Feueralarm ausgelöst

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Dummheit Missbrauch Vandalismus Schule

Ich (w/29) möchte beichten, dass ich damals in der Berufsschule Feueralarm ausgelöst habe. Jeder weiß ja, dass man die Knöpfe nicht grundlos betätigen darf, aber ich wollte halt mal gucken, wie viel Kraft man aufwenden muss, um das Glas kaputt zu kriegen.
Alle Mädels (Ausbildung zur Arzthelferin) standen also vor der Klasse und warteten auf den Lehrer. Einige von uns saßen im angrenzenden Treppenhaus. Da war auch der besagte Alarmknopf. Ich lehnte mich an die Wand und mir kam diese blöde Idee. Zuerst hab ich nur mit einem Finger gegen das Glas gedrückt. Ist natürlich nix passiert. Dann kamen noch die restlichen Finger dazu und ich drückte schon sehr kräftig. Das Glas wollte immer noch nicht nach geben. Ich muss dazu sagen, dass ich mir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht habe, was passiert, wenn ich das Glas kaputt kriege. Ist ja logisch, dass dann der Alarm ausgelöst wird, aber ich war halt echt zu sehr mit meinem Vorhaben beschäftigt, um die Folgen zu sehen.
Nun war ich doch echt etwas angepisst, dass das Glas nicht nach gegeben hat, und gab dem Glas mit meinem Ellenbogen einen kurzen, aber heftigen Stoß. Und was soll ich sagen? Das Glas ging kaputt, dabei wurde der Knopf gedrückt und das tierische Jaulen ging los. Die Mädels, die mit mir im Treppenhaus standen, guckten mich nur an und wir verließen wortlos das Schulgebäude.
Dann haben wir die Zeit für eine extra Raucherpause genutzt und sind dann nach 30 Minuten alle in den Unterricht gegangen.


Alle aus meiner Klasse wussten, dass ich dafür verantwortlich war. Unser Lehrer kam in die Klasse und befragte uns. Ich war kurz davor Tod umzufallen vor Angst. Nun kam nämlich die Erkenntnis, was alles auf mich zukommt, wenn mich einer verpfeift. Zum Glück guckten alle nur ganz entsetzt und heuchelten rum von wegen: Wer war das denn? Geht ja gar nicht! Ich war echt überrascht, dass selbst die übelsten Streberinnen nix gesagt haben.

Beichthaus.com Beichte #00027878 vom 03.06.2010 um 12:34:16 Uhr (24 Kommentare).

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Preisaufschlag für Akademiker

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Vorurteile Ungerechtigkeit Missbrauch Arbeit

Ich (w) arbeite als Berater und Verkäufer in der Baubranche (hauptsächlich Einfamilienhäuser). Das macht auch Spaß, da man Menschen unterstützt die etwas "entstehen" lassen.
Leider gibt es aber auch solche Kunden, wie den Mag. Schmid oder den DI Dr. Schulz, die meinen, weil sie studiert haben, was besseres zu sein. Am schlimmsten sind Professoren.
Aber auch manche Pädagogen meinen, weil sie eine Abkürzung vor ihrem Namen haben, wüssten sie besser darüber Bescheid wie man beispielsweise eine Abdichtung zwischen Mauer und Fensterrahmen macht, als der Fachmann, der sich tagtäglich damit beschäftigt und auf etliche Jahre Praxis zurückblicken kann.


Irgendwann fing ich an, bei solchen Kandidaten einen Art "Akademiker-Aufschlag" einzurechnen, welchen diese Kreaturen dann mehr zahlen müssen, als "normale" Kunden. Das steht natürlich nicht im Angebotstext drinnen, sondern das ist so mitberechnet, dass sie es nicht bemerken.
Der momentane Tarif ist:
Mag. 500 Euro, Dr. 500 Euro, Ing. (das sind fast die schlimmsten) 1500 Euro, DI 1000 Euro, Prof. (der schießt den Vogel ab) 2000 Euro. Günstiger haben es Kunden mit europäischen Titel, beispielsweise Andreas Müller, MAS steigt mit 250 Euro Mehrpreis aus.

Und kennt ihr die Typen, die sich ihr Sakko ausziehen und dann um beide Schultern hängen, was komplett dämlich und obergescheit aussieht? Das kostet dann weitere 250 Euro.

Beichten möchte ich, dass ich nicht viel früher mit diesem Akademiker-Aufschlag angefangen habe.
Denn in manchen Fällen erledigt es sich dann von selbst (wenn beispielsweise ein Konkurrent preisgünstiger ist) und ich hab einen anstrengenden und komplizierten Kunden weniger. Andererseits verdiene ich bei so jemanden mehr, wenn er den Auftrag an mich vergibt.


Das Ganze mach ich natürlich nur dann, wenn der Kunde kompliziert ist und darauf Wert legt, mir seinen Akademikertitel unter die Nase zu reiben. Wenn einer, der beispielsweise Offizier ist und einen Mag. der Militärwissenschaften hat, sich aber bei mir mit "Herr Maier" vorstellt, fällt er nicht in dieses Tarif-System.

Beichthaus.com Beichte #00027828 vom 19.05.2010 um 23:24:30 Uhr (44 Kommentare).

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“Folge

Das Grab des Stiefvaters

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Missbrauch Rache Zorn Hass Familie Paderborn

Das Grab des Stiefvaters
Ich (w/23) möchte beichten, dass ich gestern Nacht betrunken auf dem Friedhof auf das Grab meines kürzlich verstorbenen Stiefvaters gepinkelt habe. Weil ich ihm nie verzeihen werde, dass er mich als Kind vergewaltigt hat und dafür, dank meiner Mutter, nie bestraft […]
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Beichthaus.com Beichte #00027777 vom 05.05.2010 um 23:10:05 Uhr in Paderborn (60 Kommentare).

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Von Chef als Hure missbraucht

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Missbrauch Morallosigkeit Arbeit Düsseldorf

Ich werde von meinem Chef als Hure missbraucht! Ich bin Auszubildende zur Marketing- und Kommunikationskauffrau in einer Werbeagentur. Es soll nicht hochnäsig klingen, aber ich sehe wohl so aus, wie sich viele Männer ihre Traumfrau vorstellen. Selbstverständlich genieße ich die besondere Aufmerksamkeit seitens der Männerwelt. Ich bin 21 Jahre alt und befinde mich jetzt im zweiten Lehrjahr. Bisher habe ich außer Hole- und Bringdienste, Kaffeekochen, Web-Recherchen und allgemeine Büro- und Schreibarbeit nicht viel machen dürfen. Ansonsten sitze ich vorne am Empfang und spiele die freundliche Telefon- Begrüßungs- und Winketante für Kunden und Mitarbeiter.

Eines Tages wurde ich vom Senior-Partner in dessen Büro gebeten. Er sagte mir, dass es Probleme mit einem sehr wichtigen Kunden gäbe und es die Aufgabe und Pflicht aller Mitarbeiter sei, den Kunden unbedingt zu halten. Ich solle bitte 4 Flugtickets buchen (Chef, Creativ-Director, Texter und mich). Zudem solle ich 4 Hotelzimmer der obersten Klasse buchen. Meine Aufgabe sollte das Schreiben des Protokolls und das "Auflockern der angespannten Situation sein. Dazu sollte ich mich sehr freizügig, jugendlich anziehen und mein offenherziges Wesen natürlich zur Schau tragen". Genau das waren seine Worte. Auf dem Hinflug saß ich neben meinem Chef und er sagte mir, dass es bezüglich meines Kleidungsstils noch Optimierungsbedarf gäbe und ich mir für die zusätzlich stattfindende Abendveranstaltung etwas Luftigeres in der Stadt kaufen solle. Er drückte mir 200 Euro in die Hand und ermahnte mich, ihn nicht zu enttäuschen.


Beim Meeting selber wurde ich vom Chef persönlich den 4 Herren unseres Kunden vorgestellt und der Vertriebschef meinte gleich, dass ich ja wohl auf jeden Fall heute Abend dabei sein sollte. Ich spürte immer wieder die heimlichen Blicke während des Meetings. Danach kaufte ich mir in der Stadt ziemlich gruseligen Fummel und kombinierte es im Hotel mit meinen eigenen Sachen. Ich sah aus wie eine Nutte. Die entsprechenden Körperstellen wurden von dem wenigen Stoff knapp bedeckt, ich fühlte mich sehr unwohl, wollte aber meinen Chef nicht enttäuschen.

Es kam, wie es kommen musste, nach dem Essen beim Edel-Italiener sind wir in den angesagtesten Club der Stadt gegangen und landen bei Champus in der VIP Loge. Dort gab mich mein Chef dann zum Abschuss frei! Ich bekam durch Zufall mit, wie er zum Marketingleiter des Kunden sagte, dass ich ihn unglaublich beeindruckend fände und gerne den Kontakt suchen würde. Er, mein Chef, hätte nichts dagegen. Schließlich sei ich eine erwachsene Frau. Ständig hatte ich 1-2 Typen seitens des Kunden am Hals, die mich ungeniert anbaggerten. Auf der anderen Seite muss ich auch gestehen, dass es mir durchaus gefallen hat im Mittelpunkt von solch wichtigen und erfolgreichen Herren zu stehen. Ich war zum ersten Mal da ganz oben wie man es sonst nur aus dem TV kennt. Aber außer ein wenig flirten konnte und wollte ich mir nichts vorstellen. Die Party zog sich in die Länge, als von unserer Gruppe nur noch mein Chef, der Marketingleiter des Kunden und ich übrig waren, flüsterte mir mein Chef zu, dass er jetzt ins Hotel gehen würde und ich mich auf jeden Fall noch weiter amüsieren solle. Ich solle ihm keine Schande machen und an das Wohl der Firma denken.

Jetzt war mir alles klar. Ich sollte offenbar, so sein Plan, mit dem Marketingleiter Sex haben. Ich war sozusagen als Firmennutte mitgenommen worden. Dann verschwand er, drückte mir nochmals Geld in die Hand (für alle Fälle) und ich blieb mit dem Kunden alleine. Zu zweit feierten wir noch eine Stunde weiter und es war wirklich okay, er war nicht sonderlich aufdringlich und benahm sich noch anständig obwohl er nur noch lallen konnte, so voll war er. Aber ich hatte mit Männern schon weitaus Schlimmeres erlebt. Irgendwann fragte er mich ob er mich in seinem Porsche zum Hotel bringen sollte. Er würde zwei Taxifahrer buchen, einer solle seinen Wagen fahren, der andere das Taxi. Ich fand das witzig und so befanden wir uns wenig später auf der Rückbank von seinem Geländewagen und er fing sofort an zu mich betatschen und zu küssen. Ich musste immer wieder an die mahnenden Worte meines Chefs denken und ließ es zu. Vorm Hotel fragte er mich ob er noch auf einen letzten Drink mit raufkommen dürfe. Das war alles so klassisch und so stereotype, aber ich hatte keine andere Wahl. Ich war gefangen in einer ausweglosen Situation.


Wir torkelten also nach oben und er stürzte sich auf die Minibar. Schnappte sich die kleinen Flaschen und setzte sich aufs Bett. Ich verschwand im Bad. Es war klar, was kommen würde! Ich würde in jedem Fall mit ihm schlafen müssen. Ich war enttäuscht von mir selbst, wie leicht ich mich habe in diese Situation drängen lassen. Es hätte so viele Exits geben können. Ich habe leider alle verpasst. Nun war es zu spät. Ich stellte mich unter die Dusche und überlegte meine Optionen. Ich kam zu Entschluss, dass ich keine hätte. Ich machte mich also wieder hübsch zurecht, warf mir den Bademantel über und ging ins Zimmer. Dort lag er und schlief. Er war auch nicht wach zu kriegen. Ich zog ihn aus, deckte ihn zu und legte mich neben ihn. Unglaublich, was für ein Glück.

Auch am nächsten Morgen, als mein Wecker klingelte schlief er weiter. Ich machte mich zurecht, packte meine Sachen und schrieb ihm auf einen Zettel: Es war schön gestern Abend. Kuss! Unten, beim Frühstück, setzte ich mich zu meinem Chef an den Tisch und er fragte, wie denn der Abend noch so gewesen sei. Ich tat so, als hätte ich meinen Chef nicht durchschaut, und sagte, dass mir etwas Unprofessionelles passiert wäre. Der Marketingleiter läge noch oben schlafend in meinem Bett, wir wären so betrunken gewesen ich wüsste auch nicht, wie das alles hat geschehen können. Willkommen im wahren Leben, entgegnete mir mein Chef. Ich würde eine gute Kundenkontakterin werden und hätte schnell sehr viel gelernt. Am nächsten Tag im Büro erzählte mir mein Chef, dass er mit dem Marketingleiter gesprochen hätte. Es ist alles gut, wir haben den Kunden für ein weiteres Jahr binden können. Er lässt mich schön grüßen und freut sich, dass ich jetzt im Beratungsteam dabei sei. Es gäbe noch einige Abwicklungsdinge bezüglich der nächsten Kampagne zu besprechen, die könne er auch mit mir alleine besprechen und brauche kein großes Team. Nun soll ich in zwei Wochen wieder runterfliegen und mich mit ihm treffen.

Es ist klar, worauf es hinauslaufen wird. Aber ich werde es durchziehen. Die Emails von ihm lassen erahnen, dass er von der Nacht nichts mehr weiß. Und ich schenke ihm den Glauben eine sensationelle Nacht gehabt zu haben. Das alles ist meine Chance in der Branche Fuß zu fassen. Eine gute Kontakterin, die einen Kunden bindet, ist Gold wert für jede Agentur. Ich mache mir keine Illusionen. Im ersten Step wird es wohl überwiegend ums Flirten gehen. Ich bin einfach noch nicht so erfahren genug um die Kunden fachlich zu beraten. Aber das Know-How werde ich mir mit der Zeit schon noch aneignen. Und ich werde irgendwann eine der besten Kundenberaterinnen sein. Mein Ziel ist es, später eine eigene Agentur zu haben. Bis dahin ist der Weg noch lang und steinig. Aber ohne mein Ziel könnte ich das nicht aushalten. Das war meine Beichte!

Beichthaus.com Beichte #00027734 vom 23.04.2010 um 10:53:29 Uhr in Düsseldorf (86 Kommentare).

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“Beichte

Flucht vor dem eigenen Vater

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Gewalt Missbrauch Verzweiflung Familie USA

Flucht vor dem eigenen Vater
Mein Vater ist Alkoholiker und schlägt und misshandelt mich (w/14) seit meinem 4. Lebensjahr, während meine Mutter nichts dagegen unternimmt. Nach außen hin sind wir immer die Topfamilie, alles sieht perfekt aus, intern jedoch durchlebe ich die Hölle. In den Weihnachtsferien […]
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Beichthaus.com Beichte #00027645 vom 24.03.2010 um 00:01:10 Uhr in USA (Houston, Texas) (59 Kommentare).

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