Fragt einfach nach dem freien Platz!

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Selbstsucht Engherzigkeit Gesellschaft Bahn & Co.

Ich (w/19) beichten, dass ich im Bus immer meine Tasche auf den Sitz neben mir lege, selbst wenn der Bus extrem voll ist. Ich bin der Meinung, dass man fragen sollte, ob der Sitz frei ist, wenn man sich setzen möchte, und sich nicht einfach hinsetzt. Schlimm finde ich es erst recht, wenn sich Leute ungefragt auch noch auf meine Tasche setzen! Ich finde, es hat einfach etwas mit Höflichkeit zu tun, ob der Sitz neben einer Person frei ist, oder nicht. Wenn ich gefragt werde, mache ich natürlich bereitwillig Platz und stehe im Bus auch gerne auf, wenn es für alte oder kranke Menschen keinen Platz mehr gibt. Das Einzige, was mich aufregt, sind die Menschen, die sich ungefragt setzen. Natürlich passiert es auch, dass der Bus extrem voll ist und keiner gesagt hat, dass er sich neben mich setzen möchte. In solchen Fällen denke ich mir, dass sie selber schuld sind, wenn sie nicht fragen können. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00039289 vom 30.01.2017 um 12:26:47 Uhr (41 Kommentare).

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Heuchelei beim goldenen M

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Falschheit Vorurteile Ernährung Gesellschaft

Da meine Frau und meine Tochter heute beruflich unterwegs sind und ich allein zu Hause sitze, habe ich mich dazu entschlossen, mein Mittagessen bei dem amerikanischen Spezialitätenrestaurant mit dem goldenen M einzunehmen. Ich bin noch nie einfach so zum Mittagessen in einen Fast-Food-Laden gegangen, so was mache ich nur, wenn ich unterwegs bin, aber nie zu Hause. Was ich dort gesehen habe, hat mir echt die Sprache verschlagen: Es scheint heutzutage bei vielen Familien offenbar völlig normal zu sein, dort essen zu gehen - mit Kindern jeglichen Alters. Je kleiner, desto besser. Selbst Kochen ist wohl nicht modern. Meine Beichte ist, dass ich andere Leute für das was sie tun, verachte und verurteile, aber eigentlich mache ich es ja selbst. Ich bin echt ein Heuchler.

Beichthaus.com Beichte #00039281 vom 28.01.2017 um 13:16:45 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Ich hasse Biodeutsche!

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Aggression Hass Gesellschaft

Ich muss beichten, dass ich Menschen hasse, die den Begriff Biodeutsche verwenden. Oftmals lese ich den Begriff und mich überkommt dabei das Gefühl, die Schreiberlinge dieses Begriffs erwürgen zu wollen. Selbst dass ich das Wort gerade geschrieben habe, kotzt mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00039278 vom 28.01.2017 um 08:35:43 Uhr (14 Kommentare).

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Die gute Fee mit den drei Wünschen

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Hochmut Verschwendung Gesellschaft Selbstsucht

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass 99 Prozent der Menschen sich schon einmal gewünscht haben, dass plötzlich eine gute Fee auftaucht und ich dann drei Wünsche freihabe, die sie anstandslos erfüllen wird. Man muss sich mal vorstellen, was man alles für gute Taten damit vollbringen kann. Auch ich habe mir schon etliche Gedanken darüber gemacht und die gute Fee würde sich wundern, welch komplexe Wünsche ich ihr auf die Schnelle präsentieren würde. An und für sich bin ich ein sehr netter und sozialer Mensch und bin auch definitiv gegen Krieg, Hungersnöten, Folter, etc. Allerdings würde ich bei den Wünschen nur an mich denken. Es wäre ein reines Ich, Ich, Ich, weil ich der Meinung bin, vieles besser zu wissen. Ich hoffe, ihr könnt mir mein egoistisches Denken verzeihen und hoffen wir mal, dass die Fee nicht bei mir auftauchen wird.

Beichthaus.com Beichte #00039266 vom 24.01.2017 um 12:37:41 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich werde mein Leben und meinen Job hassen!

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Faulheit Habgier Selbstsucht Schamlosigkeit Studentenleben Gesellschaft

Ich (m/23) studiere mittlerweile im siebten Semester einen technischen Studiengang an einer renommierten Universität. Nachdem am Anfang auch alles wunderbar glatt lief (ich kam als ziemlicher Streber von der Schule an die Uni), muss ich gestehen, dass sich meine Motivation ziemlich in den Keller verabschiedet hat und ich meine Studiendauer sogar absichtlich hinauszögere, um das Studentenleben noch etwas länger genießen zu können. Ich habe einfach für mich entdeckt, dass es im Leben mehr als nur Karriere und Arbeiten gibt, zumal man selbst mit gutem Studienabschluss nur ein Sklave der Industrie ist und den Wohlstand anderer Leute sichert, man selbst aber mehr oder weniger auf der Strecke bleibt (gemessen an meinen (eventuell!) unverschämt hohen Anforderungen). Die Punkte, die meine Motivation maßgeblich negativ beeinflussen sind:

- Ich glaube nicht, dass mir das Leben als normaler Angestellter mit geregeltem Arbeitsalltag besser gefällt als mein jetziges Dasein als Student, auch wenn ich dann um einiges mehr Geld habe, aber Geld ist nicht alles im Leben! Vor allem, wenn es wie in meinem Fall zu viel sein wird, um sich beschweren zu können und zu wenig, um wirklich etwas damit anfangen zu können. Außerdem frage ich mich, was aus meinen sozialen Kontakten wird. Ich habe jetzt zum ersten Mal in meinem Leben einen richtig großen Freundes- und Bekanntenkreis, der sich nach dem Studium sicher zerschlagen wird. Dann neue Freunde zu finden wird sicher nicht einfach und es wird einfach nicht mehr dieselbe Leichtigkeit und Lebenslust vorherrschen.

. Wenn ich vermehrt sehe, was Leute nur durch Hingabe an eine Sache und Fleiß erreichen, selbst ohne Hochschulabschluss oder gar Abitur, das wirkt so verdammt lähmend auf meine Motivation was das Studium anbelangt. Ich fühle mich auch belogen und ausgenutzt. Seit ich mich zurückerinnern kann, wurde immer zu mir gesagt: Junge, wenn du mal etwas erreichen willst im Leben, dann mache dein Abitur und studiere etwas Anständiges! So langsam fällt mir aber wie Schuppen von den Augen, dass es nur absolute Einzelfälle sind, die mit ihrem Studium auf dem klassischem Weg etwas erreichen, selbst in einem Karrierestudiengang wie meinem. Von anderen wollen wir gar nicht erst anfangen. Ich kenne etliche Leute, die noch nie einen Hörsaal von innen gesehen haben, (sicher nicht ohne Risiko) ihr Ding durchziehen, keine Drogendealer sind und trotzdem ein 100.000 Euro+-Auto fahren, während die meisten Akademiker mit ihrem 75-PS-Golf jeden Tag schön brav zur Arbeit fahren und ihren Dienst verrichten.

- Ich bin einfach nicht der Typ, der sich gerne unterordnet und Autoritäten akzeptiert, daher liebe ich die Freiheiten in meinem Studium und weiß jetzt schon, dass ich meinen Job nachher nicht lieben werde.

- Ich werde später (den Statistiken nach) so viel verdienen, dass mich der Steuersatz (vor allem als Alleinstehender) mit voller Härte trifft, am Ende aber doch nicht so viel übrg bleibt, um wirklich ein Leben im Wohlstand zu führen - bei dem Gedanken kommt mir auch das Frühstück wieder hoch.

Versteht mich nicht falsch, ich finde mein Studium nicht langweilig, lerne sogar gerne und habe keine Probleme mit den Anforderungen, nur denke ich einfach, dass ich nach dem Studium Job und Leben hassen werde. Es tut mir wirklich Leid für andere Leute, die gerne studieren würden, es aber aus welchen Gründen auch immer nicht können. Ich weiß auch, dass es viele Leute gibt, die für ein geregeltes Arbeitsleben und einen normalen Job so viel geben würden, aber so kann ich einfach nicht denken. Ich bin vielleicht noch 50-60 Jahre auf diesem Planeten und dann geht der Vorhang für immer zu - ich will nicht als Marionette der Wirtschaft meinen Dienst tun und die besten Jahre verplempern, bis mich irgendwann die Rente empfängt. Ich weiß, ich bin undankbar und der Großteil der Angestellten in Deutschland verdient weniger als ich es in meinem Beruf werde, aber ich bin zu habgierig und kann ich mich dennoch einfach nicht motivieren und ziehe mein Studium mit voller Absicht in die Länge.

Beichthaus.com Beichte #00039239 vom 17.01.2017 um 19:02:23 Uhr (24 Kommentare).

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