Ich will nicht mehr vernünftig sein!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Fremdgehen

Ich (w/23) war immer ein braves Mädchen. Ich habe meinen ersten Freund mit 17 kennengelernt und war mit ihm über fünf Jahre zusammen. Irgendwann waren die Gefühle nicht mehr dieselben und ich trennte mich von ihm. Das war diesen Sommer. Mit einem Freund und mittlerweile Arbeitskollegen habe ich allerdings schon Anfang des Jahres eine Affäre begonnen. Wir haben in der Zeit allerdings nur einmal miteinander geschlafen. Seit ich in meiner eigenen Wohnung bin, war er aber schon zwei Mal da. Er ist 16 Jahre älter und verheirateter Familienvater. Vor einer Woche kam dann ein zweiter Arbeitskollege dazu. Er ist "nur" vier Jahre älter, hat aber mit seiner langjährigen Freundin bereits ein Kind. Mit ihm habe ich noch nicht geschlafen, aber wir suchen immer wieder nach Möglichkeiten, um von den anderen ungesehen zu schmusen.

Auf der einen Seite finde ich es schön, so begehrt zu werden. Der Jüngere kann sich teilweise kaum noch zurückhalten und ist fasziniert von meinem Körper, den ich persönlich nie als besonders schön empfunden habe. Ich mag ihn, traue ihm aber noch nicht so richtig. Der Ältere ist für mich so eine Art Mentor, ich vertraue ihm beinahe blind. Er hat mir immer in jeder Situation geholfen, schon bevor wir die Affäre begonnen haben. Bei ihm fühle ich mich sicher und gut aufgehoben und ich weiß, dass er nie etwas tun würde, was ich nicht will. Er hat mir gestern sogar den Sex ausgeredet, obwohl ich echt scharf war, weil er wusste, dass ich dann wieder Schmerzen haben würde. Ich habe aber für keinen von beiden tiefere Gefühle und könnte mir auch keine Beziehung mit ihnen vorstellen. Alleine schon deswegen, weil ich meine gerade beendet habe.

Andererseits weiß ich, dass es moralisch höchst verwerflich ist, da 1) beide Familienväter sind und 2) ich immer davon geträumt habe, in meinem ganzen Leben nur mit einem Mann zu schlafen. Naja, mittlerweile sind es zwei und der Dritte wartet bereits. Ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher, ob ich das wirklich will. Naja. Mal sehen, wo das noch hinführt. Einerseits trauere ich meiner Unschuld hinterher, andererseits machen alle anderen doch auch ihre Erfahrungen. Ich habe es satt, immer nur vernünftige Entscheidungen zu treffen.

Beichthaus.com Beichte #00040465 vom 14.10.2017 um 12:02:39 Uhr (16 Kommentare).

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Die Schwester, die jeder hasst

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Fremdgehen Begehrlichkeit Familie Essen

Ich (50) bin seit knapp 20 Jahren mit meiner Frau verheiratet und habe mit ihr zusammen zwei Kinder (19 und 17). Meine Frau (46) hat zwei jüngere Schwestern. Eine der beiden Schwestern (43) ist geschieden und lebt mit ihren zwei Kindern ca. 100 km entfernt. Sie ist eine eingebildete Persönlichkeit, lässt keine anderen Meinungen gelten und das Beste ist gerade mal gut genug für sie. Eine Beziehung konnte sie nie wieder eingehen, weil es kaum jemand in ihrer Nähe aushält, vor lauter Selbstbeweihräucherung. Dazu kommt, dass sie sich selbst mit einem Alltags-Schnupfen in die Notaufnahme setzt und dann erzählt, dass sie gefährlich krank sei. Sie ist ein wandelndes Wrack. Meine Frau nimmt ihre Schwester kaum noch Ernst und deren Äußeres hat sich in den letzten Jahren auch sehr zum Nachteil entwickelt. Jetzt sucht die Schwester verzweifelt einen Partner und jeder in der Familie schüttelt nur den Kopf.

Mein Problem: Ich kann nicht erklären warum, aber ich würde alles dafür geben, der "Partner" dieser Frau sein zu dürfen. Wobei ich nicht wirklich Partner meine, sondern eher der Putzteufel dieser Schwester. Und ja, ich bin so veranlagt. Der Gedanke daran bringt mich fast um den Verstand. Und ja, in gewisser Weise weiß die Schwester von meinen Gefühlen, da ich vor ein paar Jahren in einem E-Mail-Kontakt darüber schrieb. Damals schrieb sie, dass sie ihre Schwester liebt und deshalb niemals mit mir irgendetwas beginnen würde, was ich akzeptierte! Wir haben es niemals wieder erwähnt. Doch wenn meine Frau ihr nun in letzter Zeit vorschwärmt, was sie doch für ein Glück mit mir hat und ihr wortwörtlich sagt: "Tja, so einen Mann wirst du nie bekommen!", da denke ich immer, dass sie ja nur mit dem Finger schnippen müsste.

Keiner kann sie leiden und ich bin ihr irgendwie verfallen! Ich weiß nicht wie und ich weiß nicht warum. Wenn ich an sie denke, bin ich sofort glücklich. Meine Frau schafft kaum noch mit Einsatz ihrer ganzen Kraft, was ihre Schwester nur mit einem Augenschlag bewirkt. Normal würde ich mich am liebsten umdrehen und alles vergessen und vergraben (es war ja nie etwas, aber die Sucht dieser Gedanken, der Fantasie...). Doch spätestens bei Geburtstagen begegne ich ihr wieder. Seit langer Zeit des Schweigens sind wir seit ein paar Tagen auf WhatsApp befreundet. Ich habe sie gefragt, ob es in Ordnung sei, sie schrieb zurück "Na klar". Mehr Kontakt war nicht. Was soll ich nur tun?

Beichthaus.com Beichte #00040464 vom 14.10.2017 um 11:48:33 Uhr in 45326 Essen (Weigelwerkstraße) (27 Kommentare).

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“Beichte

Als der Gamer mich nach Hause einlud

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Feigheit Games

Als der Gamer mich nach Hause einlud
Ich (m/26) hatte vor 7 Jahren eine ziemlich unangenehme Interneterfahrung. Damals zockte ich noch ein Rollenspiel, wofür ich im Nachhinein zu viel meiner wertvollen Freizeit investiert habe. Wie dem auch sei, jedenfalls war ich wegen meiner Aktivität und meiner Skills relativ bekannt in der Community, sodass ich viele Internetbekanntschaften schloss. Oft redete man übers Spiel, aber manchmal auch über Privates. Irgendwann fand ich einen Spieler, der nur 20 Kilometer von mir weg wohnte und nur drei Jahre älter war. Er erzählte mir, dass seine Eltern über das Wochenende weg sind und wir bei ihm im Pool chillen können. Das hörte sich angesichts des heißen Wetters ganz nett an. So fuhr ich also zu ihm und schon der erste Eindruck war seltsam. Er war ein richtiges Koloss, man war der fett! Okay, ich war mit meinen knapp 95 Kilo auch kein Leichtgewicht, aber er war wirklich abartig fett. Ich ging jedoch trotzdem in seine Wohnung, vielleicht ist er ja menschlich ein netter Typ dachte ich. Zuerst stellte er mir sein Zimmer vor, mit all seinen Spielen und dem restlichen Nerd-Zeugs. Dann meinte er, ich könnte schon mal in den Pool, er würde dann nachkommen. Dies tat ich auch.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er tatsächlich nach, aber nicht so, wie ich es gewünscht hatte. Er war nämlich nackt. Ab hier hätte ich schon gehen sollen, wollte aber nicht der Spielverderber sein. Auf seine Nacktheit habe ich kein Wort verloren, ich philosophierte stattdessen über eine Taktik im Spiel. Das schien ihm nicht zu interessieren und verwies mich mit einer Kopfbewegung auf seinen steifen Schwellkörper. Völlig entsetzt schaute ich ihn an, bis er dann noch weiter zu mir kam und masturbierte. Panisch sprang ich aus dem Pool und flüchtete. Schnell noch die Kleidung wieder angezogen und zum Bahnhof gerannt. Wegen dieser Erfahrung konnte ich das Spiel nicht mehr spielen und war Tage danach noch sehr traumatisiert. Nichtsdestotrotz hatte ich wieder mehr Freizeit für andere Dinge, wofür ich dem perversen Fettsack sehr dankbar bin.

Beichthaus.com Beichte #00040462 vom 13.10.2017 um 21:56:13 Uhr (20 Kommentare).

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Schuppenflechte von meiner Kopfhaut kratzen

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Zwang Gesundheit

Seit 15 Jahren habe ich (w/30) phasenweise mit mal mehr oder weniger starker Schuppenflechte zu tun. In der Regel ist die Kopfhaut betroffen. Seit circa 7 Jahren habe ich schon den Zwang, mir dann abends vorm TV auf dem Kopf rumzuknaupeln. Dabei knaupel ich mir kleine alte Grinde von vorhergehenden Knaupeleien und vor allem riesige Schuppen und Borken vom Kopf. Diese sammele ich dann monatelang in einer kleinen Dose. Ist sie voll, schmeiße ich ungefähr die Hälfte des Inhalts weg, um Platz für neue Schuppen zu schaffen. Den kompletten Inhalt kann ich irgendwie nicht wegwerfen, ich brauche quasi immer was auf Lager.

Ich habe schon mal überlegt, ob man das irgendwie als Dünger an Pflanzen machen könnte. Allerdings habe ich noch nichts in der Richtung konkretisiert. Ich knaupel aber nur, wenn ich alleine bin und natürlich wird meine Dose immer wieder gut versteckt. In einer Therapie brachte ich u.a. das mal zur Sprache, jedoch wurde nicht weiter drauf eingegangen. Man sieht mir im Normalfall nichts an, da ich sehr dichtes langes Haar habe und auch sonst bin ich sehr gepflegt. Irgendwie empfinde ich fast schon Glück oder Freude, wenn ich ein besonderes großes Schüppchen gesammelt habe. Mir ist klar, dass das jetzt wohl jeder eklig finden wird, aber ich kann es nicht dauerhaft sein lassen.

Beichthaus.com Beichte #00040455 vom 12.10.2017 um 22:48:20 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Heimscheißer mit Sozialphobie

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Feigheit Ekel

Ich muss etwas beichten, wofür ich mich heute sehr schäme. Vor einigen Jahren zog ich in eine andere Stadt zum studieren. Ich mietete mir ein Zimmer in einem Studentenwohnheim, wo noch weitere 75 Studenten wohnten. Jeder hatte ein Zimmer, aber Küche und Bad musste man teilen. Da ich radikaler Heimscheißer bin und zu dieser Zeit an einer ausgeprägten Sozialphobie litt, fiel mir der Gang zur Toilette extrem schwer. Die Vorstellung, von einem Mitbewohner beim Kacken unterbrochen zu werden und meinen Kotgestank zu verbreiten, bereitete mir einfach zu viel Scham. Da nach einigen Wochen die Bauchschmerzen zu heftig wurden, nahm ich meinem Zimmer eine Plastiktüte und kackte da rein. Die verschloss ich dann sorgfältig und warf sie bei nächster Gelegenheit draußen in die Mülleimer.

Das tat ich mindestens zwei Jahre lang. Inzwischen bin ich da weggezogen, habe mein Studium abgeschlossen und meine Sozialphobie erfolgreich therapiert und kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich an meine gestörten Handlungen denke. Anstatt die Toilette zu benutzen, habe ich jahrelang in Tüten gekackt und diese in den Straßen-Abfalleimern entsorgt! Ich bitte um Absolution bei der Stadtreinigung, der Müllabfuhr, bei jedem Reiniger, der meine Kack-Beutel zu Gesicht bekam und bei jedem, der sich für Mülltrennung einsetzt.

Beichthaus.com Beichte #00040445 vom 10.10.2017 um 18:34:09 Uhr (8 Kommentare).

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