Emotionen bei FIFA 14

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Aggression Zorn Vandalismus Games

Ja, ich habe hier auch etwas zu beichten. Ich habe so das Gefühl, dass ihr euch meine Tat vorstellen könnt, wenn ich den Grund dafür schreibe: FIFA 14! Ja, dieses verrückte Videospiel, auf das alle Fußballfans abfahren. Ich war bei einem guten Freund, der mich des Öfteren zu sich einlädt - er hatte sich kurz zuvor FIFA 14 gekauft und wollte mich auf der Playstation herausfordern. Ich habe keine große Begeisterung für Fußball, und FIFA hatte ich bislang noch nie gespielt. Doch als wir starteten, schlug ich mich gegen meinen Kumpel recht gut. Da ich das erste Mal FIFA spielte, hätte ich mich schon mit einer nicht allzu erniedrigenden Niederlage angefreundet, aber weil ich so gut spielte, stieg die Lust meinem Freund zu schlagen mehr und mehr. Die Lust wurde schon bald Besessenheit - da geht es recht schnell nicht mehr um den Spaß oder um Können, sondern um die Ehre und deinem Freund zu zeigen, was eine Harke ist.


Wie ging es aus? Ich schwitzte wie verrückt, mein Kumpel schien meine verstörte Haltung zu bemerken. Gegen Ende des Spiels wurde es fast schon hitzig, bei jeder Ballgewinnung von ihm setzte er einen Spruch ab, und ich wurde zorniger. Und dann? Es war die letzte Minute und er schießt so ein dämliches Sonntagstörchen. Er stand vom Sofa auf, jubelte laut und stieß regelrechte Jubelschreie aus. Da habe ich es nicht mehr ausgehalten und habe den Kontroller mit voller Wucht gegen den Fernseher geschmissen. Glassplitter - sein Sony HD Fernseher futsch. Was ich aber noch schlimmer finde, war die Tatsache, dass ich mich gleich danach nicht einmal entschuldigte, sondern wegen der Niederlage seufzte und den Boden anstarrte. So habe ich mir aber wenigstens den Blick meines entsetzten Kumpels erspart.


Wir haben aber nach diesem Vorfall einen Schlussstrich gezogen, ich habe mich logischerweise bei ihm entschuldigt und ihm das Geld für einen neuen TV gegeben. Wir sind nach wie vor gute Kumpels. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass solche Videogames manchmal sogar beste Freunde zu unnötigem Wahnsinn und Stolz treiben. Bei unserem nächsten Treffen gingen wir "ausnahmsweise" auswärts und haben so richtig was getrunken. Ich muss zugeben, dass mich meine Tat selbst überrascht hat. Von wegen, dass man aufgrund eines Videogames nicht gleich ausrastet! Alles Unfug. Ich denke, wer mal selbst FIFA gegen einen guten Freund gespielt hat, der weiß, wovon ich rede und kann meine Tat nicht ganz, aber vielleicht einigermaßen verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00032980 vom 01.04.2014 um 18:27:42 Uhr (17 Kommentare).

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Penis im Briefschlitz

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Trunksucht Dummheit Vandalismus

Ich habe in meiner Teenagerzeit mal etwas unglaublich Dummes getan - wenn es übel gekommen wäre, hätte ich dadurch eine schlimme Behinderung haben können. Nach einer durchgefeierten Nacht mit jeder Menge Alkohol bin ich mit meinen Kumpels durch eine Wohnsiedlung am Rande von Köln gezogen. Betrunken und vom jugendlichen Hang zum Proletentum geprägt, wollte ich meinen Kumpels mal zeigen, dass ich ein ganzer Kerl bin. Also habe ich mein Glied in den Briefschlitz eines zufälligen Hauseinganges gesteckt, mit dem Plan, dort auf dem Flur meine gefüllte Blase zu entleeren. Leider wurde das Gelächter meiner Freunde schnell von einem lauten Hundegebell übertönt und ich konnte nur noch ganz knapp meine Männlichkeit retten, bevor das Vieh versuchte, zuzubeißen. Ich war damals natürlich ziemlich geschockt, aber allgemein sind wir einfach nur lachend davongelaufen und ich habe es mit der Tat geschafft, in die Sammlung jugendlicher Anekdoten einzugehen, die wir uns noch heute gerne erzählen. Ich möchte daher beichten, dass ich so dumm war, nicht vorher mit einem Stock durch den Briefschlitz zu stochern. Bei den anderen Fluren, die wir später in Köln eingenässt haben, hat sich das als wunderbares Frühwarnsystem bewährt.

Beichthaus.com Beichte #00032978 vom 01.04.2014 um 15:10:25 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Strafe für den Dosen-Dieb

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Ekel Diebstahl Ekel Arbeit

Ich muss hier auch mal eine Beichte ablegen. In meiner Zeit als Schlosser war ich mit Kollegen im U-Bahn-Bau in Bochum beschäftigt. Wir montierten in den zukünftigen Bahnhöfen Bänke, Edelstahlvitrinen und dergleichen. Auch Treppengeländer und Handläufe. Diese Edelstahlvitrinen waren toll und die Türen wurden mit einer Art Moosgummi auf der Anschlagseite beklebt, damit nicht Metall auf Metall klapperte, wenn ein Zug durchfährt und eine dementsprechende Druckwelle vor sich herschiebt. Dieses Moosgummi wurde mit reichlich Pattexkleber, welcher mit einem Pinsel aufgebracht wurde, verklebt. Wir brauchten von dem Kleber so viel, dass wir mehrere große Dosen in einem kleinen Raum einer Haltestelle deponiert hatten. Nur irgendwer hatte das herausbekommen und so verschwanden immer wieder solche Dosen! Es kann nur einer unserer Kollegen gewesen sein, denn den Schlüssel für diesen Raum hatten nur wir Schlosser.


Mein Kumpel und ich waren irgendwann so sauer, dass wir beschlossen haben, dem entsprechenden Kollegen mal so richtig ein Ei zu legen - im wahrsten Sinne des Wortes! Wir nahmen je eine Dose Kleber, nahmen sie mit zum WC und legten einen geschmeidigen Dreipfünder aus unserem Verdauungstrakt hinein. Als "Sonderzugabe" sozusagen. Danach haben wir das Umreifungsband wieder montiert und brachten eine versteckte Markierung an den Dosen an. Nach Feierabend stellten wir die markierten Dosen auf den anderen Stapel mit Vollgut, in der Hoffnung, dass der Dieb faul wäre und sich gleich von oben bedienen würde. Die Rechnung ging auf! Mit den beiden Dosen war noch eine Dritte weg und zwei Tage später meldete sich ein Kollege mit "Magen-Darm" krank. Die Vermutung liegt nahe, dass dem Kollegen das Essen aus dem Gesicht fiel, als er eine der beiden Dosen öffnete. Ich beichte also hiermit, dass ich persönlich in eine Blechdose mit Pattexkleber geschissen habe, um die Diebstähle an firmeneigenen Gütern zu unterbinden.

Beichthaus.com Beichte #00032977 vom 01.04.2014 um 10:15:58 Uhr (11 Kommentare).

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Crash des Finanzsystems

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Habgier Waghalsigkeit Selbstsucht Geld

Ich beichte, dass ich nicht nur auf Kredit spekuliere, sondern auch noch auf ein Szenario, das sich niemand wünscht. Ich (m) bin Student bin zum schlechtesten Zeitpunkt (2007) in Aktien eingestiegen und habe erst einmal Verlust gemacht. Zwischenzeitlich haben sich meine Aktien aber erholt. Inzwischen studiere ich, meine Aktien sind fast auf dem alten Stand und anstelle meine Aktien zu verkaufen, habe ich einen Studienkredit aufgenommen, für den ich etwa 3 Prozent Zinsen pro Jahr bezahlen muss. 2012 sind meine Aktien wegen schlechter Entscheidungen nur um 6 Prozent gestiegen und 2013 um etwa 16 Prozent. Schön und gut würde der Leser sagen, wenn man Ahnung von Aktien hat, dann macht man wahrscheinlich mehr Gewinn, als die 3 Prozent Kreditzinsen oder vielleicht einen Verlust. Allerdings ist mir während des letzten Jahres klar geworden, dass das Finanzsystem von Politikern, Bankern und vor allem von den Zentralbanken vollkommen an die Wand gefahren wird. Aus meiner Sicht ist ein großer Crash, schlimmer als 2008/2009 oder eine langfristige Finanzkrise absehbar.


Meine Beichte ist, dass ich vorhabe, bei einem solchen Crash richtig abzusahnen. Das heißt, ich habe mir Gold, Silber und Goldminenaktien zugelegt. Goldminenaktien sind deshalb so riskant, da sie mit dem Goldpreis schwanken, allerdings viel stärker, als der eigentliche Goldpreis. Also habe ich Geld, das ich gar nicht habe, in riskante Aktien gesteckt. Ich habe keine Ahnung, worauf das hinausläuft, entweder Top oder Flop. Meine eigentliche Beichte ist nicht, dass ich mit geliehenem Geld spekuliere, sondern dass ich insgeheim auf eine richtige Finanzkrise warte. Dass ich darauf warte, dass Millionen Menschen ihre Jobs als Konsequenz verlieren und ein Teil ihrer Ersparnisse abschreiben müssen. Dabei weiß ich gar nicht, ob ich mich wirklich über die Gewinne freuen kann. Im Moment denke ich, dass diejenigen, die an der Macht sind, so korrupt und inkompetent sind, dass die finanzielle Zukunft katastrophal wird. Auf der einen Seite hoffe ich, dass diese Krise so hart wie möglich wird, auf der anderen Seite fürchte ich mich davor. Ist es moralisch, im übertragenen Sinne, Verbände und Medizin so teuer wie möglich zu verkaufen, wenn die Straßen voller Blut sind? Mit meinen Handlungen stehle ich niemandem etwas und ich zocke niemanden ab, ich mache riskante Transaktionen, die auch vom Transaktionspartner gewollt sind. Wenn etwas Schlimmes passieren wird, und man es sowieso nicht ändern kann, sollte man dann den größtmöglichen Profit damit machen, wenn man weiß, wie? Zum Schluss möchte ich noch die Leser warnen, sie sollten sich über das Finanzsystem informieren, und den Dingen auf den Grund gehen.

Beichthaus.com Beichte #00032976 vom 31.03.2014 um 22:10:25 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Entwicklung zum Lustweib

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (w/25) beichte, dass ich drauf und dran bin, eine Schlampe zu werden. Vor ein paar Wochen habe ich mich von meinem Ex-Freund getrennt. Schon länger hatte ich keine Gefühle mehr für ihn und wollte vor allem nicht mehr mit ihm ins Bett. Trotzdem hat mir die Trennung das Herz gebrochen, da ich ihn als Mensch und Persönlichkeit sehr schätze. Er hätte wirklich alles für mich getan und hat mich aufrichtig geliebt. Oft denke ich noch an ihn und bin dann sehr traurig, weil ich ihn als guten Freund sehr vermisse. Und was soll das jetzt mit der Schlampe? Naja, kurz bevor ich ihn verlassen habe, habe ich einen tollen Mann kennengelernt, in den ich mich sehr schnell verliebt habe. Wir unternahmen einiges und an einem Abend begannen wir uns zu streicheln, und uns überall zu berühren. Sex wollte ich nicht, weil ich zu dem Zeitpunkt in einer Beziehung war. Da wir aber alles außer Sex hatten, würde ich schon sagen, dass ich meinen Ex betrogen habe. Am nächsten Tag machte ich dann tatsächlich Schluss.


Keine zwei Tage später traf ich mich mit dem anderen. Wir begannen eine Affäre und er sagte mir auch, dass es für ihn nicht mehr ist, als eine Sexbeziehung. Leider bin ich wirklich verliebt in ihn und wartete ständig auf Nachrichten von ihm. Die kamen jedoch nur sporadisch, und irgendwann beschloss ich aus der Einsamkeit heraus, auf Datingseiten im Internet mit Männern zu schreiben. Da ich beruflich immer in unterschiedlichen Städten bin, habe ich mir inzwischen in drei Städten Liebhaber zugelegt, die mich trösten und mich richtig durchnehmen. Ich beichte, dass ich ein Lustweib bin und insgeheim einem Mann hinterher trauere, der in mir ebenfalls nur ein Sexobjekt sieht. Und dass ich meinem Ex-Freund, der ein sehr lieber Mensch ist, das Herz gebrochen habe.

Beichthaus.com Beichte #00032975 vom 31.03.2014 um 22:02:09 Uhr (24 Kommentare).

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