhören muss und eigentlich bin ich nicht so. Wie gesagt, niemand weiß davon und ich würde das auch niemals freiwillig zugeben, was da Heftiges in mir vorgeht.

Beichthaus.com Beichte #00030411 vom 31.10.2012 um 00:34:25 Uhr (43 Kommentare).

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