Das vorgetäuschte Studium

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Lügen Falschheit Feigheit Verschwendung Studentenleben Speyer

Ich beichte, dass ich vier Jahre lang zu Hause gesessen und vorgetäuscht habe, dass ich zur Uni gehe und alle meine Klausuren bestens bestanden habe. Ich belüge meine Eltern und den Rest der Familie. Schlimm genug, dass meine Eltern mein eigentliches Studium bezahlen, zu welchem ich nicht mal mehr erscheine. Aber nach den ersten zwei Wochen habe ich panische Angst vorm Versagen bekommen und habe mich deshalb zurückgezogen. Jetzt habe ich endlich aus diesem Teufelskreis ausbrechen können und habe meinen Eltern gebeichtet, dass ich das Studium nicht mehr packe - aus lernstoff-technischen Gründen. Meine Eltern haben zu mir gehalten, waren jedoch ziemlich sauer, was ich ihnen nicht verübeln kann.

Ich schrieb zusammen mit meinem Vater nun Bewerbungen an diverse Firmen, um eine Ausbildung zu beginnen. Leider wollte eine Firma einen Leistungsnachweis haben, welchen ich nicht vorbringen kann. Nun stehe ich wieder vor dem Punkt, an dem ich meine Eltern belügen könnte - oder ihnen einfach die Wahrheit erzähle. Ich habe zwar seit drei Jahren einen Mini-Job, welcher jedoch nicht im Geringsten meine Lügen aufwiegt. Hiermit möchte ich beichten, dass ich alle Menschen in meinem Umfeld enttäuscht habe und mich bis auf meinen Kern dafür verabscheue, so ein schrecklicher Mensch zu sein. Ich bin egoistisch und verdiene die Liebe und Zuneigung meiner Eltern nicht. Ich bereue alles so sehr. Danke fürs Lesen, aber ich weiß, dass ich keine Absolution verdient habe.

Beichthaus.com Beichte #00034029 vom 28.09.2014 um 23:55:21 Uhr in Speyer (8 Kommentare).

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Der Geschmack von Tütensuppe

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Verschwendung Völlerei Ernährung

Der Geschmack von Tütensuppe
Ich (m/29) liebe es, Tütensuppen zu essen. Das ist erst einmal natürlich nichts Besonderes - dazu noch als Student - aber ich esse diese Tütensuppen und -soßen trocken, also als Pulver. Meine derzeitige Lieblingssorte ist Zitronen-Butter-Sauce von Kn*rr. Ich liebe einfach diesen kräftigen Geschmack, auch wenn sich der Magen sicherlich nicht so darüber freuen wird, wie die Geschmacksknospen. Pro Woche haue ich mir circa 4-5 Tüten rein und glaube auch nicht, dass ich damit so schnell aufhören werde.

Beichthaus.com Beichte #00033979 vom 20.09.2014 um 00:36:09 Uhr (7 Kommentare).

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Die Probe des Musikorchesters

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Faulheit Lügen Verschwendung Trägheit Musik

Eigentlich sollte ich (m) jeden Freitag in das Musikorchester und ich darf es von meinen Eltern her auch nur ausfallen lassen, wenn ich einen wirklichen Grund dazu habe. Doch ein paar Mal hatte ich inzwischen so wenig Lust darauf, dass ich einfach in einen anliegenden Naturpark gegangen bin. Dort habe ich mich auf eine schöne Bank gesetzt und mir einen Film angeschaut, den ich mir dafür extra runtergeladen habe - oder habe einfach ein Buch gelesen oder sonst irgendwas gemacht, um die 1,5 Stunden zu überstehen. Ich bin dann auch immer rechtzeitig nach Hause gegangen und habe gesagt die Probe sei ganz normal gewesen. Meine Eltern bezahlen meinen Dirigent also für nichts. Bitte vergebt mir, ich werde meinen Eltern demnächst auch sagen, dass sie mich vom Orchester abmelden sollen.

Beichthaus.com Beichte #00033945 vom 15.09.2014 um 20:06:06 Uhr (11 Kommentare).

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Die Geldspende meines Vaters

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Verschwendung Drogen Engherzigkeit Falschheit

Ich möchte beichten, dass ich ein böses Mädchen bin. Heute habe ich als Papis Liebling seinen Hund spazieren geführt, mich danach zu ihm in den Garten gesetzt, mit ihm über dies und das geredet, zusammen Kreuzworträtsel gelöst, Vater-Tochter-Gespräche geführt […]
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Beichthaus.com Beichte #00033840 vom 28.08.2014 um 18:36:24 Uhr (20 Kommentare).

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Mit dem Anti-Stress-Ball im Teufelskreis

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Verschwendung Manie Vandalismus

Ich (w) beichte hiermit, dass ich mir im Abstand von einigen Tagen immer wieder einen Anti-Stress-Ball kaufe. Ich bevorzuge die mit einer weißen, schaumartigen Füllung und einer samtigen Oberfläche. Diesen Ball knautsche ich dann erst einige Zeit lang mit den Händen, dafür ist er ja auch gedacht. Doch irgendwann packt mich immer ein unbändiges Verlangen und ich kaue und beiße so lange auf dem Ball herum, bis er aufplatzt. Das ist ungefähr so ein befriedigendes Gefühl, wie einen dicken Pickel aufzudrücken. Ich quetsche dann die Masse raus, was auch durchaus ein schönes Gefühl ist, und bestelle mir dann einen neuen Ball. Mehrere Bälle auf einmal kaufe ich nie, da ich mich immer gerne überraschen lasse, welche Farbe als Nächstes kommt. Ich hoffe, ich komme irgendwann aus dem Teufelskreis raus.

Beichthaus.com Beichte #00033735 vom 08.08.2014 um 10:19:25 Uhr (11 Kommentare).

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