Ich, Gabrielle und meine Frau

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Maßlosigkeit Verzweiflung Völlerei Partnerschaft

Ich (m/32) beichte, dass mich das Herumgezicke meiner Frau zum Halse raus hängt. Seit unsere Haushaltshilfe, Gabrielle, sich seit ein paar Monaten nicht mehr nur um die Ordnung im Haus und die Kinder kümmert, sondern nun auch täglich für die Familie kocht, da meine Frau einen sehr anstrengenden Vollzeitjob hat, hatte ich durch das sehr gute Essen einiges an Gewicht zugelegt. Trotz des zusätzlichen Gewichts hätte ich mich noch als gut gebaut bezeichnet, da ich durchs Fitness auch noch ziemlich muskulös bin (1,90 m bei 95 kg). Mit dem neuen Gewicht fühlte ich mich sogar noch um ein ganzes Stück wohler in meinem Körper, selbst wenn ich nicht erklären kann wieso. Doch dann meinte meine Frau, während wir gerade im Schlafzimmer so richtig gut zu Gange waren, mir tatsächlich an den Kopf werfen zu müssen, dass ich in die Breite gegangen sei und das ich lieber das Licht im Zimmer ausmachen soll, damit sie noch zu einem Höhepunkt kommen kann.
Ich habe danach erst einmal 4 Tage lang keinen Bissen runter gekriegt vor schlechtem Gewissen. Aber Gabrielle hat mir dann doch noch gut genug zugeredet und meinen Appetit wieder aufleben lassen. Von ihr weiß ich nun auch, dass meine Frau versucht hat sie voll zu reden, das sie mir nur noch vegetarische und kalorienarme Gerichte kochen soll und mir eine zweite Portion verweigern soll. Da Gabrielle inzwischen genauso genervt von meiner Frau ist wie ich hat sie sich zum Glück lange Zeit nicht durchsetzen können, aber dafür waren die Wochenenden die Hölle, wenn sie nicht arbeitete und meinte "kochen" zu müssen. Meistens hieß es dann wieder Steaks und Nudeln oder Kartoffeln für sie und die Kinder und ich kriege einen kleinen Salat und ein Glas Wasser mit Vitamin-Brause-Tabletten vor die Nase gestellt.
Da ich auch keinen Bock mehr auf Sex-Entzug oder Sex im Dunkeln bei dem meine Frau mich kaum noch berührt hatte, verschwand mein Appetit schlussendlich doch wieder und mein Gewicht ist auch wieder runter auf 80kg, immerhin 5 kg weniger als noch vor der Gewichtszunahme. Aber meine Frau hört nicht auf mir die "Eskapade" vor Augen zu halten und der Speiseplan hat sich immer noch nicht geändert, auch wenn mein Gewicht langsam aber sicher noch weiter absackt. Gabrielle macht sich Sorgen um mich und wollte kündigen als ihr meine Frau nun mit einer Entlassung drohte wenn sie weiterhin so "ungesund" und "fettig" kochen sollte.
Eiscreme darf nicht mehr ins Haus und als Freunde zum Besuch mal Zartbitter-Schokolade aus Frankreich vorbei brachten (als Geschenk) und ich daran herum knabberte musste sie mir vor dem ganzen Besuch die Schokolade aus der Hand reißen und in einer Schublade verschwinden lassen.
Mein Lieblingsessen das Gabrielle so gut kochen konnte (Ananas-Poulet mit pikantem Curry und Reis) darf nicht mehr gekocht werden, nach ihrer eigenen Aussage weil ich dann "rückfällig" werden könnte. Kein Zucker mehr, kein Dessert, maximal eine warme Mahlzeit am Tag und auch nur maximal drei Mal in der Woche, fettarme Milch, keine Sahne mehr im Kaffee, kein Essen nach 16 Uhr und jede zweite Woche kein Fleisch. Ich bin jede zweite oder dritte Woche erkältet, fühle mich schwach und kann kaum noch mit dem Trainingsplan im Fitnesscenter mithalten, es ist zum kotzen. Und Sex gibt’s weiterhin nur im Dunkeln und ohne dass ich irgendwelche Begierde ihrerseits spüren würde, keine Streicheleinheiten, keine Komplimente mehr. Und ich kann ihr nicht mal böse sein, selbst wenn ich weiß, dass ich es sein müsste. Inzwischen kriege ich selber schlechtes Gewissen wenn ich nach 16 Uhr und bevor sie von der Arbeit zurück ist noch was genascht habe und würde es am liebsten wieder rückgängig machen und mein Gewicht kontrolliere ich nach jeder Mahlzeit inzwischen auch um sicher zu gehen das ich nicht zu viel zugenommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00026892 vom 22.08.2009 um 00:14:09 Uhr (84 Kommentare).

Gebeichtet von sumsebiene
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Nach außen gefühlskalt

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Feigheit Stolz Verzweiflung

Nach außen gefühlskalt
Mein Vater ist vor drei Jahren gestorben, ich lasse mir aber nichts anmerken, da ich generell als gefühlskalt, rational und souverän gelte - und bin. Ich habe auch nicht die Blumen vom Grab geräumt und behauptete, das sei eh nicht nötig. In Wahrheit hatte ich nicht die Kraft dazu, aber niemand anders hat sich darum gekümmert. Er hatte sich von der Familie abgewandt und nur wenige Freunde. Ich vermisse ihn sehr und habe es bis heute nicht überwunden - niemand weiß das. Über alles andere konnte ich immer, wie es meine Art ist, hinwegsehen, ohne mit der Wimper zu zucken. Weder, als mich meine Freundin verlassen hat, noch als ich meine Katze, die angefahren wurde und unrettbar verletzt war, selbst von ihrem Leid erlöst habe. Noch als meine Oma, oder ein sehr guter Freund von mir starben. Ich gestehe also, dass ich selbst vor einem Therapeuten nie zugeben könnte, dass es mich noch sehr bedrückt und das ich diese Beichte schon mindestens 10-12 Mal in den letzten zwei Jahren hier geschrieben habe, es dann aber nicht abschicken konnte, oder gar geweint habe.

Beichthaus.com Beichte #00026835 vom 09.08.2009 um 23:37:42 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ex bei Autounfall verloren

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Verzweiflung Liebe Ex

Ex bei Autounfall verloren
Ich möchte heute was beichten, mir bzw. etwas von der Seele reden. Vor fünf Jahren verlor ich meinen Exfreund bei einem Autounfall. In kürzester Zeit traf ich jemand neuen, eigentlich traf ich mich ständig mit anderen Männern, also ich mein nach seinem Tod. Für ein paar hatte ich Gefühle aber mein Herz lies nie meinen Exfreund los. Ich habe auch tatsächlich es mal geschafft eine Zeit lang alleine zu leben ohne Partner. Mittlerweile habe ich geheiratet und bin glücklich und wohne sehr weit weg. Aber meine Gefühle zu meinem Exfreund sind in mir noch sehr stark gefestigt. Es gibt sehr oft Tage, an denen ich aufstehe und nur heule und total mein Exfreund vermisse. Ich liebe meinen Mann und habe deshalb ein schlechtes Gewissen. Im Prinzip liebe ich doch zwei Männer oder? Ich weiß nicht, was ich machen soll. Wenn mein Mann das wüsste, wäre er sehr traurig. Aber manchmal weine ich einfach und er denkt immer er hat was falsch gemacht. Aber dem ist ja nicht so. Ich möchte ihm auch nicht sagen, dass ich ab und zu wirklich sehr stark meinen Expartner vermisse. Ich möchte meinem Mann auch nicht wehtun und versuche immer in die Zukunft zu schauen, es ist einfach schwierig. Viele Menschen denken ich bin eine Schlampe, weil ich gleich nach seinem Tod mich in Beziehungen stürzte, aber ich war so jung und wusste einfach nicht weiter. Ich wünsche so eine Situation einfach niemandem, nicht mal meinen schlimmsten Feind, aber ich muss bis an mein Lebensende immer mit diesen Schicksalsschlag leben.

Beichthaus.com Beichte #00026826 vom 08.08.2009 um 04:01:59 Uhr (30 Kommentare).

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Täglich Selbstmordgedanken

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Selbstverletzung Sucht Verzweiflung Belgien

Ich leide schon seit etwa einem Jahr an SVV (selbstverletzendem Verhalten). Es hat damit angefangen, dass so einiges in meinem Leben schief ging. Meine Gefühle waren einfach nicht richtig. Mein Herz existiert irgendwie nicht mehr. Es fühlt keine Liebe, keine Freude, keinen Hass, keine Freundschaft. Nur den Schmerz, wenn ich mir mit einem Messer die Arme aufschneide. Ich kann einfach nicht mehr aufhören, mich zu ritzen. Ich habe schon viele, tiefe, hässliche Narben, aber niemand bemerkt sie. Wenn ich ein T-Shirt an habe, merkt es auch niemand. Ich habe auch täglich Selbstmordgedanken. Und diese werden jedesmal brutaler. In manchen Gedanken schneide ich mir nur die Pulsadern auf, in den anderen hacke ich mir Gliedmaßen mit einer Axt ab und kaue dann auf ihnen herum. Ich meine, wer würde mich denn vermissen? Meine Eltern, denen ich eh scheißegal bin? Meinen Freunden, die eh nichts von mir wissen? Ich weiß es einfach, dass mein Schicksal voraussagt, dass ich Selbstmord begehen werde. Ich werde nicht normal sterben. Ich werde einsam, allein, verlassen und verzweifelt mit aufgeschlitzten Pulsadern in einer Ecke gefunden.

Beichthaus.com Beichte #00026807 vom 05.08.2009 um 21:23:45 Uhr in Belgien (Avenue Marie-Jose,1200 Brüssel) (50 Kommentare).

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Erwischt im Flatrate-Bordell

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Prostitution Peinlichkeit Verzweiflung Berlin

Ich möchte beichten, dass ich mit meinen jungen Jahren (19) schon im Bordell war. Und zwar im Flatrate-Bordell. Und das ich jetzt bestimmt auch noch unschöne Post von der Polizei bekomme, weil an dem Tag eine Razzia durchgeführt wurde. Ich hoffe meine Familie bekommt […]
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Beichthaus.com Beichte #00026788 vom 03.08.2009 um 18:52:14 Uhr in 12529 Berlin (Mittelstrasse 8) (27 Kommentare).

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